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Conference on Nepenthes Grex and Cultivar Registration


Leilani

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Dear fellow members and nepenthes enthusiasts,

I would like to invite all interested parties to join in an internet based ‘Conference on Nepenthes Grex and Cultivar Registration’ that will be taking place at www.pitcherplants.proboards34.com starting October 16, 2006. I would especially like to encourage those of you who are involved in the breeding of nepenthes to participate. A conference agenda has been published and is available at the following address: http://pitcherplants.proboards34.com/index.cgi?board=naming&action=display&thread=1160170170 . Membership is currently required before posting but this requirement may be lifted to allow guest postings at the time of the conference. Many important individuals in the world of nepenthes propagation and cultivation will be present so the discussions should be of interest to nepenthes lovers everywhere.

Aloha,

Leilani

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  • 9 months later...

The International Nepenthes Grex Registry will be premiered this month at the Sarawak Nepenthes Summit 2007. This will mark the beginning of a two year transitionary period to the new operational database. During this time those breeders who wish to register their plants will be allowed to submit a listing of Nepenthes hybrid crosses they have made and establish naming priority within the registry.

The International Nepenthes Grex Registry has been designed by breeders to serve as both a record of derivation and as a tool for future breeding efforts. It has received the endorsement of some of the most important breeders of Nepenthes in the world today, including Geoff Mansell of Exotica Plants, Rob Cantly of Borneo Exotics.

In conjunction with its premiere in Sarawak this month the rules of the new registry are being published on cp forums around the world this month.

In the following two threads the registry is presented in English and in German (translation by Hans Breuer).

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Die Notwendigkeit eines Nepenthes-Grex-Registers

(translation by Hans Breuer)

In den letzten Jahrzehnten hat die Kultivierung von Nepenthes weltweit einen Boom erlebt. Die Zahl der Nepenthes-Arten in Kultur ist von ca. 80 Arten vor 20 Jahren auf heute ca. 100 angestiegen und kann bei der momentanen Forschungsrate im Jahre 2008 möglicherweise auf 120 ansteigen. Wichtige Gärtnereien haben sich in Europa, Australien, Japan, Nordamerika und Indonesien etabliert, und heutzutage stehen Sammlern und Hobbyisten mehr Arten zur Verfügung als jemals zuvor. Parallel zu diesem Zuwachs an Entdeckungen ist die Anzahl der von Menschenhand erzeugten und für die Kultivierung bereit stehenden Hybriden gestiegen. Weltführend in der Nepenthes-Hybridisierung ist Exotica Plants in Australien, wo Geoff und Andrea Mansell Hunderte einzigartiger und außergewöhnlicher Pflanzen produziert haben. Doch Geoff und Andrea stehen nicht allein auf weiter Flur, denn Gärtnereien auf der ganzen Welt produzieren heute aktiv Nepenthes-Hybriden; und mit der Kultivierung vieler neu entdeckter Arten scheint sich die Zukunft der Nepenthes-Kultur mit großer Geschwindigkeit zu entwickeln.

Das bestehende Gruppierungs- und Registrierungssystem für Nepenthes ist bis jetzt von der Mehrheit der Nepenthes-Züchter ignoriert worden; und es hat sich das Bedürfnis nach einem konsistenten und kompletten Registrierungssystem unter Züchtern herauskristallisiert. Selektivzucht auf wünschenswerte Eigenschaften bei Nepenthes erfordert sorgsame Aufzeichnung und die gemeinsame Nutzung wichtiger Zuchtdaten unter Hobbyisten und Züchtern. Aus diesem Grunde ist ein universelles Grex-Benennungssystem für Grex-Zuchtpflanzen der Gattung Nepenthes wünschenswert, um Züchtern, Sammlern und Liebhabern auf der ganzen Welt eine historische Aufzeichnung aller Nepentheskreuzungen zu bieten.

Empfehlungen der Konferenz

I. Nepenthes Grex-Register

Es ist die ausgesprochene Empfehlung dieser Konferenz, ein Grex-Register für Nepenthes einzurichten. Dieses Register soll geschlechtsspezifisch angelegt sein, d.h., dass die Nachkommen einer weiblichen Pflanze einer Art A, die mit einer männlichen Pflanze einer anderen Art B gekreuzt wird, nicht dieselben sind wie die einer männlichen Pflanze der Art A, die mit einer weiblichen Pflanze der Art B gekreuzt wird. Sobald das Register offiziell in Kraft tritt, soll es als einzige offizielle Methode zur Registrierung von Nepenthes-Greges dienen und das bestehende Gruppierungs- und Registrierungssystem für Nepenthes aufgelöst und als veraltet betrachtet werden.

II. Registrierungsbestimmungen

Greges dürfen erst zwei Jahre nach ihrer Keimung zur Registrierung eingereicht werden.1 Eine bildliche Beschreibung eines für den Grex repräsentativen Exemplars ist bei der Registrierung als Referenz eines oder mehrerer Beispiele der zu registrierenden Pflanze erforderlich.2 Diese bildliche Beschreibung soll dem Bildformat „1-5+“ entsprechen (siehe “Definitionen” weiter unten).

Die Namen der Elternpflanzen, einschließlich Sorten-Epitheta und Deskriptoren3 (wenn bekannt), sind obligatorisch für die Registrierung eines Grex. Als legitim angesehene Bezeichnungen sind natürliche Artbezeichnungen, historische Hybriden-Epitheta4 sowie Bezeichnungen von Greges und registrierten Sorten.

Beschreibungen der Eigenschaften der Elternpflanzen in einem Grex sind obligatorisch für die Registrierung. Beschreibungen von Elternpflanzen müssen hauptsächlich bildlich sein und dem Bildformat „1-5+“ entsprechen (siehe “Definitionen” weiter unten). Wünschenswert ist auch eine kurze schriftliche Beschreibung ungewöhnlicher oder charakteristischer Eigenschaften, die nicht direkt auf Fotografien erkennbar sind; zusammen mit Anmerkungen zur Abstammung der Pflanze und wichtiger Details der Kultivierung. Sollte eine fotografische Beschreibung nicht möglich sein, wird eine umfassende schriftliche Beschreibung verlangt.

1 Um die Überlebensfähigkeit des Grex vor der Registrierung zu gewährleisten und Beweise für die Existent des registrierten Grex zu schaffen.

2 Kein einzelnes Exemplar kann das Gesamtspektrum des phänotypischen Ausdrucks eines bestimmten Grex in seiner umfassenden Gänze widerspiegeln; und ‘grex-repräsentative’ Beschreibungen (per Foto oder anderweitig) dienen ausschließlich dazu, Nutzern des Registers ein oder mehrere Beispiele der dem registrierten Grex entstammenden Pflanzen zu bieten.

3 “Sorten-Epitheta und Deskriptoren” ist nicht als Repräsentant taxonomischer Formen zu verstehen, sonder als die momentan in der Nepenthes-Kultivierung gängigen Epitheta und Beschreibungen. Beispiele sind N. alata, boschiana mimic; N. rafflesiana, nivea; N. copelandii, Mt. Apo, u. ä..

4 Zum Zwecke der Grexeegistrierung sind Epitheta historischer Hybriden als Repräsentanten uniformer botanischer Einheiten anzusehen. Beschreibungen individueller Elternpflanzen sind trotzdem für die Registrierung erforderlich.

III. Vorschläge für Grex-Benennungsformeln

A. Neue Greges und Neuauflagen primärer Greges und historischer Hybriden.

GENUS - Grex1Grex2 - (AXB) – Historisches Epitheton – Datum / Gärtnerei

Die Genusbezeichnung ist obligatorisch, darf aber abgekürzt werden zu ‘N.’ (Nepenthes … Genusbezeichnung: Lateinisch, kursiv, Großschreibung des ersten Buchstabens)

Das Epitheton “Grex1” ist obligatorisch. Ein “Grex”-Epitheton muss den “Definitionen” entsprechen (siehe “Definitionen” weiter unten), wird aber vom Züchter ausgewählt. Grex-Epitheta sind unveränderbar und werden für alle künftigen geschlechtsspezifischen Kreuzungen derselben Arten, Greges oder Hybriden beibehalten.

“Grex2” ist obligatorisch, wenn eine oder beide der folgenden Bedingungen existieren:

Der zu registrierende Grex ist eine Neuauflage eines existierenden registrierten Grex.

Ein historisches Epitheton wird in Grex1 zitiert.

Beispiele:

N. Blackbird (N. inermis x ramispina) 11/06 Browning Nursery

N. Blackbird Pinole (N. inermis x ramispina) 3/08 Pinole Gardens

N. Rokko Pinole (N. thorelii x maxima) 5/08 Pinole Gardens

“(AXB)” ist ein Kürzel für eine Abstammungsaufzeichnung. Für die Zwecke des Register soll die genetische Abstammung einer Pflanze in einer Formel ausgedrückt werden, in der zuerst die weibliche und dann die männliche Pflanze genannt wird, d.h., (N. maxima (f) x ventricosa (m)). Komplexe Kreuzungen mit mehr als zwei Arten als Vorfahren sollen auf dieselbe Weise beschrieben werden. Hierbei sollen Klammerregeln aus der Mengenlehre eingesetzt werden, um das Verhältnis der involvierten Kreuzungen zueinander klar darzustellen. Alle involvierten Arten müssen ausgeschrieben werden 1.

Beispiel:

(N. x Rokko xx Dyeriana) x ventricosa

muss ausgeschrieben werden als:

((N. thorelii x veitchii) x ((N. northiana x maxima) x (N. rafflesiana x veitchii))) x N. ventricosa

Die (AXB)-Darstellung der Abstammung ist obligatorisch und nicht kommutativ; die weibliche Pflanze wird in dieser Darstellung immer zuerst genannt.

1 Historische Epitheta sind in der Abstammungsdarstellung nicht zugelassen; alle involvierten Arten müssen ausgeschrieben werden.

B. Künstliche Arten und Naturhybriden

GENERIC - Natürliches Epitheton - Grex1Grex2 - (AXB) - Datum / Gärtnerei

Das natürliche Epitheton ist obligatorisch und steht vor den obligatorischen Grex-Epitheta. Das natürliche Epitheton ist die Bezeichnung der bestehenden Art oder Naturhybride. Die Standardquelle für natürliche Epitheta ist die ICPS-Datenbank.

IV. Ablauf der Grexregistrierung

Um sicher zu gehen, dass das vorgeschlagene Registrierungssystem von Hobbyisten und Züchtern anerkannt wird, muss der Registrierungsablauf schnell und einfach vor sich gehen. Das Register soll für Züchter und Hobbyisten der ganzen Welt problemlos zur Verfügung stehen und abzurufen sein.

Diese Konferenz empfiehlt, dass:

das Grexregister bei der International Carnivorous Plant Society liegen, von ihr verwaltet werden und über die ICPS Website abrufbar sein soll.

die Registrierung nach Abgabe der erforderlichen Daten als abgeschlossen angesehen wird; und keine zusätzlichen Grexbeschreibungen über die Anforderungen der ICPS-Datenbank hinaus für die Vervollständigung der Registrierung erforderlich sein soll. 1

es Züchtern leicht möglich sein soll, das Register mit zum Zeitpunkt der Registrierung nicht bekannten Zusatzinformationen zu aktualisieren, sobald diese verfügbar werden.

neue Einträge in die Registerdatenbank im ICPS Newsletter ohne Illustrationen und in jährlichen Abständen veröffentlicht werden.

1 Siehe ‘Übergangsphase des Registers’, Sektion IX..

V. Definitionen

Grex1: Primäres Grex-Epitheton. Dies ist die Bezeichnung, die ein Züchter einem bestimmten Grex gegeben hat. In einem neuen Grex wird diese Bezeichnung mit der registrierten Abstammung unveränderbar und wird in allen künftig registrierten Greges derselben Abstammung beibehalten.

Grex2: Sekundäres Grex-Epitheton. Dies ist die sekundäre Bezeichnung die ein Züchter einem bestimmten Grex unter den in Sektion II, A angeführten Bedingungen gegeben hat.

(AXB): Ein Kürzel für eine Abstammungsaufzeichnung. Für die Zwecke des Register soll die genetische Abstammung einer Pflanze in einer Formel ausgedrückt werden, in der zuerst die weibliche und dann die männliche Pflanze genannt wird, d.h., (N. maxima (f) x ventricosa (m)). Komplexe Kreuzungen mit mehr als zwei Arten als Vorfahren sollen auf dieselbe Weise beschrieben werden. Hierbei sollen Klammerregeln aus der Mengenlehre eingesetzt werden, um das Verhältnis der involvierten Kreuzungen zueinander klar darzustellen; alle involvierten arten müssen ausgeschrieben werden 1.

(HE): Kürzel für ‘Historisches Epitheton’; gibt an, dass der Grex in Frage eine Neuauflage einer Kreuzung ist, die in der Datenbank der ICPS oder anderer historischer Hybriden vorkommt.

(NE): Kürzel für ‘Natürliches Epitheton’; steht für die Bezeichnung der Art oder Naturhybride.

Datum: Monat und Jahr der Bestäubung.

Gärtnerei: Die Ursprungsgärtnerei oder einfach der Name des Züchters.

Bildformat “1-5+”:

1) Bild der Pflanze. Dies sollte repräsentativ für die gesamte Pflanze sein, um allgemeine Charakteristika von Wachstum und Blattwerk zu zeigen.

2) Frontal/Schrägansicht einer typischen unteren Kanne (Bodenkanne).

3) Frontal/Schrägansicht einer typischen oberen Kanne (Luftkanne).

4) Detailansicht von Blatt und Blattansatz

5) Detailansicht der Infloreszenz.

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6) Ansicht des Kannendeckels.

7) Detailansicht des Peristoms.

8) Detailansicht des Rankenstiels.

Bilder sollten einen Referenzmaßstab zeigen.

VI. Nepenthes-Farbentabelle

Die Einrichtung des neuen Registers sollte mit der Schaffung einer spezifischen Farbtabelle für Nepenthes einhergehen. Diese Tabelle sollte preiswert und bei der ICPS erhältlich sein. Eine solche Tabelle sollte 25 – 30 standardisierte Farben enthalten.1

1 Nepenthes können sich je nach klimatischen Bedingungen farblich stark unterscheiden und eine Farbbeschreibung sollte meistens ganze Farbbereiche statt einer einzelnen Farbe abdecken.

VII. Etikettierung

Pflanzen sollten immer unmissverständlich etikettiert sein. Die Etiketten von für die Weitergabe/den Weiterverkauf gedachten registrierten Pflanzen sollen deutlich ihren Registrierungsstatus und ihre Bezeichnung tragen. Zumindest sollen Pflanzenetiketten die registrierten Epitheta Grex1 und Grex2 tragen (und das natürliche Epitheton, wenn zutreffend).

VIII. Grex-Entscheidungsbaum und Muster-Registrierungsformulare.

http://alohanepenthes.com/Grex/1r.htm

IX. Besondere Eigenschaften

Einer der Vorteile eines neuen Registers ist, dass es hinsichtlich maximaler Ausnutzung von Datenspeichern sowie von Hardware und Software zur Datenabrufung entworfen werden kann. Eine gut strukturierte Datenbank erlaubt einfaches Suchen, Indexieren, Verlinken, Sortieren und andere Datenbankfunktionen. Mit der Zeit können Daten dann leicht als Stämme oder Stammbäume dargestellt werden.

X. Übergangsphase des Registers.

A. Der Übergang zu neuen Bezeichnungs- und Registrierungsregeln stellt für diejenigen eine Herausforderung dar, die schon stark in der Nepenthes-Zucht involviert sind. Über die letzten Jahrzehnte hinweg wurden viele Pflanzen erschaffen, und es wäre unfair, von aktiven Züchtern die Zeit oder Energie zu erwarten, ihre der Registrierung bedürfenden Pflanzenkreationen der letzten Jahre sofort in das Register einzutragen. Daher soll das neue Register eine Übergangsphase vorsehen, während der Züchter Listen bestehender und zur Registrierung vorgesehener Greges einreichen und Registrierungsvorrechte für ihre Kreationen zu erhalten sollen.

Die Züchter sollten innerhalb des ersten Jahres eine Aufstellung all ihrer bestehenden und zur Registrierung vorgesehenen Greges einreichen und dabei das Bestäubungsdatum und Information zur Abstammung mitliefern. Der Registerführer setzt anhand dieser Listen Prioritäten hinsichtlich der Registrierungsdaten. Nach der Einreichung seiner Liste wird vom Züchter erwartet, sich an die Durchführung der Registrierung für alle in der Liste benannten Greges zu machen. Alle auf diese Art im Register „garantierten“ Greges müssen dann bis zum Ende des zweiten Übergangsjahres ordnungsgemäß registriert werden.

B. Während dieser Übergangsphase wird auch die Einrichtung eines Informationsprogramms notwendig, um die Züchter von den neuen Regeln und Abläufen des Registers zu unterrichten. Die Regeln des Registers sollen im ICPS Newsletter und auf der Website der ICPS veröffentlicht werden.

C. Es ist wichtig, das Register so zu strukturieren, dass es die heutige Technologie hinsichtlich Datenspeicherung, Datenabrufung und Dateninterfaces ausschöpfend ausnutzt. Von gleicher Wichtigkeit ist auch, dass das übernommene Format nicht durch künftige Technologieentwicklungen veraltet. Das erste Jahr der zweijährigen Übergangsphase des Registers sollte der Planung und Entwicklung der Registerdatenbank und des Website-Interface gewidmet werden. Das Register soll am bzw. vor dem Ende des zweiten Jahres der Übergangsphase funktionsfähig sein und Daten in Echtzeit verarbeiten können.

Edited by Guest
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The Need For A Nepenthes Grex Registry

The last several decades have witnessed a marked growth in Nepenthes cultivation around the world. The number of Nepenthes species in cultivation has risen from somewhere around 80 species twenty years ago to about 100 today and at the current rate of exploration could perhaps reach 120 by 2008. Major nurseries have become established in Europe, Australia, Japan, America and Indonesia and there are now more species available to collectors and enthusiasts than ever before in history. Parallel with this growth in discovery has been the rise in the number of manmade nepenthes hybrids available for cultivation. The world leader in Nepenthes hybridization has been Exotica Plants of Australia and Geoff and Andrea Mansell have produced hundreds of unique and exceptional plants. But Geoff and Andrea are not alone as nurseries around the world are now actively producing Nepenthes hybrids and with many of the newly discovered species now reaching maturity in cultivation the future of Nepenthes horticulture seems certain to continue to grow at an accelerated rate.

The existing Nepenthes Group system of registry has been rejected or ignored by the vast majority of Nepenthes growers and the need for consistent and complete record keeping among breeders has become pronounced. Selective breeding for desirable qualities in Nepenthes requires careful record keeping and the sharing of significant breeding data among growers and breeders. To this end a universal grex naming system for horticultural breed plants of the genus Nepenthes is desirable in order to provide an historical record of nepenthes hybridization efforts for the use of breeders, collectors and enthusiasts around the world.

Conference Recommendations

I. Nepenthes Grex Registry

It is the considered recommendation of this conference that a grex registry for Nepenthes be established, that it should be sex respective, i.e., that a female plant crossed with a male of a different species is not the same as a male plant crossed with a female respectively, and once established it should be the sole official method of Nepenthes grex registration and that the existing Nepenthes Group system of registry should be discontinued and deemed archaic.

II. Requirements of Registration

Greges should not be considered for registration until 2 or more years after germination.1 A pictorial description of a “grex representative” specimen is required at the time of registration so as to provide a convenient reference of an example(s) of a plant(s) from the grew being registered.2 This pictorial description would follow the proposed 1-5+ picture format (see “Definitions” below).

Names of parent plants including varietal epithets and descriptors3 (when known) are mandatory for registration of a grex. Names considered legitimate are natural species names, historical hybrid epithets4 , grex and registered cultivar names.

Descriptions of the features of the parent plants in a grex are mandatory for registration. Descriptions of parent plants are to be primarily pictorial and follow the 1-5+ picture format (see “Definitions” below). Also, a short written description noting unusual or distinctive features not readily ascertainable in photographs along with notes on plant origins and significant particulars of cultivation would be desirable. In the unusual case where a photographic description is not possible a full written description is required.

1 In order to insure survivability of the grex before registration and to provide evidence of the existence of the grex registered.

2 It is to be understood that no single specimen can completely describe the spectrum of phenotypic expression produced in a particular grex and that the ‘grex representative’ descriptions (photo or otherwise) are intended only to provide registry users with a sample(s) of the plants resultant from the grex registered.

3 “Varietal epithets and descriptors” is not to be construed as representative of taxonomical forms but as those epithets and descriptions currently employed in Nepenthes horticulture. Examples would include N. alata, boschiana mimic, N. rafflesiana, nivia, N. copelandii, Mt. Apo, etc.

4 For the purposes of grex registration historical hybrid epithets are to be considered to represent uniform botanical entities. Individual parent plant descriptions would still be required for registration.

III. Proposed Grex Naming Formulas

A. New greges and remakes of primary greges and historic hybrids.

GENERIC - Grex1Grex2 - (AXB) – Historical Epithet – Date / Nursery

The ‘GENERIC’ name is mandatory but may be shortened to ‘N.’ (Nepenthes … Generic name: Latin, Italic, First letter capitalized)

The “Grex1” epithet is mandatory. A “Grex” epithet must follow the “Definitions” (see “Definitions” below) but are chosen at the discretion of the breeder. Grex epithets are fixed and are retained in all future, sex-respective, crossings of the same species, greges or hybrids.

The “Grex2” is mandatory if either of the following two conditions apply:

The grex to be registered is a remake of an existing registered grex.

A Historical Epithet is quoted in the Grex1.

Examples:

N. Blackbird (N. inermis x ramispina) 11/06 Browning Nursery

N. Blackbird Pinole (N. inermis x ramispina) 3/08 Pinole Gardens

N. Rokko Pinole (N. thorelii x maxima) 5/08 Pinole Gardens

The “(AXB)” is a shorthand notation for a record of derivation. For the purposes of registry the genetic derivation of a plant is to be expressed in a formula recording female plant first and the male plant second, i.e., (N. maxima (f) x ventricosa (m)). Complex crosses having more than two species as ancestors are to be described in the same fashion, employing set theory type bracketing to clearly define order of crosses involved, and factored to species level1.

Example:

(N. x Rokko xx Dyeriana) x ventricosa

Must be factored to:

((N. thorelii x veitchii) x ((N. northiana x maxima) x (N. rafflesiana x veitchii))) x N. ventricosa

The (AXB) expression of derivation is mandatory and non-commutative with female plant always listed first in the expression.

1 Historical epithets are not allowed in the expression of derivation and must be factored to species level.

B. Horticulturally Bred Species and Natural Hybrids

GENERIC - Natural Epithet - Grex1Grex2 - (AXB) - Date / Nursery

The Natural Epithet is mandatory and precedes the mandatory Grex epithets. The Natural Epithet is the existing species or natural hybrid name. The default source for Natural Epithets is the ICPS database.

IV. Grex Registration Procedures

To insure that the proposed registration system finds acceptance among growers and breeders, registration procedure must be quick and simple to complete. The registry should be easily available and accessible to breeders and enthusiasts around the world.

It is the recommendation of this conference that:

That the grex registry should be hosted and maintained by the International Carnivorous Plant Society and accessible through the ICPS Website.

That registration should be considered accomplished upon submission of the required data. That no publication of grex descriptions beyond the ICPS database should be required for the completion of registration procedure 1

That the registry should be easily updated by contributing breeders as supplemental information, not known at the time of registration, becomes available.

That new entries to the registry database be published in the ICPS Newsletter, without pictures, at annual intervals.

1 See ‘Transition Phase of Registry’, Section IX..

V. Definitions

Grex1: Primary grex epithet. This is the name chosen and assigned by the breeder to a particular grex. In a new grex this name becomes fixed with the registered derivation and is retained in all future registered greges of the same derivation.

Grex2: Secondary grex epithet. This is the secondary name chosen and assigned to a grex by the breeder under the conditions defined in Section II, A.

(AXB): A shorthand notation for a record of derivation. For the purposes of registry the genetic derivation of a plant is to be expressed in a formula recording female plant first and the male plant second, i.e., (N. maxima (f) x ventricosa (m)). Complex crosses having more than two species as ancestors are to be described in the same fashion, employing set theory type bracketing to clearly define order of crosses involved, and factored to species level.

(HE): Shorthand for ‘Histroical Epithet’ and signifying that the particular grex in question is a remake of a cross that appears in the ICPS or other historical hybrid database.

(NE): Shorthand for ‘Natural Epithet’ and meaning the species or natural hybrid name.

Date: This the month and year of pollination.

Nursery: This is the Nursery of origin or simply the breeder’s name.

1-5+ Picture Format:

1) Picture of plant. This should be representative of the entire plant to allow for determination of general growth pattern and foliar display characteristics.

2) Frontal/angle view of a typical lower pitcher.

3) Frontal/angle view of a typical upper pitcher.

4) View of leaf detail and attachment

5) View of inflorescence.

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6) View of pitcher lid.

7) View of peristome details

8) View of stem details.

Pictures should include a scale for reference.

VI. Nepenthes Color Chart

The establishment of the new registry should be accompanied by the production of a color-range chart specifically for Nepenthes. This chart should be inexpensive and available through the ICPS. This chart would contain 25 – 30 standardized colors.1

1 Nepenthes can be quite variable in color when grown under different climatic conditions and color description should, most often, be expressed color ranges rather than as a single color.

VII. Labeling

Plants should always be clearly labeled. Registered plants intended for distribution should be labeled in such a way as to clearly make reference to their registered status and name. At a minimum, plant labels should bear the registered Grex1 and Grex2 epithets (and Natural Epithet when applicable).

VIII. Grex Decision Tree and Sample Registration Forms.

http://alohanepenthes.com/grex/1r.htm

IX. Special Features

One of the advantages of a new registry is that it can be designed to take full advantage of data storage and retrieval hardware and software. A well-designed database would allow for easy “search”, “indexing”, “linking”, “sorting” and other database functions. In time data could easily be displayed as clads or family trees.

X. Transition Phase of Registry.

A. Transition to new naming and registration rules pose a challenge to hose already deeply involved in Nepenthes breeding efforts. Many plants have been created in the last few decades and it would be unfair to expect that an active breeder would have the time or energy to enter upon a massive backlog of plants needing registration in an immediate fashion. Therefore, the new registry should allow for a transition period wherein breeders could submit a listing of existing greges intended for registration within the transition period and establish registration priority for their creations.

Breeders would be expected to submit within the first year an accounting of all previous greges intended for registration and noting date of pollination and derivation information. The registrar would utilize these lists to establish priority with regard to registration dates. After submission of their list a breeder would be expected to embark upon the tasks of completing the registration process for all those greges submitted. All greges to be thus ‘grand fathered’ into the registry would be required to be completed by the end of the second transitional year.

B. During this period of transition it will also be necessary to embark upon an educational program to inform breeders of the new rules and procedures of registry. The rules of registry should be published in the ICPS Newsletter and made available on the ICPS website.

C. It is important that the registry be designed in such a fashion as to take full advantage of the data storage, retrieval and interface technology available today. Furthermore, it is equally important that the format adopted be flexible enough that it does not become dead-ended by future improvements in technology. The first year of the two year transition phase of the registry would be devoted to planning and development of the registry database and website interface. The registry should be operational and doing real-time data processing by, or before, the end of the second year of the transitional phase.

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XI. Einige Fragen und Antworten

F: “ Ich habe keinen Computer bzw. Internetzugriff, kann ich meine Registrierungen per Post schicken?”

A: Besorgen Sie sich einen Computer. Oder benutzen Sie den in der Stadtbücherei oder eines Freundes. Das würde Ihnen auch die Schule Ihres Kindes antworten, Ihr Arbeitgeber, Ihre Regierung und Tausende weiterer Geschäfte.

F: “Ich habe eine Kreuzung mit wildem Pollen gemacht und habe kein Bild der männlichen Pflanze. Kann ich diesen Grex trotzdem registrieren?”

A: Obwohl das neue Register sich stark auf bildliche Beschreibungen stützt, bedeutet dies nicht, dass Sie keine reine schriftliche Beschreibung einreichen können.

F: “Was passiert, wenn ein Grex registriert wird, aber später als Naturhybride gefunden und seine Beschreibung von Taxonomen veröffentlicht wird?”

A: Sobald es für die Naturhybride eine veröffentlichte Beschreibung gibt, befolgt die neue taxonomische Bezeichnung die Benennungsformel B; und die Bezeichnung der Naturhybride wird in aktualisierten Veröffentlichungen den Grex-Epitheta vorausgestellt.

F: “Was passiert, wenn zwei Züchter zugleich dieselbe Kreuzung erschaffen?”

A: Nach Beendung der Übergangsphase wird die Registrierung im Windhundverfahren vorgenommen – wer zuerst kommt, registriert zuerst.

F: “Was geschieht, wenn nach der Registrierung eines Grex eine historische Aufzeichnung dieses Grexes entdeckt wird?”

A: Das ist kein Problem. Die Entdeckung einer historischen Kreuzung würde lediglich bedeuten, dass ein ‘(HE)’ an den Eintrag des registrierten Grex angefügt wird.

F: “Was ist mit den Züchtern, die nicht teilnehmen wollen?”

A: Die Teilnahme ist freiwillig.

F: “Wird dieses neue Register das Ende von Verwirrungen, schlechter Aufzeichnungspflege, unbekannten Pflanzen und falsch benannter Pflanzen bedeuten?”

A: Selbstverständlich nicht. Manche Leute werden kein Interesse zeigen, manche es als zu mühsam ansehen, und wieder andere haben Interesse daran, gewisse Informationen für sich zu behalten. Die Grüne-Wiese-Märkte und die Großgärtnereien werden weiterhin nach dem Prinzip der Profitmaximierung arbeiten und Pflanzen nach Lust und Laune benennen (‘OBIpenthes’ etc.), ohne die Regeln der Nomenklatur zu beachten, Grex oder nicht. So ist die Welt nun mal.

F: “Was nützt das Register, wenn es nicht alle Probleme löst?”

A: Es wird nicht alle Probleme lösen. Aber es bietet seriösen Züchtern, Sammlern und Hobbyisten ein konsistentes Regelwerk, eine leicht aufrufbares Register und eine aktuelle Datenbank, mit deren Hilfe sie zuverlässige Informationen zu den Pflanzen finden, die im Register eingetragen sind. Mit der Zeit wird es ein wichtiges Werkzeug für Züchter werden und dem Ausdruck ‘Auslesezüchtung’ in der Nepenthes-Kultivierung ganz neuen Wert verleihen.

F: “Alles ist in Englisch. Wird das nicht die Teilnahme einschränken?”

A: Doch, und daher sollte der Registrierungsvorgang auch ganz einfach strukturiert werden, mit einem Entscheidungsbaum und mit simplen und leicht zu übersetzenden Anweisungen.

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