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Wer kann meiner P. moctezumae helfen??


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Hallo zusammen,

als ich meine P. moctezumae bekommen hab, war sie in keinem guten Zustand, sie hat sich dann einigermaßen erholt und auch ein paar Blüten gebildet, doch jetzt geht es ihr nicht mehr wirklich gut. Die Blätter, auch die neuen, werden recht schnell braun und die Blüten kommen nicht dazu Samen auszubilden, weil der Blütenstiel vorher eingeht. Hab ein Foto von ihr gemacht.

Zu den Kulturbedingungen: Die Pflanze steht im Haus am Südfenster, hat also viel direkte Sonne. Sie bekommt immer wieder ein bisschen Regenwasser in die Schale in der sie steht, wird also von unten gegossen; also keine Staunässe (zumindest nicht über längere Zeit oder über Nacht), das Substrat ist aber immer etwas nass. Das Substrat ist ein Torf-Sand-Gemisch.

Weiß jemand warum es meiner Ping schlecht gehen könnte? Schädlinge hat sie nicht. Hat sie vllt zu viel Sonne? Zu viel/wenig Wasser? Oder zu wenig Luftfeuchtigkeit?

Ich hoffe jemand kann ihr helfen :(

Liebe Grüße, Tina

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Giovanni Schober

Hi,

Du hast die Ursache selbst schon benannt. Meine mocetzezumae bekamen auch braune Spitzen als sie zu hell standen. Versuch mal etwas zu schattieren und ggf. die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. So sollte sich das Problem geben.

Grüße,

Giovanni

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Martin Hingst

Hallo,

ich hätte jetzt auch auf Verbrennungen getippt - direkt hinter einem Südfenster kanns manchmal ganz schön heiß werden.

Andererseits müsste eine gesunde Pflanze schon was abkönnen. Ich würde dir zu einem anderen Substrat raten. Erst mal verdichtet und vernässt Torf recht leicht, und außerdem - saures Substrat für eine Pflanze, die in Natur auf Kalkstein wächst, das kann vielleicht gutgehen, aber kann auch den Allgemeinzustand schwächen, dass andere Dinge sich stärker auswirken.

Ich habe gute Erfolge mit rein anorganischen Medien gemacht (Lava, Sand, Seramis, Perlite). Die sind erstens schön luftig und bleiben es auch, und reagieren zum anderen neutral bis leicht alkalisch. Bisschen Kalk, auch ne ordentliche Beimischung von Leitungswasser fand ich hilfreich, und der Pflanze wirds besser gehen.

Viele Grüße

Martin

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Martin Brunner

Hallo zusammen,

ich habe P. moctezumae sowohl am Südwestfenster, unter einem Dachfenster als auch draussen in der vollen Sonne in erfolgreicher Kultur. :shock:

Braune Blattspitzen und ein Schwächeln gab es nur, wenn die Pflanze zu Nass stand. Wobei Pflanzen mit lockerem Substrat nässetoleranter sind.

Zumindest bei mir...

Grüße

Martin

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Markus Welge

Hallo Tina,

die Pflanze hat mächtig einen von der Sonne auf den Kopf bekommen und steht dazu noch zu trocken.

P. moctezumae ist eine der wenigen mexikanischen Arten, die dauerhaft feuchtes Substrat und eine recht hohe Luftfeuchtigkeit benötigen, da sonst die Blattspitzen eintrocknen. Nur wenn sie in luftfeuchter Umgebung steht, kann sie ruhig auch mal etwas trockener stehen.

Ich würde die Pflanze in ein lockeres Substrat setzen, zunächst an einen Platz stellen, an dem sie nicht ganz so stark der direkten Sonne ausgesetzt ist und sie zudem noch in ein offenes Glasgefäß stellen, in dem sich immer etwas Wasser befindet, um die Luftfeuchtigkeit leicht zu erhöhen.

Edit: Leitungswasser würde ich nicht unbedingt als 'Kalkspender' empfehlen. Außerdem wächst P. moctezumae auch problemlos ohne Kalk.

Viele Grüße

Markus

Edited by Guest
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  • 3 weeks later...

Danke erstmal für eure Antworten. Ich habe die P. moctezumae gleich an dem Tag vom Südfenster ins Gewächshaus gestellt, wo sie keine direkte Sonne mehr hat und die Luftfeuchtigkeit höher ist.

Aber es scheint ihr immer noch nicht wirklich besser zu gehen. Anstatt dass die Spitzen braun und trocken werden wie es im Haus passiert ist, werden sie jetzt braun und matschig.

Ich mach mir langsam richtig Sorgen um die Pflanze, da ich bald für drei Monate weg bin und ich nicht will, dass sie eingegangen ist bis ich zurück komm. Da sie ein paar Kindel gebildet hat, werd ich die heute wahrscheinlich abtrennen und sie dabei in anderes Substrat setzen. Ich dachte an hauptsächlich Perlite, etwas Weißtorf und Quarzsand, ist das geeignet?

Gruß Tina

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Hallo Tina,

der Substratmix sollte passen. Wenig Torf mit reichlich anorganischen Bestandteilen ist auch das, was ich für meine Pflanzen nutze. Perlite ist allerdings nicht gerade mein Favorit, weil es im Wasser schwimmt.

Die Blüten lassen sich übrigens auch recht leicht bestäuben und die Samen keimen gut. Das wäre noch eine Absicherung, falls etwas während Deiner Abwesenheit schief läuft.

Viele Grüße

Dieter

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Naja leider knicken die Blütenstiele aber ein, bevor es überhaupt zu einer Samenbildung kommt. Welches anorganische Substrat verwendest du denn?

Gruß Tina

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Markus Welge
Naja leider knicken die Blütenstiele aber ein, bevor es überhaupt zu einer Samenbildung kommt. Welches anorganische Substrat verwendest du denn?

Gruß Tina

Nützliche Bestandteile für ein gutes Pinguicula-Substrat sind Torf, Sand, Vermiculit, Ton und/oder Lehm. Ich verwende gerne noch Perlite, da es sehr leicht ist, die Wasserführung und -aufnahme verbessert und das Substrat sehr schön locker macht.

Wichtig ist in jedem Fall ein durchlässiges Substrat. Deine Pflanze scheint durch das organische Substrat und zuviel Nässe Wurzelfäule bekommen zu haben.

Du solltest die Pflanze so schnell wie möglich von diesem Substrat befreien und zunächst für einige Zeit in Vermiculit setzen, damit sich die Wurzeln wieder erholen können. Anschließend empfehle ich dir das Umsetzen in das oben beschriebene Substrat.

Viele Grüße

Markus

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[Nützliche Bestandteile für ein gutes Pinguicula-Substrat sind Torf, Sand, Vermiculit, Ton und/oder Lehm. Ich verwende gerne noch Perlite, da es sehr leicht ist, die Wasserführung und -aufnahme verbessert und das Substrat sehr schön locker macht.

Wichtig ist in jedem Fall ein durchlässiges Substrat. Deine Pflanze scheint durch das organische Substrat und zuviel Nässe Wurzelfäule bekommen zu haben.

dito. Seramis habe ich bei mir auch noch drin, schon allein als Drainageschicht in meinen bevorzugten Kulturbehältern. Damit ich immer ausreichend Behälter habe, isst die ganze Großfamilie fleißig Eis. ;-)

Meine Mischungen enthalten auch aus den von Markus genannten Gründen Perlite, aber in aller Regel 10 % oder weniger und nicht als Hauptkomponente.

Viele Grüße

Dieter

Edited by Guest
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