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Winterharte terrestische Utricularia?


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Guest Distel
Posted

Hi,

kenne mich mei Utricularia leider kaum aus. Gibs es eine terrestische und winterharte Art, die also für Moorbeet/-kübel geeignet wäre?

Sascha Rupp
Posted

Morgen,

mir wäre keine bekannt die bei unseren Wintertemperaturen nicht das Zeitliche segnet. Weder U. dichotoma, subulata, sandersonii noch blanchetii -Reste haben bei mir den Winter auf der Terrasse überlebt.

Guest Constantin R.
Posted

Hallo,

also ich hatte mal genau die selbe Frage und habe sie letzten Freitag als ich bei Plantarara war dann auch gestellt. Herr Westphal hat mir dann eine Art genannt (ich weiß aber nicht mehr welche;-)). Diese, so sagte er, kann man winterhart machen, aber man muss sie erst vom Gewächshausklima an das draußen Klima gewöhnen.

mfg Constantin

Sonja Schweitzer
Posted

Hallo,

bei mir hat´s mit U.dichotoma,U.cornuta und U.juncea funktioniert,allerdings im größeren Beet,nicht im Kübel.

Posted

Hi,

U. juncea und cornuta müsste funtionieren da beide arten u. a. in nordamerika vorkommen. Auch U. monanthos besiedelt in Tasmanien höhere regionen. Eine vorherige abhärtung ist allerding voraussetzung, also am besten im frühjahr/sommer einsetzen.

Lg, Maik.

Posted

Hi

Genau die selbe Frage hatte ich vor kurzem auch, und sie sogleich Herrn Klein gestellt, da jener nur 2 winterharte Arten in seiner Verkaufsliste hatte. Neben U. dichotoma fand ich dort noch U. cornuta mit Standortangabe aus Kanada. Er meinte da gäbe es maximal noch U. rsupinata, die ich mir dann gleich mit bestellt hatte. Wobei ich dann im nachhinein feststellte das es alle drei sehr nass mögen, U. resupinata wächst sogar wenn auf dem Substrat Wasser steht (siehste indem de mal nach Bildern unter dem Namen bei google suchst).

Nun den, ich versuche es einfach mal. Bei Hernn Klein scheinen diese 3 Arten winterhart zu sein, er kultiviert sie drausen. Daher hoffe ich das sie auch bei mir im Moorbeettopf winterhart sein werden. Jenen werde ich eh bei harten Frost geschützt und wärmer stellen...

Nur weis ich wie gesagt mit der Feuchtigkeit net so Recht bescheid. Da meine D. filliformis und D. x hybrida noch nicht ausgetrieben sind (genau so wie anglica 'Giant', intermedia 'Kanada' und rotundifolia) weis ich nicht inwiefern ich den Moorbeettopf sehr nass halten kann, weill ja meine Knollen nicht verlieren, 2 sind schon im alten Topf vergammelt bei filliformis, jedoch stand sie da zugegeben Maßen hinter bzw. neben der Sarracenia hybride etwas dunkel... Also was meint ihr, sehr nass oder noch nicht? Vertragen die 3 genannten Utris auch etwas trockeneres Substrat?

Und eine letzte Frage noch: Auser der U. dichotoma hatten die beiden andren keine Blätter, ich hoffe da kann man nix falsch machen beim eintopfen (zu tief, verkehrt herum???)? Ich den "Schlammklumpen mit weisen Fädchen drinne (Wurzeln nehme ich an)" einfach in ein kleines Loch gesetzt und nur ne minimale Torfschicht (1-3mm) als Abdeckung drüber getan, richtig so?

MfG

Stefan.

Guest Distel
Posted

Vielen Dank für die Antworten, ich werd mal probieren U. dichotoma, jucea oder cornuta irgendwo zu beschaffen und teste es einfach mal:-)

Guest Spongi
Posted

Hallo Stefan

Manche droserae mögen's ja weniger nass als utricularia. In einem Moorbeet oder einem grösseren Gefäss kann man die utris tiefer setzen, in einer Mulde, und andere Pflanzen erhöht. Bei Knollendroseraarten, die eine starke Trockenphase benötigen, wird es schwierig werden, einen genügend hohen Hügel anzulegen. Bei peltata klappt's aber gut.

Obiges bezüglich deines Satzes:

"Nur weis ich wie gesagt mit der Feuchtigkeit net so Recht bescheid. Da meine D. filliformis und D. x hybrida noch nicht ausgetrieben sind (genau so wie anglica 'Giant', intermedia 'Kanada' und rotundifolia) weis ich nicht inwiefern ich den Moorbeettopf sehr nass halten kann, weill ja meine Knollen nicht verlieren...."

Posted

Jo das ist schon in Ordnung, danke für die Antwort. So was in der Art habe ich mir schon gedacht... Naja mal sehen was wird. So richtig schwere Knollendrosera besitze ich ja nicht, nur die oben genannten Arten...

Grüße

Stefan.

Andreas Fleischmann
Posted

Hallo!

Bei U. cornuta, u. dichotoma und U. monanthos kann ich, was die Winterhärte angeht, nur zustimmen. Allerdings kommt es sehr darauf an, von WO die Pflanzen stammen. Eine U. cornuta aus Kuba ist ebenso wenig frosthart wie eine U. dichotoma aus Victoria. Christian Kleins U. cornuta aus Kanada ist voll frosthart. Die Pflanzen wachsen dort in der Natur zusammen mit U. resupinata und Sarracenia purpurea ssp. purpurea. U. cornuta kommt sogar zusammen mit Drosera linearis und Sarracenia purpurea auf nassen Mergelflächen, also in alkalischem Substrat vor, kann daher also auch bei höherem pH-Wert im Moorbeet kultiviert werden.

Dass U. juncea winterhart sein soll, ist mir neu, denn diese Art kommt nur im Südosten der USA (und weiten Teilen Lateinamerikas) vor, etwa das selbe Verbreitungsgebiet wie die Pinguicula-Arten der Südostküste. Ist es sicher U. juncea und nicht U. cornuta?

Allerdings sind die Bedingungen bei Sonja wohl auch nicht mit denen hier in Süddeutschland zu vergleichen...

Alles Gute,

Andreas

Posted
Hallo!

... Christian Kleins U. cornuta aus Kanada ist voll frosthart. Die Pflanzen wachsen dort in der Natur zusammen mit U. resupinata und Sarracenia purpurea ssp. purpurea. ...

Einspruch, zumindest teilweise: Diese U. cornuta wuchs zusammen mit U. purpurea und wenige Meter neben D. intermedia an einem sandigen Seeufer, dessen Wasserstand durch Biber kontrolliert wurde. Die U. cornuta wuchs in dem Bereich in der Höhe des Wasserstands bis zu etwa 10 cm über bzw. unter dem aktuellen Pegelstand. U. purpurea war natürlich nur im Wasser, D. intermedia hingegen neben der U. cornuta an noch etwas trockeneren Stellen. Vielleicht war auch noch D. rotundifolia in der Nähe, das weiß ich nicht mehr so genau. Bilder davon habe ich vor einigen Jahren mal gezeigt.

Das heißt aber nicht, dass U. cornuta nicht auch an reichlich Standorten zu finden war, wie sie Andreas beschrieben hat - nur waren dort noch keine Samen zu annähernd reif ;-)

U. resupinata habe ich in der ganzen Gegend nicht gesehen, was aber natürlich nicht heißt, dass sie dort nicht vorkommt.

Viele Grüße

Dieter

P.S. Hat die kanadische U. cornuta schon bei jemandem geblüht? Das letzte Mal, das ich mich mit Christian unterhalten hatte, war sein Erfolg in dieser Beziehung ebenso mäßig wie meiner.

Posted

Hallo Dieter,

ich habe Ut. cornuta im Moorbeet. Welcher im letzten Jahr geblüht hat. Leider weiß ich nicht mehr von wem ich Ihn bekommen habe. Ich glaube aber, dass es ebenso wie bei einigen anderen Arten von Vorteil ist, wenn sie ab und zu mal etwas trockener stehen.

Gruß

Michael

Posted

Hallo Dieter,

ich habe Ut. cornuta im Moorbeet. Welcher im letzten Jahr geblüht hat. Leider weiß ich nicht mehr von wem ich Ihn bekommen habe. Ich glaube aber, dass es ebenso wie bei einigen anderen Arten von Vorteil ist, wenn sie ab und zu mal etwas trockener stehen.

Gruß

Michael

Posted

Hallo Michael,

bei mir ist ausgerechnet die kanadische U. cornuta die einzige, die bisher nicht geblüht hat. Insgesamt habe ich im Lauf der Zeit diverse U. cornuta angesammelt (die meisten als U. juncea bekommen) und alle haben im Frühsommer geblüht, nur eben die eine nicht...

Grummelgrummel!

Mein Gedanke war, dass sie vielleicht bei mir im Winter (im Wintergarten) zu milde Bedingungen bekommen hat und deshalb sollte sie diesen Winter etwas härteren ausgesetzt werden. Da hat aber der Winter nicht wirklich mitgespielt, denn der war deutlich milder als die Bedingungen im Wintergarten in den vergangenen Wintern.

So bleibt die Hoffnung auf die Blüte in diesem Jahr oder irgendwann einem kälteren Winter...

Viele Grüße

Dieter

Posted

Hi

Da ich seit kurzem auch eine U. cornuta habe (auch aus Kanada) würde mich nur mal interesieren, wann denn die Blätter kommen bzw. ob man da überhaupt etwas sieht? Ich hoffe nämlich auf einen grünen "Belag" der bald einen bestimmten Bereich meines Moorbeettopfes überzieht^^

MfG

Stefan.

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