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KALK


Matze777

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Hallo alle:-D

Also mal meine Frage wie Kalkverdräglich sind eigenlich Fleischis? Also überrall steht ja das man nie einen Tropfen Leitungswasser gießen soll und so... Aber ich denke so empfindlich sind sie vielleicht net.

Also ich z.B habe als Draigane Schicht Lochziegel. Die enthalten auch ein wenig kalk hab da Salzsäure drauf getan.

Aber die Fleischiss sind trotzdem ohne Props gewachsen und die VFF hat sogar in der Woche 3-4 Fallen zugelegt.

Also was meint ihr wie empfindlich sind Fleischis wirklich.

:!:

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Matthias Bruhn

Hi!

Ich find die nehmens net so streng!

Ich gieße oft mit Leitungswasser wenn mir das Regenwasser ausgeht.

Nur auf längeren Zeitraum ZU große Mengen an Kalk, das soll nicht gut sein.

Insgesamt eben Mineralstoffe...

Wo jetzt die Grenze ist, das kann ich nicht sagen, das hängt sicher von den anderen Kulturbedingungen ab.

Wenns der Pflanze rundum wohl geht, wird sie wahrscheinlich nicht verrecken, nur weil sie zu viel Kalk abbekommen hat.

mfG

Matthias

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Hi,

bewirkt der Kalk nicht primär einen ph-Shift des Substrats ins Alkalische (auf längere Sicht)?!

mfg Björn

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der Hund ist eingentlich wo anders begraben.

Die Wurzeln der meisen Karnivoren ist sehr sehr feinporig und der Kalk verstopft diese Poren so bekommen sie irgendwann zu wenig Wasser und Nährstoffe. Das Wurzelsystem ist bei den meisten eh nur schwach ausgeprägt, so kommt dies noch stärker zur Geltung.

Ein paar Nährstoffe sind ja durchaus erwünscht, aber wenn sie gar nix bekommen, dann ist das zu wenig.

ins alkalische wird es vielleicht nicht gleich abdrifften, aber zu mindest wird der saure Anteil gut neutralisiert, wobei das saure ja erwünscht ist!

Edited by Guest
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Guest Stefan Sengpiel

Hallo zusammen,

womit wir wieder beim - mich sehr interessierenden - Thema sind. Meiner persönlichen Meinung nach ist der pH Wert ziemlich unwichtig:

- Wieso sonst würden Karnivoren ideal in entmineralisiertem oder gar destillierten Wasser mit pH 7 wachsen ?

- Wieso haben es meine Pflanzen im Kübel und im Moorbeet bereits viele Monate lang ausgehalten, mit Teichwasser versorgt zu werden, dass zwar eine sehr geringe, fast nicht mehr messbare Karbonathärte hat, aber immer einen pH Wert um 8 ? Das Wachstum war ideal, irgendwelche Schäden nicht feststellbar.

Die Erläuterung von Andreas (Verstopfen der Poren) ist da eigentlich weitaus nachvollziehbarer. Aber ich lasse mich natürlich gerne überzeugen.

Mit besten Grüssen

Stefan

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Christian Rudat

Hallo Stefan,

wenn man Wasser mit ph8 in ein Moorbeet gibt, dann behält es den ph-Wert natürlich nicht unbedingt. Torf und Sphagnum säuern das Wasser sehr schnell wieder an.

Gruß,

Christian

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Michael Migas

Hallo Stefan,

teilweise würde ich Dir Recht geben:

Meiner persönlichen Meinung nach ist der pH Wert ziemlich unwichtig: Wieso sonst würden Karnivoren ideal in entmineralisiertem oder gar destillierten Wasser mit pH 7 wachsen ?

Ich denke, der primäre pH-Wert des Gießwassers spielt nur eine zweitrangige Rolle. Wesentlich wichtiger ist meiner Ansicht nach die Leitfähigkeit des Gießwassers. Das Stichwort in diesem Zusammenhang ist Osmose. Höhere Salzkonzentrationen in Wasser erschweren den Pflanzen die Wasseraufnahme über die Wurzeln (an anderer Stelle habe ich die Zusammenhänge schon mal ausführlicher ausgeführt, bin jetzt aber zu faul den Link hierzu zu suchen). Eigentlich dürfte es dabei nicht so wichtig sein, um welche Ionen es sich handelt. So dürfte Natrium (aus Kochsalz) ähnlich schädlich wie Kalzium sein.

dass zwar eine sehr geringe, fast nicht mehr messbare Karbonathärte hat, aber immer einen pH Wert um 8?

Das ist genau der Punkt. Größere Mengen Karbonat wirken als Puffer. D.h. gibt man derartig gepuffertem Wasser geringe Mengen Säure zu, so wird diese gepuffert und der pH-Wert konstant gehalten. Fehlt jedoch das Karbonat, so ist der pH-Wert fragil. Bereits geringe Säureexposition treibt den pH-Wert in den Keller. Dies geschieht in Deinem Moorbeet. Zum einen enthält der Torf selber Säuren (Huminsäuren, etc) und zum anderen bewirkt Sphagnum über Ionenpumpen eine Protonensezernierung und somit eine Ansäuerung.

Mit lieben Grüßen

Michael

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Naja mal schauen also ich werde mich mal wieder melden ob es funktioniert hat.

Das kalk ist bei mir net im Gießwasser sonderen Teil in der Wasserspeichernden Schicht. Ich habe als Wasserspeicher Ziegel von der Baustelle genommen und habe zuspät den Säuretest gemacht.

Also in meinen Ziegeln ist Kalk:-x

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Guest Stefan Sengpiel

Hallo zusammen,

nun, ich denke, wir sind da ziemlich einer Meinung. Betrachtet man alle Ionen (= die Gesamthärte) bzw. die Leitfähigkeit, spielen natürlich noch ander Ionen / Salze eine Rolle. Dem würde ich nie widersprechen, den es passt gut mit den Erfolgen beim Giessen mit entmineralisiertem Wasser zusammen. Dass die Pufferkapzität (SBV) bei niedriger Karbonathärte abnimmt, ist mir ebenfalls bekannt. Allerdings sind das doch alles keine Argumente dafür, möglichst saures Wasser (saurer Regen ist auch nichts anderes als aqua dest. mit Schwefel- bzw. schwefliger Säure, könnte man also auch selbst herstellen, wenn das denn so positiv wäre...) zu verwenden.

Deshalb mein Gedanke, dass der pH-Wert nur eine nachrangige Rolle spielt. Oder übersehe ich da etwas ?

Beste Grüsse

Stefan

Edited by Guest
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  • 4 weeks later...
Guest Nenia

Aber wichtig sind doch jetzt all die Ionen im Wasser oder? Und Kalk ist nicht gut?!

Da ich ja wohl leider bald in der Stadt wohne und ich dann nicht, wie jetzt, ständig Zugang zu Regenwasser habe, was wie ich finde auch einfach das beste für ALLE Pflanze ist, würde mich mal interessieren, ob man nicht einfach das Wasser vorher durch einen Wasserfilter haut. Der macht es ja weicher - also filtert (u.a.) Kalk raus.

Das müsste dann doch so in die Richtung von der Qualität von Regenwasser gehen oder?

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