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Überwinterung im Kühlschrank?


Guest DonKnorR

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Guest DonKnorR

Hi leute :-D

ich glaub ich habs hier irgendwo im forum mal gelesen oder irgendwo anders...

aber egal..meine frage is, ob man ne vff im Kühlschrank überwintern kann...

also so zwischen salami und schinkenwurst ^^

ich selbst kanns mir net vorstelln weil da drin hats ja garkein licht...

des thema beschäftigt mich weil ich letzte winterpause einfach keinen perfekten ort zum überwintern gefunden habe, der kühl ist und n bisschen licht hinkommt...

also auf eure antworten freu ich mich schon.

mfg donknorr

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Giovanni Schober

Hi,

Ja kann man. Licht brauchen sie nicht.

Einfach alles oberirdisch vom Topf abschneiden, das Rhizom samt Wurzeln ausspülen, in feuchtes Torfmoos (Sphagnum) legen (alternativ auch feuchtes Küchenpapier)und in den Kühlschrank legen.

Sonst ist nichts zu beachten.

Viele Grüße,

Giovanni

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Matthias Jauernig

Hab ich auch gemacht und es hat wirklich gut funktioniert - die Pflanzen treiben stark wieder aus. Das Sphagnum sollte nur leicht feucht sein, das reicht der Pflanze. Ende Oktober - November in den Kühlschrank und Ende Februar - März wieder rausholen.

Das Gleiche mache ich mit Sarracenien - die tun sich grad noch etwas rar im Wachsen, wohl aber auch weil die Chance gleich mal genutzt habe und sie getrennt hab.

Weitere Infos: Such-Funktion - da gibt's massig Threads zum Thema...

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Guest DonKnorR

hmm kann ich auch einfach die ganze pflanze in den kühlschrank stellen und die erde immer leicht feucht halten?

weil so mit alles abschneiden usw. da bin ich mir n bisschen zu unsicher...

net dass ich dann da ne tote pflanze im kühlschrank rumliegen hab und im frühjahr total enttäuscht werde dass da nigs mehr wächst...

so dass ich einfach die fallen dranlass...

is ja egal sollen von mir aus 90% der fallen absterben, solange noch 1 oder 2 grün bleiben als rückmeldung dass da noch was am leben is...

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Matthias Jauernig

Ich habe auch 2 Pflänzchen mit Fallen im Kühlschrank überwintert, es sind aber alle Fallen abgestorben, sodass die Aktion umsonst war und ich noch aufpassen musste, dass nix schimmelt. Bei den Pflanzen ohne Fallen hatte ich die Probleme nicht und sie treiben jetzt sogar besser aus...

LG Matze

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  • 7 years later...
Guest Pandit

Hallo,

ich bin hier ein "Frischling" ohne Vorkenntnisse - deshalb folgende Frage.

Die Venusfliegenfalle und die Schlauchpflanze sollten im Kühlschrank überwintern. Vorher alles oben am Boden abschneiden und die Wurzel aus der Erde nehmen, säubern und in feuchtes Sphagnum legen. Kann ich dann die 2 Pflanzen mit dem Sphagnum zusammen einfach in einen Plastikbeutel einschlagen oder in einen Plastikbehälter mit Deckel legen? Und dann im Gemüsefach überwintern? Im Frühjahr werden sie dann wieder eingepflanzt, das ist mir klar. :)

Ich freue mich auf eure Antworten.

LG und schönes Wochenende

Uli

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  • 1 month later...

Hallo zusammen,

 

wozu der Aufwand? Ich habe die Blätter meiner Pflanzen in den letzten 4 Jahren immer wieder vor dem Einwintern abgeschnitten und die Pflanzen an einen hellen, kühlen Platz gestellt (z.B. Kellerfenster, Stiegenhaus). Bevor die Erde trocken wird, einfach etwas gießen (Schnee oder Regen gibt's im Winter ohnehin im Überfluss). Im Frühjahr sind meine Pfanzen immer wunderbar und in voller Pracht ausgetrieben. Ich werde es dieses Jahr wieder so machen. Mit Schimmel hatte ich bisher auch keine Probleme.

 

Viele Grüße,

Camaro

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Hallo,

 

kann man, wenn man eh die Blätter vor dem Überwintern abschneiden muss, diese als Blattstecklinge verwenden?

 

Gruß,

René

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kann man, wenn man eh die Blätter vor dem Überwintern abschneiden muss, diese als Blattstecklinge verwenden?

Versuchen kostet nichts! ;)

Ich denke schon, dass es klappen kann. Musst halt schaun, dass du die Blätter nahe am Rhizom abtrennst.

Aber die Blattstecklinge musst du dann natürlich warm und hell überwintern.

 

 

wozu der Aufwand? 

Manche haben eben nicht den passenden Standort zur Überwinterung und dann ist das mit dem Kühlschrank meiner Meinung nach eine gute Alternative.

 

Viele Grüße,

Louis

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Hallo Louis,

 

wenn du nur wenige Pflanzen hast, gebe ich dir Recht. Bei einer größeren Menge wird es allerdings mit dem Kühlschrank

schwierig. Dann musst du Rhizom für Rhizom ausgraben, waschen, einlegen und die Resterde verstauen oder entsorgen :wacko:

Und du hast immer das Restrisiko, dass jemand die Pflanzen versehentlich für Gemüse oder Kräuter hält und im nächsten

Suppentopf mitverkocht (z.B. die weitsichtige Oma, die etwas Neues ausprobieren möchte) :D

 

Nein, Spaß beiseite. Ich war selbst vor ein paar Jahren in der Situation, dass ich in meiner Mini-Wohnung keinen Platz für

die Pflanzen fand. Nachdem mir meine Frau mit Scheidung drohte, sollte ich jemals eine meiner Pflanzen im Kühlschrank

deponieren, musste eine Alternative her. Glücklicherweise hatte ich einen Freund, dem es nichts ausmachte, dass ich die

Pflanzen in seinem Keller am Kellerfenster abstellte. Ich bekam sogar einen eigenen Schlüssel und hab sie einmal wöchentlich

nachgegossen. Das hat prima geklappt. Ich hab sie dann im März wieder heraus geholt, sahen echt schlimm aus. Aber sobald

die Sonne drauf gescheint hat, sind die Blätter ruck-zuck und in voller Pracht nachgewachsen :)

 

Was ich auch schon einmal versucht habe, war, Dionaeas (ganz junge Triebe) über den Winter durchzubringen, also nicht

einzuwintern. Ich hatte sie an einem hellen, warmen Fensterplatz stehen und habe sie laufend nachgegossen. Den Pflanzen

hat das gepasst, sie sind auch gewachsen. Ich war damals erstaunt, wie gut das geklappt hat. Auch hier hatte ich keine

Probleme mit Schimmelbildung. Bei größeren Pflanzen würde ich das allerdings nicht versuchen.

 

Viele Grüße,

Camaro

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Ich bin ja auch noch auf der Suche nach einer guten Überwinterungsmöglichkeit. Kann mich aber mit der Kühlschrank Methode nicht anfreunden.

 

Ich versuche die natürlichen Bedingungen herzustellen, mit einem Winterkasten, der aber noch in Planung ist.

 

Letztes Jahr hatte ich noch einen guten Standort, da sah die Pflanze nach der Überwinterung besser aus als nach dem nassen Frühling.

 

Aber ich bin kein Experte.... daher....  :dntknw: 

 

 

Gruß

Hans

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Ich will hier ja keine Unruhe rein bringen...

 

Aber um Stecklinge so zu entnehmen, dass es funktionieren könnte, muss ein gutes Stück Rhizom dran bleiben.

 

Dieses wieder rum bedeutet Verletzung an diesem. Das kann nicht für die Überwinterung optimal sein.

 

Aber wie gesagt:

 

Ich bin kein Experte, vielleicht mag ja mal eine® unserer Koryphäen unseres Forums dazu was sagen?

 

 

Gruß

Hans

Edited by HansHansen
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Hi Louis, 

 

um Stecklinge so zu entnehmen, dass es funktionieren könnte, muss ein gutes Stück Rhizom dran bleiben.

 

ich kann nur meinem Vorredner zustimmen. Bei Blattstecklingen muss man das Blatt ganz tief unten am Rhizom abbrechen, d.h. du minimierst damit einfach nur die ursprüngliche Pflanze. Wenn du die Blätter oberhalb vom Rhizom abschneidest, werden nur die wenigsten Blattstecklinge daraus zu einer neuen Pflanze. 
 

Übrigens sind Dios im Gegensatz zur Meinung Vieler winterhart und zwar bis zu ca. -20°. Man sollte die Dios einfach am besten mit Tannenwedeln oder anderen Dämmmaterialien vor der Kälte schützen, dann sterben die Blätter oberirdisch zwar ab, die Pflanze treibt aber im Frühling wieder aus dem Rhizom aus. Man muss aber dafür sorgen, dass das Substrat immer feucht genug ist. Das Problem bei Frost ist nicht die kälte an sich, sondern dass die Dios wegen den gefrorenen Boden einfach kein Wasser mehr bekommen.

 

Viele Grüße

 

Andi

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  • 1 month later...
Carnivor_Plants

Hallo zusammen, 

 

die Venusfliegenfalle zieht sich im Winter komplett in den Wurzelstock (Rhizom) zurück um Energie für das Frühjahr zu sammeln. Schließlich gibt es für die Pflanze im Winter auch kaum Insekten zum Fangen. 

 

Doch es ist tatsächlich möglich, die Venusfliegenfallen im Kühlschrank zu überwintern. Es bietet sich aus Schimmelschutz Gründen aber an Sphagnum Moos dazuzugeben. Das Ganze in ein entsprechendes Tuch und ab damit in den Kühlschrank. 

 

Es stellt sich allerdings wirklich die Frage, warum man diesen Aufwand betreiben sollte. Die Venusfliegenfalle ist, obwohl sie tropisch aussieht, tatsächlich winterhart. Auch leichte Fröste, wie sie bei uns vorkommen, verträgt die Pflanze problemlos. 

 

Es ist also sinnvoll, die Venusfliegenfallen im Freien zu überwintern. Einfach im Moorbeet oder im Freien belassen und ein wenig mit Tannenwedeln oder Abdeckflies abdecken. Die Abdeckung soll Dauerfrost verhindern. Diesen würde die fleischfressende Pflanze wohl auch vertragen, aber leider bekommt die Pflanze bei Frost kein Wasser und würde dann wohl vertrocknen. 

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  • 3 years later...

Hallo,

 

nachdem ich durch Zufall an meine erste Venusfliegenfalle gekommen bin und ich total angetan von ihr bin, sollen nun weitere folgen...
Da ich weder Garage, noch Gewächshaus o.ä. habe, mache ich mir jetzt schon Gedanken darüber, wie ich die Pflanzen überwintern werde. Es wird vermutlich auf den Kühlschrank hinauslaufen... Im Sommer sollen sie in Töpfen auf dem Balkon stehen. Wenn ich sie nun im März aus dem Kühlschrank hole, können sie dann direkt wieder auf den Balkon? Denn schließlich gibt es im März und April ja regelmäßig noch richtig kalte Tage und vor allem Nächte. Oder lasst ihr die Pflanzen dann erstmal noch in der Wohnung? Falls ja, ab wann können sie ins Freie?

 

Danke und viele Grüße

 

Fabian

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vor 2 Minuten schrieb Christian Carle:

Ich lasse sie einfach auf dem Balkon, das ganze Jahr.

 

Das ist für diesen Thread zwar jetzt etwas OT, aber ich muss trotzdem fragen:

Machst Du dann irgendwas, also deckst Du sie z.B. ab oder packst die Töpfe irgendwo rein?

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Hallo,

einpacken muss man sie nicht. Aber an eine Hauswand stellen und nicht zu nass halten ist zu empfehlen. Aber auch nicht austrocknen lassen, da bieten sich größere Töpfe oder Schalen an. Ein Vlies über die Pflanzen zu legen, kann aber auch nicht schaden. 

 

Grüße

Ronny

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  • 2 weeks later...

Je nach Härte des Winters oder nach Art des Klons kann es da allerdings zu Ausfällen kommen! Dionaeas sind nicht so extrem winterhart wie Sarracenia.

Thomas

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Bei Dionaeas würde ich dringend davon abraten, sie ungeschützt im Freien oder gar auf dem Balkon zu überwintern. Bei mir sind selbst die abgedeckten Pflanzen (40 Stück, die vorher im Moorbeet standen) ausnahmslos eingegangen. Lieber in den Kühlschrank, da nehmen sie nicht viel Platz weg und man ist auf der sicheren Seite.

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Wäre es denn eine Möglichkeit, die Pflanzen dann an besonders kalten Tagen in die dunkle Garage zu stellen?

Und zum Thema: Wie markiert ihr die einzelnen Kultivare im Kühlschrank, damit ihr dann im Frühjahr auch noch wisst, welche Pflanze welche ist?

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Zitat

Bei mir sind selbst die abgedeckten Pflanzen (40 Stück, die vorher im Moorbeet standen) ausnahmslos eingegangen

Hallo Christ,

zwischen den Zeilen lese ich, dass du sie aus dem Beet entfernt hast!? Könnte nicht die Umsetzung gerade erst der Grund für den Totalverlust sein? Ein Moorbeet ist ein guter Stabilisator gegen schnelles Auftauen und Einfrieren. Bei starken Frösten ist eine Abdeckung mit Vlies und/oder Schnee der beste Winterschutz. Zugegeben, ich wohne deutlich tiefer als du, aber meine müssen seit Jahren auch lange Barfröste ertragen und selbst Sämlinge überstehen das problemlos.

 

Gruß Piesl

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vor 1 Stunde schrieb Senbei:

Wie markiert ihr die einzelnen Kultivare im Kühlschrank, damit ihr dann im Frühjahr auch noch wisst, welche Pflanze welche ist?

 

Die meisten werden wohl diese Ziplock-Gefriertüten verwenden. Ich persönlich nehme Marmeladengläser, da ich eine überschaubare Menge an Dionaea-Kultivaren und -Exemplaren habe und leider auch die Angst habe, dass ein Familienmitglied unbedacht was in den Kühlschrank stopft und die Dionaea zerquetscht.

 

Diese Gläser versehe ich einfach mit selbst erstellten Etiketten (hab' einen Etikettendrucker - echt praktisch für viele Sachen!), bei den Ziplocks tut's ein feiner Permanentmarker genauso. ;)

 

Gruß

Kevin

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vor 14 Stunden schrieb Piesl:

Hallo Christ,

zwischen den Zeilen lese ich, dass du sie aus dem Beet entfernt hast!?

Gruß Piesl

Hi Piesl, ich habe sie von einem Forenmitglied gekauft, bei dem sie vorher im Moorbeet standen. Allerdings war das letztes Jahr im Frühling und sie standen den ganzen Sommer und Herbst draußen. Von daher würde ich es wirklich auf die kalten Temperaturen schieben und nicht auf die Umgewöhnung.

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