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Sibuyan bedroht!


Gast Martin Rümmler

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Gast Martin Rümmler

Hallo Leute,

viele von Euch kennen ja schon die zahlreichen Aktionen der Organisation Rettet den Regenwald e.V.

Unter nachfolgendem link wurde eine Protestaktion gestartet, die eine zunehmende Zerstörung der Natur auf der Insel Sibuyan verhindern soll. Die Insel ist den meisten von uns wegen ihrer endemischen Art Nepenthes sibuyanensis bekannt. Was das bedeutet, wissen wir ja!

Protestaktion Sibuyan Island

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  • 2 Wochen später...
Siggi_Hartmeyer

Ich kann Martins Hinweis ausdrücklich bestätigen. Rettet den Regenwald e.V. hat sich besonders auch im Widerstand gegen die äußerst problematische Verbreitung von Palmölplantagen durch seine Aktionen einen guten Namen gemacht und kann sogar Erfolge vorzeigen, die auch von Greenpeace (Greenpeace Magazin) bestätigt werden. Die Protestaktionen sind gut erklärt und seriös vorbereitet und werden daher auch von mir regelmäßig unterstützt.

Da es hier auch um den Erhalt von Nepenthes geht, ist dieser Hinweis auf die Protestnote in diesem Forum sicher angemessen. Also bitte mitmachen!

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Ich sehe da auf der Seite aber nur:

> Ungültige Protestaktion

> Beteiligen Sie sich an einer der aktuellen Protestaktionen.

Ah ja.

Vermutlich ist der Sibuyanische Regenwald durch die Protestaktion per Formular-Mailer bereits gerettet worden.

Massen-Mails retten den Regenwald! Das ging ja schnell!

Und noch dazu rein virtuell über ein Massenmail-Formular. Kaum zu glauben.

:roll:

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Siggi_Hartmeyer

Warum denn gleich die ganze Organisation mit Polemik diskreditieren Jusch? Einfach nachfragen, denn die sind wirklich seriös. Gerade erhielt ich die Antwort:

Hallo jetzt geht es wieder war nur ne vorübergehende Störung.

Mit freundlichen Grüßen und bestem Dank

Reinhard Behrend

Rettet den Regenwald e. V.

Friedhofs weg 28

22337 Hamburg

Telefon 040 4103804

Fax 040 45 001 44

Info@regenwald.org

http://www.regenwald.org

Manchmal ist die Lösung ganz einfach, also bitte: protestiert mit!

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Markus Welge
Ah ja.

Vermutlich ist der Sibuyanische Regenwald durch die Protestaktion per Formular-Mailer bereits gerettet worden.

Massen-Mails retten den Regenwald! Das ging ja schnell!

Und noch dazu rein virtuell über ein Massenmail-Formular. Kaum zu glauben.

:roll:

Hallo 'jusch',

ich halte das für ein sehr ernstes Thema und fand deine Bemerkung auch etwas daneben.

Also bitte sachlich bleiben!

Viele Grüße

Markus

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Siggi_Hartmeyer
Warum diese infame Unterstellung, Siggi_Hartmeyer?

Lieber jusch, nimm's nicht persönlich, aber das Thema ist zu ernst und "Rettet den Regenwald" ist zu seriös für solche Bemerkungen. Polemik ist für Deine Bemerkungen leider der zutreffende Begriff, und keinesfalls ist mein korrekter und deutlicher Hinweis darauf eine infame Unterstellung. Es ging mir darum in dieser Sache ein klares STOPP zu formulieren, und bin da offensichtlich auch mit den Moderatoren einer Meinung.

Anbei ein Bild der gefärdeten Nepenthes sibuyanensis, aufgenommen 2004 bei Borneo Exotics in Sri Lanka.

8141_thumb.JPG

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Hallo,

leider ist Sibuyan auf den Philippinen kein Einzelfall.

Der Mount Hamiguitan, an dem Nepenthes peltata endemisch ist, wird bereits von Minengesellschaften erkundet, obwohl der Status eines Weltnaturerbes angestrebt wird und Teile des Berges bereits zu einer Schutzzone erklärt sind.

Andere Berge (wie z.B. der Mt. Masay, an dem N.surigaoensis und N.petiolata vorkommen) sind bereits vom Bergbau stark geschädigt.

Man sollte nicht vergessen, daß hauptsächlich die Minenkonzerne und vielleicht ein paar korrupte Politiker vor Ort von den Bergbauaktivitäten profitieren. Wie ich mich selbst am Mt. Masay überzeugen konnte, entsprechen die Arbeitsbedingungen unserem Mittelalter. Arbeitsschutz- und Sicherheit sind ein Fremdwort.

Bildbelege folgen.

Gruß

Thomas.

PS In diesem Thread sollte nicht unbemerkt beleiben, daß N.argentii ebenfalls auf Sibuyan endemisch ist!!

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Lieber jusch, nimm's nicht persönlich, aber das Thema ist zu ernst und "Rettet den Regenwald" ist zu seriös für solche Bemerkungen.

Nein mein lieber Siggi, das Senden von unbestellten Massen-E-Mails ist einfach nur Mail-Spamming und damit eine digitale Umweltverschmutzung.

So wie eine Verschmutzung des Regenwalds den Regenwald vernichtet und unbrauchbar macht, so macht eine Verschmutzung des E-Mail Dienstes mit Spam-Mails den E-Mail Dienst des Internets unbrauchbar.

Es gibt kein "Spammen für den guten Zwecke"!

Eine digitale Umweltverschmutzung durch Versenden unbestellter Spam-Mails bleibt eine digitale Umweltverschmutzung.

Das änderte an den hehren Zielen derjenigen, die es für eine vermeintlich gute Idee halten, eine Aktion "Spammen für den Regenwald" zu starten, gar nichts.

Wer legt denn als oberste moralische Instanz fest, wann das Versenden von Spam-Mails "für den guten Zweck" sachdienlich ist und wann nicht?

Warum zum Beispiel nicht - zugunsten des Zwecks "rettet die Welt" - alle Touristen mit Massen-Mails bespammen, die zum Zwecke des Fotografierens und Videofilmens Interkontinentalflüge mit Flugzeugen in andere Kontinente unternehmen und dabei innerhalb weniger Stunden 5 Liter Kerosin pro Fluggast pro 100 km verbrennen? 1 Liter (steuerbegünstigtes, weil steuerfrei gestelltes) Kerosin verbrennt zu mehr als 3 Kilogramm CO2. Kleine Berechnungshilfe:

http://www.trekkingchile.com/fair-chile/de/reisen-berechnung-co2.php

Was nun, wenn die Umweltschützer nun auf die Idee kommen, alle Touristen von Flugreisen mit Massen-Mails zu bespammen? Rettet die Umwelt - sendet Spam-Mails an jeden Flugreisenden?

Und warum bei den Flugreisenden aufhören, auch Autos stoßen übermäßig viel CO2 aus und wenn ein PKW nur mit 1-2 Personen besetzt ist, wird die Umwelt mehr als notwendig zerstört!

Also Spam an jeden Autofahrer senden, daß er damit aufhört und auf öffentliche Verkehrsmittel und das Fahrrad umsteigt?

Wenn jeder, der "für einen guten Zweck" anfängt, Spam-Mails zu versenden, um bei irgendwem eine Verhaltensänderung zu bewirken, den er sich dafür als Ziel ausgeguckt hat, wäre der E-Mail Dienst insgesamt schnell unbrauchbar.

Und wenn "Spammen für die Umwelt" eine gute Sache wäre, dann würde ich dafür plädieren, daß dann doch bitte der Kreis der Umweltschweine, die zugespammt werden müssen, um die Welt zu retten, etwas erweitert wird.

Mein erster Vorschlag wäre, daß alle Touristen auf Interkontinental-Flugreisen zugespammt werden. 10000 Kilometer Flug = 500 Liter Kerosinverbrauch = mehr als 3000 Kilogramm klimaschädliches CO2, die innerhalb weniger Flugstunden pro Passagier erzeugt und in die Luft geblasen werden.

Wieviele Spam-Mails wären denn da gerechtfertigt? 3000 Mails, also 1 Mail pro Kilogramm CO2-Footprint aus unversteuertem Kerosintreibstoff? Oder vielleicht 3.000.000 Spam-Mails, also 1 Spam-Mail pro Gramm CO2?

Daß Touristen heute massenhaft mit steuerfreiem Kerosin billig und die Umwelt zerstörend durch die Weltgeschichte jetten, während selbst ein Hartz-IV-Empfänger für jeden Liter Heizöl eine Heizölsteuer und Ökosteuer obendrauf hinlegen muß, um im Winter nicht im Schlaf zu erfrieren, ist mindestens eine (übrigens weltweit praktizierte) Umweltschweinerei wie das Anlegen eines gifterzeugenden Mineralbergbaus direkt neben einem Regenwald-Nationalpark.

Übrigens: Daß der Verbrauch an Kerosin einem ungebremsten Anstieg unterliegt, sagt selbst die Deutsche Lufthansa:

http://konzern.lufthansa.com/de/downloads/verantwortung/lh_wenn_kerosin_knapp_wird.pdf

Auf eine Verdoppelung des (bei den meisten Erdölprodukten extrem stark besteuerten) globalen Erdölverbrauchs insgesamt kommt eine Verfünffachung des Kerosinverbrauchs. Warum? Weil's billig und steuerfrei ist!

Und um nochmal etwas Polemik in diesen Beitrag reinzubringen, die mir hier ja unterstellt wird:

Also fliegen wir doch alle noch ein paar zigtausend Kilometer mit steuerfreiem Kerosin zusammen, solange es noch welches gibt, senden Spam-Mails an die Regierung der Philippinen, weil sie in Sibuyan umweltmäßig nichts anderes auf die Reihe bekommen, als ein Drittel der Insel als Nationalpark unter Schutz zu stellen (zum Vergleich: In Deutschland sind ca. 1% der Flächen Naturschutzgebiete) und freuen uns darüber, daß die Umweltschützer keine Spam-Mails an Flugpassagiere und Autofahrer versenden.

Die wahren Umweltschützer sind sowieso nur die Langstrecke fliegenden Touristen, die steuerfreies Kerosin in Form eines riesigen CO2-Footprints über der ganzen Welt verteilen und ein Regenwaldprojekt dann durch das Versenden von Spam-Mails unterstützten. Sollen "die auf den Philippinen" erstmal ihr Verhalten ändern, dann ist die Welt gerettet. Jawoll!

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Hallo jusch,

Ich finde es irgendwie unangemessen, ein Umweltschutz-Projekt so runterzumachen. Es geht darum ein Zeichen zu setzen, seine Meinung kundzutun.

Sicher gibt es unglaublich viele Umweltsünder auf der Welt, wie du zugegeben recht eindrucksvoll geschildert hast, aber irgendwo muss man doch anfangen.

Solche E-mail-Aktionen sind mit Sicherheit nicht die einzigen Aktivitäten des "Rettet den Regenwald" e.V., aber sie können doch bestimmt helfen, Druck auszuüben, oder? Wenn nicht, würden sie wahrscheinlich nicht mehr durchgeführt werden.

Der Begriff "Spam" ist hier sowieso unpassend. Darunter verstehe ich anonyme Massen-mails, die irgendwelche Wunderpillen oder was-weiß-ich-was feiern, und nicht E-mails, die eine klare Kritik darstellen.

Und dass diese häufig versendet werden, soll doch bloß die Unterstützung durch viele Menschen verdeutlichen (wie bei einer Unterschriften-Aktion).

Abgesehen davon ist es doch bescheuert, wenn man auf unangemessene Bemerkungen hingewiesen wird, nochmal eine Extra-langes Provokationsposting hinterherzuschicken. Das geht ja schon bei der Anrede los. "Nein mein lieber Siggi" kommt völlig unpassend rüber, ebenso der letzte Abschnitt, der ja offenbar mit Absicht so provokant verfasst wurde.

Sowas verstehe ich unter Spam, und nicht gutgemeinte E-Mails von Vereinen und Menschen, die etwas bewirken wollen.

Ich bin auch der Meinung, dass der Hinweis auf diese Aktion hier sehr passend ist. Wenn man sich nicht beteiligen will, bitte, aber was willst du mit solchen Postings erreichen???

etwas unverständnisvolle Grüße, robert

PS: eigentlich wollte ich mich hier raushalten, aber das letzte Posting kam mir derart fehl am Platz vor, dass ich einfach was dazu sagen musste. Wenn mein Beitrag unpassend erscheinen sollte, entschuldige ich mich dafür.

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Julia Rohlfing

Hallo,

wenn ich das richtig verstehe wollten Martin und Siggi hier für die Protestaktion werben. Wer mitmachen will, macht mit. Wer nicht mitmachen will, lässt es. Kommentare und Meinungen zu dieser Form des Protestes kann jeder hier posten. Das hast Du, jusch, nun ausführlich getan. Ich bitte dich hiermit, das Thema sein zu lassen. Persönliches kannst Du mit Siggi per PN klären. Ich werde keine weitere Hetze gegen dieses Projekt und Siggis gute Absichten in diesem Fall dulden, dieses Forum ist definitv nicht der richtige Ort für so etwas.

Zudem möchte ich anmerken dass ich persönlich Deine Beiträge hier erschreckend destruktiv finde. Wenn Du die Aktion kritisierst, dann mach doch gleich einen Vorschlag wie man es besser machen könnte!

Julia

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Andreas Melzer

Liebe Leute,

auch auf die Gefahr hin, dass ich mir jetzt gehörig die Finger verbrenne:

jusch hat nicht wirklich Unrecht. "Rettet den Regenwald" mag sinnvoll sein, um ein Bewusstsein für das aufzubauen, was an "großen" Umweltsünden begangen wird. Und es dient sicher auch vielen dafür, das eigene Gewissen zu beruhigen - "ich hab ne Mail geschickt, ich hab was getan". (Bevor jemand aufschreit: auch ich habe darüber schon Protestaktionen unterstützt. Und ich stehe dazu :-) )

Aber das größte Übel sind die versteckten Umweltsünden der Menschheit. jusch hat das ja beispielhaft geschildert. Aber es gibt noch so viel mehr: jede versandte eMail hat einen CO2-Footprint - aber wer interessiert sich dafür?

Sicher, das ganze ist ein ernstes Thema, und verdient Respekt. Aber es verdient auch offene Augen und Ohren überall. "Rettet den Regenwald" ist eines vieler Rädchen, die erst noch lernen müssen, ineinanderzugreifen. Und es ist nicht mit dem Versenden von eMails getan. Jeder muss selbst wissen, wo er Energie verschwendet und wo er Güter aus ökologisch fragwürdiger Herkunft konsumiert - und sich fragen, ob es sein muss, oder ob es zu ändern ist. "Kleinvieh macht auch Mist" - gerade auch in Bezug auf die durch den Menschen bedingten Probleme dieses Planeten.

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Wenn Du die Aktion kritisierst, dann mach doch gleich einen Vorschlag wie man es besser machen könnte!

Hm, also einen Vorschlag zur Rettung des Regenwalds an einem bestimmtem Ort der Welt (was hier wohl einigen am Herzen liegt) und zur Besteuerung des Flugtreibstoffs zwecks Flugmeilen-Vermeidung durch Gleichstellung mit anderen Treibstoffen und Rettung des weltweiten Klimas und der Erdölreserven für nachfolgende Generationen (was hier wohl nur mir am Herzen liegt)?

Das läßt sich ganz einfach miteinander verbinden: Das Retten der Welt kostet ein bischen Geld. Und eine korrupte Regierung in einem der korruptesten Länder der Welt wie den Philippinen läßt sich sicher durch finanzielle Zuwendungen eher zur Verhinderung der Entwaldung von intakten Regenwaldgebieten überreden als mit Spam-Mails.

Daher schlage ich (und längst nicht nur ich) die Einführung einer "Flugticket-Steuer" (wenn man den Namen "Kerosin-Steuer" vermeiden möchte) auf jedes verkaufte Flugticket vor, zu staffeln nach Kerosinverbrauch auf der geflogenen Strecke in allen Industriestaaten. Und Transfer bzw. Verwendung dieser Einnahmen zum Schutz der Tropenwälder, der Biodiversität, also quasi eine finanzielle Entschädigung von Ländern dafür, daß sie ihre Wälder nicht zugunsten anderer Entwicklungsmöglichkeiten (z.B. Bergbauprojekte) abholzen, sondern schützen.

Einerseits ist nämlich nicht einzusehen, daß sämtliche Verkehrsarten einschließlich des umweltfreundlichen öffentlichen Nahverkehrs für ihren Treibstoffbedarf Mineralölsteuer und Ökosteuer bezahlen müssen, während der Flugverkehr durch eine Steuerbefreiung der Treibstoffkosten subventioniert wird, so daß Flugtickets im Verhältnis zu anderen, ständig höher besteuerten Verkehrsarten, relativ gesehen immer billiger werden (und der Flugverkehr von allen Verkehrsarten die höchsten Steigerungsraten aufweist).

Andererseits können Industriestaaten, die selbst nur 1% ihrer eigenen Fläche als Naturschutzgebiete ausweisen, nicht von anderen Staaten erwarten, daß diese deutlich mehr als 1% ihrer Fläche für die Natur reservieren, ohne dafür entschädigt werden (von Sibuyan stehen ca. 33% der Insel als Nationalpark unter Naturschutz).

Wenn jemand was tuen möchte, und sei es durch E-Mails, dann bitte nicht den hanebüchenen Schwachsinn mit den Spam-Mails an die Regierungsstellen auf den Philippinen (wieviel Prozent des Landkreises in dem ihr wohnt, sind Naturschutzgebiet, in Sibuyan sind 33% der Fläche Naturschutzgebiet?), sondern dann bitte an den Bundestagsabgeordneten Eures Wahlkreises, an die EU-Abgeordneten, an die zuständigen Bundesministerien, an die Kandidaten der nächsten Bundestags- und Europawahl etc. und dort dafür eintreten, daß eine Flugticket-Steuer eingeführt wird, die dann für den Erhalt der Biodiversität und gegen das Abholzen von Tropenwäldern verwendet wird.

Man könnte ja mal mit 1 Euro pro 100 Flugkilometer pro Ticket anfangen, also 10 Euro pro 1000 km oder 100 Euro pro 10000 Flugkilometer. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 5 Liter Kerosin pro Passagier pro 100 Kilometer entspräche das einer Besteuerung von 20 Cent pro Liter Kerosin. Im Verhältnis zur Mineralöl- und Ökosteuer bei Kfz-Kraftstoffen wäre das also sehr moderat.

Und wenn das Fliegen teurer wird, wird weniger geflogen, was die weltweiten Erdölverkommen weniger stark beansprucht.

Automatisch generierte Spam-Mails sind jedenfalls die reinste Pest, wer etwas Vernünftiges vorzubringen hat, der kann das gefälligst auch vernünftig selbst formulieren und sich damit an den wenden, den es betrifft statt auf Knopfdruck eine Serienmail vom Stapel zu lassen!

Und wem es zu aufwändig ist, hier in Deutschland für eine Flugticket-Steuer zu kämpfen, weil das ja um einiges aufwändiger werden kann als das Klicken auf einen Knopf, mit dem auf den fernen Philippinen einfach mal ein paar Spam-Mails generiert werden, der kann sich dann ja auch bei den Regenschützern etwas von den sinnvollen Projekten aussuchen, z.B.:

Spenden bei www.regenwald.org

Einfach mal Durchklicken, da gibt es etliche Förderprojekte, an denen ich im Gegensatz zu Spam-Mailaktionen nichts auszusetzen habe. Absolut rein gar nichts.

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Markus Welge
Daher schlage ich (und längst nicht nur ich) die Einführung einer "Flugticket-Steuer" (wenn man den Namen "Kerosin-Steuer" vermeiden möchte) auf jedes verkaufte Flugticket vor, zu staffeln nach Kerosinverbrauch auf der geflogenen Strecke in allen Industriestaaten. Und Transfer bzw. Verwendung dieser Einnahmen zum Schutz der Tropenwälder, der Biodiversität, also quasi eine finanzielle Entschädigung von Ländern dafür, daß sie ihre Wälder nicht zugunsten anderer Entwicklungsmöglichkeiten (z.B. Bergbauprojekte) abholzen, sondern schützen.

Hallo jusch,

finde ich super deinen Vorschlag. So könnte man ruhigen Gewissens in den Urlaub fliegen und damit auch noch den Regenwald schützen - hauptsache unser Gewissen ist entlastet.

Und, hast du diesen Vorschlag schon jemandem vorgebracht, der ihn auch umsetzen kann oder lässt du das jetzt einfach so im Raum stehen? Damit wäre dann nämlich auch niemandem geholfen...

Im Gegensatz dazu setzt man mit dieser Protestaktion zumindest ein Zeichen. Vermutlich hilft das genauso viel, wie die auf den Philippinen demonstrierenden Einheimischen aber vielleicht mehr als schlaue Worte...

Viele Grüße

Markus

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Hallo,

wie wäre es mit einem Schreibstil, der nicht dazu angetan ist die Verfechter der jeweils anderen Meinung weiter zu provozieren?

jusch hat sicher Recht, dass es konsequentere und wirksamere Methoden gibt nachhaltigen Umgang mit der Umwelt zu unterstützen, zu fördern und zu fordern. Die anderen haben sicher Recht mit der Behauptung >besser Wenig als Nichts<. Wenn wir ehrlich wären müssten wir unseren bequemen Lebensstil des Überflusses dann nämlich dramatisch ändern. Die Auslöser solcher Raubbau-Attacken landen schließlich fast immer in Produkten, die wir konsumieren.

Also, wenn eine Diskussion ohne gegenseitige Provokation nicht möglich ist, nagle ich ein paar Bretter vor den Thread, schließlich wurde auf die Protestaktion aufmerksam gemacht und jede Seite hat ihre Meinung hinreichend dargestellt.

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Gast Martin Rümmler

Hm, ich bin erstaunt, was so ein einfacher Hinweis im Forum für Diskussionen auslösen kann. Jeder hat ein Meinungsrecht,...das ist auch OK, obwohl ich nicht selten den Eindruck habe, manch einer versucht sich, mit Daten und Zahlen etwas zu profilieren. Dass 33% auf dem Papier nicht unbedingt 33% in der Realität entsprechen, bedarf wohl keiner weiteren Diskussion. Auch ist mir unklar, wie plötzlich das Thema CO2-Emission in Verbindung mit Regenwaldschutz gebracht wird. Sicher, im Endeffekt hängt fast alles miteinander zusammen, aber in erster Linie ging es mir um den Aspekt des Artensterbens.

Um es kurz zu machen, niemand kann sich davon freisprechen, durch sein alltägliches Leben nicht auch seinen Teil zu Klimawandel und Co beizutragen. Aber solche Mailaktionen tragen u.a. dazu bei, die Öffentlichkeit auf bestimmte Probleme aufmerksam zu machen. Ist der Anfang gemacht, folgene eventuell Spenden oder ein Umdenken oder wer weiß was.....so funktioniert das nun mal....wollten wir alles tot-argumentieren, könnten wir gleich in die Politik gehen....

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