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Mein Cephalotus stirbt! - Dringend Hilfe erbeten!


Stefan H.

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Hi

Als ich heute von der Arbeit kam habe ich gemerkt das mein Cephalotus total schlecht aussieht. Die Blätter und Krüge sind zusammengeschrumpelt, derren Ansätze zum Teil sogar regelrecht schwarz! Gestern war alles noch normal. Also frage ich mich, was kann das sein? Zu viel Sonne oder zu trockenes Substrat schließe ich aus, war immer feucht. keine heizung, keine zu niedrige und zu hohe Luftfeuchte und auch Schädlinge habe ich nicht entdeckt. Ich denke auch nicht das ich meinen Cephalotus zu nass gehlaten habe, denn ich habe mir eben seine Wurzeln angeschaut und muss sagen das die weislich und in Ordnung waren.

Also weis jmd. was das sein kann bzw. warum mein Cephalotus einzugehen scheint? Anbei ein paar Bilder um auch das problem visuell deutlich zu machen. Die sind zwar net sonderlich gut und nah genug ran, aber näher und schärfer/besser gehts mit meiner Digicam leider nicht.

Ich hoffe das ihr mir dennoch helfen könnt!

MfG, Stefan.

P.s.: Die Heizung ist natürlich aus.

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Hallo Stefan,

ich hatte letztes Jahr ein ähnliches Problem. Alle Blätter und Krüge sind weich geworden. Teilweise sind die Pflanzenteile braun und schwarz geworden. Also ähnliche Anzeichen wie bei Dir.

Ich habe meine Pflanzen komplett in neues Substrat mit einem erhöhten Sandanteil umgetopft. Ich denke, dass irgendetwas mit dem Substrat bei mir nicht stimmte, obwohl die Pflanze mind. 1 Jahr in diesem Substrat gut gewachsen ist. Vielleicht sich Pflanzenschutzmittel im Substrat eingelagert mit der Zeit, weil ich öfters mal welche bei der Pflanzen anwenden musste.

Also ich würde sie umtopfen. Wie gesagt, habe ich den Sandanteil erhöht. Ob dies der Grund war, weiß ich nicht. Aber geschadet hat es nicht. :-)

Ciao Oliver

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Hi Oliver

Danke für deine schnelle Antwort. Das werde ich mal machen! Haben andere hier sonst noch gedanken/Anmerkungen zu diesem Thema?

MfG, Stefan.

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Giovanni Schober

Hallo,

Man sieht auf den Bildern einen leichten Flaum - es ist leider nicht erkennbar ob es die natürliche Cephalotus-Behaarung ist oder sogar Schimmel. Check das mal ab.

Ansonsten ist so ein plötzliches Weich/Schrumpligwerden der Krüge durchaus auch bei zu hohen Temperaturen der Fall. Bei mir wurden es mal um die 55 °C im Gewächshaus. Da sah es dann ähnlich aus wie bei dir. Denke aber nicht dass es der Fall ist.

Ansonsten fällt mir da noch der (berüchtigte) Cephalotus-Pilz ein, an dem viele auch erfahrene Kultivateure ihr Pflanzen ruckartig verlieren.

Was man da machen kann weiß ich leider nicht. Vorsichtshalber ein Fungizid spritzen wäre vielleicht nicht verkehrt, auch wenn es die Pflanze (minimal) schwächt. Ob sie aber ein Umtopfen verträgt weiß ich nicht, würde ich rein gefühlsmäßig nicht machen.

Grüße,

Giovanni

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Hi Giovanni

Danke für deine Hilfe. Fungizide habe ich leider nicht da und komme so schnell da leider auch nicht ran. Vielleicht kann etwas abwarten auch erstmal hilfreich sein? Zu heiß denke ich war es nicht, Zimmertemperatur eben. Und auf der Fensterbank steht er ja auch nicht sondern eben aufm Tisch vorm fenster. Natürlich bekommt er da auch Sonne und viel Licht (genug auf jeden Fall), aber zu heis oder sogar verbrennen wird er nicht denke ich. Der Flaum denke ich ist die Krugbehaarung. Komisch war allerdings, das sich vor ein paar Tahen ein sehr komischer Krug gebildet hat, der auch sehr behaart gewesen ist (ist das vielleicht der den du meinst?), hatte das aber eig. nach Schimmel gecheckt und es ging nicht ab oder weg, daher denke ich warens "normale" Häärchen. Der Krug schien gar kein Deckel gehabt zu haben sondern war nur ein Krug der oben geschlossen war. Hatte aber auch die hervorgehobene Wulst an der Vorderseite des Kruges wie es die "normalen" Krüge auch haben. Und war eben stark behaart.(Vielleicht erkennt ihr den krug ja auf dem Bild?!) Werde alles nochmals auf Schimmel checken und ev. mit Chinososl behandeln, oder soll ich das ersteinmal lassen?

Grüße

Stefan.

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Giovanni Schober

Hallo,

Habe mir mal die Freiheit genommen die Stellen anzukrieden, die mir aufgefallen sind.

Die ganze Zone um diesen behaarten Krug (auf dem einen Bild ja scheinbar von der Gegenperspektive) sieht irgendwie komisch haarig aus. Kann aber auch sein, dass es einfach an der höheren Dichte der Haare liegt, weil die Krüge/Blätter ein- und zusammengefallen sind.

Viele Grüße,

Giovanni

2177_thumb.jpg

2178_thumb.jpg

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Hi Gio

Danke für deine Mühen. Werde das sofort checken! Auf dem Bild "Cephalotus3" ist das genau der Krug den ich in meinem letzten Beitrag meinte.

Wenn es Schimmel sein sollte, ist dann Chinosol OK? Wie war nochmal die Auflösungsmenge Wasser für eine Tablette, damit es für den Cephalotus nicht gefährlich wird?

MfG, Stefan

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Christian Rudat

Hallo,

ich würde vorsichtshalber Saprol oder Euparen sprühen. Das kriegst Du übrigens in jedem Baumarkt und Gartencenter, sollte also kein Problem sein. Mit Chinosol wirst Du nicht weit kommen, vor allem wenn es um Mehltau handelt (lässt sich aber schlecht auf den Bildern erkennen).

Ansonsten fällt mir da noch der (berüchtigte) Cephalotus-Pilz ein, an dem viele auch erfahrene Kultivateure ihr Pflanzen ruckartig verlieren.
Ich fürchte da muss ich Giovanni zustimmen, die Anzeichen passen. Bei Mehltau wurden die Blätter bei meinem Cephalotus nicht schlagartig braun. Wenn dem so ist, sehe ich keine Möglichkeit, die Pflanze noch zu retten.

Gruß,

Christian

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Giovanni Schober

Hallo,

Verwende seit paar Monaten nur noch Euparen WG (bei Drosera ziemlich tödlich...). Ob Chinosol da zuverlässig wirkt weiß ich nicht genau. Die normale Dosierung war bei mir damals immer 1 Tablette auf 1l.

Grüße,

Giovanni

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Nicole Rebbert

Hallo,

mein Cephalotus hatte auch schon einmal Mehltau und mit Chinosol hat das eigentlich ganz gut funktioniert (...bis jetzt). Er hat es auch gut vertragen.

Doch vor ein paar Monaten hatte ich eine Zwergkrug, der genau die selben Symptome zeigte und dann auch sehr schnell einging. Also könnte es wirklich dieser "Cephalotus-Pilz" sein. Trotzdem würde ich nicht aufgeben und erst einmal alles mögliche versuchen.

Viele Grüße,

Nicole

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Giovanni Schober

Hallo,

Bei Mehltau wirkt Chinosol eigentlich ganz gut bei mir, genauso wie Baymat. Aber Mehltau ist ja relativ harmlos gegenüber echtem Schimmel, was mit Baymat nicht bekämpft werden kann. Ob da Chinosol wirkt weiß ich wie gesagt nicht.

Habe ebend as Thema verschoben in das Forum hier.

Grüße,

Giovanni

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Hallo Stefan,

um eine weitere verbreitung abzuwehren soltest du vieleicht die schwarzen und kränklich aussehenden Krüge und Blätter entfernen. Wie lange hast du den Cephalotus überhaupt schon und welche Substratmischung benutzt du?

Tschüß

Kai

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Hallo

@Stefan: Kann es sein dass das Substrat auch schimmelt?

Vielleicht irre ich mich auch. Seh da was weisses.Auch rechts am Sphagnum 2.Bild.

Bekommt er denn auf der Fensterbank viel Licht ab?

Wenn nein, könnte die Kombination mit dem recht feucht halten oder der fehlenden Luftbewegung die Schimmelbildung fördern.

Ich habe meine jetzt unter Kunstlicht stehn. Vielleicht hast Du ja auch die Möglichkeit dazu.

Gruß Marc

Edit: Ich meine nicht den Quarzsand oder was auf dem Substrat ist!

Edited by Guest
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Kann es sein,dass du das Sphagnum frisch von draußen dzu getan hast?Es kann nämlich leicht passieren,dass du dadurch irgendwelches Zeugs mit rein geschleppt hast.

Gruß marcel

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'n schönen guten Abend allerseits,

nun versuche ich euch nochmals alle eure Fragen zu beantworten, insofern Firefox nicht wieder abkackt. *gruml*

Also, mein Cephalotus habe ich selber aus einem Blatt von Giovanni seinem MegaCephalotus gezogen, ist quasie ein Blattsteckling. Eine kleine Pflanze entstand an jenem Blatt erst letztes Jahr im November im Sphagnum meines terras. Ich hatte damals auch einen zweiten, der worde mir allerdings aus seinem Topf im Garten im Sommer diesen Jahres von irgendeinem Vieh (Vogel nehme ich ganz stark an) gezockt.

Naja, der um den es hier geht worde dann von mir im Winter wars noch denke ich in ein lockeres Torf-Quarzsandgemisch gepflanzt. Im Frühjahr gings nach drausen und kurz darauf in meinen Moorbeettopf, wo er im selbigen Substrat mit einer Sphagnumschicht drauf so richtig abging! Nun denn, als es kühler worde habe ich den Cephalotus dann wieder in einen (nun größeren!) Topf gepflanzt. Als Substrat diente ein neues frisches Torf-Quarzsandgemisch. Dabei habe ich dann auch (war vor nem Monat die Reinhol-umtopf-Aktion) estwas Sphagnum vom Moorbeettopf (sauber, ohne irgendwelches zeuch) aufs Substrat gesetzt, weil ich mir einbildete das der Cephalotus so besser wuchs. (ich hoffe ich kannte die Fragen von Marcel und Kai mit diesem kleinen Lebenslauf beantworten?!)

Nun noch zu Marc. Ich habe alles nochmals gründlich auf Schimmel abgesucht und es ist definitiv keiner zu finden. Das weise im Sphagnum könnte eben etwas des Substrates sein bzw. ist Sphagnumwurzel bzw. Sphagnumunterseite, da ich das Moos etwas zur Seite geschoben hatte und auch kurzzeitig vom topf entfernt hatte als ich die Wurzeln des Cephalotus' untersuchte.

Auf dem Tisch wor er jetzt steht, steht er ca. 15-20cm von der Fensterbank entfernt, bekommt noch Sonne und viel Licht. Ich denke mal wenn nepenthes gut wachsen und sich ausfärben, dann wirds ihm auch reichen. Mein Zimmer bietet Schimmel eigentlich ein sehr schlechtes Pflaster. Die Zimmerluftfeuchte ist immer um 50-55%, ideal zum leben. Es ist hell am Platze der Pflanzen vorm fenster und mein fenster ist bisher täglich fast den ges. Tag (und NAchts) geöffnet. Der gute bekam teilweise 5-6h Sonne am Tag im Zimmer. Und die Deckelchen der Krüge waren geöffnet, ich denke ihm gins gut. Um das ganze mal noch etwas visuell zu unterstützen, habe ich mal nochn Bild des Fensters unten angehangen. Ihr müsstet euch nur den tisch um einen halben meter nach links verrückt vorstellen. Außerdem steht der Nepenthesuntersätzer auf dem Tisch ganz links vorne. Dort steht dann auch der Cephi, sehr zentral und hell. Bisher gings ihm gut! Mein Cephalotus sah wie gesagt bis vor ein paar Tagen übrigens noch so aus, wie auf dem unten angehangenen Bild.

Ich hoffe euch so etwas weitergeholfen zu haben. Aber Schimmel habe bisher jedenfalls noch nicht gefunden. Dennoch Danke für all eure Antworten und euer Bemühen!

Grüße

Stefan.

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Hallo

Nun noch zu Marc. Ich habe alles nochmals gründlich auf Schimmel abgesucht und es ist definitiv keiner zu finden. Das weise im Sphagnum könnte eben etwas des Substrates sein bzw. ist Sphagnumwurzel bzw. Sphagnumunterseite,

Sorry, es sah für mich so aus. Zum Glück habe ich mich ja geirrt.:-)

Einen leckeren Kannenteller hast Du da!

Gruß Marc

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