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Heliamphora nutans eingegangen - Krankheit?


Julia Rohlfing

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Julia Rohlfing

Hallo,

nachdem ich meine wunderschöne Heliamphora nutans 'giant' nun seit 5 Jahren habe und seit drei Jahren unter den gleichen Bedingungen kultiviere, ist sie mir nun eingegangen. Die Pflanze steht zusammen mit einigen Hochland-Nepenthes in einem 80er Glasbecken ohne Abdeckung, beleuchtet wird mit CDM-T bzw. Leuchtstoffröhren (pflanzen-geeignetes Licht). Die Pflanze wuchs bisher prächtig und wurde nur nicht größer, weil ich sie nie umgetopft habe. Das folgende Foto zeigt die Pflanze im letzten Jahr.

Nun blicke ich heute ins Becken - und was sehen ich: die Pflanze ist komplett verwelkt. Da kommt jede Hilfe zu spät.

Was könnte das gewesen sein? Den anderen Pflanzen geht es bestens. Ich habe nicht gedüngt, nicht gefüttert, normal gegossen... ich habe einfach NICHTS anders gemacht als sonst.

Ich bin wirklich schockiert, die Pflanze war mir sehr viel wert, da sie bei mir als Hochland-Banause so gut gewachsen ist. Und das 5 Jahre lang... bis heute.

(sehr traurige) Julia

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Christian Ritter

Hallo,

das kann man ja fast nicht glauben, daß das die selbe Pflanze ist.

Echt sehr schade.

Für mich sieht das nach nem Problem mit den Wurzeln aus.

Wie naß war das Substrat denn? Ich habe gerade jetzt auch das Problem das mir eine vor 2 Wochen gekaufte Heliamphora warscheinlich an Wurzelfäule eingegangen ist.

Genau die gleichen Symptome...alle Schläuche vertrocknet.

Da sie ja seit 5 Jahren problemlos wächst gehe ich nicht davon aus das es was mit dem Licht zu tun hat.

Grüße

Christian

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Guest Daniel Zastrow

Hallo Julia,

Zu allerst mal mein Beileid. Ist wirklich jammerschade um die schöne Pflanze.

Ich hatte allerdings auch schon mal so ein Problem mit einer Heliamphora hispida. Neu bekommen, super gewachsen und nach 6 Wochen ist sie mir von einen auf den anderen Tag vertrocknet. Ich bin auch der Meinung, dass dort irgend ein Pilz im Substrat war. Zu nass stand die Pflanze eigentlich auch nicht, die anderen wuchsen auch ohne Probleme weiter. Hast du schon mal an den Wurzeln nachgesehen?

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Hallo Julia,

das ist wirklich jammerschade um diese schöne Pflanze. :cry:

Die Pflanze sieht aus, als hätte sie 2 Tage bei trockenem Substrat in der Sonne gestanden, aber wenn du sagst, dass du sie normal gegossen hast und sie auch lange Zeit unter den gleichen Bedingungen gewachsen ist, kann ich mir das wirklich nicht erklären. Außerdem sollten die Temperaturen ja mittlerweile nicht mehr ganz so hoch sein.

Wo steht denn das Becken? Kann da vielleicht mal die Sonne reinscheinen oder evtl. Heizungsluft? Ich bin nicht sicher, ob ein Pilz solche Vertrocknungserscheinungen hervorruft.

Grundsätzlich würde ich das Becken aber lieber teilweise mit Plexiglas abdecken, sofern es die anderen im Becken befindlichen Arten nicht stört. Wir halten unsere Heliamphora dauerhaft bei über 80 % Luftfeuchtigkeit und sie neigen auch oft dazu, schnell auszutrocknen, wenn man nicht täglich sprüht oder gießt.

Viele Grüße... und Kopf hoch,

Markus

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Guest Mario F.

Hallo Julia,

au backe das sieht ja übel aus!:-(

Das gleiche ist mir mit einer H. minor im Sommer passiert.

Eine Woche nachdem ich sie erhielt trocknete sie im Express-Tempo (24 - 48 h)bis auf ein einziges Blatt aus.

Das Letzte hielt sich noch vier Wochen wacker, brachte sogar noch den Ansatz eines neuen Blattes hervor, ehe dann auch sie das Zeitliche segnete.

Damals dachte ich das die falsche Beleuchtung sie gekillt hat, wenn ich mir aber Deine Geschichte so durchlese, bekomme ich da Zweifel.

Meine H. nutans blieben davon damals genauso unberührt wie die H. pulchella.

Tja, wie man in meinem anderen Thread sieht, scheint sich das auch überholt zu haben.

Tut mir echt leid, daß Deine "giant" so grausig KO ging und ich hoffe die Ursache wird gefunden und dafür zur Rechenschaft gezogen! ;-)

Die nächste wird mind. doppelt so lange halten ;-)

Grüße

Mario F.

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Guest ThomasKaba

Hallo Julia. *erstmal tröstknuddel*

Wirklich schade um die Schöne Pflanze, aber nach einer Pilzinfektion sieht das nicht aus. Hast Du im Substrat oder an den Wurzeln was bemerkt? Ganz selten, aber leider sehr tückisch sind Virusinfektionen. Bei Pflanzen gibt es sowas mitunter auch. Da kann man leider nichts mehr machen. Ausser sich sicher sein, dass es nicht an einem selbst gelegen hat.

Mir ist sowas mit einem Nestfarn mal passiert. Ok, es ist keine Heliamphora, aber er ging einfach ein. Innerhalb weniger Stunden. Er wollte nicht mehr. Das ist immer tragisch, vor allem wenn es solch seltene und auch teure Pflanzen waren, wie Heliamphora oder Nepenthes.

Ich würde die Pflanze aber nicht wegschmeissen. Stell sie einfach irgendwo hin, wo es hell und feucht und kühl ist, aber raus aus dem Terrarium. Wenn sie nach ein paar Tagen bis Wochen wieder austreibt, war es keine Virusinfektion. Dann kannst Du sie evt wieder ins Terra stellen.

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Hallo Julia,

nach deinen Schilderungen zufolge, kommen für mich nur zwei Möglichkeiten in Frage.

1. Die Pflanze könnte eine Wurzelfäule bekommen haben, was durch das alte Substrat ja nicht ganz auszuschließen ist.

Durch die unterbrochene Wasserversorgung kann die Pflanze innerhalb kurzer Zeit komplett austrocknen. Bei erhöhter Luftfeuchte und mit Wasser gefüllten Schläuchen, kann der Austrocknungsprozess auch bis zu einer Woche oder länger dauern. Wenn die Fäule nicht ins Rhizom vordringt, die Luftfeuchtigkeit stimmt und wie eben schon erwähnt, die Schläuche mit Wasser gefüllt sind, kann Heliamphora unter Umständen auch neue Wurzeln bilden und sich wieder erholen.

Man selbst bekommt dann davon nicht viel mit, außer einem etwas unschönem Schlauch, aber den kann man ja wieder wegschneiden. ;-)

2. Möglichkeit wäre, dass die Pflanze einen Welkepilz hatte, dieser setzt sich in den Leitbahnen fest und blockiert die Wasserversorgung der Pflanze. In der Regel deuten schon Wochen vorher vereinzelte, von oben her, vertrocknende Schläuche auf einen derartigen Befall hin.

Gruß

Robert

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Hallo Julia,

ja, es ist schon immer grausig wenn so schöne Exemplare dahin gehen. Da es sich um den besagten 'Welkepilz' handelt, der ja auch Cephalotus und Darlingtonia vor allem im Sommer gerne befällt, kann man nur wenig tun. Ein Fehler war sicher der lange Stand im alten Substrat. Der Torf zersezt sich, dass Substrat wird schmierig und wird unduchlässiger und dann ist es schnell innerhalb von ein/zwei Tagen passiert. Außerdem kann man noch möglichst große Töpfe nehmen, damit die Wurzeln weit weg vom evtl. stehenden Wasser (auch wenns nur kurz ist) sind.

Viele Grüße

Thomas

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Julia Rohlfing

Hallo,

ich danke euch für die netten Worte und zahlreichen Antworten.

Ich denke auch, dass es sich um irgendeine Form von Pilz handelt. Das von Thomas angesprochene zu alte Substrat und zudem der ständige Anstau dürften am Ende dazu geführt haben.

Zu euren Fragen: das Terrarium steht nicht an der Heizung. Ausgetrocknet ist die Pflanze definitiv nicht, sie steht wie gesagt die meiste Zeit im Anstau und ich schaue auch immer, dass Wasser in den Schläuchen steht.

Nun ja, das nächste Mal bin ich schlauer und werde meine zukünftigen Heliamphoren nach spätestens drei Jahren mal umtopfen.

Julia

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Christian Ritter

Hallo,

das die Pflanze im Anstau stand hast du oben nicht geschrieben. Dann ist fast 100% sicher das die Wurzeln verfault sind... Anstau mögen Heliamphoras überhaupt nicht.

Wenn die übrigen Heliamphoras auch im Anstau stehen würde ich sie auf jeden Fall daraus nehmen und immer nur von Oben gießen und drauf achten, dass das Wasser gut abfließen kann.

Grüße

Christian

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Julia Rohlfing

Hallo Christian,

Anstau mögen Heliamphoras überhaupt nicht.

ich habe doch geschrieben, dass ich die Bedingungen seit 5 Jahren nicht geändert habe, erst recht nicht in letzter Zeit. Kannst Du mir dann erklären, warum die Pflanze 5 Jahre wunderbar im Anstau gewachsen ist und jetzt plötzlich eingeht? Ich denke, man kann Heliamphoren wohl im Anstau halten, allein davon bekommen sie keinen Pilz.

Julia

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Christian Ritter

Hallo,

Ok dann berichtige ich meine Aussage halt und sage, dass Anstau bei nicht optimalen Lichtbedingungen Wurzelfäule begünstigt.

Ich hoffe mit der Aussage sind alle zufrieden :)

Das Bild zeigt zwar eine Heliamphoraart die am Naturstandort teilweise oder permanent überschwemmt steht, weshalb man es aber nicht für alle Heliamphora pauschalisieren kann... aquatische Utricularia haben ja z.B. auch einen völlig anderen Lebensraum als z.B epiphytisch wachsende Arten.

Grüße

Christian

Edited by Guest
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Hi

Ich bin zwar kein Heliamphorenexperte und auch noch nicht so lange wie andere hier im Thema Carnivoren, aber ich möchte mich dennoch mal kurz zu Wort melden, schon rein aus der Tatsache resultierend das mir auch immer versucht worden ist zu helfen (bzw. geholfen worden ist) und ich das dann natürlich auch immer versuche. Wenn ich was falsches schreibe, dann bitte nicht gleich los schimpfen sondern einfach einen kleinen Hinweis geben! ;-)

Nun denn, erstmal auch von meiner Seite her mein Beileid zu dem großen Verlust.

Und noch mal kurz zu dem Thema Anstau(bewässerung). Die Heliamphora auf dem Link-Bild steht eventuell nicht ganzjährig so überflutet. Außerdem ist in solchen Regionen das Wasser ständig in Bewegung, d.h. es kommt dauernd Frischwasser hinzu und man hat so kein dauerhaft stehendes Wasser was langsam älter wird und Fäulniss fördert. So, im Terrarium, wie zum Beispiel bei der Julia, wird wohl kaum nur Frischwasser sein. Ich denke nicht das das Wasser in Bewegung ist, abfließen kann, etc.. So "steht" das Wasser, und altes Wasser wird wieder mit frischen verdünnt usw., bis irgendwann mal das "alte Wasser" über Hand nimmt und sich schnell Fäulnissbakterien (Pilze u.a. Zeuch) bilden. Ich weiss ja nicht wie hoch dein Wasserstand ist, aber wenn ich mal annehme das in den ersten Jahren die Heliamphorawurzeln nicht im Wasser standen und mit der Zeit im Topf immer tiefer nach unten wuchsen waren sie spätestens in den letzten 3-4 Monaten einem dauerhaften Fußbad mit nicht unbedingt immer frischen Wasser ausgesetzt. In Verbindung mit dem alten Substrat kann mit dem alten Wasser nun schnell Fäulniss(bakterien) entstehen, welche die Wurzeln so "im Wasser" viel schneller befällt als wie das vor 2-4 Jahren noch der Fall gewesen ist, bedingt durch kleineren Wurzeln. Ich hoffe ihr versteht mich... Man kann nun argumentieren "(...) aber in der Natur in Seen da steht das Wasser auch immer und soviel Wasser kommt ja nicht vom Himmel(...)" usw., aber wenn man bedenkt das es auf den Tepuis fast jeden Tag ausgibig regnet dann ist das Wasser ständig in Bewegung. Und abfließen kann etc. Es findet so in meinen Augen keine eutrophierung statt. Außerdem herrscht dort ja eine enge Wechselbeziehung der Biosphäre und Bioszinose vor, so das normalerweise alles im natürlichen Gleichgewicht liegt. In deinem Terrarium ist das aber nicht der Fall, da fehlen die Pflanzen, die Bakterien, die Algen usw. aus der Region (Thema Konsumenten, Reduzenten, etc.) . Versteht ihr was ich meine? Wenn man das alles beachtet und das Wasser in das man Heliamphoren stellt bzw. im Anstau hält immer frisch ist, dürfte in meinen Augen nichts gegen eine Anstaubewässerung sprechen. Aber das scheint auch von der Art abhängig zu sein. Es gibt ja Arten die stehen fast das ges. Jahr über in einem Wasserbad am Naturstandort, andere wiederum seltener...daran haben sich die einzellenen Arten bestimmt auch etwas angepassst könnte ich mir vorstellen...

In einem andren Thread gab es änliche Probleme, dort worde das ablaufende Wasser ständig wieder durch das Substrat gepumpt. Und das ist har genau das was ich meine, die Wasserqwualität verschlechtert sich, es "altert", es bidlen sich Fäulnisbakterien und die Pflanzen vertragen sowas auf Dauer nicht. Die Erfolge ist ein mehr oder weniger schnelles Absterben. Pilze vermehren sich so auch schnell bzw. bilden sich schnell...

So das waren meine Gedanken dazu. Hoffe es ist nicht nur "laber" und Unsinn, sondern vielmehr hilfreiche Gedankenanstöße usw.. Wie oben schon erwähnt kenne ich mich mit Heliamphoren nicht so aus, daher weis ich auch nicht ob deine Pflanze noch zu retten ist. Aber versuchen kann mans doch mal, oder? Also im frischen Substrat mit frischen Wasser versteht sich.

Soweit ersteinmal.

Freundliche Grüße

Stefan.

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Martin Reiner

Hallo.

Bezüglich Wurzelfäule würde eine Autopsie vielleicht Licht ins Dunkel bringen. Ich gehe einfach mal davon aus, dass Du das Trauerspiel nicht als Mahnmal im Terrarium stehen lassen willst...

Mich wundert nur, dass das mit der Wurzelfäule so schnell gehen sollte, denn wenn man einfach mal einen Heliamphora Schlauch von der Basis abbricht, aber mit Wasser gefüllt lässt, verdorrrt der alles andere als schnell. (ich hab so sogar schon Stecklinge gemacht)

Auf der anderen Seite hatte ich auch schon haargenau dasselbe, einmal mit einer Hybriden und einmal mit einer Jungpflanze frisch aus Invitro (2 Tage grün und saftig, am nächsten Tag komplett vertrockent...)

Daher erscheint mir ein Virus oder Pilz o.ä. in der Pflanze selbst am logischten, irgendwas, was wirklich schnell tötet.

Zumindest bei meinen Pflanzen war es nicht ansteckend, es ist in beiden Fällen genau eine Pflanze gestorben, der Rest rundherum blieb völlig unbeeindruckt.

Martin

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Hallo,

einen Virus kann man zu 100% ausschließen!

Meinen Erfahrungen nach, sind nur Pilzerkrankungen in der Lage eine Pflanze derartig schnell abzutöten.

Gruß

Robert

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Hallo,

Martin, 'ein Virus das schnell tötet...' hört sich ja richtig gruselig nach 'Angriff der Killerviren' an. Ich kenne solche Viren nicht, kannst Du näheres mitteilen.

Danke und Gruß

Thomas

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Martin Reiner
Hallo,

Martin, 'ein Virus das schnell tötet...' hört sich ja richtig gruselig nach 'Angriff der Killerviren' an. Ich kenne solche Viren nicht, kannst Du näheres mitteilen.

Danke und Gruß

Thomas

Ok, ok, ihr habt mich ja schon überzeugt... :-)

(das mit dem Blockieren der Leiterbahnen hat sich doch so toll angehört, so ein kleines Ebola für Heliamphora...)

Jetzt wissen wir also in etwa, was es alles nicht sein kann, aber was es sein kann, wissen wir immer noch nicht, oder?

Martin

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Julia Rohlfing

Hallo,

ich bin jetzt gerade bei meinen Eltern und nicht bei der Pflanze. Ich habe sie aber noch nicht entsorgt und werde am Wochenende oder Anfang nächster Woche mal auf die Wurzeln schauen. Und euch eventuell Fotos posten.

Habt ihr irgendwelche Tips auf was ich achten soll?

Julia

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Hallo,

ein Foto der Wurzeln wäre gut, dann kann man vielleicht, aber nur vielleicht genauer sagen was es nun war.

Gruß

Robert

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Hallo,

Julia, Du wirst halt tote braune Wurzeln vorfinden - was sonst?. Da der Welkepilz oft am Rhizom ansetzt, sterben Blätter und Wurzeln gleich schnell ab.

Eine Isolierung/Identifizierung des auslösenden Pilzes ist, wenn überhaupt, natürlich nur dann nachweisbar, wenn die Pflanze noch am Leben ist. Und dann nur unter sehr aufwendigen Laborbedingungen. Jetzt könnte man, unter Laborbedingungen, nur jede Menge sogenannte 'Dreckspilze' nachweisen, also Sekundärinfektionen von Pilzen, die innerhalb von Stunden abgestorbene Materie befallen.

Gruß

Thomas

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Julia Rohlfing

Hallo,

da hat Thomas Recht. Robert, ein Foto würde wenig helfen. Sieht alles abgestorben aus, Pilze kann ich mit bloßem Auge nicht erkennen. Die Pflanzen haben aufgeweichte, braun bis schwarze Rhizome... tot eben.

Ich danke euch allen nochmal für eure Ratschläge. Nochmal wird mir so etwas hoffentlich nicht passieren.

Julia

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  • 14 years later...
Christoph R.

Hallo zusammen,

da mich leider aktuell dasselbe Schicksal wie Julia ereilt hat, wollte ich diesen Thread nochmal zum Leben erwecken.

Wie in meinem Vorstellungsthread erwähnt, habe ich vor einem Jahr mit der Karnivorenzucht wieder begonnen. Heliamphora haben mich schon immer fasziniert, sodass ich mich zu Beginn mit den klassischen Hybriden an die Zucht gewagt habe und später auch an die reinen Arten. Die Zucht war bislang nie ein größeres Problem für mich, die Pflanzen stehen in einem großen Becken in einem ungeheizten Raum unter 14h Kunstlicht täglich und haben sich bislang prächtig entwickelt. Tagsüber beträgt die Temperatur aktuell ca. 20 grad, Nachts etwa 15-16 grad, Luftfeuchte 80-90%. Die Luft wird kontinuierlich mit einem schwachen Lüfter umgewälzt. Die Pflanzen stehen auf einem Gitter und damit nicht im Anstau. Etwa alle 2-3 Tage werden die Pflanzen gesprüht und von oben gegossen.

In den letzten zwei Wochen sind mir nacheinander 5 Pflanzen umgekippt, darunter H. parva, H. nutans (Kukenam, TC), H. pulchella, H. chimantensis sowie meine große, blühende H. nutans „Giant“.

Da sich die Pflanzen bis zum plötzlichen Tod problemlos entwickelt haben, bin ich auch hier ratlos, was mit meiner Kultur nicht stimmen soll. Selbst im Sommer hatte ich bislang keine Ausfälle.

Habt ihr Ideen?

Anbei ein paar Bilder der betroffenen Pflanzen.

Grüße aus dem Süden,

ein trauriger Christoph

 

 

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Hallo Christoph,

ich halte die Luftfeuchtigkeit für zu hoch. Die können ja garnicht abtrocknen. Das ist sehr gut für Pilze. Ich halte meine bei 30-50%.

 

Grüße

Ronny

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Hallo, das braune unten an den Schläuchen hat Ähnlichkeiten mit Herzfäule. Das ist eine ansteckende Pflanzenkrankheit, die sich schnell Mal von Pflanze zu Pflanze überträgt. Leider endet sowas meist mit dem Tod der Pflanze. Ich weiß nicht wirklich wie man es behandelt oder was das ist, da ich so etwas noch nicht hatte. Ich glaube es ist ein Pilz oder so. Dir noch viel Glück und vielleicht schafft es ja doch eine Pflanze.

LG Paul

  • Verwirrt 1
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