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Pi. antarctica macht Probleme!!!


Ronny Zimmermann

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Ronny Zimmermann

Hallo,

ich habe mir auf der EEE ein paar P.antarctica von Kamil Pasek ergattern können.

Leider musste ich noch eine Woche in Würzburg bleiben und konnte sie somit nicht in ihr optimales Substrat setzen, sondern musste sie über die Woche im Sphagnum lassen.

Nun sehen sie leider wie eingehen aus.

Was ich eigentlich wissen wollte:

Wie geht es denn den Pflanzen bei den Leuten die sie sofort ins Substrat gesetzt haben? Sehen die Pflanzen bei euch besser aus, und es liegt bei mir an der Zeit dazwischen, oder ergeht es einigen genauso wie mir gerade?

MfG Ronny

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  • 2 weeks later...

Hallo Ronny,

dazu

Wie geht es denn den Pflanzen bei den Leuten die sie sofort ins Substrat gesetzt haben? Sehen die Pflanzen bei euch besser aus, und es liegt bei mir an der Zeit dazwischen, oder ergeht es einigen genauso wie mir gerade?

kann ich Dir nichts sagen, weil ich keine Pflanzen gekauft habe.

Allerdings kultiviere ich diese Species seit 4-5 jahren und sie ist nicht immer ganz einfach. Ich denke, mit frischer Luft (Luftbewegung, keine feuchte, warme Luft!) und möglichst Freilandkultur während des Sommers bist Du gut beraten. Die Pflanezn, so spät verpflanzt, sind extrem anfällig für Botrytis, teilweise auch für Mehltau, also pass auf. Substrat normales Ping.-Substrat, und vergiß nicht, die Dinger im Frühjahr anständig zu düngen!

Hoffe, das hilft Dir weiter!

Grüße Stefan (wieder anwesend!)

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Stefan Kuhlmann

Was ich eigentlich wissen wollte:

Wie geht es denn den Pflanzen bei den Leuten die sie sofort ins Substrat gesetzt haben? Sehen die Pflanzen bei euch besser aus, und es liegt bei mir an der Zeit dazwischen, oder ergeht es einigen genauso wie mir gerade?

Mmh. :oops:

Bei mir sind sie leider innerhalb 2 Wochen komplett braun geworden. War wohl doch noch etwas zu früh für diese doch recht anspruchsvolle Art. :roll:

Hab mich von Kamil "überreden" lassen, weil er meinte wenn man richtig wässert, wäre es gar nicht so schwer.

Naja, bin noch ein bissel vorsichtiger geworden seitdem mit dem was ich an Karnivoren kaufe.

Immerhin hab ich es geschafft die D. graomologensis nicht zu kaufen.

Da sollte man schon etwas besser aufpassen, den Pflanzen zuliebe.

Edited by Guest
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Marcus Vieweg

Hallo Ihr,

ich hab mir auch von Kamil ein paar P. antarctica gekauft. Ich hab aber genau wie Ronny (meine lagen neben seinen) es erst nach 5 Tagen geschafft sie einzupflanzen.

1 von den drei Pflanzen verabschiedete sich kurz darauf, den zwei anderen geht es so naja...

Ich hänge mal ein paar Schnappschüsse von einigen meiner Pinguicula an.

LG Marcus

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Hallo Marcus,

ich will dich ja nicht entmutigen aber ich denke, dass du die anderen beiden Pflanzen wohl auch abschreiben kannst. :-(

Gerade P. antarctica wird sich in dieser Verfassung kaum wieder erholen.

Eine langjährige Kultur dieser Art unter Kunstlicht scheint sehr schwierig zu sein. Offenbar benötigt sie, wie auch winterharte Arten, UV-Licht um anständig zu wachsen.

Die besten Erfolge habe ich unter Natriumdampflicht erzielt - konnte die Art aber auch nie länger als ein Jahr halten.

Gleiches gilt für P. chilensis.

Viele Grüße

Markus

Edited by Guest
  • Traurig 1
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Marcus Vieweg

Hallo Markus,

ja ich weiß das die Pflanzen nicht mehr wirklich gut aussehen. Wobei man sagen muss das die größere Pflanze jetzt zwei neue Blätter bringt. Das heißt zwar noch nicht vie aber vielleicht...

Das mit dem UV-Licht ist natürlich ein Problem. Im Sommer kann ich die Pflanze natürlich raus in den Garten etwas schattig stellen. Aber im Winter?

Hast du schonmal versucht eine UV-Lampe in dein Terra zu hängen? Ich hab nämlich noch eine zu hause. Normalerweise verwendet man die ja um sterile Werkbänke zu desinfizieren. Ich denke nicht das das die richtige UV-Strahlung ist. Aber woher könnte man den Leuchtstoffröhren o.ä. bekommen die ein gutes UV-Spectrum abgeben? Ist dir dahingehend etwas bekannt?

Ich kann mir gut vorstellen, das dadurch eine bessere und schönere Ausfärbung, besseres Wachstum und häufigerer Blütenansatz erzielt werden könnten.

Ich versuche mich mal etwas schlau zu machen!

Vielen Dank für diese hilfreiche Information!

LG Marcus

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Hallo Marcus,

es gibt Leuchtstoffröhren mit UV-Anteil, die man üblicherweise für Reptilien verwendet, die taugen aber nicht viel und bringen nur etwas, wenn sie maximal 10 cm über den Pflanzen hängen. Ich habe eine Osram Vita-Lux für meine Chamäleons und habe auch schonmal überlegt, ob ich die Pflanzen mal testweise damit bestrahle. Zumindest kommen da auch in einem Meter Entfernungn noch konzentrierte UV-Strahlen an. Ob’s alledings was nützt, weiß ich nicht. Zudem hat das Ding auch noch 300 Watt. 

Ich denke wirklich, dass die Freilandkultur die bessere Alternative ist, denn letztlich kann man natürliches Licht nur schlecht nachahmen.

Wie Stefan bereits gesagt hat, ist viel Frischluft ebenfalls entscheidend.

Trotzdem viel Glück mit deinen Pflanzen.

Viele Grüße

Markus

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Stefan Kuhlmann

Die Frage ist ja auch wie gut P. antarctica das Umtopfen/Eintopfen verträgt. Also bei mir vermute ich mal, dass sie dadurch sehr geschwächt war und es dann nicht überlebt hat. Oder es wäre doch ein anderes Substrat besser gewesen.

@Markus:

Weißt du, ob P. antarctica sehr empfindlich in Bezug aufs Umtopfen reagiert?

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@Markus: Weißt du, ob P. antarctica sehr empfindlich in Bezug aufs Umtopfen reagiert?

Das Problem bei diesen Pflanzen ist, dass sie aus Sterilkultur kommen und daher besonders anfällig sind. Kamil ist auch nicht erst am Samstag angereist und hatte sie in einer Box unter hoher Luftfeuchtigkeit.

Dass sie beim Umsetzen gern umkippen ist auch nicht unnormal - aber deshalb bekommt man von ihm ja auch nicht nur eine Pflanze ;-)

Einer kräftigen gesunden Pflanze sollte ein vorsichtiges Umtopfen (wobei man versucht, die Wurzeln so gut wie nicht zu stören) eigentlich nichts ausmachen.

Viele Grüße

Markus

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Sonja Schweitzer

Hallo Stefan,

was genau verstehst Du denn unter "ordentlich düngen"?Ich hab´s nämlich noch nie gemacht,würde es aber gerne ´mal ausprobieren.Dazu brauchte ich nur genauere Angaben bzgl.des Düngers und seiner Dosis.

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Hallo Sonja,

die kleinen gelben Wunderkügelchen ;-)

Ich gebe in einen 5er Topf eine Perle und in einen 7er etwa 2-3 - größere Töpfe sollte man für P. antarctica nicht brauchen. ;-)

Viele Grüße

Markus

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Ronny Zimmermann

Hallo,

erstmal danke für eure Beiträge.

Leider haben es meine Pflanzen nicht geschafft.

Ich denke, dass die beiden Faktoren Sterilkultur und zu langes warten mit dem eintopfen dafür verantwortlich sind.

Es wahr mir schon bewusst, dass es sich um eine schwere Art handelt, aber ich habe mich hinreissen lassen.

Nichts desto trotz werde ich es nochmal versuchen, wenn sich die Gelegenheit gibt, da es eine wunderschöne Pflanze ist.

MfG Ronny

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Hallo Ronny,

schade, wenn die Pflanzen wirklich frisch ex vitro waren, hatten sie aber definitiv keine Chance. Pinguicula (egal welche) um diese Jahreszeit ex vitro zu nehmen, ist extrem schwierig und unter Gewächshausbedingungen praktisch unmöglich. Über Kunstlicht kann ich nichts sagen.

Die P. filifolia auf dem Foto waren frisch aus dem Reagenzglas, auch diesen gebe ich keine Chance. Diese Species ist iv simpel und schnell zu vermehren, aber nicht ganz einfach aus dem Glas zu bekommen, wenn man niacht ein wenig trickst. Ich halte es für hinterfragbar, um diese Jahreszeit Pflanzen frisch vom Agar weg zu verkaufen, aber die Nachfrage bestimmt wohl hier das Angebot mit.

Stefan

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Marcus Vieweg

Hallo Stefan,

ja du hast recht mit den iv-Vorurteilen! Ich muss allen Unkenrufen zum Totz dennoch sagen das sowohl die P. antartica (sie sehen immernoch schlecht aus, bringen aber neue Blätter), als auch die P. filifolia (diese sehen für ihre Größe eigentlich sehr gut aus mit komplett mit Tröpfchen besetzten Fangblättchen) im Moment noch am leben sind. Für die auf der EEE für die Pflanzen verlangten Preise ist es eben immer ein großer Anreiz es zu versuchen. Vielleicht war es auch gar nicht so schlecht das Ronny und ich die Pflanzen erst für ca. 4 Tage in Sphagnum in einer Plastiktüte gelagert haben. Dadurch haben sie sich eventuell besser an die angesnkte Luftfeuchte gewöhnt. Ein plötzlicher Umschwung von IV auf Zimmerluftfeuchte hätten sie höchstwahrscheinlich gar nicht erst überlebt.

LG Marcus

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