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keine tropfen


Guest Fabian Masurat

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Guest Fabian Masurat

Hallo,

ich habe nun eine "Drosera nitidula x occidentalis". aber sie bildet keine tropfen, oder sind sie so klein das ich sie kaum sehen kann? sie blüt, also so schlecht kann es ihr ja nicht gehen, oder?

Kultur:

zimmertemperatur

immer feucht

südfenster

mfg fabi

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Guest Martin

Hey Fabi,

möchte mich dir anschließen. Hab genau das gleiche Problem. Hab mir schon gedacht ob es vielleicht schlecht war sie von oben zu giessen, ihr also die Tropfen abzuspülen, aber in der Natur regnet es ja auch auf sie, also kann das nicht sein;-). Die Fliegen laufen auf ihr spazieren, anstatt, wie es sich gehört, kleben zu bleiben:cry:. Welch' eine Schmach...

ein Rat wäre super.

Martin

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Philipp Schneider
Hey Fabi,

möchte mich dir anschließen. Hab genau das gleiche Problem. Hab mir schon gedacht ob es vielleicht schlecht war sie von oben zu giessen, ihr also die Tropfen abzuspülen, aber in der Natur regnet es ja auch auf sie, also kann das nicht sein;-). Die Fliegen laufen auf ihr spazieren, anstatt, wie es sich gehört, kleben zu bleiben:cry:. Welch' eine Schmach...

ein Rat wäre super.

Martin

ähm Drosera nie von oben gießen! Natürlich regnet es bei denen auch mal aber es kostet sie eben Kraft neue Tropfen nachzuproduzieren! Davon gehen sie ein!

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Markus Welge

Drosera verlieren meist ihre Klebetropfen, wenn sie zu trockener Luft ausgesetzt sind. Falls die Pflanzen offen am Fenster stehen, könntest du versuchen, sie in ein kleines Glasbecken oder einen anderen Glasbehälter zu setzen. Das erhöht die Luftfeuchtigkeit und schützt im Winter vor trockener Heizungsluft.

Viele Grüße

Markus

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Davon gehen sie ein!

Quatsch mit Soße, in der Natur gehen sie davon auch nicht ein. Woher habt ihr immer solche Gruselmärchen? Etwas Energie wird allerdings wirklich verbraucht, möchte aber nicht wissen, wie schwach die Pflanzen sein sollen, damit sie davon eingehen...

Übrigens glaube ich, dass der mangelde Faktor so gut wie nie die Luftfeuchtigkeit ist. Viel wichtiger ist die Lichtintensität.

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Christian Dietz

Hallo,

eine andere Möglichkeit wäre, daß sie einfach zu dunkel stehen. Selbst ein Südfenster bietet oftmals nicht ausreichend Licht.

Daß Drosera eingehen, wenn man sie von oben giesst, höre ich gerade auch zum ersten Mal. Die sehen nach einer Dusche zwar nicht sonderlich schön aus, gehen aber sicher nicht davon ein.

Christian

Da war Jan wohl ein paar Sekunden schneller als ich ;)

Edited by Guest
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Philipp Schneider

Quatsch mit Soße, in der Natur gehen sie davon auch nicht ein.

Es kommt immer darauf an, wie oft sie so einer Behandlung ausgesetzt werden! Wenn man täglich gießt und jedes Mal die Tropfen abwäscht, wird die Pflanze das sicher nicht danken.

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Ich liebe diese theoretischen Schwachsinns-Diskussionen. Probiers doch einfach mal aus, die stirbt sicherlich nicht (bei genügend Licht).

Jan

Edited by Guest
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Ich liebe diese theoretischen Schwachsinns-Diskussionen.(...)

Hi

Was soll ich dazu schreiben? Naja wenn ich ehrlich bin, liebe ich sowas auch! :-? :!: Daher auch mein ironisch gemeinter Beitrag! :-) Aber seis drum.

MfG, Stefan.

Edited by Guest
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Philipp Schneider
Ich bezog mich auf Philipps Beitrag... ;)

Sry wenn ich eurem Niveau nicht entspreche und mich erdreiste zu behaupten, dass man eine "Klebepflanze" nicht von oben gießen sollte, weil sie dadurch Schaden nehmen kann. Und da Martin neu im Forum und wahrscheinlich auch neu im "Hobby" ist, hätte es durchaus sein können, dass er seine Pflanze regelmäßig gießt/besprüht was auch immer und ihr so regelmäßig die Tropfen abwäscht. Es tut mir leid, wenn meine Annahme falsch ist. Mir jedenfalls sind schon Pflanzen eingegangen, weil Freunde sie über den Urlaub "gegossen" haben. Aber wie ich sehe liegt es ja nun doch nicht daran und ich werde meine gesamten Dorsera morgen mal so richtig abduschen um zu sehen, ob das auch alles so wunderbar verkraftet wird, wie du/ihr meint. An einem Südfenster im Zimmer muss man nämlich schon täglich ein wenig gießen...

Gruß

Philipp

P.S.:

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Hi

@ cybog: Das kann man so pauschal nicht sagen. Ein Bild wäre da sicher hilfreich! ich meine Südfenster ist nicht gleich Südfenster! Tja in meinem Südfenster war die aliciae zb auch net sonderlich gefärbt, nur groß und grün. Nur draußen in voller Sonne färben die sich geil aus und bekommen die fettesten Klebetropfen überhaupt! Luftfeuchte hin oder her! Ich denke die Sonne ist da viel Wichtiger! Ich denke kaum das eine Glasschale da viel bringt. eher vielleicht Verbrennungen wenn das Glas wie eine Linse wirken sollte in der Sonne...

@ Philipp: ich (oder ich denke auch der Jan) wollte dich nicht persönlich angreifen. Und das du man seine droseras ruhig immer übergießen soll hat auch keiner gesagt! Hier ging es nur darum das man sie dadurch nicht umbringt. Und rumzurätseln ob und wann man sie durch gießen derren Blätter töten kann, war in meinen (unsren?) Augen an dieser Stelle schlichtweg etwas unpassend, um es mal vorsichtig zu formulieren! Es stimmt schon das man sie auf dauer sehr schwächen tut, besonders die kleinen. Aber hier jetzt gleich einzuschnappen und was aus unsren texten raus zu interpretieren was nicht drinn steht ist einfach nicht OK. Aber musst du selber wissen. Fakt ist das ich dich nicht beleidigen und angreifen wollte!

MfG

Stefan.

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Mir gehen diese absoluten Aussagen gegen den Strich, das ist das Problem. Einfach eine Behauptung aufstellen und das als die Wahrheit darstellen. Und tatsächlich: Ich gieße meine Drosera öfter mal von oben...

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Philipp Schneider

Gut dann ziehe ich hiermit meine Aussage zurück und lasse mich eines besseren belehren. Ich wollte mit meiner Aussage niemandem etwas zu Leide tun sondern ihn lediglich davor bewahren seine Pflanze zu schädigen. Dass sie davon eingeht war sicher zu stark ausgedrückt. Ich find es halt ein wenig schade die Aussagen anderer gleich als "Schwachsinn" darzustellen. Und was an meiner Aussage unpassend sein sollte weiß ich auch nicht. Jedenfalls werde ich es mir in Zukunft wohl doch öfter überlegen, ob ich etwas poste. Man will ja keine theoretischen Schwachsinns-Diskussionen beginnen sondern eigentlich nur helfen.

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Thomas Carow

Hallo,

viele Drosera Arten wachsen ja gerade in sehr regenreichen Gebieten und es ist faszinierend zu sehen wie schnell sich die Klebtropfen wieder nachbilden.

Hat man allerdings die Drosera in geschlossenen Gefäßen zu stehen, sollte man mit dem Übergießen sehr vorsichtig sein da die Wassertropfen dann lange in der Pflanzenmitte stehen bleiben können und gerade 'Allerweltsarten' wie D. capensis und D. spathulata dann schnell dem Grauschimmel zum Opfer fallen.

Mich würde in diesem Zusammenhang aber mal interessieren, woher die Drüsen an den Droseratentakeln eigentlich 'wissen', wann der Tropfen wieder 'voll' ausgebildet ist. Denn der Fangschleim wird ja nicht ständig nachgebildet, sonst würde ja der Schleim irgendwann an den Blättern herunterlaufen.

D.regia.jpg

Bei der hier gezeigten D. regia sieht man manchmal, dass die Tropfen so groß werden, dass zwei Tropfen miteinander 'verschmelzen'. (natürlich bei hoher Luftfeuchtigkeit und im Dunkeln)

Aber normalerweise funktiniert das Prinzip ja fehlerfrei. Hängt es mit der Oberflächenspannung zusammen?

Gibt es da Erkenntnisse?

Die Frage gilt natürlich für alle bedrüsten Pflanzen.

Gruß

Thomas

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Guest Jens Hebell

Einen guten Tag!

Antworten habe ich nicht, dazu bin ich bei biologischen Fachdingen einfach zu unbeleckt. Interessant ist es aber, da ja am Morgen und an regnerischen Tagen größere Tropfen zu sehen sind (o.k. gilt wohl als dunkel und luftfeucht). Aber wie soll denn die Oberflächenspannung eine Auswirkung haben? (Dies ist als Nachfrage gedacht, nicht als Kritik) Wie könnten die Pflanzen also eventuelle Reize aufnehmen?

Na, bin jedenfalls auf die Antworten gespannt!

Alles Gute

Jens

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Guest Christoph Rheinschmidt

Hallo zusammen,

Ich wollte auch nur kurz dazu sagen, dass fast meine gesamten Droseras den Sommer über draußen standen und sehr oft abgeregnet wurden. Trotzdem konnte ich bei keiner Pflanze Schwächungen oder gar dass sie eingeht beobachten!

Manche standen auch mal z.T. komplett unter Wasser, trotzdem hat das keiner geschadet. Sogar D. filiformis stand mal bis zum Hals im Wasser, hat sich aber nichts anmerken lassen.

Grüßle Christoph

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Marcus Vieweg

Hallo Thomas,

das ist doch endlich mal eine echt geniale Frage über die ich mir komischer Weise noch nie nen Kopf gemacht habe!

Also nach etwas überlegen stelle ich mal eine Hypothese in den Raum. Wenn über das Ende der Drüsenhärchen das Sekret nach außen abgegeben wird steigt durch die Oberflächenspannung der Druck im Tropfen. Es wird so lange weiter Sekret nach außen gedrückt (über Wurzeldruck, Kapillarkräfte, etc. ?) bis der Druck im Tropfen genau so hoch ist wie der "Innendruck" der Pflanze bzw. des Drüsenhärchens.

So die Hypothese ist gern zur Diskussion frei gegeben!

LG Marcus

PS: Ich denke genau solche Themen sorgen für eine starke Verbesserung und Aufwertung des Forums! Mehr!!!

Edited by Guest
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Hallo,

Andreas Fleischmann wäre da sicher ein hilfreicher Gesprächspartner.

Denkbar wäre auch eine leicht höhere Konzentration an osmotisch aktiven Stoffen (gegenüber dem Zellinneren) in den ursprünglich ausgeschiedenen Sekreten. Dies würde einen effektiven Nachstrom von Wasser aus den Drüsenzellen in das Sekret bewirken, der Tropfen wächst. Sobald die Konzentration osmotisch wirksamer Stoffe im Sekret die gleiche ist wie in der Zelle, sind Ein- und Ausstrom des Wassers gleich, der Tropfen bleibt dann gleich groß. Das würde das Verschwinden der Tröpfchen unter Wasserstress erklären (Konz. in Zelle höher als im Sekret-Tropfen-> Wasser zurück in die Zelle) und auch das Wachstum der Tropfen in extremer Luftfeuchte würde dadurch erklärt, denn der Tropfen hat ja eine höhere Konzentration osmotisch wirksamer Stoffe als die wassergesättigte Luft -> `Zustrom´ an Wasser aus der Luft.

Edited by Guest
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Thomas Carow

Hallo Torsten,

die Erklärung hört sich sehr plausibel an!

Mal sehen ob Andreas Fleischmann sie 'absegnet'.

Danke und Gruß

Thomas

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Danke für die Frage, Thomas!

Es drohte hier ja schon fast bissig zu werden. :roll:

Ja ich denke die Mischung machts:

Der physische Druck, um das Wasser aus der Pflanze zu ziehen, resultiert aus dem osmotischen Konzentrationsgefälle - das Ergebnis nennt sich wohl auch osmotischer Druck. *g*

Dass die Pflanze so Wasser aus den Tropfen automatisch abzieht, wenn Trockenheit herrscht ist ein gewollter positiver Nebeneffekt. Klingt für mich alles sehr plausibel. :)

Mich würde in diesem Zusammenhang dabei interessieren nach welchem Prinzip Nährstoffe in die Pflanze aufgenommen werden, die dann wohl im Schleim gelöst sind, wenn das Insekt verdaut wird? Etwa auch anhand eines osmotischen Gefälles?

Gruß

Simon

Edit: Oha wieder zu lange geschrieben! :)

Edited by Guest
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Marcus Vieweg

Hallo Simon,

ja also ich denke das die Aufnahme erstmal durch passive Transportvorgänge wie Diffusion (im Tropfen) und Osmose stattfindet. In die Zellen werden die Nährstoffe dann zum Teil sicherlich auch durch aktive Career gebracht (unter Energieverbrauch gegen ein Konzentrationsgefälle). Aber prinzipiell ist das genial und einfach gelöst denke ich!

LG Marcus

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  • 3 weeks later...

Hey Leute, danke für eure Tipps. Ja, ich bin relativ neu im Hobby, daher auch die fehlende Erfahrung. Sie steht 2 Meter tief im Zimmer, also wahrscheinlich zu wenig Licht. Das mit Luftfeuchte und giessen kann nicht sein. Sie sitzt in einem alten Aquarium und dort ist es immer feucht, obwohl ich alle 3-4 Tage giesse. Werde versuchen sie näher ans Fenster zu bugsieren. Danke nochmals :-)

Martin

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