helmutpre Posted November 16, 2008 Posted November 16, 2008 Hallo Leute, auf der JHV im letzten Jahr hatte ich mir eine Cephalotus Giant zugelegt: Die Pflanzen hatte bereits einige adulte Krüge, wollte aber überhaupt nicht wachsen und war schließlich auf dem Rückzug. Als schließlich alle oberirdischen Teile abgestorben waren, wollte sie eigentlich schon auf den Kompost. Kampflos aufgeben wollte ich die Pflanze aber auch nicht. Deshalb holte ich den Wurzelstock aus dem Substrat, sprühte ihn mit einem Wasserstrahl sauber und pflanzte ihn in neue, lockere Erde aus Torf, Perlite, Sphagnum und Seramis. Der neue Topf kam unter eine HQI-Lampe, nun half nur noch warten. Jetzt, einige Wochen später: Was Grünes :-D! Bislang ist nur ein winziges Blatt zu sehen (siehe Bild unten), aber immerhin. Möglicherweise hat es sich gelohnt, nicht gleich aufzugeben. Viele Grüße Helmut
Nigel 513 Posted November 17, 2008 Posted November 17, 2008 Hi Helmut, coole Aktion!8-) Zum Glück musste ich soetwas noch nich machen. Merk ich mir aber.;-) Viele Grüße, Nigel
Michael Z Posted November 18, 2008 Posted November 18, 2008 Hallo Helmut, ich musste(durfte) ähnliche Erfahrungen auch schon einige male machen. Wenn die Cephaloten von Welkpilzen befallen werden bleibt oft das unter der Erde befindliche Rhizom? davon verschont und treibt neu aus. Ärgerlich ists allemal, wenn eine alte Pflanze wieder auf Jungpflanzengröße schrumpft. Viele Grüße
helmutpre Posted January 18, 2009 Author Posted January 18, 2009 Hallo Leute, heute hab´ ich nochmal die Cephalotus, welche ich vor einigen Monaten fast aufgegeben hatte, photographiert, denn sie hat sich inzwischen ein wenig mehr erholt. Ein weiterer Pflegefall war eine U. longifolie, die im letzten Jahr lange Zeit im Freien stand, nahe an einer Hauswand. Nach einer frostigen Nacht (es war nicht die erste!) holte ich die Pflanze ins Haus. Zunächst hatte sie noch grüne Blätter, die schließlich alle braun wurden und abstarben. Ich hatte aber die Hoffnung, dass vielleicht doch noch ein wenig Leben in ihr steckte, so blieb ihr der Weg in die Biotonne erspart. Inzwischen zeigt die Pflanze wieder einen guten Willen und treibt fleißig frische Blätter aus, wie man auf dem Bild weiter unten erkennt. Damit bestätigt sich erneut die Erkenntnis, dass eben "Unkraut" nicht vergeht! Viele Grüße Helmut
Piesl Posted January 26, 2009 Posted January 26, 2009 Dieser Hoffnung schließe ich mich an. Erst :-(eine Trauermücken Epidemie, dann auch noch Schildläuse: der traurige Rest eines hoffnungsvollen Pflänzchens
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