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Frage zum Licht


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Hallo,

ich beginne ja wieder mit der Haltung von Carnivoren, mitunter habe ich eben eine Drosera capensis, da ich im FAQ gelesen habe die ist einfach zum beginnen.

Jetzt hab ich zwar ein Südfenster, allerdings ist bei mir extrem viel nebel, da ich hinter meinem Haus einen Fluss habe = wenig Sonne in den Wintermonaten.

Ich habe hier jetzt gelesen, man kann Sie künstlich mit einer normalen Energiesparlampe zusätzlich versorgen, stimmt das??

Ich war der Meinung für die Pflanzen braucht es ein besonderes Licht.

Wenn eine Energiesparlampe reicht, wie viel Watt sollte die haben?

Danke

Mfg Simon

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Zum Thema Leuchtmittel schaue bitte mal auf die GFP-Homepage im Menü unter Die G.F.P/Mitteilungsorgane/"Das Taublatt". Bei den weiter unten auf der Seite aufgeführten Artikeln findest Du auch einen über die Leuchtmittel, der so ziemlich alle Fragen zum Thema beantwortet.

Für viele Sonnentaue gilt ohnehin für den Hausgebrauch: je heller desto besser. Das obere Limit wird dann durch die Stromrechnung gesetzt :-D. Mit einer 20W-Energiesparlampe kommt man aber schon recht weit, insbesondere wenn man sich ein wenig Mühe mit dem Reflektor gibt, so dass möglichst wenig Licht verloren geht.

Viele Grüße

Dieter

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Vielen Dank für die Tipps. OK, dass die Pflanze wenig Ansprüche hat weiß ich, aber anfangen sollte man ja immer klein und einfach und sich dann hocharbeiten.

Ich hab ja noch eine Pinguicula Hybride, aber für die müsste so ziemlich das gleiche gelten.

Wie sieht es mit der Temperatur aus um diese Jahreszeit was sie haben sollten?

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Ich hab ja noch eine Pinguicula Hybride, aber für die müsste so ziemlich das gleiche gelten.

Pinguicula-Hybriden können im Winter deutlich trockener gehalten werden, wenn sie eine Winterrosette ausbilden sollen. D. capensis muß ständig feuchtgehalten werden.

Wie sieht es mit der Temperatur aus um diese Jahreszeit was sie haben sollten?

Für D. capensis kannst Du Dich an die Klimatabelle von Kapstadt halten:

http://www.worldweather.org/035/c00138.htm

Siehe unten auf der Seite " Climatological Information".

D. capensis kannst Du im Winter so halten wie die Winter in ihrer Heimat sind (Tagestief 7 Grad, Tageshoch 17 Grad) oder Du kannst sie ganzjährig warm durchkultivieren wie im Sommer in ihrer Heimat (Tagestief 16 Grad, Tageshoch 27 Grad). Plusminus einige Grad ist alles kein Thema bei dieser Art. Eine Nachtabsenkung der Temperatur kann sein, muß aber nicht.

Nicht unbedingt ausprobieren solltest Du an Temperaturen Bodenfrost unter 0 Grad draußen oder die dauerhafte Haltung monatelang über 35 Grad im Tropenterrarium. Also in der Wohnung eigentlich alles völlig unkritisch, was den Temperaturbereich für D. capensis betrifft.

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Pinguicula-Hybriden können im Winter deutlich trockener gehalten werden

Das gilt sogar für das ganze Jahr. Sehr eindrucksvoll ist dazu dieses Standortfoto von Fernando. Der Text dazu steht hier.

In punkto Licht sind die meisten mexikanischen Pinguicula und deren Hybriden denkbar vielseitig. Sie kommen mit recht wenig Licht aus. Ihre volle Pracht erreichen sie aber erst unter intensiveren Licht, wobei da ein Satz Leuchtstoffröhren reicht, bei denen so manche andere Gattung noch nicht einmal an kompakten Wuchs denkt.

Viele Grüße

Dieter

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