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Zeigt her euer Moorbeet...


Thomas Straubmüller

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Mal was anderes, aber sieht gut aus! Das mit den Mäusefallen ist mir neu, werde ich im nächsten Frühjahr auch testen!

Wo liegt das Moorbeet denn? Schaut fast wie ein Freizeitpark aus der Weg daneben ;)

 

 

LG

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Michael Eikermann

Hallo,

 

das Moorbeet hat was!

Ich bin auch ein Sarracenien Fan, doch das Beet ist aus meiner Sicht zu voll mit Sarracenien.

 

Mir fehlen die Begleitpflanzen :yes:

Und Drosera dürfte auch auf gar keinen Fall fehlen. 

Soll keine Kritik sein, ist auch immer Geschmackssache. Doch ein Moorbeet wird erst zu einem Moor, wenn auch anderen Pflanzen drin zu finden sind.

 

Aber ein ganz großes Lob für die vielen Äste und abgestorbenen Baumstümpfe. 

Die geben dem Beet das besondere etwas :thumbsup:

 

Viele Grüße

 

Michael

Bearbeitet von 115MW
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Servus Partisan (wie heisst du denn?)

 

ich hab mir den Link mal angeschaut und bin echt beeindruckt von der Feinarbeit zwischen den Kübeln. Super, dass es hier auch so schön zu gewachsen ist. In einiger Zeit werden die Sarracenia ganz schön eng beieinander stehen und untrennbar sein, aber das hat ja auch was. Die Landschaftsgestaltung ist super. 

 

Daumen hoch!!  :thumbsu:

 

MFG Steffi

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partisanengärtner

Es sind schon ein paar andere Pflanzen drin in dem vollgepackten Teil. Es ging dem Besitzer vor allem drum die ganzen Sarracenien unterzubringen. Da gehen die anderen (Darlingtonia und Diaonea, Preiselbeeren, Eriken, Drosera 5 Arten, Fettkraut, Iris  (setosa nana und chrysographes) etc. völlig unter. Die hohen habe ich so dicht gepflanzt damit sie sich gegenseitig stützen können, In den Töpfen wären sie vermutlich eh bald gestorben, sie mußten alle rein. Ich hätte damit die dreifache Fläche schöner gestalten können, Aber seine Wurzeln sind sehr schön.

Ich habe versucht das beste aus den Vorgaben zu machen. Die Pflanzen waren übrig von einem seiner Projekte und er hat für sowas keine Zeit.

Außerdem sind wir beide davon ausgegangen das die bunten Sarracenien mit Leuucophyllaanteil zum Teil auswintern werden, darum habe ich sicher winterharte dazwischen verteilt. 

 

Es ist der Eingangsbereich einer Gaststätte.

Meines ist deutlich spärlicher bepflanzt und viel artenreicher.

Gruß Axel

Bearbeitet von partisanengärtner
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partisanengärtner

Bei meinem eigenen mußte ich mangels geeigneter Äste meine Talente als Tongestalter zum Randkaschieren einsetzen.

Hier ein Beispiel das macht die größeren Bereiche mit Kokosmatten lebhafter und gibt die Möglichkeit noch andere Pflanzen zu kultivieren in den hohlen Holzatrappen. Sind aus Bildhauermasse und bei 1200 Grad gebrannt.

 

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partisanengärtner

Zum Abschluß ein paar Moosansichten von heute. Mein Atelier ist gegenüber, also seh ich es an jedem Arbeitstag und jäte, pflanze und gestalte wenn ich mal ne Pause brauche.

 

Die Iris auf den zweiten Bild deren Blatt vertrocknet über dem Sarraceniensämling dekorativ rumliegt ist eine schwarzblütige I.chrysographes (30 cm). Die liebt den Standort auf einem hohen Moorbult.

Auf dem dritten Bild ist ein Horst Iris setosa nana. Die kommt in den Mooren Kanadas vor. Blüht wunderschön hellblau und wird ca. 25 cm hoch.

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Bearbeitet von partisanengärtner
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Hi Florian,

Wo liegt das Moorbeet denn?

 ...laut dem Hinweisschild im oberen Foto steht das andere Moorbeet bei Christian Degen. Ist wohl ein künstlerischer Gartengestalter und antiker Baustoffhändler.

 

http://www.schleitzer.de/garten-und-landschaftsbau/kunst-im-garten/christian-degen/'>Hier mal eine kurze (interessante) Vita. Er scheint sicherlich einen besonderen Hang zu Karnivoren zu besitzen. Seine Kunst spricht ja für sich. :)

 

-volker-

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partisanengärtner

Die Sarraceniensämling von diesem Jahr (Samen vom Vorjahr gleich an Ort und Stelle ausgesäht) sind noch sehr dicht. dazwischen wächst noch viel Drosera anglica.

Die Cranberry war ein Ablegerstückchen das sich überall ausbreitet.

Bearbeitet von partisanengärtner
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@Partisanengärtner,

 

ist ja toll, wie viel Beiwerk schon jetzt Dein Beet verziert. Und dann noch Deine tollen Tonobjekte - Respekt. Hätte ich jetzt gar nicht so erkannt, dass das gebrannt wurde. Mit den Tonobjekten hast Du natürlich einen deutlichen Vorteil. Sie verrotten nicht und werden wohl nicht ganz so schnell vom Sphagnum überwuchert.

 

Mir gefällt Dein "Stückelbeet" ausgesprochen gut. Damit bist Du, soweit ich mich hier erinnere, neben Steffi der zweite Anwender von so einem Mosaik(hoch)beet.

Auf so etwas muss man erst mal kommen (gilt natürlich auch für Steffi).

 

-volker-

Bearbeitet von Volker S
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partisanengärtner

Danke

Steffis Anlage habe ich mir gerade hier angesehen. Sie war auf jeden Fall vor mir da, wie Ihre Becken aussehen.

 

Die Iris setosa kann ich sehr empfehlen. Sie macht auch jedes Jahr reichlich Samen, die teilweise jetzt schon keimen. Zur Blühstärke braucht sie 3 Jahre.

Die schwarze ist dagegen langsamwüchsig.

 

 

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Michael Eikermann

Hallo,

 

das sind doch jetzt mal richtig schöne Moorbilder :thumbsup:

Die Iris setosa habe ich auch im Beet. Ist wirklich ein absoluter Hingucker. Bei meinem Impressionen Thread ist die auch zusehen.

Sie steht bei mir im offenen Wasserspeicher.

 

Falls mehr Fotos vorhanden sind, dann immer her damit :-)

 

Viele Grüße

 

Michael

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partisanengärtner

Ich hätte gern Aldrovanda für den Wasserteil. Als Untergrund ist etwas Kies  und Sand und kalkfreier Lehm vorhanden Wasserstand zwischen 30 und 60 cm. Algenwachstum ist nicht vorhanden gewesen. Daphne sind da in Mengen. Ich zeig mal den momentanen Zustand. Er hat sich in den Letzten Wochen nicht sichtbar verändert.

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partisanengärtner

Heute in Hollfeld war die Sonne mit Rauhreif so schön auf dem Moos. Hier ist auch ein Bewässerungsrohr.  Hier steht auch das Wasser zur Zeit. Mal sehen ob die Sarracenienhybriden das aushalten. Ausgesäht habe ich die dort auch. Sowas entwickelt sich auch an solchen Stellen gut.

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partisanengärtner

Jetzt weiß ich auch wie die Ericacee aus dem Hollfelder Moorbeet heißt. Erica tetralix die Glockenheide. Die tauchte einfach auf vermutlich im Torf eingeschleppt wie auch die Farnsporen.

Die kleinen Horste mit den fast Moosartigen Blattquirlen sind am oberen Bildrand zu sehen.

Mein Freund Christian hatte auch jede Menge Drosera binata zum pflanzen. Ich war da eigentlich skeptisch. Aber die letztes Jahr von mir bei ihm in einer Zinkwanne gesetzte Pflanze hat dieses Jahr wieder ausgetrieben. Mal sehen wie die sich im großen Biotop machen.

Neben dem hellen Moosfleck sind zwei Exemplare  gerade oberflächlich Matsch.

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Bearbeitet von partisanengärtner
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Hi,

 

weil mein Einfülltrichter senkrecht verläuft...

m_gitter_einfullrohr.jpg

...musste ich ein Gitter anbringen. Die blöden Frösche kamen da nämlich manchmal nicht mehr raus. Jetzt ist es natürlich komplett mit Sphagnum zugewachsen.

 

Meine Drosera binata ssp. dichotoma steht unter einer dicken Sphagnumschicht und ist bis jetzt (seit 3 Wintern) immer wieder gekommen (treibt inzwischen Ausläufer).

 

-volker-

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partisanengärtner

Das macht mir Hoffnung. Meinen einzigen Klon habe ich auch ausgepflanzt. Mal sehen was er nächstes Jahr macht.  Deine Lösung mit dem Gitter  find ich gut. Bei dem in Hollfeld habe ich Sphagnum reingestopft. geht auch hoffe ich. Der Batzen dahinter wird ja auch mal drüber wachsen.

Die Pflanze bei Dir dahinter wird wohl Helonias sein?

 

Hier mal ein paar Begleitpflanzen in meinem Patchworkmoor. Die haben dort allerdings einen anderen optimalen Wasserstand (Lochreihe in entsprechender Höhe die ins Kiesbett entwässern), natürlich auch eigene Substratmischung.

Fritillaria kamtschatica, verschiedene Cypripedien, und die schwarze Iris chrysographes von der ich allerdings nur eine Reihe Sämlinge habe die hoffentlich 2015 blühen werden.

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partisanengärtner

Zuguterletzt habe ich noch ein ganzer Kübel mit C.reginae bepflanzt. Das ist die Blüte als sie dieses Jahr noch im Topf standen. Ich habe sie geteilt und dagegen eine normalfarbige und einen Horst pogonia eingetauscht. Wird also im kommenden Jahr nicht ganz so üppig sein.

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partisanengärtner

Von den schwarzen Fritillarien kann ich was abgeben. Die vermehren sich vegetativ sehr reichlich. Im Biotop habe ich nur ein Versuchsexemlar gesetzt. Eigentlich mögen die es lieber schattig. Dort haben sie allenfalls Halbschatten. Mal sehen ob ihnen das reicht da sie ja jetzt kühleres Substrat haben. Sauer lieben sie und frosthart sind sie sogar im Balkonkasten.

Ein Jahr waren sie in der Sonne, da blieben sie kleiner und hatten auch nicht soviele Blüten am Stengel.

Leider scheint ein Marder den Duft zu lieben und gräbt mir regelmäßig die Knollen aus. Die liegen dann rum und vertrocknen wenn ich sie nicht rechtzeitig finde. Letztes Jahr war er allerdings nicht da. Da waren aber auch stachlige Zweige als Mikadonest drüber. Hält auch zuverlässig die Vandalendrosseln ab.

Ich habe es dort im Herbst entfernt, weil ich dachte Brutzeit ist vorbei.... denkste. da haben sie gleich das ganze Sphagnum rausgerupft das einen so schönen Bult drüber gemacht hatte.

Leider habe ich nur einen Klon von der schwarzen Fritillaria daher keine Samen. Wenn also jemand einen nicht so schwarzen Klon hat tausche ich gern. Dann ist es zuverlässig ein anderer.

 

Die schwarzen Iris und die Fritillaria habe ich übrigens in Kübeln mit Sarracenien und Sonnentau vergesellschaftet. Auf Bulten natürlich. So nass mögen sie es ja auch nicht. Sie mögen es allerdings  auch nicht wenn sie austrocknen.

Bearbeitet von partisanengärtner
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Hi Partisane,

 

Deine dunkelblütigen Orchideen sehen sehr sehr schön aus. An Orchideen habe ich nur die normalen Pogonia ophioglossoides, die aber trotz vieler Ausläufer irgendwie rumzicken (letztes Jahr nur eine Blüte von ca. 10 Pflanzen). Dann unternehme ich noch gerade einen Test mit Pleione limprichtii

m_pleione_stammg.jpg

 

m_pleione02.jpg

 

2012 habe ich die 4 Bulben ins Beet verbracht (liegen nur im Sphagnum) und 2013 sind sie zwar alle wieder gekommen, jedoch hat nur eine Pflanze wieder geblüht. Dafür waren es 6-7 Blattstengel/Pflanzen. Ich habe leider ein Schattenbeet (siehe Signatur), aber gerade für Orchideen sollte es eigentlich reichen (obige Bilder sind von 01.05.2012)

 

 

...um auf Deine Frage zurück zu kommen. Es ist der japanische Vertreter, die japanische Moornelke (Heloniopsis orientalis var. breviscapa) und hier ist das Einfüllrohr noch ohne Gitter zu sehen.

m_moornelke01.jpg

Hier auf dem Foto links noch gut zu sehen: adulte Hibernakel von Pinguicula grandiflora (Bild von 27.03.2012). Nach dem nächsten Winter hat es bei mir nur noch ein adulter Hibernakel geschafft an die Oberfläche zu kommen. Im Frühjahr 2013 hatte ich hier nur noch Brutzellen - und das dauert wieder bis diese erneut blühen und die nackte Torfoberfläche komplett bedecken. Die schöne flächendeckende Blüte konnte ich (bis auf eine Pflanze) komplett vergessen.

Das wird meine nächste Baustelle - da kommt im Frühjahr ein Kunststoffgitter drunter (gegen tiefes wassernahes Abtauchen).

 

-volker-

Bearbeitet von Volker S
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partisanengärtner

Volker Dein Moorbeet sieht ja sehr beeindruckend aus. So ähnlich hoffe ich wird meines mal in ein bis zwei Jahren auch aussehen. Das mit dem Abtauchen der Überwinterungsknospen bei P. grandiflora wußte ich nicht. Ich habe nur zwei kleine Winterknospen und hoffe die kommen nächstes Jahr wieder. Blühen wird wohl frühestens 2015 sein.

Wenn Du mal Samen von Deinen Heloniopsis übrig hast wäre ich sehr interessiert.

Von meinen Helonias kann ich Jungpflanzen abgeben. Samen wird es kommendes Jahr wohl auch wieder geben.

Bei Dir ist das Klima wohl etwas milder als bei mir, da wird es mit Pleione wohl eher kritisch. Stellen wo ich es setzen könnte gäbe es bei mir reichlich, abgesehen von der Kälte.

Im garten-pur Forum hat ein Mitglied Pleionensamen auf Wellpappe zu hunderten keimen lassen. Die waren gleich grün.

Wenn Du Samenansatz hast würde ich es auch gern probieren. Gärtner brauchen ja Geduld. Zum Tauschen wird sich schon was finden hoffe ich.

 

LG Axel

Bearbeitet von partisanengärtner
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partisanengärtner

Die asiatischen Cyps wachsen sehr langsam, aber sie sind gesund und mit etwas Glück habe ich da auch mal Samenansatz. Bei einem Freund tauchen auch mal Sämlinge auf. Von dem habe ich auch noch ein paar bekommen die aber bis zur Blüte noch ein wenig brauchen. ;)

Die sind aber nicht im Moor sondern unter Bäumen. Dein Schattenbeet sollte ja optimal sein.

Meine Anlage ist 3,4 x 3,4  Meter, aber ich werde als Beetbegrenzung an diversen Stellen noch einige Baukübel unterbringen. Halbeingegraben und mit bemoosten Kokosmatten verkleidet. Das stelle ich mir relativ einfach vor und das Unkraut wie Rasen wächst mir nicht dauernd in die Kostbarkeiten rein.

Hier habe ich auch ein Pinguicula Felsen gesehen damit möchte ich auch mal experimentieren. Da ist ein Schattenplatz sowieso besser.

Ich kann es kaum erwarten, das neue Frühjahr.

LG Axel

Bearbeitet von partisanengärtner
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Michael Eikermann

Hallo,

 

ich hoffe, das im nächsten Frühjahr viele Fotos folgen ;)

Besonders die Begleitvegetation finde ich absolut klasse!!!

 

Im nächsten Jahr geht beim Partisanengärtner eine PN ein. Etwas Platz dürfte ich noch im Beet für eine schöne Pflanze haben!

 

Meine Bepflanzung vom Moorbeet:

 

 

http://forum.carnivoren.org/index.php?/topic/36084-impressionen-eines-gro%C3%9Fen-moorbeets/

 

 

Muss ich noch aktualisieren, aber es ändert sich nur wenig!

 

Viele Grüße

 

Michael

 

 

Bearbeitet von 115MW
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Nun ja, gegen die hier gezeigten Moore kommt mein Möörchen natürlich nicht an. Aber ich habe leider auch nur ein Fenstersims (aussen) zur Verfügung. Da ist nicht viel mehr als ein Blumenkasten möglich. "Leider" muß ich jetzt noch einen zweiten, identischen Kasten bauen, es sind einfach zuviele Pflanzen und zuwenig Platz...

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Mein Möörchen Anfang Herbst. Nebst der S.purpurea ssp venosa wachsen hier noch die gängigen Drosera, P. grandiflora Typ Switzerland, eine Moornelke und Moororchidee, Wollgras sowie aus Samen Vaccinium oxycoccus (Moosbeere).

 

So schaut es aktuell aus:

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Es ist der erste Winter mit Komplettbesatz und ich hoffe, alles übersteht die nächsten 2 Monate. Zumindest die Drosera sollten im Frühling aus Samen wieder austreiben. Besonders hoffe ich aber auf die Moornelke, Moororchidee und die Vaccinium. Da heißt es abwarten.

Die Materialien für Möörchen #2 liegen bereits parat. Im Frühling soll es bezugsbereit sein.

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Hi Janine,

 

Brautkraut bleibt Brautkraut und Moorbeet bleibt Moorbeet. Kommt ja nicht auf die Größe an (Spaß kann man in der kleinsten Hütte haben). Dein Arrangement gefällt mir soweit sehr gut, aber erstens sehe ich da noch keine gewöhnliche Moosbeere und zweitens ist das m.M.n. eigentlich auch besser so.

Die gewöhnliche Moosbeere (auch bekannt unter Cranberry) hat einen enormen Drang sich auszubreiten.

Meine großfruchtige Moosbeere (auch bekannt unter Cranberry) hat einen enormen Drang sich auszubreiten. Ist aber auch gleichwohl eine Pflanze, die zum Hochmoor irgendwie dazu gehört.

 

Da ich sie selber in meinem kleinen Beet habe und ich ihr auch ausreichen Platz zum wuchern lasse (1/3 des Beetes teilen sich ausschließlich Cranberry und Sphagnum), weiß ich wie beschwerlich es ist, diesen Cranberry-Rasen in seinen Grenzen zu halten. Da ich gerade das Bild per PN gepostet habe, zeige ich auch Dir mal meine Cranberry-Grenze vor dem "Rasen" mähen (ab Kalk-/Kiesbeet und rechts davon ist cranberryfreie Zone). Gleiche Vermehrungsrate gilt wohl auch für das Wollgras, wenn es kein scheidiges Wollgras ist.

m_kroete04.jpg

 

...aber wie gesagt, ich sehe eigentlich keine Cranberries bei Dir im Möörchen.

 

(PS: Die Drosera filliformis hat sich bei mir im Schattenbeet als nicht winterhart herausgestellt -> Kulturbedingung = linker Niederrhein)

 

 

-volker-

Bearbeitet von Volker S
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