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kleine Entdeckung in China.....


Giovanni Schober

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Hi Giovanni!

Danke für den Link. Übrigens steht das was von "oral paper", also war das wohl eine mündliche Präsentation.

Gruß,

Jan

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Giovanni Schober

Hallo Jan,

Ach, den Kleinkram da unten hab ich nicht mehr gelesen, vielen Dank.

Schade, vielleicht kommt ja noch ein ausführlicher Artikel.

Viele Grüße,

Giovanni

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Andreas Fleischmann

Hallo!

Aha, jetzt also schon im Internet! ;-) Da ich auch paläobotanisch arbeite, hier mein Kommentar zu den Li-papers (Acta Botanica Gallica 152(2)[2005] und Acta Geol. Sinica 78 [2004]):

Es wird ja schon immer am Ursprung der Angiospermen (bedecktsamige Blütenpflanzen) geforscht, dementsprechend viel wird auch publiziert, vieles davon ist allerdings fragwürdig. So z.B. auch diese Archaefructus-Sache, da hieß es, man hätte die ältesten Angiospermen gefunden, aus dem Jura von China, große Veröffentlichung in Science. Und dann die große Enttäuschung, kleinlaut musste man zugeben, dass die Datierung falsch war, die Pflanzen stammten aus der Unteren Kreide ;(

Und auf die Antworten zu meiner Anfrage zu Archaeamphora (die "fossile Schlauchpflanze") warte ich noch immer...

Denn: Die Autoren geben Archaefructus als nächte Verwandte zu dieser onimösen Schlauchpflanze an. Ich würde zu gerne die Fossilstücke sehen! Die beiden Archaefructus-Arten sind nämlich nur als Fragmente von Fossilien bekannt, zum einen hat man längliche, gestielte "Früchte" mit 2-4 "Samen" gefunden, zum anderen multifidiforme Blätter (also stark zerteilte Blätter, wie bei vielen Wasserpflanzen, z.B. Tausendblatt oder Utricularia vulgaris). Und dann eine nächste Verwandte mit schlauchartigen Fallenblättern?

Sobald ich Antwort erhalte (und spätestens auf dem Botanical Congress 2005 in Wien WERDE ich die Herrschaften fragen, höhö! ;-)) teile ich euch natürlich die neuesten News mit!

Andreas

(PS: Wer sich für fossile Angiospermen interessiert, und im Internet recherchiert und mal auf Sanmiguelia lewisii CORNET stößt, dem sei nebenbei gesagt, dass sich Herr Cornet (großartige Arbeit und Homepage! ;-)) seit etwa 15 Jahren unter ständiger psychologischer Betreuung befindet...)

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Giovanni Schober

Hallo,

Danke Andreas für die Ausführungen, klasse!

Warten wir mal gespannt was bei rauskommt.

Viele Grüße,

Giovanni

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Denis Barthel

Vielen Dank, Andreas, es ist doch immer sehr gut, wenn man Papers einmal von sachkundigem Auge bewertet bekommt, als Laie kann man das meist nicht selbst.

In genau dieser Richtung hätte ich eine Bitte an dich: Wie ist denn der Aufsatz "A Fossil Byblidaceae Seed from Eocene South Australia" von Conran / Christophel (International Journal of Plant Sciences, volume 165 (2004), pages 691–694 ) zu werten ? Kann man da denn guten Gewissens sagen, das Byblis sich bereits im Eozän nachweisen lassen ?

Für eine Antwort wäre ich dankbar,

Besten Gruss,

Denis Barthel

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