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anorganisches Substrat für Nepenthes


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Peter Hederich

Hallo zusammen.

Ich habe in einem alten Carnivorous Plant Newsletter aus dem Jahr 2000 einen Bericht über ein anorganisches Substrat gefunden, bestehend aus Seramis, Lavastein (-schlacke) und Lecaton (Tonkugeln für Hydrokulturpflanzen). Da ich so etwas hier im Forum noch nicht gelesen habe, frage ich mich (und euch), ob jemand damit Erfahrung hat.

Grüße, Peter.

PS.: Der Artikel enthält auch einen Verweis auf einen Taublatt - Artikel von A. Feßler aus dem Jahr 1986.

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  • 2 Wochen später...
Peter Hederich

Hallo.

Offensichtlich hat es noch niemand ausprobiert. Oder es hat sich niemand die Mühe gemacht den englischen Text zu lesen;-):read:

Jedenfalls habe ich mich entschlossen es selbst zu versuchen und dafür meine N. x hookeriana zu opfern. Sie stand vorher in reinem Torf in einem oben offenen Glasbecken, Westfenster (4 - 5 Stunden Sonne). Sie hat einen Durchmesser von 30-35 cm. Die größte Kanne ist 7 cm groß.

Die neuen Bedingungen:

Das Substrat besteht zu gleichen Teilen aus

Seramis,

Lavaschlacke (Körnung 3 - 8 mm, geschätzt, Verkaufsbezeichnung Lavabruch) und

Pflanztonkugeln für Hydrokultur (4 - 8 mm laut Etikett)

Da dieses Substrat keine Nährstoffe enthält, habe ich ca. 10 Osmocote-Kugeln untergemischt. Wahrscheinlich werde ich noch ein bischen nachlegen.

Die Wurzeln habe ich vor dem Einpflanzen abgewaschen.

N. x hookeriana steht jetzt in einer Schale mit 37 cm Durchmesser (ca. 10 l Substrat) und wird als Zimmerpflanze gehalten.

4 Kannen waren schon vorher mit jeweils einer Kugel Osmocote versorgt worden. Gelegentlich fällt noch eine Spinne oder Fliege an.

Mal sehen was draus wird. Drückt mir die Daumen.

Grüße, Peter.

PS.: Leider kann ich zur Zeit kein Foto hochladen.

PPS.: An die Moderatoren: Den Titel würde ich gerne ergänzen mit den Worten "ein Versuch". Ich weiss aber nicht wie das geht.

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Paul Schoeneberg

Hallo,

cooles Projekt!

Mich intressiert das Ergebnis...

Das Substrat hört sich ja ziemlich Kompliziert an...

Mann könnte so etwas ja mit Torf oder Shpagnum kombinieren...

Naja erst einmal gucken wie es bei dir klappt!

mfg Paul

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Martin Brunner

Könnte mit Seramis und Hydrokulutkugeln als Basis bei einigen Nepenthes Arten funktionieren... Bin mal gespannt was die Langzeitstudie bringt.

Grüße

Martin

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Peter Hederich
Bin mal gespannt was die Langzeitstudie bringt.

Hallo.

Wie gesagt. Ist ja nicht meine Idee. In dem Link im ersten Beitrag steht beschrieben (leider nur in englisch), dass es schon jemand versucht hat. Es müsste also eigentlich funktionieren.

Das Substrat hört sich ja ziemlich Kompliziert an...

Mann könnte so etwas ja mit Torf oder Shpagnum kombinieren...

Naja erst einmal gucken wie es bei dir klappt!

mfg Paul

@paul

Ist nicht kompliziert. Das Substrat hat nur 3 Bestandteile, zu gleichen Teilen gemischt.

Es geht gerade darum, dass es anorganisch ist, daher kein Mix mit Torf oder Sphagnum.

Ich werde weiter berichten.

Grüße, Peter.

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Paul Schoeneberg

Hallo,

nein ich meinte mit Kompliziert,das ich keine ahnung hätte wo ich Lavaschlake herbekommen soll^^

Und mit dem Torf oder Shpagnum dacht ich,wen es so nicht gut geht,

das man Lavaschlake als beigabe nehmen kann oderso...

mfg Paul

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Peter Hederich
...nein ich meinte mit Kompliziert,das ich keine ahnung hätte wo ich Lavaschlake herbekommen soll...

Das habe ich mir in einem großen Aquarienhandel besorgt. Die anderen Bestandteile gibts im Gartencenter.

Und mit dem Torf oder Shpagnum dacht ich,wen es so nicht gut geht,

das man Lavaschlake als beigabe nehmen kann oderso...

Als Beigabe für ein normales Torf- oder Sphagnumsubstrat würde ich das nicht benutzen.

Der Autor gibt übrigens folgende Vorteile an:

Substrat ist leicht zu wässern, Überwässerung kaum möglich.

Keine Komprimierung/Zersetzung des Substrats, dadurch wesentlich selteneres Umtopfen.

Sehr luftiger Mix, gut für die Wurzeln.

Keine Verwendung von Torf oder Sphagnum, dadurch Verhinderung der Zerstörung natürlicher Standorte.

Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass durch die geringe Menge Torf, die man spart, irgend ein Torfmoor gerettet wird, selbst wenn alle ihre Nepenthes in dieses Substrat pflanzen.

Grüße, Peter.

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