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Schnecken, Vögel im Moorbeet


Guest Peter

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Guest Peter

Habe mir vor 2 jahren ein kleines Moorbeet angelegt, in dem heimische Drosera und Pinguicula, sowie einige winterharte Sarracenien angelegt. An sich wachsen die Pflanzen gut, aber leider haben mir Schnecken( bei uns gibt es große, rote Nacktschnecken, die aus Spanien eingeschleppt wurden) meine Ping. und Sarr. fast völlig aufgefressen und auch Amseln und andere Vögel scharren nach Würmern und holen Nistmaterial, wodurch vorallem zartere fleischis ständig ausgerissen werden.

Schneckenkorn und Netze gegen Vögel zeigen nur mäßigen Erfolg, vorallem die Netze sind auch noch häßlich.

Wer hat ähnliche Probleme, und wie könnte man sie lösen?

Wäre für Hinweise dankbar!

Peter.

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Guest Georg Stach

Ich habe diese Erfahrung leider auch gemacht, nachdem ich bemerkt habe, dass einzelne Sonnentaus im Gartenteich herumschwimmen, nachdem Amseln im Frühjahr sogar nach das Sphagnum ausgerissen haben :-[

Die einzige Lösung liegt leider darin, einen Zaun über das Moor zu legen. Ich habe dazu Kaninchengitter verwendet, damit lassen sich ganz gut Bögen formen, die das Moor vollständig überdecken.

Die zweite Lösung (inoffiziell ;)) wäre, die Amseln entweder zu verscheuchen oder gleich mit einem Luftgewehr auf ewig zu verbannen ;D

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Martin Reiner

Amseln stehen unter Naturschutz, wie alle einheimischen Singvögel mit Ausnahme der Sperlinge.

Und im Übrigen sind Amseln bei uns einheimisch, ganz im Gegensatz zu manchen Karnivoren, die sich da in den "Natur"Teichen und Tümpeln befinden.

Ist nur als kleine Anmerkung gedacht, meinetwegen kanns jeder so handhaben, wie er will. Nur wird es kaum was bringen eine Amsel zu erschießen, da ihr "Revier" sofort von einer neuen bestzt wird. Oder irre ich mich da ?

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Guest Michael

HI there,

ich habe zwar auch Probleme mit Schnecken, aber da im Garten meiner Eltern, wo mein Moorbeet steht, viele Igel unterwegs sind, halten sich die Schäden in Grenzen. Mit den Restschäden habe ich mich arrangiert, da ich eh nix dagegen unternehmen kann. Absammeln ist höchstens ein Mittel zum Abreagieren.

Was die Vögel betrifft, habe ich damit trotz fehlendem Schutz keine Probleme. Das könnte daran Liegen, das meine Eltern 3 Katzen halten, von denen sich 2 auf Flugwild spezialisiert haben ;D

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Guest Daniel_E.

Hallo,

Zum Schnekenproblem habe ich zwei Tipps:

1. Da die Schnecken meist nachts aktiv sind, spät abends rausgehen, dann kannst Du sie einsammeln, oder

2. Eine Schüssel oder ein grosses Glas mit Bier rausstellen. Davon werden sie angelockt und ertrinken drin.

Ist zwar schade um das Bier, aber wer seine Pflanzen retten will muß halt Opfer bringen.;D

Viel Erfolg

Daniel

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Guest Daniel_Hukle

Den Trick mit dem Bier wendet meine Oma auch immer an und die Schüsseln sind immer voll!

Das einzigste Problem ist, dass die Kadaver abartig stinken und Bier mit zunehmenden Alter auch nicht besser riecht...

wenn du also die Methode ausprobBIERen willst ;D , dann hoffe ich für dich, dass das Beet weit genug vom Haus weg ist

MfG Daniel

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Amseln haben mir schon mehrfach die ein oder andere Pflanze aus dem Topf ausgegraben. :( Bisher konnte ich aber weitere Angriffe auf meine Schätze dadurch unterbinden, dass ich ein Stück Alu-Folie an einem Stock per Bindfaden befestigt und dieses Gerät in einen der Töpfe gesteckt habe. So lange sich die Alu-Folie im Wind bewegen kann, machen die meisten Vögel einen großen Bogen um meine Pflanzen. Vielleicht hilft Dir das mit Deinem Moorbeet weiter.???

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Guest Andreas Siegler

Als Alternative zum Bier gibt es auch die Möglichkeit altes Grillfett in die Nähe des Beetes stellen. Der Efekt ist ähnlich nur etwas ekliger: Die Schnecken werden angelockt, fressen das Zeug, ziehen noch ein Paar Kreise und *Patsch* platzen :P. Zwar kein apetitanregender Anblick, aber wirksam ;D.

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Guest Daniel_Hukle

Oder wenn wir gerade bei Gewalttaten an Schnecken sind: wenns trocken ist, einfach eine Salzspur um die Töpfe oder das Beet legen, wenn sie dan drüberkriechen, dann schrumpeöl schrumpel ätz ätz und schneckenmatsch ;D

Bei Amseln tuts auch ein schwuler, blinder Hund, der es nicht mag, wenn Vögel in die Nähe des Hauses kommen ;) .

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Guest Peter

Danke für die Tips, sehe schon, daß ich nicht alleine Ärger damit habe.

Sollte jemand eine Amsel-fressende Karnivore züchten, schickt mir bitte ein Exemplar!

;)

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Guest Andreas Siegler

Wie wärs mit Nepenthes rajah? In die sollen schon Vögel gefallen sein. Aber Amseln? Sind wohl ein bisschen zu groß. Und wenn du nicht im Urwald lebst, wird es mit der Freilandkultur etwas schwierig ;)

Sollte natürlich ein Scherz sein ;D

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Michael Beneke

ich habe zwar noch kein Moorbeet, aber einen Staudengarten, der nicht nicht weniger von Schnecken heimgesucht werden dürfte als ein Moorbeet.... Jetzt wo es langsam ´wärmer´ wird gehen die Schnecken auf Tour. Da hilft ein abendliches absammeln der Viecher sehr ( die Masse der Schnecken ließ schon nach 2 - 3 x deutlich nach! Ansonsten kann man gut den Grund eines Töpfes abschneiden und den Topf dann über die Pflanzen stellen... Die Schnecken gehen nicht gerne oder gar nicht über den scharfen Rand! Insbesondere bei sehr empfindlichen Pflanzen dürfte das Angebracht sein. Vielleicht werden dann auch durch den Topf die ´Knospen´  von Droseras und pings nicht von den Vögeln angegriffen.. Die Töpfe bleiben so lange über den Pflanzen stehen, bis sie gewachsen sind und die ´kritische Phase´ übertanden haben.

Es gibt auch ein Schneckenkorn, was aber wie ich finde nicht sehr große Erfolge erziehlt ( die großen Nacktschnecken werden damit aber zuverlässlich beseitigt) aber ich finde die kleinen 1-3 cm großen Viecher richten einen genauso großen Schaden an, vorallem weil sie in Massen auftreten - hier helfen sogenannte Bierfallen gut...

Salz hilft nicht viel (auch nicht gut für den Boden), ich habe schon massig Salz auf große Nacktschnecken gestreut, allerdings zuc´ken die Schnecken dann zusammen und streifen schnell die Schleimschicht mit den Salz ab und  treiben dann weiter ihr unwesen...

Ein abendliches absammeln scheint mir die erfolgsverschprechneste Methode :)

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