Jump to content

Welches Substrat für N.Ampullaria + N.Truncata


Guest Olaf

Recommended Posts

Hallo,

ich möchte mir dieser Tage N.Ampullaria + N. Truncata bei Wistuba bestellen, nun werden die Pflanzen ja soviel ich weiß ungetopft verschickt, so das ich Substrat dahaben sollte wenn die Pflanzen eintreffen.

Bei der Ampullaria lese ich immer das reines Spagnum (+ Dreinageschicht) ihr sehr gut bekäme, aber das ist doch auch sehr anfällig zu verrotten.

Kann man dafür auch Orchideenerde nehmen oder nimmt man besser reinen Weiß Torf

Zu der Truncata konnte ich keine Empfehlung finden.

Desweiteren wollte ich mir noch eine Cephalotus follicurus bestellen, da dachte ich an reinen Weißtorf mit einer Dreinageschicht.

Gruss

Olaf

Link to comment
Share on other sites

Hi,

Also ich halte meine N. Truncata (highland Form) in einem Gemisch aus 80% Orchideensubstrat und 20% Carnivorenerde...Außerdem habe ich bei allen Neps am Boden des Topfes eine Drainageschicht aus Blähton (ca 4cm hoch) den du allerdings erstmal nach dem Kauf reinigen solltest, genauso wie das Orchideensubstrat....

In dieser Mischung habe ich mit meiner Truncata bisher das beste Ergebnis erzielt ....

Link to comment
Share on other sites

Ich bezweifel das ich hier Carnivorenerde bekomme, hab die nur einmal in einer holländischen Gärtnerei gesehen.

Für die Dreinageschicht könnte ich ja auch Perlite nehmen dann könnte ich mir die Reinigung sparen.

Gibts keine Orchideenerde die man so verwenden kann ?

Link to comment
Share on other sites

na klar , kannst auch normales Orchideensubstrat kaufn , musst nur unbedingt drauf achten das die NICHT GEDÜNGT ist , und das der Salzgehalt schön niedrig ist...

Dann kannste die auch problemlos verwenden (mache ich mit meinen andren Nepenthes so)..

Link to comment
Share on other sites

Danke, dann werd das mal probieren.

Gerade bei Nepenthes scheint ja jeder was anderes in sachen Substrat zu sagen, nur Spagnum trau ich mich irgendwie nicht, hab Angst das mir die Pflanzen dan wegfaulen, Wistuba schreibt ja selbst bei irgendeiner Nepenthes wo u.a. Spagnum empfohlen wird das es sehr anfällig für verrottung ist.

Bei meiner Nepenthes Hybride (Maxima X irgendwas) hab ich damals ne Mischung aus Torf, Ton und Sand genommen, Perlite und Rindenmulch hatte ich nicht.

Ist zwar eigentlich etwas zu fest, aber es trocknet gut ab und ich hab die Pflanze jetzt schon seit mehreren Jahren dadrin und sie wächst super.

War damals ne recht kleine Pflanze von vielleicht 15 cm höhe für 5 € und heute ist sie 70 cm hoch und etwa 80 cm durchmesser.:-)

Link to comment
Share on other sites

Christian Janke

Hallo Olaf.

Ich habe all meine Nepenthes in dem selben Grundsubstrat. Je nach Pflanze kommt dann noch ein bisschen Perlite hinzu. Wobei das Perlite das Substrat (meiner Erkenntnis nach) nicht irgendwie negativ/positiv beeinflusst.

In meinem Grundsubstrat ist Torf, Pinie und Kork enthalten. Ich mische dann auch immer noch ein bisschen lebendes Spaghnum mit unter. Das hat bei mir bisher nicht geschadet.

Wenn du dir dein Substrat selber anmischt, dann misch es dir am besten auf Vorrat und feuchte es gleich ein wenig an. Wenn du es dann in Plastikbeutel gibst bleibt es schön feucht und hällt sich so eine ganze Weile.

Gruss Christian

Link to comment
Share on other sites

Danke für den Tip.

Hab gerade nochmal im Forum gesucht und herausgefunden das es Mischungen aus Kokos Briketts und -Fasern und Lavastein bzw. Perlite nicht schlecht ist.

Dann kam mir selbst noch die Idee Torf, lebendes Spagnum, Kokos Brikett (+ Faser)und evtl. noch Perlite zu mischen.

Von Orchideenerde werde ich jetzt absehen, die scheinen fast alle gedüngt zu sein, obwohl viele sagen ja das mache denen nichts aus und man könne sie auch ungewaschen verwenden.

Link to comment
Share on other sites

Guest -Mitgliedschaft geändert-

Hallo,

eine kleine Anmerkung zu Perlite: Achte darauf, dass du nur Perlite verwendest, das explizit zum Untermischen ins Substrat ausgewiesen ist! Es gibt auch Bauperlite und so genanntes Hygro-Perlite. Letzteres bietet Manfred Meyer z.B. an. Der erwähnt dazu, dass dieses Hygro-Perlite nicht als Substratbeigabe verwendet werden sollte! In diesen Perliten können Stoffe enthalten sein, mit denen du dir deine Pflanzen ziemlich ruinieren kannst.

Im Zweifelsfalle bestell´ dir das Perlite bei einer speziellen Karnivorengärtnerei wie bspw. Carow und Wrono.

Bei Orchideenerde reagieren die verschiedenen Nepenthes wohl recht unterschiedlich, was ich so bis jetzt gehört habe. Robuste Hybriden und so genannte "Allerweltsarten" scheinen darin ganz gut zu wachsen. Bei Nepenthes sind viele lockere Substratmischungen möglich. Manche kultivieren sie in einer Mischung aus Weißtorf und Pflanzperlite im Verhältnis 50:50. Mit Pinienrinde bin ich schon mal ziemlich auf die Nase gefallen! :-? Ich habe früher hochwertige 'Orchideenborke' bestehend aus Kiefernrinde verwendet. Leider ist diese bei den örtlichen Gärtnereien in meiner Umgebung nicht mehr zu beziehen. Ich mache derzeit sehr gute Erfahrungen mit getrocknetem, neuseeländischem Baumsphagnum, Pflanzperlite und Lavalit (Letzteres muss man gut ausspülen).

Gruß,

Andreas

Edited by Guest
Link to comment
Share on other sites

Hi,

Ich habe mal einen Bericht gelesen , in dem jemand sehr viele verschiedene Substrate ausprobiert hat , und am Ende dabei rausgekommen ist , dass es eigentlich egal ist was man benutzt solang man keine Blumenerde oder nur Sand verwendet...

Es ist denke ich mal ne Sache des Geschmacks , was besser aussieht...Ich werde mich nochmal auf die Suche dieses Erfahrungsberichtes machen , und ihn posten wenn ich ihn wieder finden sollte....

Link to comment
Share on other sites

Guest Hans Breuer

Ich hab ja wenig Erfahrung, da ich erst etwas über ein Jahr mit diesen Pflänzkes spiele, bin aber der mittlerweile zu der Ansicht gekommen, dass die Substratwahl extrem individuell zu behandeln sein sollte.

Seit meine Pflanzen aus ihren Terrarien ins Schattenhaus umgezogen sind, habe ich meine Substratphilosophie stark ändern müssen.

An ihrem jetzigen Standort werden sie

1. achtmal pro Tag automatisch beregnet, aber

2. dank der Dachlage des Schattenhauses herrscht dort ein stetiger Wind, die Sonne brät 12 Stunden pro Tag drauf, und jetzt im Herbst fällt auch noch nachts die Temperatur auf bis zu 22 Grad.

Faktor 1. hat mich für alle meine Nepenthes, egal ob Hoch-, Tief- oder sonst was, auf ein extrem lockeres Substrat umschwenken lassen: auf eine Drainageschicht aus groben Kieseln kommt eine Mischung aus feinem + grobem Blähton + Perlit + Farnrinde + feiner „Orchideenrinde“ + Granitkiesel + Quarzkiesel + Lavasteinchen + ein ganz klein bisschen Torf, um all das Wasser gut ablaufen zu lassen.

Faktor 2 wiederum zwang mich aber, auf alle Substrate eine fingerdicke Oberschicht Sphagnum zu klatschen, um all zu schnelle Austrocknung zwischen den Berieselungen zu verhindern.

Bei Terrariaristen ist das aber alles etwas anders:

Im mehr oder weniger abgeschlossenen Terrarium, wo zweimal in der Woche gegossen und einmal am Tag gesprüht wird, kann man gerne festere, torfhaltigere Substrate nehmen, da die Luftfeuchtigkeit gewährleistet ist, aber nicht sehr viel Wasserzugabe herrscht.

In Gewächshäusern, auf Fensterbrettern und in Gärten dagegen müssen jeweils ganz andere Elemente einbezogen werden, die wiederum von den ganz individuellen Umweltbedingungen des jeweiligen Standortes abhängen.

Zum Sphagnum: mit reinem Sphagnum (dead or alive) zur Eingewöhnung an eine neue Umgebung oder Aufpäppelung beschädigter Pflanzen kann man bei Nepenthes eigentlich nix falsch machen. Wenn sie sich dann gewöhnt haben/wieder auf den Beinen sind, sollte man aber doch zu was Dauerhafterem wechseln.

Sphagnum verrottet in der Tat nach ner Weile. Macht aber nix, solange es nur oben drauf liegt, diese Schicht lässt sich nämlich ganz einfach auswechseln.

So, Senftopf wieder zu.

Edited by Guest
Link to comment
Share on other sites

  • 2 years later...

Hallo zusammen!

Vor kurzem habe ich meine kleine Nepenthes Ampullaria von Sphagnum (lebend) in Kork-Pinienrinde-Perlite-Weisstorf-Lavasteinkügelchen (ca. 2:1:2:1:0,5) transplantiert, das Sphagnum verrottete in den unteren Schichten recht schnell, verdichtete ziemlich und war zu nass, auch ohne zu giessen.

Ich hab gelesen, dass das Perlit mit der Zeit Mineralien - die angeblich schädlich seien - abgibt...

Hat jemand konkret schlechte Erfahrungen mit Perlite gemacht? In welchem Zeitraum bzw. ab wann geben Perlite diese schädlichen Mineralien ab?

Danke für Eure Erfahrungsberichte :)

Gruss Manuel

Link to comment
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue. Weitere Informationen finden Sie in unserer Privacy Policy.