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TV-Tipps


Guest Georg Stach

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Guest Georg Stach

Sendungen, die mehr den globalen Naturschutz und die Politik, die damit verbunden ist, betreffen und nicht direkt Karnivoren, aber trotzdem interessant sein sollten:

1) Der Fluch des schwarzen Goldes (Wh.)

 04.05.02 16:55 - 17:25 Uhr, Hessen3

 Inhalt: Das Debakel um die Öl-Pipeline, welche in Ecuador mit Hilfe von deutschen Steuern über die WestLB finanziert wird und das ökologische System nachhaltig zerstören wird.

2) ZDF.Reporter über Ölpipeline in Ecuador

 Voraussichtlich Mittwoch 8. Mai, 21 Uhr ZDF

Reporter ohne Grenzen: Einem Drittel der Weltbevölkerung werde das Recht auf freie Meinungsäußerung und ungehinderten Zugang zu klassischen und neuen Meiden

verweigert, berichtet die Organisation.

Freut Euch also, das Recht auf freie Meinungsäußerung hier genießen zu können... mehr auf:

http://www.heise.de/newsticker/data/jk-02.05.02-007

Ich habe die obigen Links deshalb hier veröffentlicht, weil ich denke, dass es eine sinnvolle Ergänzung zum Allgeminverständnis des Themas Naturschutz ist. Auch wenn es keinen direkten Bezug zu Karnivoren gibt, so bestehen in jedem Fall indirekte Abhängigkeiten. So ist der Hinterungrund von Ecuador ein gutes Beispiel dafür, weshalb in Indonesien die Regenwälder schrumpfen. Nämlich auf Grund von Korruption und Wirtschaftsinteressen; hier zu Lande genauso wie im Ausland.

Ich finde, darüber muss man sich im Klaren sein!  :(

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Hi Leuts!

Ich finds eine Schweinerei, dass ein Land oder mehrere, den

Regenwald abholzen, um ihre Schulden abzuzahlen! Aber wem machen die das denn nach? Den Europäern!!! Wir waren es, die unsere Wälder bereits im Mittelalter fast völlig gerodet haben, um Schiffe für die Kolonialisierung zu bauen und wehrlose Länder/Völker auszubeuten. Warum hängen denn die Dritte-Welts-Länder hinterher?

Diese und die südamerikanischen Staaten wollen auch zu Reichtum kommen. Schon mal was von "Verstädterung" und den Slums in Südamerika gehört? Naja ich schweife wieder aus. :)

Ich find es nicht ok, das deutsche Banken noch naturschädigende Projekte unterstützen! Blos wie kann man was dagegen machen?? Der Regenwald heist nicht umsonst "Lunge der Welt"!

Hierzu noch: http://www.regenwald.org/

PS: Ich finde es echt lobenswert, dass es hier im Forum Leute gibt, die sowas interessiert oder sie sich dafür engagieren!

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Guest Georg Stach

Hi Josef,

Danke fuer Deine Antwort -- haette ich ehrlich gesagt gar nicht mitgerechnet :)

Warum haengen denn die Dritte-Welt-Laender hinterher?

Hm, fand ich etwas lustig zu lesen: ist es doch eine Frage der Perspektive, ob sie tatsaechlich hinterherhaengen, oder ob wir nur glauben, dass wir "besser" sind als sie.

Ich (fuer meinen Teil) habe zu dieser Sache eine recht skeptische Haltung eingenommen. Viele der Probleme sind hausgemacht, das ist klar. Die Ver-Westlichung, zusammen mit der Globalisierung und der wachsenden Bedeutung der Oekonomie hat dazu gefuehrt, dass unsere eigentlichen menschlichen Ziele gar nicht mehr wahrgenommen werden -- oder dass wir sie selbst nicht mehr richtig erkennen koennen, weil wir in ein gesellschaftliches System hingezwungen werden.

Ich glaube, die Dritte-Welt-Laender duerfen gar nicht in unser westliches wirtschaftliches System eingespannt werden. Aber das passiert leider, weil die Bevoelkerung dabei nie gefragt wird, und die Regierung nicht stark genug ist oder so korrupt ist, dass sie sich der Macht der Weststaaten beugt. Na ja, alle Auswuechse haeufen sich z.Z. ... Bsp. Ecuador, Argentinien, Indonesien, Afghanistan, ...

und so schliesst sich der Kreis zum 11. September.

Ist wahrscheinlich etwas zu krass dargestellt, aber ich glaube, dass es in den grundlegenden Elementen schon so zu deuten ist.

Eine Loesung fuer mich selbst habe ich noch nicht gefunden. Fuer das Laptop, mit dem ich das hier schreibe, mussten bestimmt auch ein paar Urwaldriesen allein fuer die Rohstoffe sterben >:(

Regenwald von Sumatra wird durch Gelder der Deutschen Bank vernichtet

Mehr dazu: http://www.regenwald.org/new/aktuelles/deutschebank.htm

My 2 cents.

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Martin Reiner

von der anderen Seite aus betrachtet...

auch ich war mal in Ecuador und den Leuten dort unten ist es herzlich egal, ob ein paar Arten aussterben oder sich das Klima verändert.

Verständlich, wenn Du nicht weißt, was Du und Deine Kinder am nächsten Tag essen sollen.

"Umweltschutz" ist ein Privileg, daß man sich nur in einem Wohlstandsland mit prall gefüllten Bauch im Ledersessel hockend ausdenken kann.

Wo ist denn der Umweltschutz bei den Carnivorenzüchtern ?

- Irgendwelche fremde Arten in seinem Garten auswildern ?

- das Moorbeet ohne jeglichen "ökologischen Nutzen", in welchem zig Kubikmeter Torf verbaut wurden ?

- massenweise Gift, welches versprüht wird (je stärker, desto besser)

- oder etwa die ganzen Natriumdampflampen und Heizungen, die immense Mengen an Energie schlucken... ?

Hauptsache der Regenwald in Ecuador bleibt stehen !

Und auf Strom, Arbeitsplätze und was zu Essen haben die dort unten gefälligst zu verzichten. Reicht doch, wenn sie Bananen für uns billigst exportieren.

Ich bin ebenfalls ein Gegner entwicklungstechnischer Großprojekte (die machen nur ein paar Reiche noch reicher) aber alles hat zwei Seiten...

Und auch ich kaufe nach wie vor die billigen Bananen, obwohl ich gesehen hab, welche Mißbildungen die Spritzmittel bei den Plantagenarbeitern hervorrufen...

Tja mei, so ist das halt mit Homo sapiens ...

Leben und sterben lassen !

Martin

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Guest Georg Stach

Hi Martin!

Verständlich, wenn Du nicht weißt, was Du und Deine Kinder am nächsten Tag essen sollen.

"Umweltschutz" ist ein Privileg, daß man sich nur in einem Wohlstandsland mit prall gefüllten Bauch im Ledersessel hockend ausdenken kann.

Aus meiner Sicht ist Umweltschutz eine Gegenreaktion auf die fortwährende Weiterentwicklung der Industriestaaten -- alles, was es dem Menschen bisher bequemer gemacht hat, hat er neuzeitlichen Erfindungen und Entwicklungen zu verdanken, wobei es bisher immer so gelaufen ist, dass erst die Erfindung, dann die Auswirkung bekundetet wurde.

Gibt es negative Auswirkungen, gilt es diese zu bekämpfen, vielleicht mit einer neueren technischen Erfindung, die ihrerseits dann als "Neuheit im Umweltschutz" angepriesen werden kann.

Für mich kann das Dilemma mit den "weniger entwickelten Ländern" nur durch politische Mittel entschärft werden, denn solange die Bananen bei uns gegessen werden, solange werden auch neue Farmen dort gebaut, solange werden die Leute dort versklavt, und solange geht einem von tausenden sehr gut und alle anderen werden früher oder später an Bananen-Pestiziden sterben --- gelinde gesagt.

Es ist daher auch eine Frage der Inlandspolitik, die sich mit solchen Fragen befassen muss. Das Problem dabei ist aber die Komplexität des Themas, denn wenn Deutschland zum Bananen-Boykott aufriefe, würde wohl die WTO meckern, und den Bananen-Arbeitern würde das auch nicht weiterhelfen.

Selbst der ökologische Anbau von Bananen wäre nicht realisierbar, weil die Nachfrage nicht gedeckt würde und wahrscheinlich fortgeschrittener Technik bedarf, die es nur in den Weststaaten gibt. Und so weiter.

In einer Dokumentation, die von www.regenwald.org zuletzt empfohlen wurde, spiegelte sich genau dieses Problem darin wieder, dass diese Kreisläufe meist noch viel verdeckter ablaufen:

Zum Beispiel bei der Frage, wie das deutsche Schlachtvieh ernährt wird. Soja - aus brasilianischem Anbau. Soja-Plantagen gefährden ebenso wie Zuckerrohr-Plantagen die Regenwälder Brasiliens.

Aber wer fragt sich schon, woher morgens seine Tasse Milch auf dem Frühstückstisch stammt.

Von deutsch Kühen, ist doch klar. Aber zu welchem Preis?

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Daniel Heinze

Hallo ,ihr da draußen

Ich finde es sehr positiv ,das das Thema Umweltschutz endlich mal angesprochen wird ,wo es doch von Weitem lesbar auf den Fahnen der GfP steht.

Meiner Meinung nach stehen wir als eine Herde Pflanzenliebhaber dem Großkapital ziemlich hilflos gegenüber Den Menschen in der "3. Welt" ist es so ziemlich egal ,ob diese oder jene Pflanze vom Aussterben bedroht ist ,weil sie mehr oder weniger drauf angewiesen sind ,die Natur zu zerstören ,um ihren Lebensunterhalt zu sichern !

Die  Frage für uns ist doch ,ob es wirklich notwendig ist ,Taekholzmöbel auf der Terrasse zu haben.

Das ist ja fast das einzige was wir als "Kleine" tun können.

Ich ,für meinen Teil habe seid der "Piper Alpha " nicht mehr bei Shell getankt .Shell/Texaco ist ja auch bei vielen anderen Sauereien mit dabei u.a. auch bei der löchrigen Pipeline in Ecuador.

Wir als GfP-ler sollte mindestens drauf achten ,das so eine Sache ,wie das Aldrovandraausterben in Deutschland  (am besten weltweit )nicht mehr passiert.

Also trinkt Günter-Jauch-Bier und raucht für den Weltfrieden ;)

Viele Grüße aus Scheeßel

Daniel

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  • 5 months later...
Guest Georg Stach

Guten Abend zusammen,

Wieder mal ein kleiner TV-Tipp, den ich hiermit von www.regenwald.org weitergebe:

Frontal 21 im ZDF zeigt am Dienstag, den 15.10. 2002 um 21.00 Uhr

voraussichtlich den Beitrag:

"Gnadenloser Raubbau: Illegales Tropenholz in Deutschland"

Wer Zeit hat, kann ja mal reinschauen. Oder läuft im WDR Quarks & CO ;)

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