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D. anglica "giant"


kannenfräse

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Guest Philipp Gießibl

Selbstfertil, sie produziert genauso viele keimfähige Samen wie die normale Form.

MfG Philipp

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Die Tschechen (Bestcarnivorousplants), aber sicherlich auch bald Hauke und Philipp. Meine will auch noch blühen...

Viele Grüße

Dieter

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Guest Philipp Gießibl

Christian Klein hat sie aber auch von den Tschechen.

Nur zur Info, bevor irgendwelche Anfragen kommen: Ich habe alle Jungpflanzen eingetauscht, wahrscheinlich kann ich erst nächstes Jahr wieder welche abgeben.

MfG Philipp

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  • 4 years later...
Thomas Carow

Hallo Andreas,

die 50% größer als eine "normale" Drosera anglica wird.....gibt's das oder wird da übertrieben?

Ich befürchte fast etwas.....würde mich aber auch mal interessieren wie da so die Unterschiede sind.

Meine D.anglica (übrigens ein extrem frostharter und sehr großer Klon aus Norwegen - wird demnächst 'Norwegian-Giant' genannt - ohne s*****!! [siehe unten]) werden unter vollsonnigen Bedingungen bis 12 cm groß.

Wenn ich die Pflanzen schattig stelle sind auch mal 15 cm drinn. Ob dass nun für eine gesunde und gut gehaltene D. anglica viel ist kann ich nicht sagen, ich bin bisher jedenfalls nicht davon ausgegangen.

Selbstverständlich versuche ich seit Jahrzehnten über Auslesezüchtung besondern schöne, große oder gut gefärbte Pflanzen zu erhalten

Ich stelle jedoch zunehmend fest, dass der Sammler unter der sicher sehr großen Auswahl zunehmend geneigt ist, Pflanzen mit der griffigen Bezeichnung 'Extrema', 'Giant', 'Multi', 'Super', 'Deep', 'Heavy' ...zu kaufen. Der Verkäufer stellt sich auf diesen Trend gerne ein - auch ich.

So werde auch in in Zukunft meine Pflanzen in Zukunft etwas 'genauer bezeichnen' ;-)

Ich muß immer etwas schmunzeln, wenn die Kunden in meinen Gewächshäusern vor riesigen S. leucophylla, S. flava oder S. purpurea stehen. Bei meiner Antwort auf die Frage ob dass denn bestimmte Formen/Klone sind muß ich dann verneinen und die Leute sind schon fast etwas enttäuscht.

Happy growing!

Thomas

Edited by Thomas Carow
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Marcus Vieweg

Hi Thomas,

Ich stelle jedoch zunehmend fest, dass der Sammler unter der sicher sehr großen Auswahl zunehmend geneigt ist, Pflanzen mit der griffigen Bezeichnung 'Extrema', 'Giant', 'Multi', 'Super', 'Deep', 'Heavy' ...zu kaufen. Der Verkäufer stellt sich auf diesen Trend gerne ein - auch ich.

So werde auch in in Zukunft meine Pflanzen in Zukunft etwas 'genauer bezeichnen' ;-)

Das kannst du echt laut sagen. Statt sich an schönen und gesunden "normalen" Pflanzen zu freuen, geht der Trend wie bei Allem heut zu Tage wohl auch bei uns zu schneller, weiter, außergewöhnlicher. Da kannst du mit ner gewöhnlichen Pflanze nun wirklich niemanden mehr vorm Ofen hervor locken!

Als ich 2006 relativ neu in diesem Hobby war, hat mir Alexander Fisch auf der EEE in Bonn einen nicht ganz ernst gemeinten Tipp gegeben, an den ich mich heute noch gern erinnere.

Er meinte zu mir, als ich am GfP-Stand auf fast allen Pflanzen sitzen blieb: "Ihr müsst die Sache anders angehn! Schreibt auf die Schilder von dieser schönen D. muscipula einfach einen Highway in Florida und dann noch behind the railroad track. Dann schreibt ihr noch ne 1 vor den Preis und die Pflanzen gehen raus..." (so sinngemäß)

Wie gesagt nicht zur Durchführung empfohlen, aber so verrückt sind die Sammler schon geworden! Dabei schließe ich mich natürlich auch nicht aus ;)

LG Marcus

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Thomas Carow

Servus Andreas, Hallo Markus,

ja, kann Euch nur voll zustimmen! Ich möchte hier ja nicht die Typenbezeichnung an sich in Frage stellen, die ganze Sache treibt aber schon manchmal merkwürdige 'Blüten'. Es ist sicher auch in anderen Hobbybereichen genau das selbe, aber ich glaube bei den Karnivoren erleben wir gerade einen Höhepunkt.

Dazu kommt, dass sich viele Farbvarianten, z.B. bei S. flava, wirklich nur unter extremen Bedingungen so richtig herausbilden (hohe Temperaturen und volle Sonne). Für einen der im Gewächshaus kultiviert mag es dann Sinn machen, im Freiland verschwinden/verschwimmen die Farben weitgehend.

Trotzdem ist es fazinierend zu sehen wie die Entwicklung so vor sich geht. Waren es in den letzten 20 Jahren die Anzahl der Arten, die sich um fast 200 erweitert hat, sind es seit ein paar Jahren die Farb- und Formenvaritäten. So wird es nie langweilig und man hat immer was neues zu lernen!

Grüße

Thomas

Edited by Thomas Carow
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Guten Abend!

Aber hier sollte man aber denke ich zwischen Standortangabe und `superhypercultivar´ unterscheiden ;-)

Standortangaben halte ich für sinnvoll. Bsp: U. chrysantha: hier sind über 20 verschiedenen Klone im Umlauf, einige davon mit Standortangaben. Grob kann man die Klone in 2 Gruppen aufteilen, mehrjährig, großblütig, ausdauernd sowie einjährig, kleinblütig, empfindlich.

Vermutlich wäre es angemessen hier U. chrysantha in mehrere Arten aufzusplitten, da ist es dann durchaus interessant wenn ich weiß woher meine Pflanze kommt und somit einer der "neuen" Arten zuordnen kann.

@Thomas: Wieso hast du bisher deine D. anglica `nördliche Hemisphäre´ genannt? Wenn die Herkunft der Pflanzen bekannt ist schadet es doch nicht sie dazuzuschreiben, das lässt dann auch Rückschlüsse auf z.B. Winterhärte zu.

Reine Geschmackssache?

Viele Grüße,

Friedrich

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Thomas Carow

Hallo Friedrich,

Wieso hast du bisher deine D. anglica `nördliche Hemisphäre´ genannt?

Ich habe ja schon Besserung gelobt und werde demnächst nachziehen. Ich hatte es bisher mit den Standortangaben nicht so sehr, werde es demnächst aber genauer nehmen.

So ist es halt, 'wer zu spät kommt.......'

Happy extreme growing

Thomas cv Nüdlingen/Altstadt, Typus Berlin/weißhaarig

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Hallo,

anscheinend habe ich von Thomas wohl ein selteneres Exemplar einer D.-angica erhalten. Letztes Jahr am 05.08.10 gekauft, hat sie es gerade mal auf 4,5cm gebracht. Für diese D.-anglica wäre dann sicherlich der Zusatz "minor" angebracht. :thumbsup:

Gefallen tut sie mir trotzdem, - Größe ist halt doch nicht alles. Dafür ist die D.-filiformis, mit 26cm nebendran, zuständig.

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Irgendwie hab ich da einen Trend verpaßt und erfreu mich weiterhin an schönen, gut ausgefärbten und gesunden Pflanzen. Die Größe ist mir nicht wichtig, ebenso der Standort (im Endeffekt sind das ja auch 'nur' angepaßte Kultivare und keine wildentnommenen Pflanzen, hoffe ich wenigstens) - ich bin wohl zu alt um hier flexibel zu werden ;-)

Liebe Grüße

Eve

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Hallo Eve,

mach Dir nichts draus - bei mir erzeugen solche SuperDuper-Namen eher einen faden Nachgeschmack. Nach den tollen Namen kommt dann was? Verkaufsfördernde Tiefsttemperaturen bei winterharten Moorpflanzen?

Dieser Trend ist gerade wieder bei tropischen Pflanzen/Palmen am Abebben - auch weil viele Forenmitglieder solche Machenschaften mittlerweile aufzeigen. Nicht alles was glänzt ist Gold.

-volker-

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