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Experten: "harte" Luftfeuchtigkeit bei Nephentes?


JanW

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Hi,

ich habe mal eine allgemeine Frage an die Nephentes Profis: Viele Nephentesfreunde sagen, dass die Luftfeuchtigkeit konstant über 60-70% gehalten werden soll und höchstens einige abgehärtete "Anfänger"-Pflanzen (N. alata, Hybriden) an eine niedrige Luftfeuchtigkeit gewöhnt werden können. Im kompletten Gegensatz zu dieser "hoch, höher, am höchsten"-Doktrin steht dann aber die Aussage des wohl sehr erfolgreichen Nephentes-Halters Johannes Marabini.

Zitat: "I am cultivating Nepenthes under 'hard' conditions. Some hybrids are growing outside during summer and in my greenhouses the humidity has sometimes only 40%. But if you fill the pitchers with water, there is no problem to keep the soil as dry as for cactea. And the plants will become much more stronger than under 'soft' conditions."

Das finde ich doch seeeeehr beeindruckend. Auf den meisten deutschsprachigen Fleischi-Seiten sieht es ja dann doch so aus, als wäre die sehr luftfeuchte Terrarien- und Vitrinenkultur stark verbreitet.

Haben hier noch mehr Leute auch "schwierigere" Arten unten solchen "harten" Bedingungen kultiviert?

Gruß

JW

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Diese Aussage ist so zu verstehen, daß in Johannes' Gewächshäusern im Sommer während der Mittagszeit die Luftfeuchtigkeit gelegentlich(!) mal bis auf 40% fällt, aber während der Nacht dann schon wieder auf sehr hohe Werte ansteigt.

Die Pflanzen kommen kurzfristig damit zurecht, ob es ihnen aber auch gefällt steht auf einem anderen Blatt.

Ansonsten stehen dort in den Gewächshäusern mehr als genug Luftbefeuchter rum.

Martin

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  • 4 Wochen später...

Hallo,

ein bischen spät meine Antwort, aber ich hab halt nicht so viel Zeit reinzuschaun. Meine Erfahrung: in Kultur neigen Nepenthes eher dazu, zu 'ersaufen', als zu vertrocknen. Wer die Bedingungen an Sekundärstandorten in den Tropen kennt, weiß, dass die Pflanzen tags niedrige Luftfeuchtigkeit (35% selbst gemessen!)vertragen. Ich denke, dass v.a. Sammler, die in Gewächshäusern kultivieren, das bestätigen (z.B. Christian Klein).

Gruß Johannes

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Joachim Danz

Hallo,

meiner Erfahrung nach sind die Arten, die in Moos-Wald (mossy forset) wachsen, wesentlich empfindlicher als andere Arten. So haben bei mir N. macfarlanei, N. lowii, N. glabrata x tentaculata und N. tentaculata letztes Jahr unter geringerer Luftfeuchtigkeit praktisch keine richtig ausgebildete Kannen gebildet. Mit erhöhter Luftfeuchtigkeit (80% +) war dies dann aber kein Problem mehr. Nur

geringfügig zu geringe Luftfeuchtigkeit erkennt man meist an den missgebildeten Deckeln der Kannen.

Ciao Joachim

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