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Nahrungskette


Gast Patrick

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Hallo zusammen

Habe eine Arbeit über Fleischfressende Pflanzen verfasst, nun werde ich demnächst mündlich über diese geprüft.  8)

Nun habe ich mir ein paar mögliche Fragen ausgedacht, welche mir die Experten stellen könnten. Nun meine Frage:

In welchem Glied sind die Fleischfressenden Pflanzen in der Nahrungskette einzugliedern? Eigentlich sind es ja "normale" Pflanzen, kann ich sie deshalb als Produzenten durchgehen lassen? Oder ist es eine Mischung zwischen Produzenten und Konsumenten, da sie auch Insekten fangen und verdauen?!

Hoffe jemand kann mir schnellstmöglich darauf antworten. Besten Dank im voraus.

Patrick

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Gast Dirk Weigel

Hallo Patrick,

Ich persönlich finde ja die Frage an sich blöd, es gibt in der Nahrungskette meiner Meinung nach keine Produzenten und Konsumenten da ja jedes Lebewesen Dinge braucht zum wachsen und letzendlich auch wieder verwertet wird.

gruß

Dirk Weigel

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Gast Micha Plenge

Ich würde die Frage so beantworten:

Defintion "Produzenten" im Biobuch nachschauen. Da steht bestimmt was von Produktion von energiereichen organischen Stoffen aus energiearmen anorganischen (mit Hilfe von Sonnenlicht) oder so. Da fleischfresende Pflanzen dies definitiv tun, sind sie Produzenten.

Darüber hinaus versorgen sie sich mit ihren Fallen mit bestimmten Nährstoffen (Phosphat, Stickstoffverbindungen, ...) die andere Pflanzen überwiegend aus dem Boden beziehen. Dies tun sie nicht, weil sie auf die Aufnahme energiereicher Stoffe angewiesen sind (wie die Konsumenten), sondern weil sie in nährstoffarmen Biotopen wachsen, wo die entsprechenden Mineralstoffe nicht in ausreichender Mewnge verfügbar sind. Sie sind also in dem Sinne keine Konsumenten, sondern sie verkürzen in gewisser Weise den "Rückführweg" für bestimmte Nährstoffe, indem sie eine Aufgabe selbst übernehmen, für die sonst Destruenten zuständig sind. Stimmt aber auch nur teilweise, da bei vielen Fleischfressenden Pflanzen ja doch auch Mikroorganismen an der "Verdauung" der Beute beteiligt sind. Dann müsste man besser sagen: Sie verlagern den letzten Schritt, die Minearlisierung von organischer Substanz, in ihre direkte Umgebung (in die Fallen), damit sie möglichst allein davon profitieren können.

Micha

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