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Hallo zusammen,

hat hier jemand Informationen / Erfahrungen zur Kultur von Ut. campbelliana? V.a. würde mich interessieren in welchem Substrat und wie feucht ihr sie kultiviert.

Michael

Markus Welge
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Hallo Michael,

in den folgenden Beiträgen wurde das Thema schon recht ausführlich besprochen. Vielleicht werden dort deine Fragen beantwortet.

Zum Thema Wasser verweise ich auf den letzten Link, in dem Du ein Foto einer Pflanze am Standort findest.

Dort kann man sehr gut erkennen wie die Pflanze bevorzugt wächst und dass sie offenbar keine Staunässe braucht. ;-)

http://forum.carnivoren.org/topic.php?id=10544&&page=2

http://forum.carnivoren.org/topic.php?id=2713&highlight=campbelliana&

http://forum.carnivoren.org/topic.php?id=8279&highlight=campbelliana&

Viele Grüße

Markus

Posted

Hallo Markus,

somit wären fast alle meiner Fragen beantwortet. Allerdings bin ich mir beim Thema Substrat immer noch nicht ganz schlüssig, hab selbst schon lange Zeit gesucht und viele oft sehr wiedersprüchliche Angaben gefunden, wie z. B

auf Baumrinde in Torf,

in lebendem Spaghnum,

Pinienrinde Torf...

Ich persönlich würde rein gefühlsmäßig ein Gemisch aus Torf, Pinienrinde und Kokosfaser bevorzugen - locker und luftdurchlässig, und evtl den Topf oder Korb von unten her bis über die Hälfte mit Pinienrinde auffüllen?

Michael

Sonja Schweitzer
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Hallo Michael,

bei mir wächst die Pflanze recht gut (bewegt sich halt elendig langsam;-)) in einem kleinen Seerosenkörbchen,gefüllt mit einem Gemisch aus feinem Weißtorf,mittelgrober Pinienrinde und Faserstücken von totem Neuseelandsphagnum.Eine Drainageschicht habe ich bei dieser Art nicht in den Korb gefüllt.Bei meiner U.jamesoniana besteht diese aus sehr gründlich ausgewaschenem!!! Seramis.Ich denke aber,auch bei U.campbelliana kann eine solche Drainage nicht schaden.

Posted

Hallo Sonja,

hört sich gut an! Ich werds mit deiner Methode probieren.

Michael

Tobias Kulig
Posted

Guten Abend,

ich kultiviere diese Art sehr erfolgreich auf einer groben Rinde, die mit einer dünnen Schicht Weißtorf, etwas Quarzsand und feinem Moos (kein Sphagnum!!)präpariert ist, eben wie am Naturstandort.

Diese Schicht halte ich nur sehr leicht feucht, indem ich sie jeden 2. Tag besprühe.

Langsames Wachstum kann ich nicht bestätigen, meine treibt im Moment 6 Blätter an verschiedenen Stellen (viele Ausläufer).

Tages-Temperatur: 20-24°C

Nacht-Temperatur: 8-10°C

Luftfeuchtigkeit: 70-95%

Hoffe, geholfen zu haben...

Grüße

Tobias

Sonja Schweitzer
Posted

Hallo Tobias,

komisch,dann scheinst Du der Einzige zu sein,der die Art kultiviert und die Behauptung,sie wachse langsam,nicht bestätigen kann.Obwohl,auch sechs gleichzeitig erscheinende Blätter können langsam gewachsen sein....;-)

Tobias Kulig
Posted

Hi Sonja,

klar, daß nicht jeden Tag ein Blatt erscheint. Es ist, glaube ich, auch Definitionssache, was schnell und langsam ist.

Am 14.Dez 06 habe ich von Gert eine kleine Pflanze mit 3 Blättern erhalten, insgesamt etwa 2x2cm. Wenn ich jetzt die Ausläufer ungefähr schätze, hat die Pflanze eine Größe von etwa 7x5cm. Ich weiß jetzt nicht, ob das schnell oder langsam ist!? Es gibt hier im Forum ein paar Berichte, daß 2 Osmocote-Kügelchen in Pflanzennähe sich positiv auf das Wachstum auswirkt. Dies habe ich damals gemacht.

Ob das jetzt letztendlich langsam oder schnell ist, muß jeder selber entscheiden. Aber meine Pflanze wächst wirklich zufriedenstellend.

Derjenige, der mir den Tipp mit den 2 Osmocote-Kügelchengegeben hat (weiß jetzt nicht mehr, wer das war), hat ebenfalls bestätigt, daß seine Pflanze durch die Kügelchen nach ein paar Monaten losgeschossen sei. Vielleicht meldet er sich ja hier im Thread.....

Grüße

Tobias

Posted (edited)

Hallo Tobias,

ich weiss nicht mehr genau, ob ich das war mit Osmocote-Kügelchen aber ich habe auch die Erfahrung gemacht und hatte lange Zeit sehr viel Erfolg damit.

Nur dann hatte meine kleine Ut. campbelliana einen Mehltaubefall und ich musste spritzen,was ihr garnicht gefiel.

Naja jedenfalls schmiss sie alle Blätter und zog sich für ein paar Monate komplett zurück ins Erdreich.

Langsam kommt sie wieder in die Gänge und zeigt sich wieder in diversen Ecken des Topfes...

Also Mit Schädlingen an der Ut. campbelliana sehr gut aufpassen..

Man bringt die Pflanze um, wenn man es zu spät bemerkt aber man bringt sie auch um wenn man zu spät spritzt.

Soviel zu meinen Erfahrungen.

MfG

Marc

Edited by Guest
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Vielen Dank für eure Hilfe! Hat eigentlich zufällig jemand ein Foto seiner Pflanze parat? Hab zwar schon oft Blüten in Kultur gesehen, aber das Laub bzw. die ganze Pflanze scheint in Kultur relativ selten abgelichtet zu werden.

Michael

Tobias Kulig
Posted

Hallo,

ich werde bei Gelegenheit ein aktuelles Bild der Pflanze hier reinsetzen.

Ich habe Tagsüber übrigens noch einen PC-Lüfter im Hochlandterra und das scheint der Art auch zu gefallen.

Schädlinge: ich habe mal ne wahre Invasion Springschwänze auf der Rinde! Diese sind in GERINGER Anzahl ungefährlich, da sie sich von totem Material (Torf und so) ernähren. ABER: Es waren zuviele! Ich habe die Pflanze sehr vorsichtig von der Rinde gelöst und die Rinde anschließend in der Mikrowelle mit 400 Watt 5 Minuten gebraten. Dann war es 100% schädlingsfrei. Das Moos war natürlich hinüber. Aber die Pflanze, nachdem ich sie wieder angesiedelt habe, wuchs nach etwa 2 Wochen normal weiter. Ich kann nach eigenen Erfahrungen berichten, daß sie relativ unempfindlich auf "Umtopfen" reagiert.

Grüße

Tobias

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