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Heliamphora pulchela und heterodoxa Kultur


Phk

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Hallo,

Da ich es letztes Jahr schonmal mit Heliamphoras erfahrung gemacht habe, leider negative, möchte ich es jetzt noch einmal mit diesen Pflanzen versuchen.

Ich habe jetzt eine mindestens 3fach so gute Beleuchtung wie damals. Hier sind sie also, die Bedinungen für Heliamphora pulchella und H. heterdoxa "Lowland":

Temperatur:

-Tag: 26-28°C

-Nacht: 18-20°C

Luftfeuchtigkeit:

-Tag: 70-75%

-Nacht: 80-90%

Beleuchtung:

- 2 LSR mit je 18Watt

- Abstand der LSR: 9-12cm

Ich hoffe das das so okay ist. Bitte schreibt mir schnell, da die Pflanze bald kommen sollte.

Mit freundlichen Grüßen,

Philipp

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Guest Mario F.

Also zur heterodoxa kann ich nix sagen.

Was die pulchella betrifft, kommt mir jedoch die Tagestemperatur zu hoch vor. 26 Grad sind mein Maximum.

Zur Beleuchtung kann ich noch weniger sagen, da ich eine HQI-Lampe habe, mit der meine nutans schon seit fünf Monaten schwer zu kämpfen haben. Pulchella, minor und nutans 'giant' wachsen dagegen prächtig. Aber wie gesagt unter HQI.

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Matthias Bruhn

Hi!

Wenn du nochmal anfangen willst, würde ich es mit H. nutans und H. minor versuchen. H. pulchella ist natürlich sehr ähnlich, aber H. heterodoxa (lowland ??)ist doch nur bedingt anfängergeeignet.

Die zwei von mir genannten Arten werden bei dem geringen Abstand zur LSR auch nicht meckern, was die Helligkeit angeht.

Je nach Herkunft der H. heterodoxa wird sie soweit ich weiß mit 70% LF am Tag auch nicht sehr glücklich sein... Könnte aber auch sein dass die schon abgehärtet ist und an sowas gewöhnt.

mfG

Matthias

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Rolf Zanchettin

Hallo Phillip,

die Rahmenbedingungen hören sich, bis auf die Beleuchtung, soweit ganz gut an.

Meiner Meinung nach sind 36 Watt für eine Heliamphora (egal ob Hybride oder nicht) aber zu wenig. Wie groß ist denn dein Terrarium?

Ich beleuchte nun seit August letzten Jahres meine Heliamphoras (Becken 120 x 40 x 50 cm) mit 4 x 54 Watt T5 Leuchten (LF 840 und 865 gemischt, Abstand ca. 15 - 30 cm). Zuvor habe ich mit einer NHDL (250 Watt), bzw. HQL (2 x 70 Watt) beleuchtet. Unter den T5 Leuchten färben sich meine Pflanzen wesentlich besser aus als unter der NHDL bzw der HQL, das Wachstum verhält sich, würde ich sagen, in etwa so wie unter der NHDL, auf gut deutsch - es wuchert.

Also ich würde sagen wenn du schön gewachsene und ausgefärbte Heliamphoras mit ebenso schön ausgeformten Deckelchen (heißt das jetzt Nektarien?) haben willst, solltest du die Beleuchtung ein wenig aufstocken.

Also zur heterodoxa kann ich nix sagen.

Was die pulchella betrifft, kommt mir jedoch die Tagestemperatur zu hoch vor. 26 Grad sind mein Maximum.

Also ich habe eine H. pulchella small Form von C. Klein und die hat im Sommer letztes Jahr problemlos 32° und mehr (bei Nachtabsenkung auf 16 - 19°, im Winter sinds ein paar Grad weniger) überstanden, genauso wie meine H. heterodoxa und die anderen Heliamphoras die im selben Becken stehen. Meiner Erfahrung nach vertragen Heliamphoras durchaus höhere Tagestemperaturen (jenseits der 30°), wenn nachts eine entsprechende Temperaturabsenkung gegeben ist.

viele Grüße, Rolf

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Matthias Bruhn

Pardon ebenfalls, ich meinte wohl die Giant-Form... :roll:

Und diese wiederrum gilt als die ideale Einsteigerpflanze in diese Gattung...

Ich habe sie selber und sie hat sogar geblüht, die ist wirklich nicht schwieriger zu halten als beispielsweise eine Nepenthes alata oder ventricosa. Und Nachtabsenkung braucht sie auch nicht zwingend, zumindest nicht viel.

Edit: Ich sagte schon, ob 70% LF ausreichen, hängt sehr davon ab, woher die Pflanze kommt...

Wenn sie z.B. aus IV kommt wird ihr das nicht gefallen, wenn sie von einem Privatanbieter aus dem Gewächshaus kommt wird sie 70% schon gewöhnt sein... Oder noch weniger.

mfG

Matthias

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Guest Mario F.

Meine Aussage zur Temperatur für die pulchella muß ich wohl doch relativieren. Wann immer ich von Heliamphoren lese heißt es ständig, daß höhere Temperaturen nur im Ausnahmefall vertragen werden. Und 28° kam mir hoch vor.

Und danke Andreas für die Aussage über die Zickigkeit der nutans. Angesichts meiner sonstigen Helis bin ich schon am verzweifeln bezüglich meiner Sorgenkinder.

Eines davon hab ich jetzt in ein Terrarium gesteckt, in dem sonst nur Drosera adelaes stehen. Bin mal auf ihre Reaktion gespannt, denn im Hochland-Terrarium ist deren Leid nicht mehr mit an zu sehen.

Im übrigen kommt es mir so vor, als ob die Akopan-pulchella schneller wächst als die Chimanta-pulchella. Aber auch hier könnte es auch Selbsttäuschung meinerseits sein.

Die so plötzlich vielen Antworten rühren vielleicht auch daher, daß manch einer hofft neue Erfahrungen zu lesen, die nach den Threads hier im Forum anfallen.

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Hallo,

Hui, da hab ich jetzt einige Fragen zu beantworten, und auch noch ein paar Fragen zu stellen.;-) :

1. Wie könnte ich die Temperatur noch ein wenig absenken? Hab mal was gehört von Eiswürfel ins Becken legen...

2. Wie macht man das dann am besten wenn Terrarienkultur schwierig mit Bewässerung ist?

3. Huiui ich hätte eher gedacht man wird mir es andersherum sagen: Pulchella schwer, heterodoxa leicht. Gerade weil sie doch Tiefland, vom Gran Sabana, ist.

4. Es waren komischerweise bis vor zwei wochen noch 75% Luftfeuchte, bis ich mal den Deckel über Nacht aufgelassen hatte. Jetzt kann ich sprühen und machen was ich will, es will nicht mehr steigen. Hat jemand eine Tipp für mich? Achja, selbst Plantarara (hab angerufen bei meiner ersten Heliamphora) kultiviert Heliamporen bei 60%.

5. Das Becken hat die Größe: 100x40x40 cm

6. Wo kann ich die Heliamphora nutans "Giant" denn herbekommen?

7. Ich meine irgendwo gelsene zu haben für Heliamphora wäre eine Tagestemperatur von 25-30°C optimal. Kann mich aber auch Täuschen - das könnte ich auch auf ca. 26°C reduzieren wenn ihr meint.

Im übrigen könnte ich noch folgendes anbieten für die Pflanzen:

Tagsüber ins Aquarium, nachts auf die Fensterbank oder auf den Balkon und ein feuchtes Tuch drüber wegen der Luftfeuchtigekeit. Ich könnte die Pflanzen zwar dann nicht einpflanzen aber das wohl der Pflanzen geht wohl vor ;). Aber ich bezweifle auch das dass so gut ist die ständige Tag-und-Nacht Ort umstellung. Schreibt mir bitte mal eure Meinung!

Mit freundlichen Grüßen,

Philipp

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Nicole Rebbert

Hallo,

1. Wie könnte ich die Temperatur noch ein wenig absenken? Hab mal was gehört von Eiswürfel ins Becken legen...

Also ich kühle mein Hochlandterrarium, indem ich abends das Fenster öffne und noch zusätzlich Kühlakkus hineinstelle (zur Zeit sind es 2 Akkus, im Sommer könnten es durchaus mehr werden). Natürlich sollten die Kühlakkus dabei nicht die Pflanzen berühren. Immerhin geht die Temperatur dann von ca. 23°C auf 10-13°C. Ob Eiswürfel gut dafür geeignet sind, weiß ich leider nicht, doch mich würde es extrem stöhren, wenn die ganze "Suppe" dann in meinem Terrarium schwimmt.

Zur Beleuchtung: Ich habe zwar (noch) keine Heliamphora, doch meiner Meinung nach sind 2 T8-LSR viel zu wenig. Ich hab' vor einiger Zeit gefragt, ob 2 T5-Röhren reichen würden und sogar das soll schon wenig sein...

Viele Grüße,

Nicole

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Nicole Rebbert

Hallo,

ich musste sie nicht extra kaufen, da wir genug davon haben (z.B. für 'ne Kühlbox). Auf jeden Fall finde ich sie praktischer als Eiswürfel. Man braucht nur eine Kühltruhe, einen freien Platz im Terrarium (schwierig ;-) ) und fertig!

Bei Ebay wirst du bestimmt fündig! Aber vielleicht gibt es ja noch eine bessere "Kühl-Idee"?

Viele Grüße,

Nicole

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Hallo,

Boah, das ist ja eine super Idee! Und vor allem für Schüler auch schön erschwinglich! Billig - gut!

Du sagst das Akku (der?) würde auf 10-13°C abkühlen. Um wieviel °C sinkt die Temperatur denn dann?

Nicht das ich am Ende eine "Heliamphora am Stiel" hab :lol: :-D

Viele Grüße,

Philipp

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Nicole Rebbert

In meinem Zimmer habe ich durch die Heizung etwa 20-25°C. Schalte ich sie abends aus und mache dann das Fenster auf (nachdem die Lampen sich ausgeschaltet haben) habe schon mal 16-18°C. Wenn dann noch die zwei Akkus dazu kommen bin ich etwa bei maximal 14°C. Bis jetzt funktioniert das schon seit ein paar Monaten ganz gut. Mein Terrarium ist auch ziemlich klein: 60x30x30. In einem großen Terrarium würden dann wahrscheinlich mehr Kühlakkus als Pflanzen stehen...

Was im Sommer passieren wird weiß ich leider noch nicht, doch da mein Zimmer auf der Nordseite liegt und bis jetzt immer der kälteste Raum war (letzten Sommer wurde die Marke von 25°C nur zwei Wochen knapp überschritten!), kann der Sommer ruhig kommen. Nachst muss ich dann wahrscheinlich ein paar Kühlakkus mehr benutzen...

Es gibt nur ein Problem: Pollen! Ich weiß noch nicht, ob ich das ganze bis zum Sommer überlebe! :-(

Viele Grüße,

Nicole

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Hallo,

Das ist doch sowieso ziemlich blöd mit dem IMMER Fenster geöffnet haben. Würde bei mir nicht gehen. Das heißt, ich würde mein Hochlandbecken dann sowieso in ein kleineres 60x40x40cm Becken machen fällt mir gerade ein, das heißt ich hätte da drinn dann 16-18°C mit 2 Kühlakkus ohne geöffnetes Fentser. Ist das dann denn überhaupt repzeptabel? Wegen 2°C? Naja ok. Is ne gute Idee. Ich werd einfach mal ausprobieren.

Grüße,

Philipp

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Nicole Rebbert
Das ist doch sowieso ziemlich blöd mit dem IMMER Fenster geöffnet haben.
Wenn ich das Fenster die ganze Nacht auf hätte, würde ich ganz sicher nicht mehr sitzen und würde das hier schreiben. Ich lüfte nur kurz durch. Ohne die Akkus würde die Temperatur leider wieder ansteigen (getestet).

Übrigens kommt es auch auf den Abstand zur Pflanze an. Die gemessene Temperatur könnte etwas wärmer sein, als die in der Nähe der Akkus. An den Akkus bildet sich sogar Eis!

Meine U. quelchii lebt noch und produziert Blätter. Das reicht mir (o.k. eine Blüte wäre auch nicht schlecht). Die anderen Utricularien leben auch noch und diese größen Kannendinger mag ich sowieso überhaupt nicht. ;-)

Viele Grüße,

Nicole

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