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Kultur in lebendigem Sphagnum?


Stefan H.

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Hallo

Ich habe mal ne Frage. Und zwar habe ich mir überlegt (eig. stand das in nem Buch bei Heli tatei bzw. nutans als Substratmögichkeit bzw. -tip), das ich ja als Substrat bei meiner H. ionasii x heterodoxa ja statt ein Torf-Quarzsand-Gemisch auch lebendes Sphagnum nehmen könnte, oder?

Und dazu habe ich eben nochn paar Fragen: Und zwar denke ich mir, dass wenn man gießt ja alles Wassser ruckzuck durch das Sphagnum durchläuft und nix zurück bleibt. Man sagt ja Sphagnum ist ein hervorragender H2O-Speicher, doch frage ich mich wie das bei lebendigem Sphagnum aussieht, gibt dass dann Feuchtigkeit an die Heli-Wurzeln ab?

Was wären Nachteile von dieser Art Substrat? Und Vorteile? (also gegenüber oben gennantes Gemisch) Hätte auch nochn wenig Pinienrinde, soll ich das dem Torf-Sand-Mix beimichen und ist das besser als lebediges Sphagnum?

Wie bekommt die Heli denn Halt in dem lockeren Zeuch (lebendiges Sphagnum) oder muss ich es hart zusammendrücken?

Und zu guter Letzt habe ich mir noch überlegt ob denn das Sphagnum wohl irgendwelche Nährstoffe abgibt was den Helis zu einem besseren Wachstum bringt?

MfG, Stefan.

P.s.: Habe natürlich schon die Suche bemüht, abern sonen Vergleich beider Substrate und und wissenswerte antworten habe ich net gefunden...

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Giovanni Schober

Hallo,

Soweit ich weiß kultivieren verschiedene Leute sogar in reinem Spahgnum (Matthias Teichert und Markus Wlge?).

Dass das Substrat vertrocknet ist sicher kein Problem, da Sphagnum enorm viel Wasser speichern kann. Die Pflanze findet darin auch genügend hHlt, da muss nicht feste angedrückt werden.

Nachteil sehe ich in der Nährstoffarmmut, der man mit Osmocote entgegenwirken könnte. Habe da allerdings keinerlei praktische Erfahrungen.

Sphagnum gibt zwar Stoffe/Ionen ab (H+ und der gleichen) ab, die spielen aber für den Wachstum keine Rolle.

Erfahrungsberichte wären hier aber angebrachter.

Viele Grüße,

Giovanni

Schober

PS: Such mal bei google unter "Eva Maria Temsch Sphagnum"

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Gast Moritz Lònyay

Ich kann nur soviel dazusagen:

Ich habe meine Heliamphoren immer in einem Torf:Quarzsand-Gemisch gehalten und Sphagnum auf die Oberfläche gepackt.

Das halte Ich auch für am sinnvollsten, da ist nähmlich nicht die erwähnte Nährstoffarmut vorhanden, welche Giovanni schon erwähnte.

Ich denke jedoch trotzdem, wenn man es ünbedingt will, kann man diese auch in reinem Sphagnum kultivieren.

Jedoch würde Ich die 1. Variante bevorzugen, da dann (wenn man vllt. noch eine kleine Menge an Perlit beimischt) eine viel bessere Belüftung der Wurzeln herrscht!

Moritz

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Gast Daniel Zastrow

Hallo zusammen,

Ich kultiviere eine Heliamphora nutans seit ca. 1 Jahr in reinem Sphagnum. Ich wollte es damals auch einfach ausprobieren und kann bis jetzt nichts negatives sagen. Die Pflanze wächst so ziemlich gleichmäßig vor sich hin, ohne einen großartigen Wachstumsschub. Ich persönlich denke, es ist keine richtige Alternative zu Weißtorf, allerdings auch nicht unmöglich.

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Hi

Erstmal danke für die Antworten.

Jedoch würde Ich die 1. Variante bevorzugen, da dann (wenn man vllt. noch eine kleine Menge an Perlit beimischt) eine viel bessere Belüftung der Wurzeln herrscht!

Aber ist denn die Belüftung in lebendigem Sphagnum schlechter? Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen, da es ja nicht so dicht wie ein Torf-Quarzsandgemisch ist, sondern ebend ziemlich locker ist, wie lebendiges Sphagnum eben so ist.

MfG, Stefan.

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ah, OK. Dann werde ich wieder mein Standartsubstrat nehmen! :-)

Najut, eine Fragem wenn auch etwas Themafremd, bleibt noch: Habe meine Orchidee letztens umgetopft und im alten Topf war nur noch Pinienrinde (kein Torf, etc. mehr), aber ohne Schimmel usw, also völlig i.O.! Kann ich die ev. bei Torf-Sandgemisch für Helis mit beimengen? Oder ist das net zu empfehlen wiel die schon ne Weile genutzt worde? Oder soll ich lieber neue Orchideenerde mit beimengen (allerdings etwas gedüngt, aber muss ja net 100% Orchierde nehmen sondern kann es ja mit Torf und Sand noch strecken)? Was meint ihr?

MfG, Stefan.

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Matthias Teichert

Hallo,

ich habe mit Sphagnum als Substrat für meine Heliamphora die besten Erfahrungen gemacht. Ich verwende keine weiteren Zuschlagstoffe. Mit dem Wachstum der Pflanzen bin ich sehr zufrieden, so dass ich einen Nährstoffmangel nicht bestätigen kann. Von zusätzlicher Düngung mit Osmocote würde ich jedoch abraten.

Torfgemische habe ich auch ausprobiert und war allerdings nicht begeistert davon, was aber nicht heißen soll, dass ich davon grundsätzlich abraten würde. Dass ein Torf-Perlite-Gemisch besser durchlüftet wird und sich weniger verfestigt, bezweifle ich aber stark.

Ich würde es an Deiner Stelle mal ausprobieren und mir selber ein Bild machen. Ob Du nun Torf oder Sphagnum als Substrat verwendest... die Pflanze wird weder in dem einen noch in dem anderen Substrat eingehen, sondern sich in einem von beiden unter Deinen Bedingungen einfach ein wenig besser entwickeln. Bei mir ist es eben pures Sphagnum...

Viele Grüße,

Matthias

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Hi

erstmal danke für die Antworten.

(...)ich habe mit Sphagnum als Substrat für meine Heliamphora die besten Erfahrungen gemacht.(...)

Meinst du denn lebendiges Sphagnum oder totes, getrocknetes?

Ich gehe bei den Folgenden Aussagen/Fragen/Anmerkungen/usw. mal davon aus, das du ersteres gemeint hast!

(...)Torfgemische habe ich auch ausprobiert und war allerdings nicht begeistert davon,(...)

Wie meinst du das? Wachsen die einfach langsamer oder waren da noch andere negative Faktoren ausschlaggebend, wenn ja, welche?

(...)Ich würde es an Deiner Stelle mal ausprobieren und mir selber ein Bild machen.(...)

Na das wird schlecht gehen, da ich mir nur eine Heli bestellt habe. Aber meine 1. (siehe "Aufreger-Thema" zuletzt im Heliforum^^) ist mir eingegangen, obwol ich mir sicher bin das das Substrat nicht das problem war. Na ich werde es jetzt mal in lebendigem Sphagnum versuchen, mal schaun...

Nur frage ich wie die dort in dem lockeren Zeuch Halt kriegen soll. Zusammendrücken hilft da wohl auch weniger...

Mal schaun.

MfG, Stefan.

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Andreas Wistuba

Hallo,

ich halte das Substrat bei Heliamphora für nicht so kritisch. Persönlich kultiviere ich in totem Sphagnum mit einem Zusatz von Perlite und Torf (Anteile nach Gefühl ;-) ).

Man kann aber auch in reinem Torf wunderschöne Pflanzen ziehen - es kommt letztlich auf die Rahmenbedingungen an, welches Substrat beim Einzelnen besser funktioniert.

Viele Grüße

Andreas

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Matthias Teichert
...Meinst du denn lebendiges Sphagnum oder totes, getrocknetes?

Ich verwende totes Sphagnum.

Wie meinst du das? Wachsen die einfach langsamer oder waren da noch andere negative Faktoren ausschlaggebend, wenn ja, welche?

Meine Pflanzen haben in einem Torfsubstrat z.B. nicht so gut Wurzeln gebildet und wuchsen nach meinem Empfinden langsamer. Auch die Etablierung von abgebrochen Teilstücken funktionierte in diesem Substrat nur mäßig.

Viele Grüße,

Matthias

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Ah, Ok. Dann erstmal vielen Dank für eure Hilfe. Also scheint getrocknetes besser zu sein als lebendiges (worum es mir ja eig. ging). Na denn nehme ich wohl wieder torf, mit Quarzsand und Pinienrinde diesmal noch. Denn an totes komme ich net so ran und bestellen mag ich das auch net. Danke jedenfalls.

MfG, Stefan.

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Hallo,

dann bitte nur Torf und Quarzsand o. Aquarien - Qurazkies mit je ca. 2,3 - 3mm Körnung. Von solch Zusätzen wie Pinienrinde etc. halte ich selber nicht besonders viel, da sie eigentlich nix bringen, außer das Substrat in der Anschaffung teurer zu machen.

Gruß

Robert

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Hi Robert

Ich meine das dient zur Substratauflockerung, insofern die Stückchen klein genug sind. Und wenn ich da noch was zu Hause rumliegen habe?(siehe weida oben) Warum dann net nutzen, oder?

MfG, Stefan

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Weil ein grober Sand das Substrat schon genügend auflockert.

Gruß

Robert

Edit: Ja, da war der Moritz schneller... ;-)

Bearbeitet von Gast
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Ah ok, danke soweit für alle Antworten. Ihr beide scheint ja anscheinend Spaß dabei zu empfinden gleichzeitig texte zu verfassen und zu schaun wer schneller ist/war. Ich denke z.Z. stehts in diesem thread 1:1 ...^^Öö

MfG, Stefan.

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  • 2 Wochen später...

Das Problem bei mir mit lebendem Sphagnum ist, dass es immer höher wächst und so die Heliamphora nach und nach darin versinken.

Zwischen Torf, Torfgemischen oder "totem" Neuseelandsphagnum gibt es bei mir keine großartigen Unterschiede, derzeit verwende ich reinen Torf (aus reiner Bequemlichkeit, den muss man nicht so häufig gießen)

Ich würd einfach mal verschiedenes ausprobieren...

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