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Markus Welge

23. Was ist Silikose, was ist Sporotrichose?

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Markus Welge

23. Was ist Silikose, was ist Sporotrichose?

Silikose (auch Quarzstaublunge) ist eine Krankheit, die durch Inhalation (Einatmen) kleiner Quarzsand-Partikel verursacht wird.

Sie ist die häufigste Form von sogenannten "Staublungen" und kommt meist bei Bergleuten, Steinmetzen, Glasarbeitern,

Sandstrahlern,... vor. Die Quarz-Partikel setzen sich in den Lungen (genauer gesagt in den Lungenbläschen) fest und schädigen

das Gewebe. Eine Silikose ist eine ernste Erkrankung, die über Husten mit Auswurf bis zu Atemnot und Herzproblemen führen

kann. Daher ist es unbedingt empfehlenswert, eine Schutzmaske zu tragen, wenn man mit Sand arbeitet.

Was Sporotrichose angeht, zeigen wir hier einen Artikel von Darroll D. Skilling, Pflanzenpathologe bei der N. Carolina Forest

Experiment Station, 1992 Folwell Ave., St. Paul MN 55108, für den Carnivorous Plant Newsletter, März 1984:

Sporotrichose wird von einem Pilz namens Sporotrichum schenckii verursacht, der in Böden, Blüten, Sträuchern und selbst in

den Holzstützen in Bergwerken gefunden worden ist. Er kommt ebenso in Sphagnum vor. Wie das Moos damit infiziert wird, ist

unklar. Den Pilz in Sphagnumsümpfen nachzuweisen scheiterte, obwohl er in Moosballen nachgewiesen wurde, die in Gärtnereien

angeliefert wurden.

Der Pilz kommt in den gesamten USA vor, besonders in Wisconsin. Deswegen verpacken staatliche Baumschulen seit 1984 keine

Sämlinge mehr in Moos. Die Infektion erfolgt durch Pilzsporen, die über kleine Hautverletzungen in den Körper eindringen.

In 1 - 4 Wochen bildet sich eine kleine schmerzlose Blase an der Infektionsstelle. Sie entzündet und vergrößert sich langsam.

Andere Gebiete können durch eine Verbreitung der Sporen über die Lymphbahnen infiziert werden. Knoten können sich entlang der

infizierten Lymphkanäle bilden, und die Lymphknoten an Achsel und Ellbogen entzünden sich und schwellen an. Ohne Behandlung

schreitet die Krankheit langsam weiter fort, bis sie Knochen, innere Organe und gesunde Hautstellen erreicht. Bei Früherkennung

jedoch kann die Krankheit leicht behandelt werden und wird selten gefährlich.

Ein Freund erzählte mir, dass auch in Neuseeland, das bisher für sicher gehalten wurde, Sphagnum den Pilz enthalten kann.

Die Hauptfrage ist: Wie gefährlich ist das? In meinem Bekanntenkreis kenne ich viele Leute, die Sphagnum in großem Maße

verwenden, und nur zwei von ihnen bekamen wirklich diese Krankheit. Ich verwende eine Atemmaske und Handschuhe, wann immer

ich damit arbeite, besonders, wenn ich kleine Kratzer an meinen Händen habe, genauso, wie ich es mit der Arbeit mit Pestiziden tue."

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