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Neuaufbau vom Hochlandterrarium


Christian Janke

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Christian Janke

Hallo Leute.

Mir hat schon lange etwas bei den Karnivoren gefehlt. Ich habe schon oft nach Tagebüchern gesucht, in denen beschrieben wurde, wie die Terrarien aufgebaut wurden.

Nun möchte ich hier mal einen Anfang für legen. Vielleicht ziehen ja ein paar von euch hinterher.

Angefangen hat alles mit einem Umzug. Ich bin bei meinen Eltern ausgezogen und konnte leider nur mein kleines Terrarium (Aquarium) mitnehmen. Dieses ist 100cm x 40cm x 50cm (lxbxh)groß.

Meine Aufgabenstellung ist, dass ich alle meine Hochländer in dieses Terrarium bekomme. Ihr habt ja immer wieder mal Bilder meiner Pflanzen hier sehen können. Es wird also etwas eng im Terrarium werden. Deshalb darf in dem Terrarium nichts an Technik stehen, sondern der Platz muss effizient für Pflanzen genutzt werden.

Zuerst musste ein Platz gefunden werden. Nachdem mir der Elektriker eine Steckdose im Keller gelegt hat, konnte ich das Terrarium dort hinstellen. Damit ist das wichtigste Kriterium für die erfolgreiche Kultur von Hochländern garantiert.

Dann ging es an die Wahl der Lampe. Ich habe noch eine 75W HQI über gehabt. Diese sollte es auch werden. Also eine neuen Brenner verbaut und ab über das Terrarium.

Das Terrarium habe ich zusätzlich mit Styroporwänden isoliert.

Nun kommt eines der schwersten Kapitel. Ich möchte das Terrium komplett automatisiert haben. ich möchte nur Wasser in einem Speicher nachgießen und dann soll alles von alleine geschehen.

Dafür habe ich mir eine Beregnungsanlage der Firma E.N.T. gekauft. Ich habe auch schon mit der Regenanlage von Namiba Erfahrungen gemacht. Diese haben allerdings so lange Düsen. Das wäre im späteren Verlauf allerdings unpraktisch, weil die Düsen in den Deckel des Terrariums kommen sollen.

Nun war die Frage, wie ich das schaffe, dass ich die ganzen Düsen in den Deckel integiert bekomme. Glas geht nicht, weil sich es nicht gut bearbeiten lässt. Also musste Acrylglas herhalten.

Dieses ist bei mir angekommen und wird nun stetig bearbeitet. Ich werde in den folgenden Tagen ein paar Bilder posten, wie ich mir das vorgestellt habe.

Im Deckel sollen Lüfter, Regendüsen und ein Schlauch für einen Nebler integriert werden.

Das war es für heute. Die nächste Tage zeige ich euch ein paar Bilder vom Standort und vom aktuellen Stand des Baus.

Liebe Grüße

Christian

Edited by Guest
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Oliver Groß

Hallo,

mal eine Frage am Rande:

Mir ist aufgefallen, dass viele hier ihre Terrarien mehr in die Breite als in die Höhe bauen oder kaufen.

In den meisten sind dann auch Kannenpflanzen untergebracht.

Ist es nicht sinnvoller, bei Terrarien für Kannenpflanzen, eher in die Höhe zu gehen? Denn die Kannenpflanzen wachsen doch mehr in die Höhe als sie es in die Breite gehen. Oder macht ihr immer Kopfstecklinge, wenn sie dann zu groß sind?

Bin nämlich selber zur Zeit auf der Suche nach einem passenden Terrarium, weil ich in der Höhe langsam Probleme mit meinen Terrarien bekomme. Allerdings sehe ich hier mehr Terrarien in den Maßen 100 x 40 x 50 (LxTxH). Ich dachte, es wäre sinnvoller (50 x 40 x 100) zu gehen, weil die Pflanzen wie gesagt ja mehr in die Höhe wachsen.

Ciao Oliver

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Hallo,

du hast völlig Recht, Oliver. Wenn man sich ein neues Terrarium für Nepenthes zulegt oder gar maßgeschneidert anfertigen läßt, ist es durchaus sinnvoll, mehr in die höhe zu gehen.

Ich persönlich bin immer wieder von dem Aufwand beeindruckt, der hier bei den Terrarien dieser Größe betrieben wird. Mein Terrarium ähnlicher Dimension kommt gänzlich ohne Nebler, Beregnungsanlage, Ventilatoren und Pumpen aus. Ich habe eine Drainageschicht aus Blähton am Boden auf der die Töpfe stehen, aus der ich an einer Ecke ohne Probleme mit einem Schlauch das angesammelte Wasser abziehen kann.

Der Deckel läßt an jeder Ecke Belüftungslöcher frei; alle 2-3 Tage öffne ich das Terrarium, um die epiphytischen Orchideen zu gießen; danach wird die Luftfeuchte durch gründliches Sprühen wieder angehoben. Die Luftfeuchte liegt konstant bei 80-90% und eine ausreichende Nachtabsenkung erreiche ich durch ein geöffnetes Fenster. Die allerhöchstens 4 bis 6 Wochen pro Jahr, in denen die Raumtemperatur nicht unter 20°C sinkt, schaden den Pflanzen auch nicht.

Anders sieht das natürlich bei großen Vitrinen aus; bei derartigen Volumina bekommt man entsprechende Luftfeuchte- und Temperaturwerte natürlich ohne technische Hilfsmittel nicht mehr hin.

Gruß

Thomas.

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Hi

Muahaha, dann stellt eure Aquarien doch einfach für hochkant hin. klebt vorne unten eine kleine Platte mit Silikon ein (Wegens des Gießwassers) und bastelt noch eine Türe draun und fertig. Nur weis ich nicht ob die das auf Dauer aushalten würden, was meint ihr? Müsste doch, wenn man mal nur alleine von dem Wasserdruck ausgeht der auf eine Seite wirkt, der ist höher als die Maße der anderen Sieten zusammen stehend auf einer. Nur kommen eben noch die Töpfe und Pflanzen hinzu...hmmm...

Grüße

Stefan

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  • 2 weeks later...

Das mit dem in die Höhe bauen ist schon richtig, ich habe meine beiden Terrarien über 1m hoch gemacht, der Nachteil bei der sache ist die Beleuchtung, vor allem bei Hochlandterras.

Ich habe da nen 150W HQI Strahler drüberhängen, trotzdem reicht die Lichtmenge am boden nicht zum ausfärben von Helis aus, die ich wie andere warscheinlich auch im Hochlandterra halte, deshalb musste ich sie etwa auf halber Höhe aufstellen,

was bei nem Vollglasterra nicht so einfach war. Also würde ich sowas beim Aufbau schon beachten.

PS.: für die Nepenthes reicht die Lichtmenge natürlich völlig.

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