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alpina oder vulgaris


Lars Melzer

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Lars Melzer

Hallo zusammen.

Ich war mal wieder unterwegs und habe dabei Fettkräuter gefunden. Nur diesmal bin ich mir nicht mehr ganz sicher, ob es Pinguicula alpina oder Pinguicula vulgaris ist.

Ein paar der gemachten Fotos habe ich vergrößert um die Blätter besser ersichtlich zu machen. Die Qualität ist nicht ganz besonders gut, und wenn ihr noch bessere Fotos braucht muss ich nochmal los...

Achtung die Bilder sind recht groß...

pingxx1k.jpg pingxx2k.jpg

pingxx3k.jpg pingxx4k.jpg

Ich vermute, dass es eventuell sogar beide Spezies sind.

Der Fundort liegt zwischen 600 und 650 Meter falls euch das bei der Bestimmung hilft.

Gruß Lars

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Kevin Tonnerre

Ich habe selber auch schon beide Pflanzen in der Natur gesehen und finde es manchmal noch schwierig sie zu unterscheiden, da sie an sich noch recht variabel sind. Ich würde aber anhand der Bilder auf P. alpina tippen, zumindest die oberen zwei Bilder sehen eher danach aus. Denn bei denen kann man noch gut erkennen, dass an der Mittelrippe keine Klebedrüsen vorhanden sind, was an sich ein typisches Erkennungsmerkmal ist. Hat es in der Population keine Pflanzen mit abgestorbenen Blütenblättern gegeben?

Ansonsten kann man das auch anhand der Winterknospen gut erkennen, das wird allerdings schwieriger...

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Lars Melzer

Hallo Kevin.

Die Blüten waren schon alle vertrocknet und haben Samen angesetzt. Deshalb konnte ich sie nicht anhand der Blütenfarbe identifizieren. Außerdem habe ich durch meine Recherche im Internet herausgefunden, dass es von Pinguicula vulgaris auch eine weißblühende Form gibt - was das ganze nicht einfacher macht :P .

Man könnte über die Samen die Pflanzen definitiv identifizieren - nur habe ich Hemmungen, Samen aus der Natur zu entnehmen. Nicht nur weil es verboten ist - sondern auch deswegen, weil ich nicht möchte, dass die Naturbestände durch entnahmen geschwächt werden.

Na Ja. Ich schau mal ob ich von plantarara oder anderer Stelle Pflanzen oder Samen der unterschiedlichen Arten und Formen bekomme um sie dann später mit den Pflanzen vor Ort zu vergleichen...  :-/

Gruß Lars

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Kevin Tonnerre

Hm, wenn du sie vergleichen willst mit kultivierten Pflanzen kann es ungenau werden, denn wie gesagt varieren sie. Und dann musst du bedenken, dass es vom Samen bis zur ausgewachsenen Pflanze schon ein paar Jährchen geht.

Die Form Pinguicula f. albida ist aber wesentlich seltener als Pinguicula alpina, also würde ich nicht darauf spekulieren, falls du mal eine verwelkte, weisse Blüte siehsts.

Worin unterscheiden sich die Samen? Davon habe ich noch nie etwas gelesen/gehört, das würde mich natürlich interessieren.

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Lars Melzer

Hallo.

Ob nun die Samen von alpina und vulgaris unterschieden werden können kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Ich habe nämlich bis heute noch keine Samen von Pinguicula gesehen.

Ich kenne das mit den Samen von den Drosera - dort kann man ja, mit einem geübten Auge, die Arten anhand der Samenformen bzw. -größe unterscheiden. Deswegen gehe ich davon aus, dass es hier genau so funktioniert?

Ich habe mir heute bei plantarara von folgenden Arten Samen bestellt

  • Pinguicula fiorii
  • Pinguicula grandiflora ssp. rosea
  • Pinguicula longifolia ssp. dertosensis
  • Pinguicula lusitanica typ North Europe
  • Pinguicula mundii
  • Pinguicula vulgaris var. bicolor

die ich Ende nächster Woche bekomme. Nach der Bechreibung sollen die Samen dann für ca. 4 - 6 Wochen in den Kühlschrank um einen Winter zu simulieren. (Warum können denn die Samen nicht in den Gefrierschrank? Ich habe nämlich auf einer anderen Seite gelesen, dass das nicht gut sein soll  ??? . In der Natur sind die Samen doch auch weitaus tieferen Temperaturen ausgesetzt. Brauchen die Samen keine so tiefe Temperaturen oder hat das einen anderen Grund?)

Danach die Samen auf feuchtem Küchenpapier verteilen und mit einer Klarsichtfolie abdecken.

So sollen die Samen dann innerhalb weniger Tage / Wochen keimen.

Hat denn jemand von euch ein paar Samen bzw. im Herbst ein paar Hibernakel von winterharten Arten denen ich dann in meinem "Alpinum" (einen Steingarten den ich extra für diese winterharten Fettkräuter bauen werde) einen Platz geben kann. Damit ich ein paar der einheimischen Arten sebst kultiviere und sie dann in freier Natur eventuell besser identifizieren kann.

Sollte sich jemand dazu bereit erklären währe ich sehr dankbar.

Gruß Lars

Edited by Guest
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Kevin Tonnerre

Mach doch für deine Wünsche einen Thread im Forum "Gesuche"?

Aber eigentlich hast du ja keine schlechte Menge an Samen bestellt für den Anfang, finde ich.

Wieso dass es im Kühlschrank besser ist als im Gefrierfach kann ich dir nicht mit Gewissheit sagen, da habe ich zu wenig Erfahrung. Ich vermute aber, dass es im Gefrierer vielleicht zu intensiv ist, da wirklich konstant tiefe Temperaturen herrschen.

Ich würde aber die Samen im Herbst auf das Substrat aussähen, und einfach draussen halten. Ich glaube das ist die bessere Methode.

Aber auch wenn du die Kühlschrank-Methode bevorzugst, bitte darauf achten dass die Pflanzen zeitig im Frühjahr erscheinen, und nicht etwa im Herbst oder Winter, denn sonst sind sie etwas aus dem Rhythmus...

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Lars Melzer

Hallo Kevin.

Danke für den Tipp.

Wann währe denn der richtige Zeitpunkt für die Aussaat?

Januar? Februar? Oder doch erst mit einsetzen des Tauwetters?

Wenn ich die Samen im Herbst auf das Substrat im Freiland ausbringe, habe ich aber keine Kontrolle der Keimung - was ich aber für andere die später Fragen haben dokumentieren möchte.

Ich will ja nichts falsch machen...

Gruß Lars

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Kevin Tonnerre

Wie gesagt, ich würde die Samen auf die Substratmischung verteilen und der Rest wird eigentlich von der Natur erledigt. Nur musst du schauen, dass die Töpfe sich nicht allzu sehr von der Sonne aufwärmen können, falls mal die Sonne im Winter drauf knallt oder es mal einen etwas wärmeren Wintertag gibt. Denn wenn die Samen keimen und es dann doch wieder kälter wird, werden es die Pflänzchen wohl kaum überleben.

Falls du dich doch für die Kühlschrank-Methode entscheidest: Du solltest die Töpfe vielleicht noch im Frühjahr nach draussen stellen, nach der Stratifizierung. Lieber etwas zu früh (die Samen werden sowieso nicht keimen wenn die Bedingungen nicht stimmen) als zu spät.

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  • 2 months later...
Guest coolcrasha_1234

Also ich tippe auf Pinguicula alpina, da sich wie schon gesagt keine Klebtropfen auf der Mittelrippe befinden! Außerdem bilden meine alpina auch solche zugespitzten Blätter! Wo hast du sie gefunden? Wie lang waren die Blätter?

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