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starker Moosbefall - Was tun?


Elvis

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Hallo zusammen,

ich habe ein immer wieder auftretendes Problem, dass sich an der Substratoberfläche innerhalb kürzester Zeit ein ziemlich dichter Moosteppich bildet. Da ich hauptsächlich Zwergsonnentau kultiviere und mir das Moos über die keimenden Brutschuppen, bzw. kleinen Pflänzchen wächst, würde ich gerne das Problem lösen. Ich kultiviere die Pflanzen in Torf/Sand 1/1 Gemisch. Es ist auch egal, ob reines Kunstlicht oder direkte Sonne.

Kann das an meinem Torf liegen, sind da eventuell schon zu viele Mooskeime drin?

Th. Carow bietet z.B. H1 Weisstorf (20L für 8,80€) an, habe ich mit dem weniger Probleme, als mit herkömmlichen Gartencenter Torf?

Oder kann ich eventuell mit einer chemischen Keule anrücken?

Was ist mit Isopropanol, bzw Ethanol? Schädige ich damit auch meine Pflanzen?

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfe

Gruss

Elvis

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Hallo Elvis (toller Name ^^),

also ich höre das Problem mit dem Moos zum ersten mal!Bei mir garnichts auf dem Torf drauf, nochnichtmal mein Sphagnum will so richtig wachsen :-D!

Ich denke also, das liegt schon an der Art Torf die du hast!

Ansonsten villt an deinem Gießwasser? Woher nimsmt du das?

Greez,

Marco

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Marcus Vieweg

Hallo Elvis,

das Problem tritt häufig auf. Meistens ist es nur bei Brutschuppen richtig schlecht. Ich würde dir empfehlen den Torf in der Mikrowelle höchstens 5 Minuten und leicht feucht zu sterilisieren. Das tötet erst einmal fast Alles ab. Dann noch bis die Brutschuppen angewachsen sind mit destilierten Wasser gießen und die Pflänzchen sollten genügend Vorsprung haben ;-)

LG Marcus

PS: Leider kann ich über die Chemische Keule nichts sagen. Ich glaube aber da wird sich nicht viel machen lassen.

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Was ist mit Isopropanol, bzw Ethanol? Schädige ich damit auch meine Pflanzen?

Aus eigener Erfahrung kann ich Dir berichten, dass Alkohol für Drosera, Pinguicula und VFF meist tödlich ist. Wenn Du natürlich nur den Torf behandelst und dann wartest bis der Alkohol komplett verflogen ist, bevor Du Pflanzen einsetzt, sollte es keine Probleme geben.

Die Mikrowelle dürfte aber die einfachere Alternative sein.

Wenn Du Regenwasser zum Giessen benutzt, wirst Du aber immer auch Algen oder Moose bekommen können, die sind praktisch überall.

Grüße

Jens

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Hallo zusammen,

erst einmal Danke für die schnellen Antworten.

An mein Regenwasser habe ich natürlich noch gar nicht gedacht. Das kommt natürlich aus einer alten Tonne im Garten und darin brütet bestimmt einiges. :shock:

Ich denke ich werde als erstes mal den Trick mit der Mikrowelle ausprobieren. (natürlich bevor ich die Pflanzen eintopfe) :-D

Viele Grüsse

Elvis

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Marcus Vieweg

und natürlich auch ohne Topf! ;-)

Und wenn du das Spielchen weiter treiben willst kannst du noch dein Wasser abkochen.

LG Marcus

Edited by Guest
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Sonja Schweitzer

Das Einpinseln des Mooses mit Kupfersulfat hilft auch.Allerdings weiß ich nicht,wie Zwerge darauf reagieren.Ich hab´s nur vor Jahren ´mal bei meinen Utritöpfen ausprobiert.Das Moos wird in der Tat braun und geht ein,aber es verschwindet halt nicht von allein.Auszupfen musst Du es dennoch.Allerdings wird sich das behandelte Moos schonmal nicht mehr vermehren.Da man bei´m Zupfen in Utritöpfen aber immernoch deren Blätter und Rhizome mit aus dem Substrat reißt,ganz gleich,ob das Moos abgetötet ist,oder nicht,hab´ich´s dann lieber gelassen und neue Töpfe angesetzt.

Ansonsten bleibt bei Zwergdrosera wirklich nur konstantes,aber immer sehr vorsichtiges Entfernen des Mooses mit der Pinzette.Mühsam,aber bei Hartnäckigkeit nach einer Weile durchaus erfolgreich.

Kann auch sehr entspannend sein!:-D

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Martin Hingst

Kann auch sehr entspannend sein!:-D

Sonja, das ist wahre Kontemplation - bewundernswert! :-)

Ich hab erst vor kurzem meine komplette Sammlung entmoost, und ich fands zwar am Ende befreiend, aber zwischendurch...:evil:

Das Hauptproblem bei Moosen - also diesen kleinen, faserigen Moose; Sphagnum ist ja einfach! - finde ich, dass sie die Oberfläche sehr stark verdichten, gerade im abgestorbenen Teil. Ich kann dir nur zustimmen, den mit zu entfernen, ist wichtig (und echt nervig) Deshalb bringt es gegebenfalls nicht allzu viel, den lebenden abzutöten - den kriegte ich noch vergleichsweise einfach raus.

Also besser konsequent dranbleiben und gar nicht erst zusammenwachsen lassen - wenn man das durchhält.

Viele Grüße

Martin

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Sonja Schweitzer

Hallo Martin,

ich gehöre einfach zu den Menschen,die nur schlecht ´rumsitzen können,ohne etwas zu tun.Na ja,und da Stricken nicht gerade zu meinen Hobbies gehört,nehme ich mir im Sommer,wenn wir draussen auf der Terrasse sitzen,wirklich schonmal den einen oder anderen Topf mit an den Tisch und fange an zu zupfen.Das fällt mir einfach leichter,als einfach so die Hände in den Schoß zu legen.

Zudem entferne ich sofort alle Sporenköpfchen von den Töpfen,wenn ich bei einer Gewächshausvisite irgendetwas entdecke.So kann man zumindest der Vermehrung der Moose schonmal Einhalt gebieten.Im Laufe der Zeit hat man dann wirklich Erfolg und wird irgendwann der Plage Herr.

Aber besonders am Anfang,wenn man sich entschlossen hat,dem Moos den Kampf anzusagen,heißt es "durchhalten",denn schließlich hat man ja zu der Zeit noch die gesamte Sammlung vor sich....:roll:

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hi

ich könnte dir nur empfehelen dass Moos nachzuschneiden oder vllt die erste Schicht mit Quarzsand zu bedecken, da das Moos nicht dadrauf wächst oder täusche ich mich da??

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