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wieviel sonne verträgt nepenthes alata hybride?


Gast baztet

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hallo!

also ich habe mir heute im baumarkt eine kleine nepenthes alata gekauft, vermute aber, dass es sich um ne hybride handelt. ich wollte sie ganz gern ins terrarium am fenster stellen.

meine frage ist jetzt, wieviel sonne so eine hybride vertägt.

ich habe ein süd-ost fenster und da würde sie an schönen tagen 3 bis 4 stunden sonne abbekommen. ich habe aber gelesen, dass n. alata keine direkte sonne bekommen soll. gilt das auch für die hybride?

wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte.

lg, baztet

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Peter Hederich

Hallo Baztet.

3 - 4 Stunden Sonne sollten der Pflanze sehr gut tun. Meine haben im Sommer auch schon mal 5 Stunden und mehr Sonne (Westseite) und es geht ihnen gut. Das gilt aber nur für die gängigen robusten Hybriden, die du ja auch hast.

Pralle Mittagssonne würde ich aber vermeiden.

Wenn die Pflanze in einem Terrarium steht, unbedingt ganz offen lassen, damit sich darin nicht die Hitze staut.

Grüße, Peter.

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  • 2 Jahre später...

Sehr aufschlussreicher Thread :thumbsu:. Um nicht einen neuen Thread starten zu müssen, hier eine kleine Frage noch

anschließend meinerseits zur direkten Sonneneinstrahlung:

Meine beiden Baumarkt Nep-Hybriden (erster Versuch mit Neps) wuchern wie verrückt, bilden aber nur die Ansätze zu

den Kannen and den Blättern (Stängel).

Seit 4 Wochen stehen sie an einem Süd-Westfenster hinter Glasscheibe und Gardine. Besprüht werden sie 2-3mal am Tag.

Zudem kommen wir hier in der Wohnung auf eine relativ konstante Luftfeuchte zwischen 65% und 70%.

Ich machte also für die "Kannennichtbildung" nun erstmal die Sonne verantwortlich, denn sie steht am Fenster zwar

recht sonnig, aber Gardine und Glasscheibe "filtern" scheinbar doch zu viel Licht weg.

Die Frage ist nun, ob HALBTAGS (ca. 6 - 12 Uhr morgens, dann gehts eh zur Arbeit) ein Stehen in der direkten Sonne

mit derzeitigen Temperaturen zwischen 25°C und 30°C der kleinen schaden würde. Ich würde sie dann direkt vors Fenster

stellen und mittags wieder reinholen. Eventuell wäre die konstant höhere LF auch ein positiver Nebeneffekt neben dem

Einsprühen. Also: Wäre das potentiell ok, ohne der Pflanze zu schaden? Hat da jemand konkrete Erfahrungen mit Nepenthes

(Hybriden) in der "prallen" Sonne?

Auf die Idee kam ich, da ich nach langem Stöbern im Internet viele Fotos sah, bei welchen Nepenthes in der prallen Sonne

hingen, obwohl dies im Gegensatz zu den gängigen Infotexten im I-Net steht. Diese besagen ja bekanntlich, dass die

direkte Sonne einfach nicht artgerecht wäre und Kannenbildung in erster Linie mit der Lichtversorgung und der LF zu tun hat.

Ich danke Euch für aufschlussreiche Antworten :).

Bearbeitet von koma656
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Marco Ebert

Stell sie einfach an das sonnige Fenster, lass sie da den ganzen Tag und gut. Rausstellen hat meiner Ansicht nach zuviele Nachteile. Die Temperaturen werden in der Sonne leicht mal zu hoch. Zu dem ist es zu hell und Sonnenbrandgefahr steigt extrem. Daher einfach im Haus hinter direkt hinters Fenster und gut.

Andere Frage: Wie verhält sich das ganze im Terrarium? Wenn ich eine solche Pflanze oder andere Nepenthes, die ich im Lichtbedarf gleichstellen kann, ins Terrarium stelle, kann ich ja unmöglich soviel Sonne liefern wie draussen. Eher noch lässt man ja die Lampen eigentlich immer so 10-14 Stunden laufen. Kommt der Sonnenbrand denn von der Intensität oder der Dauer, also bei gleicher insgesamt abgegebener Lichtmenge.

Gruß,

Marco

PS: Wieviel Watt empfiehlt sich für 100x50x50 bei 30cm Abstand zum Substrat? Die lichthungrigsten wären Helis und einfache Drosera, die "dunkleren" kann ich ja an den Rand.

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  • 2 Wochen später...

Hat da jemand konkrete Erfahrungen mit Nepenthes

(Hybriden) in der "prallen" Sonne?

Ohhhh ja!

Meine sind nur in der prallen Sonne direkt hinter der Fensterglasscheibe. Von 9 bis 13 Uhr. Und sie lieben es! Du kannst da nichts falsch machen. 2 von meinen Kannenpflanzen sind zudem in der prallen Sonne von 11 bis 17 Uhr, auch denen gehts gut, bekomme bei denen Kannen innerhalb von 14 Tagen.

Nochmal zur Luftfeuchte: Hybride können mit wenig Luftfeuchtigkeit auskommen. Bei mir sinds in der Sonne vielleicht 30% (ansonsten 50%): kein Problem. Das Wichtigste ist viel viel Sonne.

Bearbeitet von Arne
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meine nep hybriden stehen die ganze zeit draussen.

wichtig ist nur, dass du sie daran gewöhnst. meine haben dieses jahr am angfang nen brand bekommen, das ist blöd gelaufen, aber inzwischen wachsen sie wieder und endlich bilden sich auch wieder kannen.

letztes jahr wucherten sie wie wild nachdem sie das wetter gewohnt waren.

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Hm.. vielleicht nicht ganz der richtige Thread dafür aber vielleicht verzeiht man mir diesen Frefel..

Meine N. alata x ventricosa hängt seit einigen Wochen ca. 7 Stunden am Südfenster in der Mittagssonne, von ca. 9 bis 16 Uhr.

Die kleineren Kannen vertrocknen, aber laut Erfahrungsberichten von anderen scheint es sich eher um Transportschäden und normalen Generationswechsel zu handeln, als Sonnenbrand. Es sind auch keine sonnenbrand-typische schwarze Flecke vorhanden.

Sie wächst wirklich super - ist schon imens in die Höhe geschossen, bildet dauernd neue Blätter aus an denen auch überall kleine Zipfel/potentielle Kannen hängen.

Aber aus irgendeinem Grund bildet sie sie nicht aus...Bin ich zu ungeduldig?

Die Kannenansätze die sie schon hatte, als sie noch vor einigen Wochen im Baumarkt stand, sind alle verkümmert, abgerissen oder einfach vertrocknet...transport?

Aber die neu entwickelten Ansätze sehen eigentlich gut aus... aber sie werden kaum größer. Stattdessen werden es nur mehr und mehr aber sie entwickeln sich nicht zu Kannen.

Wie lange kann so was dauern?

Ps. Letztens hab ich eine merkwürdiges Verhalten bemerkt.

Zwischen Deckel und Peristom haben 'Ventratas' ein kleinen Zipfel..oder Tentakel..

Als einer von ihnen Kontakt mit einem neu wachsenden Kannenansatz bekam, hat er angefangen sich drum herum zu wickeln.

post-2299-1277775244,9688_thumb.jpg

Ist das normal?

Stabilisieren sich Nepenthes in der windigen Natur auf diese Weise?

mfg

Asto

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C.Weinberger

Hallo zusammen!

Ps. Letztens hab ich eine merkwürdiges Verhalten bemerkt.

Zwischen Deckel und Peristom haben 'Ventratas' ein kleinen Zipfel..oder Tentakel..

Als einer von ihnen Kontakt mit einem neu wachsenden Kannenansatz bekam, hat er angefangen sich drum herum zu wickeln.

Gesehen habe ich so etwas bisher noch nicht, da hat wohl dem Tendril niemand gesagt, dass es eigentlich nicht soweit wachsen soll. ;-)

Baumarkthybriden, die an die pralle sonne gewöhnt sind, halten diese Bedingungen nicht nur aus, sondern wachsen dabei recht ordentlich. Eine solch Intensive Ausfärbung erreicht man am Fensterbrett nicht.

Gelegentliches Einsprühen ist übrigends annähernd sinnlos. Das erhöht die Luftfeuchte vielleicht für eine halbe Stunde...

Gruß Christian

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Aber aus irgendeinem Grund bildet sie sie nicht aus...Bin ich zu ungeduldig?

Die Kannenansätze die sie schon hatte, als sie noch vor einigen Wochen im Baumarkt stand, sind alle verkümmert, abgerissen oder einfach vertrocknet...transport?

Aber die neu entwickelten Ansätze sehen eigentlich gut aus... aber sie werden kaum größer. Stattdessen werden es nur mehr und mehr aber sie entwickeln sich nicht zu Kannen.

Wie lange kann so was dauern?

Als ich mir meine erste Nepenthes in die Wohnung gestellt habe, passierte erstmal gar nichts. Sie wuchs kaum, neue Kannen schonmal gar nicht. Nach ca. einem Monat fing sie an zu wuchern, nach ca. 2 Monaten fing sie an die Kannen auszubilden und nicht nur anzudeuten.

Gib ihr etwas Zeit, das mit dem Wachstumsstopp ist meiner Meinung nach ziemlich normal, genauso wie das Vertrocknen der gekrampft- herangezogenen Kannen aus der Geschäft...

Bearbeitet von Arne
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Danke für eure schnellen Antworten.

So gesehen gab es keinen direkten Wachstumsstopp .. eher sogar ein Schub.

Allerdings nur von den Blättern her - nicht von den Kannen.

Eine solch Intensive Ausfärbung erreicht man am Fensterbrett nicht.

Meinst du damit, dass ich die Ausfärbung, wie sie im Moment ist, bei Zukünftigen Kannen nicht haben werde?

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C.Weinberger

Hallo Asto!

Meinst du damit, dass ich die Ausfärbung, wie sie im Moment ist, bei Zukünftigen Kannen nicht haben werde?

Damit habe ich gemeint, dass die Ausfärbung am Fensterbrett deutlich schwächer ist, als bei der Kultur draußen in der prallen Sonne.

Gruß Christian

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