Marcus mit c Posted November 30, 2008 Posted November 30, 2008 Hallo, meine Schwester hat mir vor 1½ Wochen eine VFF im Kugelglas zusammen mit dem Buch von Thomas Carow zum Geburtstag geschenkt. Nachdem ich mich ein wenig im Buch und hier eingelesen habe stellte ich fest, daß es Zeit zur Winterruhe ist (nebenbei noch, daß die Anschaffungszeit nicht ganz optimal gewählt wurde). Anfangs (seit einer Woche) hatte ich sie einen kaum beheizten Zimmer (13° - 15°C) stehen, aber leider fängt das Substrat an zu schimmeln. Da heute mal wieder etwas die Sonne schien habe ich sie bei 6°C auf den Balkon in die Sonne gestellt und wollte sie draußen lassen, da ich gelesen habe, daß der VFF leichter Frost nichts ausmacht (es sterben nur die oberirdischen Blätter ab). Meine Schwester (frisch diplomierte Gartenbauingenieurin ) meinte, daß sie das nicht überlebt, weil sie nicht an die kalten Temperaturen gewohnt sei (stand schließlich in der Gartenabteilung im Baumarkt). Sie ist dafür die Pflanze aus dem Glas zu nehmen und wieder in das kühle Zimmer vor das Fenster zu stellen. Nimmt es mir die Pflanze wirklich so übel, wenn sie es jetzt etwas frostiger hat oder sollte der erste Winter doch etwas wärmer (und hoffentlich schimmelfrei) sein?
Julia Rohlfing Posted November 30, 2008 Posted November 30, 2008 Hallo Marcus mit c sofern die Pflanze keinen Frost gewöhnt ist würde ich Dir davon abraten, sie nach draußen zu stellen. Die Pflanzen sind winterhart, dafür sollten sie aber spätestens im Herbst nach draußen damit sie sich an die Temperaturen gewöhnen können. Deine Schwester hat also schonmal Recht, im kühlen Zimmer ist es besser für die Pflanze... Weiterhin ist es eine gute Idee von ihr, die Pflanze aus dem Glas zu nehmen. Sofern sie nicht über einer Heizung steht benötigt sie keine künstlich erhöhte Luftfeuchte, so dass das Glas keinen Sinn macht. Allerdings staut sich darin die Luft, so dass sich leicht Schimmel bildet. Also raus mit der Pflanze und öfter mal das Fenster kippen. Dann geht der Schimmel hoffentlich schnell weg. Julia
Thomas Carow Posted November 30, 2008 Posted November 30, 2008 Hallo Marcus, meine Schwester hat mir vor 1½ Wochen eine VFF im Kugelglas zusammen mit dem Buch von Thomas Carow zum Geburtstag geschenkt Eine gute Wahl ;-) Du kannst die Dionaea gut im Freien überwintern, allerdings unter zwei Bedingungen: - sie sollte in einem größeren Behälter stehen, z.B. ein 10 Liter Eimer der mit Torf gefüllt ist und möglichst auch etws in den Boden eingelassen - die Pflanze sollte in der Tat einen natürlichen Rhytmus haben, d.h. langsam fallende Temperaturen bis hin zum Frost. Eine Pflanze die bis August auf diese Weise ausgepflanzt ist wird mit dem Frost im Freien keine Probleme haben. (locker bis minus 10°C) Eine Pflanze die kurzfristig im Dezember in den Frost raus gestellt wird kann es überleben, muß es aber nicht. Schimmel auf dem Substrat deutet oft auf zu viel Nässe und/oder zu wenig Licht hin. Du solltest die Pflanze jetzt über den Winter an einen möglichst hellen und möglichst kühlen Platz stellen. Im Frühjahr (April/Mai) sollte man eigentlich immer umtopfen. Grüße, auch an Deine Schwester von einem Kollegen ;-) Thomas
Thomas Carow Posted December 1, 2008 Posted December 1, 2008 Hallo, Sofern sie nicht über einer Heizung steht benötigt sie keine künstlich erhöhte Luftfeuchte, so dass das Glas keinen Sinn macht Ich habe das ja schon des öfteren hier gelesen, finde ich interessant. Würde mich doch noch mal interessieren wie es bei Euch läuft. Meine Erfahrungen sind die, dass in einem normal beheizten Zimmer im Winter (Luftfeuchtigkeit 20-30%), die Venusfliegenfalle (der Sonnentau ja wohl sowieso - oder) in einem Glasgefäß deutlich besser wächst als wenn sie offen am Zimmer steht. Bei mir trocknen da teilweise die Fallen richtig ein. Über der Heizung stehen die Gefäße und die Pflanzen ja nun notgedrungen sehr oft. Wenn das Fensterbrett breit genug ist und die Gefäße und Töpfe unten nicht warm werden sehe ich darin auch kein Problem da die Kühle von dem Fenster das wieder ausgleicht. Habt ihr diese Erfahrungen auch gemacht? Natürlich kann man da wieder durch grosse Untersetzer usw. einiges ausgleichen aber darum geht es hier ja nicht. Grüße Thomas
jusch Posted December 1, 2008 Posted December 1, 2008 Da heute mal wieder etwas die Sonne schien habe ich sie bei 6°C auf den Balkon in die Sonne gestellt und wollte sie draußen lassen, da ich gelesen habe, daß der VFF leichter Frost nichts ausmacht (es sterben nur die oberirdischen Blätter ab). Vorsicht: Tiefe Temperaturen wie Minusgrade im Winter können nur solche Pflanzen gut ab, die ständig draußen stehen und die durch langsam niedriger werdende Temperaturen im Herbst an niedrige Temperaturen gewöhnt worden sind! Wenn Du eine VFF, die nur die Wärme im Zimmer gewohnt ist, plötzlich nach draußen stellst, können schon +3 Grad der Pflanze über Nacht einen erheblichen Schaden zufügen! Deine Schwester hat Recht. Einerseits hängt das mit dem Wasserhaushalt der Pflanze aus Wasseraufnahme und Verdunstung zusammen, andererseits müssen die Pflanzen zum Winter hin Frostschutzmoleküle bilden, bei verschiedenen Pflanzen und Tieren (die eine wirtschaftliche/ernährungstechnische Bedeutung haben) ist das auch gut erforscht, Kurzinfo über natürlichen Frostschutz bei Pflanzen (und Tieren) z.B.: http://www.uni-duesseldorf.de/MathNat/Biologie/Didaktik/Winterprojekt/se2/grundl2/osmo.htm Wenn ich mir ansehe, wie gut kältegewohnte Venusfliegenfallen auch bei Frost klarkommen und wie schnell nur wärmegewohnte Pflanzen von einem Tag auf den anderen von tiefen Temperaturen geschädigt werden, müssen (Vermutung von mir) auch Venusfliegenfallen zu den Pflanzen gehören, die zum Winter hin nicht nur in Winterruhe gehen, sondern dabei auch Frostschutzmoleküle entwickeln und sich so vor Minustemperaturen schützen. Würde mich doch noch mal interessieren wie es bei Euch läuft.Meine Erfahrungen sind die, dass in einem normal beheizten Zimmer im Winter (Luftfeuchtigkeit 20-30%)... Da geht es schon los: Was ist normal? Bei mir sind in einem normal beheizten Zimmer im Winter 70% Luftfeuchte normal. Mein Wohnzimmer geht direkt in den offenen Küchenbereich über, ein großes Aquarium mit Tropenfischen (T=25°C) als Raumteiler zwischen Wohn- und Küchenbereich verdunstet jeden Monat zig Liter Wasser, der Küchenherd arbeitet mit Gasbetrieb (Gasverbrennung erzeugt Wasserdampf), die reichlich vorhandenen Zimmerpflanzen verdunsten Wasser, und wenn ich als Radfahrer mal wieder nassgeregnet nachhause komme, hänge ich meine nasse Jacke auch noch in dem Raum zum Trocknen auf. Ich habe im Küchenbereich bei mir im Winterhalbjahr immer einen elektrischen Luftentfeuchter in Betrieb, der über Zeitschaltuhr zwischen 22:00 und 07:00 Uhr läuft und die Luft bis auf 50% entfeuchtet, sonsonsten läuft in der Küche am Morgen das Wasser innen von den Doppelfenstern runter, wenn es draußen kalt ist. Das ist bei mir normal. ..., die Venusfliegenfalle (der Sonnentau ja wohl sowieso - oder) in einem Glasgefäß deutlich besser wächst als wenn sie offen am Zimmer steht.Bei mir trocknen da teilweise die Fallen richtig ein. Meinen Venusfliegenfallen, die ich drinnen halte, geht es wohl gut, denn sie blühen gerade. Die auf dem Fensterbrett müssen sich bei mir in der Jahreszeit vertan haben, nachdem sie im September ein paar Kügelchen Osmocote in die Töpfe bekommen haben, das scheint der reinste Blüh-Booster für Venusfliegenfallen zu sein. Wenn da jetzt noch mehr Blütenstengel nachtreiben, muß ich wohl was abschneiden, damit ich sie nochmal drei Monate kühler in die Winterruhe stellen kann. Die Venusfliegenfallen, die draußen stehen, sehen noch gut aus, aber hier im Norden gab es auch erst minimalen Frost (letzte Nacht z.B. -0.4, Tmin bisher -2.1 °C am 23.11.). "Normal" ist jedenfalls immer relativ. Ich habe derzeitig jedenfalls Venusfliegenfallen sowohl draußen im Moorkübel in Winterruhe als auch drinnen blühend auf dem Fensterbrett im Zimmer.
Okel Posted December 1, 2008 Posted December 1, 2008 Hallo Marcus,Eine gute Wahl ;-) ... Grüße, auch an Deine Schwester von einem Kollegen ;-) Thomas Wow, ich möchte auch einmal ein Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen, wo sich dann der berühmte Autor auch noch persönlich bei mir meldet ;-) Liebe Grüße, Steffi
Marcus mit c Posted December 1, 2008 Author Posted December 1, 2008 Danke für die Bestätigung. Man sollte seiner Schwester doch manchmal glauben :-o Ich habe die Pflanze jetzt rausgenommen und wieder vor das Fenster gestellt (Südost). Ich hoffe die Orchideen bzw. meine Mutter nimmt es mir nicht übel, daß ich die Heizung komplett abgedreht habe :-D Ich hoffe ihr geht es dort bis zum Frühling ganz gut.
David M. Posted December 1, 2008 Posted December 1, 2008 (edited) Hallo, ich denke, neben der Eingewöhnung an kältere Temperaturen ist wohl auch wichtig, daß das Substrat nicht über eine längere Zeit total durchfriert. Daher wohl auch Thomas Ratschlag, die Pflanze in ein größeres Gefäß zu pflanzen, will man sie wirklich winterhart halten. @Thomas: Ich denke, in den meisten Wohnungen reicht auch im Winter die Luftfeuchte aus. Seit einiger Zeit beobachte ich die Werte in meiner Wohnung etwas genauer, und kann inzwischen sagen, daß bei mir die Luftfeuchtigkeit auch im Winter über der Heizung nicht unter 40% sinkt. Meistens liegt sie deutlich über 50%. Wenn ich koche, nach dem Duschen aus dem Bad komme (beides tue ich mindestens 1 Mal am Tag), Wäsche zum trocknen aufhänge, oder das Fenster beim nassen Winterwetter zum lüften aufmache, steigt sie in meiner 64 qm-Wohnung sogar auf 80%. Ehrlich gesagt finde ich eher den Sommer problematisch - Wenn es ein paar Tage nicht geregnet hat und dann die Sonne auf mein Südfenster und meinen Balkon knallt, fallen die Werte schon mal auf 20-30%. Insgesamt muß ich aber sagen, daß die Luftfeuchtigkeit im Schnitt ausreicht. Ich habe zwar noch keinen Vergleich mit Venusfliegenfallen angestellt, und finde daher sehr interessant, was Du da sagst, aber was meine Nepenthes betrifft, habe ich (bis auf die Temperaturbedingte Wachstumsverlangsamung bei Tiefländern auf der Fensterbank im Winter)keinen Unterschied zum Wachstum im Terrarium festgestellt. Im Sommer ist mir bei meinen VFF noch nie etwas eingetrocknet. Im Winter kommen sie nach dem ersten Frost ohnehin in den Keller. Die einzige VFF, die ich warm überwintere, ist die in meinem Heliamphora-Becken, daß eigentlich vollkommen offen ist, aber durch seinen Rand vielleicht doch ein ausreichende Luftfeuchte ermöglicht. Jedenfalls ist mir noch nie aufgefallen, daß Fallen eintrocknen würden - aber wie gesagt, so trocken wie bei Dir wird es im Winter bei mir ja ohnehin nie. Wie wirkt sich die höhere Luftfeuchte bei Deinen VFF denn sonst noch aus? Konntest Du eine größere Blattspreite und/oder Fallen feststellen? Gruß, David Edited December 2, 2008 by Guest
Thomas Carow Posted December 4, 2008 Posted December 4, 2008 (edited) Hallo, @ Jusch Da geht es schon los: Was ist normal? Bei mir sind in einem normal beheizten Zimmer im Winter 70% Luftfeuchte normal. Nun ja, ich denke man kann schon sagen, dass Deine Verhältnisse total unnormal sind ;-) oder auch z.B. die hier im Forum gezeigten 'Wohnverhältnisse' von Maik..... Man kann 'normal' auch mit 'Durchschnitt' übersetzten und da sieht es doch oft anders aus. Die Venus wird ja nicht unbedingt nur von Pflanzenspezialisten gekauft sondern auch von Otto-Normalverbraucher, der die Pflanze dann möglichst lange halten soll. Aber wenn tatsächlich die 'offene Zimmerkultur' (damit meine ich nicht die lockeren nächtlichen Treffen der Jungendlichen im Zimmer ;-)) auch bei der Dionaea meist erfolgversprechend ist, dann werde ich das gerne auch so weiter empfehlen. Natürlich nur in Vebindung mit dem täglichen Duschen, dem Wäsche Aufhängen in der Wohnung und dem nassen nach Hause kommen..... @ David ist wohl auch wichtig, daß das Substrat nicht über eine längere Zeit total durchfriert. Überhaupt kein Problem. Meine Venus im Moorbeet frieren seit Jahren im Winter wochenlang im nassen Torf/Eis ein. Ist also ganz normal ;-). Das größere Gefäß vehindert nur das unnatürliche ständige Auftauen/Durchfrieren. Grüße Thomas Edited December 4, 2008 by Guest
David M. Posted December 4, 2008 Posted December 4, 2008 Thomas, wenn Du all unsere Ratschläge befolgst, wird Dein nächstes Buch sicher der Knüller schlechthin! Also, zusammenfassend kann man folgendes sagen: Will man Dionaea züchten, empfiehlt sich 1 Mal duschen und 2 Mal Kochen (ich empfehle Bœuf Bourguignon und Coq au Vin). Bei Nepenthes sollte man 2 Mal Duschen und wenn möglich gelegentlich auch mal die Wäsche aufhängen. Bei Cephalotus bei Regen lüften, etc... :lol: Scherz beiseite - was ich sagen wollte war nur, daß in den meisten Fällen die Wohnungsluft wohl doch nicht so trocken ist, wie allgemein angenommen. Davon abgesehen, sind bei meinen VFF noch nie Fallen wegen mangelnder Luftfeuchtigkeit eingetrocknet. Ich habe das auch noch nie von anderen Sammlern gehört. So wie ich Dich verstehe, sprichst Du von VFF, die Du in deiner geheizten Wohnung warm durchkultivieren wolltest, oder? Waren das vielleicht Pflanzen, die in den Jahren zuvor an eine kalte Überwinterung gewöhnt wurden? Daß dann die Fallen absterben, hängt vielleicht damit zusammen, daß sie in Winterruhe gehen wollen? Das Phänomen kenne ich zwar noch nicht von Dionaea, aber an manchen Sarracenia konnte ich beobachten, daß die Schläuche Ende des Sommers teilweise braun werden, auch bei Pflanzen, die nicht artgerecht gehalten und warm durchkultiviert werden. Ansonsten denke ich, daß man für Dionaea schon Fensterbankkultur empfehlen kann. Wenn ich mich recht erinnere, ist das doch nix Neues und steht doch auch in Deinen Büchern, oder erinnere ich mich da falsch (ich habe vor meinem geistigen Auge da so ein Bild von einer kleinen Schale mit Karnivoren auf der Fensterbank)? Ich denke jedenfalls, daß viele fleischfressende Pflanzen auf der Fensterbank unproblematisch sind, darunter auch Dionaea (wobei ich sie sicherheitshalber doch stets kühl/kalt überwintern würde). Anfänger-Sonnentau wie D. capensis,D. spathulata, D. aliciae fühlen sich auf der Fensterbank meiner Erfahrung nach genauso wohl. Gruß, David
David M. Posted December 4, 2008 Posted December 4, 2008 (edited) Ah nee, da steht, das die im Winter über dem Heißen Luftstrom der Heizung eingehen (habe mir Dein Kosmos-Buch gerade von meinem Nachbarn zurückgeholt, zwecks Prüfung meiner frechen Behauptungen ;-) ). Naja, also direkt AUF die Heizung habe ich meine Pflanzen natürlich nie gestellt, aber wenn es sehr kalt ist, bewegen sich die Blätter meiner Nepenthes schon ein bißchen in der aufsteigenden Wärme. Aber sie stehen natürlich nicht direkt auf der Heizung, sondern auf dem Fensterbrett. Meine Heizung ist 7 cm unter dem Fensterbrett angebracht. Könnte mir schon denken, daß sie direkt an der Heizung eingehen würden... aber ausprobieren will ich das nicht. Freiwillige vor! ;-) Ich kann ansonsten alles, was in Deinem Buch steht, so unterschreiben (bis auf die Tatsache, daß viele reine Nepenthes-Arten bei mir und bei Freunden in der offenen Zimmerkultur genauso gut wachsen, wie die Baumarkt-Hybriden). Die Empfehlung, Heizungsluft zu vermeiden, würde ich jedenfalls beibehalten. Es eh besser, etwas vorsichtiger zu sein. Gruß, David Edited December 4, 2008 by Guest
Hartwig Posted December 5, 2008 Posted December 5, 2008 Hallo alle, ist ja interessant, was hier berichtet wird, besonders von Jusch über das Blühen von VFF. Ich bin ja bekanntlich noch Anfänger aber dennoch mit Eifer beim Betrachten meiner ersten Pflanzen, die zwar kühl aber am Fenster in Terrarien oder ausgedientem Aquarium eingepflanzt sind. Die eine VFF im Schlafzimmer treibt mehrere Blütenstengel und blüht nun seit 2 Tagen, was meinen Arbeitskollegen, der auch VFF hat, sehr verwundert, weil er sie noch nie hat blühen sehen. Also auch in der Jahreszeit vertan? Wider alle Vernunft gegen die hier gelesenen Empfehlungen stelle ich im 1. Jahr neiner Pflanzenpflege diese nicht auf Terrasse oder ins Gewächshaus, weil Marianne und ich sie täglich beobachten möchten und keinem ungewohnten Temperaturschock aussetzen möchten. Zum Schimmel möchte ich aus den Erfahrungen im Gewächshaus berichten, daß ich ihn meistens durch bessere Lüftung und durch vorsichtige Zerstörung an der Oberfläche des Pflanzbodens beseitigen und eindämmen konnte. Dabei achte ich besonders auf Nichtzerstörung der Pflanzenwurzeln, also nur kurz an der Oberfläche mit kleinem Stock oder ähnlichen Teil aufrühren, was ja dann auch zur Abtrocknung der zu feuchten Stellen führen kann. Anderen möchte ich auch noch Platz zum schreiben lassen, daher erst einmal hier schließen. Gruß Hartwig und Marianne
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