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Läuse


Guest Scyth

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Hallo...

Meine Drosera capensis hat Läuse :evil:

Ich habe schon gelesen, dass Tauchen hervorragend helfen soll... Nur: wie soll ich das genau machen? Wenn ich sie je mit dem Topf hineinstelle, wird ja auch die Erde aus dem Topf entweichen, oder? (und ich hab momentan leider keine Erde zum Umtopfen)

Danke schon mal für die Antworten!

Scyth

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Guest -Mitgliedschaft geändert-

Hallo,

untertauchen bringt nicht unbedingt so viel, die Eier z.B. bleiben, auch kann es sein, daß die Läuse auf andere Pflanzenteile verteilt werden.

Chemische Keule ist leider das sicherste.

Ansonsten, klebe die Erde mit Paketband fest (quer über die Erde).

Gruß Andi

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  • 5 months later...

hallo,

ja, das problem habe ich auch wieder.

erstmalig aufgetreten bei einer zwergensonnentaukreuzung, durch wiederholtes untertauchen der ganzen pflanze, war das problem erledigt. jetzt hat einer meiner d. capensis sämlinge selbiges problem, aber ich werde da auch wieder die wasserkeule einsetzen - so ein bis zwei stunden, das dreimal im abstand von knapp einer woche, so schnell sind die läuse nicht.

gruß vom schorsche

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Guest Melvin

Die Läuse sind leider schon Überlebenskünstler... daher sind radikale Methoden meiner Meinung nach am effektivsten, um sie zu beseitigen. Ich hatte fünf, sechs Droseras in einem Terrarum, die schlimm betroffen waren, d.h. keine Klebetropfen mehr gebildet haben und krumm und schief gewachsen sind (wenn überhaupt).

Da habe ich dann abends eine Flasche mit CO2 genommen und so lange Gas ins Terrarium strömen lassen, bis es voll war (kann man mit einem Streichholz überprüfen). Danach lässt man das Terrarium im Dunklen stehen, damit die Pflanzen das CO2 nicht per Photosysnthese verbrauchen, deckt es ab (z.B. mit eienr Glasscheibe) und am nächsten Morgen hat man einen großen Teil seiner Blattläuse getötet. Wenn man das zwei, drei Tage lang macht, ist man sie los, denke ich.

Um die Effektivität des Ganzen zu erhöhen, ist simples Absammeln auch zu empfehlen - die aufwendigste, aber auch die einfachste Methode.

Meine Droseras waren hinterher jedenfalls komplett lausfrei; wenn man keine Gasflasche zur Hand hat (mir wurde die in der Schule geliehen...), kann man auch Trockeneis nehmen - es gab da schon mal eine Diskussion drüber, die müsste hier auch irgendwo sein (unter Schädlinge/Krankheiten).

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Markus Welge

Ich kann euch Provado empfehlen. Das haut die Läuse bereits nach einer Anwendung um und die kommen so schnell nicht wieder. Scheint auch einen gewissen Düngeranteil zu haben denn die Pflanzen wachsen nach kurzer Erholungsphase super weiter – Läusefrei.

Das Mittel gibt's in jedem gut sortierten Baumarkt.

Viele Grüße

Markus

Edited by Guest
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Philipp Schneider

Also das bezweifle ich. Trockeneis hat eine Temperatur von ca. -80 Grad celsius... Auch Dorsera capensis und winterharte Drosera halten das wohl nicht aus. 2. Ist es wohl nicht so einfach zu bekommen. Das mit dem CO² ist auch so ne Sache. Nachts benötigen Pflanzen Sauerstoff, um sich zu regenerieren und wenn sie dann nur CO² bekommen dürften sie das nicht so toll finden. Darum rate ich von dieser Methode ab. Taucht die Pflanzen oder nehmt die chemische Keule. Das hilft. Wer will kann sich auch Marienkäfer züchten. Eine einzige Larve kann bis zu 600 Blattläuse verzehren!!!

http://www.arthropods.de/insecta/coleoptera/coccinellidae/coccinellaSeptempunctata04.htm

Gruß

Philipp

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Siggi_Hartmeyer

CO2-Gas aus der Flasche ist kein Trockeneis, obwohl Trockeneis CO2 ist und bei Zimmertemperatur sowie dosierter Anwendung ein viel verwendeter "Dünger" auch bei den Aquarianern. CO2 erstickt nicht nur, sondern ist auch beim Menschen ab gewisser Konzentrationen in der Luft toxisch. Allein der CO2-Gehalt in der ausgeatmeten Luft bei Wiederbelebungen erhöht bereits die Herzfrequenz (was dabei auch willkommen ist). Pflanzen sollten die Behandlung für 1-2 Tage durchaus überstehen. Wer jedoch die chemische Keule bevorzugt, dem empfehle ich auch Pyrethrine und Derivate nur aussen und nicht in der Wohnung zu spritzen. Aber Achtung, voriges Jahr hatte ich einen Blattlausbefall der sich auch dagegen resistent zeigte, dann half jedoch Lizetan-Spray.

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Philipp Schneider

Hi Siggi das mit dem Trockeneis hab ich von dem Post weiter oben ;)

Meine Droseras waren hinterher jedenfalls komplett lausfrei; wenn man keine Gasflasche zur Hand hat (mir wurde die in der Schule geliehen...), kann man auch Trockeneis nehmen - es gab da schon mal eine Diskussion drüber, die müsste hier auch irgendwo sein (unter Schädlinge/Krankheiten).

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Hallo,

also erstmal danke für die lebhafte Reaktion.

Das mit dem CO2 ist nicht ganz mein Fall. Die Chemiekeule scheidet in jedem Fall aus, die tue ich mir selbst auch nicht an. Ich probiere das jetzt mit ganz wenig Spüli aus, das ist zwar auch ein kleine Chemiekeule, aber eher in Bezug auf die Oberflächenspannung des Wassers, welches dann schneller in die Atmungsorgane der Läuse eindringen kann. Als Anmerkung sollte ich noch sagen, die betroffene Pflanze steht in einem kleinen Terraium, bei den "frei" gehaltenen hatte ich noch nie einen Befall. Wenn ich das Problem nicht in den Griff bekomme, werden die Sämlinge gemüllt, bevor sich das aubreitet und seltene Pflnzen betrifft - denn die kann ich teils schlecht unter Wasser setzen (s. minor ist schon 53 cm hoch). In jedem Fall danke für die Tips und Kopf hoch - das wird schon wieder!

Also das mit den Marienkäferlarven muss ich noch lesen, halte ich für sehr interessant! Ich hätte eher zum Lavendelbeutel tendiert, aber mal schaun...

Gruß an alle

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Christian Dietz

Hallo,

das Einzige, was wirklich gegen Blattläuse hilft, sind meiner Erfahrung nach chemische Mittel! Alles andere halte ich für eher ungeignet. Im Fall von Blattläusen würde ich zu einem Präparat mit Imidacloprid als Wirkstoff raten (z.B. Lizetan oder Provdao). Das haben bei mir bisher alle befallenen Pflanzen vertragen. Danach sind die Läuse definitiv erstmal weg!

Christian

Edited by Guest
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kann mich Christians Meinung nur anschließen. Lizetan beispielsweise wirkt super. Früher hab ich immer gleich Panik bekommen als ich irgendwo Läuse entdeckt habe, aber seit dem ich Lizetan bei mir rumstehn hab ist das kein Problem mehr ;). Kost ja nicht die Welt...

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  • 2 weeks later...

hi,

ich hatte das glück, die kleinen tierchen sehr früh zu entdecken, daher war das mit den wasserbädern offensichtlich ausreichend. der umgang mit chemie und derlei dingen ist kein spaß, zunächst sollten natürliche methoden ausprobiert werden und nur im ausnahmefall zur chemie gegriffen werden. auch wenn das etwas mehr aufwand bedeutet. warum? eine pflanze hat i.d.r. nur dann läuse oder pilze, wenn etwas nicht stimmt. das ist im fall der karnivoren leicht nachvollziebar, denn den optimalen lebensraum zu bieten, ist schwer. also erst mal die ursache finden und nicht gleich losballern. klimawechsel, zu viel feuchtigkeit usw.

gruß an alle

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Guest Rockwell

lizetan plus als spray habe ich von christian damals empfohlen bekommen

hilft super.läuse waren weck.man darf nur nicht zu nah sprühen sonst können die pflanzen durch den kälteschock erfrieren.denen ist es dan wohl so nah am spray doch zu kalt geworden ;)

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hallo an alle!

habe da eben etwas zum thema läuse gefunden, was mich doch sehr verblüfft hat:

http://www.zimmerpflanzendoktor.de/direkt.htm

die mistviecher pflanzen sich auch noch ungeschlechtlich fort!

ich hatte riesenglück, hätte ich die befallene pflanze nicht mit einem macroobjektiv fotografiert, dann wäre ich womöglich auch auf die chemiekeule angewiesen. ich denke, der link (und folgende) können für alle hilfreich sein, deren pflanzen von läusen befallen sind. wissen ist macht.

gruß

schorsche

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