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Sphagnum schimmelt im Topf


Giovanni Schober

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Giovanni Schober

Hallo,

Immer wenn ich versuche Nepenthes in reinem Sphagnum zu kultivieren, gebe ich es auf, da das untere Sphagnum im Topf (wohl aus Lichtmangel?) anfängt zu faulen und den dazugehörigen typischen Geruch verbreitet. Wie macht ihr das?

MfG

Giovanni

  Schober

PS: Hat jemand Erfahrungen mit Chile und New Zealand Sphagnum? Aber muss ja auch anders gehen.

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Hi Giovanni,

das Sphagnum zersetzt sich unter Wasser anaerob, es schimmelt nicht. Die dabei freiwerdenden Schwefelverbindungen (unter anderem Schwefelwasserstoff) stinken wirklich wie die Hölle und sind größtenteils auch nicht gerade gesund für Tier, Pflanze und Mensch.

Ich habe nie teures NZ oder Chile Sphagnum gekauft, aber ein wildes Mix von bestimmt 10 Arten aus verschiedenen Quellen hier, einige sind extrem resistent gegen Verrottung, andere dürfen nicht mehr als nur feucht sein.

Ich packe in die meisten meiner Töpfe unten groben Kies mit Perlite oder Seramis hinein, so dass die Torf oder Sphagnumschichten nie wirklich im Wasser sitzen, sondern durch die Kapillarkräfte versorgt werden.

Erfahrungen mit Sphagnum aus NZ oder Chile würden mich auch sehr interessieren. Vielleicht hat ja jemand auch eine günstige Bezugsquelle?

Grüße

Jan

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Giovanni Schober

Hallo,

Es ist nicht einmal so, dass es bei mir nur schimmelt wenn es nass ist. Ein kleines Terrarium habe ich mich Sphagnum verziert, dass teilweise 1-2cm im Wasser liegt. Da passiert überhaupt nix Schlechtriechendes. Hingegen wenn es kein Licht bekommt und nicht staubtrocken ist, dann fängt es an zu faulen.

MfG

Giovanni

  Schober

PS: Ist es überhaupt ratsam

N. ampullaria

N. singalana

N. ventrinermis

N. hybride

N. rafflesiana

N. bicalcarata

N. fudca

N. x gentle

sowie

H. heterodoxa x nutans

H. heterodoxa x ionasii

H. nutans giant

in reinem Sphagnum zu kultivieren? Mein Torf-Perlite-Gemisch trocknet immer recht schnell, was Sphagnum bei mir nicht macht.

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  • 2 weeks later...
Guest Philipp Nathan

Ampullaria und bical würde ich in reinem Torf kultivieren, höchstens einen geringen Sandanteil beimischen. Für rafflesiana kannst du fast jedes Substrat verwenden (ist ja nicht umsonst eine der verbreitetsten Tieflandarten).

Für Tieflandarten verwende ich kaum lebendes Sphagnum, da Sphagnum unter Tieflandbedingungen eher zum verrotten neigt als bei Hochlandbedingungen.

Wenn du lebendes Sphagnum verwendest und es von unten anfängt zu faulen musst du mehr Sand und Perlit/Styropor beimischen um das Substrat durchlässiger zu machen. Damit kann man den Prozess hinauszögern.

Das Sphagnum was ich verwende wird sehr fleischig und groß, mag es mäßig feucht (eher trocken) und ist extrem anfällig gegenüber zuviel Wasser. Dadurch bleibt es selbst dann luftig wenn ich nix beimische (vermutlich S.palustre).

MfG Philipp

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Giovanni Schober

Hallo,

Danke dir für die Antwort. Werde wohl lediglich ein wenig Sphagnum als optisch-schöne "Abdeckung" der Töpfe verwenden.

MfG

Giovanni

  Schober

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