Jump to content

Drosera x sidjamesii aus Westaustralien


Andreas Fleischmann

Recommended Posts

Andreas Fleischmann

Hallo,

Offizielles Publikationsdatum dieses Artikels ist der 26. Februar 2007, also sollte er schon erschienen sein ;).

A. Lowrie & J.G. Conran: Drosera x sidjamesii (Droseraceae): systematics and ecology of a natural hybrid from Western Australia. Australian Systematic Botany 20: 44-53.

Allen Lowrie und John Conran haben nun der Naturhybride aus D. nitidula ssp. omissa und D. pulchella vom Lake Gnangarra (nördlich von Perth) einen Namen gegeben: D. x sidjamesii Lowrie et Conran, zu Ehren des verstorbenen Prof. Sid James, der wesentlich Beiträge zur Erforschung der Flora von Westaustralien geleistet hat.

Die immerhin zehnseitige Publikation enthält eine ausführliche Beschreibung der Naturhybride, eine Zeichnung (von Allen Lowrie), eine ausführliche Tabelle, die die Merkmale der vier am Lake Gnangarra vorkommenden Drosera-Arten vergleicht (außer der Hybride und den beiden Elternarten ist das noch D. parvula), zahlreiche ökologische Daten zum Habitat, Chromosomendaten und ~aufnahmen der vier Arten, qualitativ außerordentlich gute Rasterelektronenbilder der Brutschuppen und Samen der vier Arten und reichlich Literaturhinweise.

Zudem der Verweis auf eine Revision des D. nitidula/ D.omissa - Komplexes, die sich gerade im Druck befindet.

Alles Gute,

Andreas

Link to comment
Share on other sites

  • 2 months later...
Siggi_Hartmeyer

Alle von Andreas genannten Pflanzen am Lake Gnangarra, inklusive einer Säulenpflanze (Stylidium spec.) welche offensichtlich die Blüte der D. parvula immitiert, sind bereits auf unserem Film "Beautiful And Hungry Part 1" (1994, englisch) zu sehen. Unsere Aufnahmen vom Dezember 1990 wurden von Lowrie sogar noch persönlich kommentiert, der übrigens nur wenige km entfernt wohnt.

Ich bin ja mal gespannt, ob er in seinen neuen Zeichnungen die unterschiedliche Form der verlängerten Randtentakel ohne Schleimdrüsen (Drüsen = englisch glands) berücksichtigt, oder ob er wiederum auch im Text nur von "... retentive outer glands and smaller glands within." schreibt, der typische Standardsatz zu fast allen Arten in seinem "Volume 2". Auch bin ich gespannt wie ein Flitzbogen, wann und wie Lowrie/Conran erstmals die Funktion und Effektivität der Schnelltentakel bei den Zwergsonnentau und natürlich besonders bei D. glanduligera erstmals erwähnen :-D

Link to comment
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue. Weitere Informationen finden Sie in unserer Privacy Policy.