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Stewart McPhersons conservation project


Georg J. Stach

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Georg J. Stach

Hallo!

Wie einige von Euch vielleicht schon mitbekommen haben, wird Stewart aus dem Verkauf seiner neu erscheinenden Bücher (Details, Bestellung der Bücher und Fotos siehe hier) Feuchtland in den USA kaufen, um zur Erhaltung von CP-Vorkommen beizutragen.

Ich finde die Idee spitze!

Da es bis zum Erscheinen des nächsten Rundbriefes noch etwas länger dauert als bis zum Drucktermin der Bücher (das erste soll in 1 Woche gedruckt werden, schrieb mir Stew gerade), poste ich hier für Euch die Übersetzung der ganzen Geschichte:

Conservation project

Mein Name ist Stewart McPherson. Ich habe ein Buch mit dem Titel "Pitcher Plants of the Americas" herausgebracht und momentan laufen die Vorbereitungen für vier weitere Titel, die sich mit Diversität, Ökologie und Erhaltung der verschiedenen Gruppen Fleisch fressender Pflanzen beschäftigen - Details hierzu siehe http://www.redfernnaturalhistory.com

Als Liebhaber von Carnivoren sollte uns allesamt das Bewusstsein zum Schutz aller Gattungen an ihrem heimischen Standorten verbinden. Meine eigenes Bestreben hierbei ist es, aktiv zur dieser Schutz-Initiative beizutragen, indem ich Gewinne aus meinen fünf Büchern ausschließlich darauf verwende, Feuchtgebietsstandorte in den Süd-Ost USA zu kaufen. Dadurch soll ein langfristig bestehendes Naturreservat für Carnivoren entstehen, um Species der Gattungen Sarracenia, Drosera, Utricularia und Pinguicula zu erhalten. Mein Ziel ist, dass jedes der fünf Bücher so viel Geld einbringen wird, um jeweils mind. 1 acre (Anmerkung d. Übersetzers: 1 acre entspricht 4046,8 qm, also etwas weniger als 1/2 ha) Habitat zu erwerben. Insgesamt macht das 5 acres, die an das US-Amt für Naturschutz und nachhaltige Wirtschaft gehen, welches es schutzgerecht verwaltet.

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Zusammen mit Jim Miller sind wir zudem gerade dabei, eine DVD zu produzieren, die die Ökologie Venezuelas untersucht. Auch die Gewinne aus diesen Verkäufen werden wir verwenden, um Habitat zu kaufen.

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Thomas Carow

Hallo,

also ich stehe solch groß angekündigten 'Conservation Projekten' die mit der Koppelung eines Handelsartikels verbunden sind, immer etwas kritisch gegenüber - zumal wenn Sie an die 'große Glocke' gehängt werden.

An erster Stelle steht dabei die Werbung und man sieht, dass es von den div. Vereinen und Foren gut angenommen wird...

Etwas ganz anderes wäre es, wenn der Gewinn tatsächlich den Conservation Vereinigungen gespendet wird und damit auch tatsächlich der langfristige Schutz des Grundstückes gewährleistet ist. Aber die Umwandlung von Gewinnen in Immobilien ist für mich kein 'Conservation Projekt' - auch wenn Sarracenien auf dem Grundstück stehen. Solche Grundstücke werden in den Staaten oft angeboten. Manchmal stehen hinter einem Erwerb auch steuerliche Gründe.

Ich kenne jedenfalls einige Leute aus der Carnivoren Szene, die ähnliche Projekte gestartet haben ohne daraus einen Werbeeffekt zu ziehen.

Mir persönlich wiederstrebt immer solch 'lautes Geschrei'.

Ich kenne weder die Projekte noch Steward sehr genau, deshalb sind meine Gedanken absolut allgemeiner Natur zu solchen Projekten und natürlich meine ganz persönliche Einstellung!

Gruß

Thomas

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Georg J. Stach

Sicherlich ein sehr berechtigter Gedanke.

Weiß denn jemand genauer, was es in den USA mit diesem Amt auf sich hat?

Insgesamt macht das 5 acres, die an das US-Amt für Naturschutz und nachhaltige Wirtschaft gehen, welches es schutzgerecht verwaltet.
My objective is that each of my five upcoming CP related books will raise enough money to purchase at least one acre of habitat to make a total reserve of 5 acres that will be donated to the US nature conservation agency for sustainable management.

Edited by Guest
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Thomas Carow

Hallo Georg,

sehr oft läuft es so ab, dass Grundstücke erworben werden, im Besitz des Eigentümers verbleiben aber von Naturschutzorganisationen durch Spendengelder gepflegt werden. So verstehe ich die Aussage von Stewart.

Dies gibt es übrigens auch gar nicht so selten in Deutschland (z.B. Trockenrasenbiotope).

Aber wie gesagt, ich weiß nicht's genaues über diese Projekte von Stewart und möchte mich deshalb auch nicht positiv oder negativ äussern.

Mir geht es nur um diese Form von 'Werbung'.

Und nun mach ich mir bei dem schönen Wetter erstmal ein kühles 'Krombacher' auf - schließlich will man ja den Urwald schützen....

Gruß

Thomas

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Mechthild Hans
Und nun mach ich mir bei dem schönen Wetter erstmal ein kühles 'Krombacher' auf - schließlich will man ja den Urwald schützen....

Hallo Thomas,

was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? ;)

Weil bei der Werbung für dieses Bier ein Urwald gezeigt wird (nehme ich jetzt mal an, ich kenne die Werbung für dieses Bier nicht)?

Viele Grüße

Mechthild

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Georg J. Stach

@Mechthild: Wir wollen den zweifelhaften Werbeeffekt für das Bier dieser ... äh... Marke nicht noch verstärken, indem wir versuchen, diesen Gedanken zu vertiefen... ;-)

Mich würde eher interessieren, ob andere ähnliche Zweifel wie Thomas sehen, denn ich war am Anfang auch skeptisch und bin jetzt mit Stewart in Mailkontakt, was die Skepsis ausgeräumt hat.

Es soll weniger darum gehen, dieses Projekt infragezustellen (in Frage zu stellen?), als aufzuklären, ob solche Spendenprojekte sinnvoll sind oder nicht.

Das Buch von Stewart kaufe ich mir nicht wegen der Spenden-Aktion, von der ich eh erst später erfahren habe.

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Thomas Carow

Hi Georg,

Das Buch von Stewart kaufe ich mir nicht wegen der Spenden-Aktion, von der ich eh erst später erfahren habe.

Ich glaube, dass hat hier keiner getan. Die Bücher von Stewart sind sicher so gut, dass sie diese Art von 'Werbeschub' auch gar nicht nötig haben.

Wir wollen den zweifelhaften Werbeeffekt für das Bier dieser

Georg, wieso ist der Werbeeffekt für das Bier 'zweifelhaft'? Ich sehe genau den gleichen 'Effekt' wie bei dem Buch.

Gruß

Thomas

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