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Beleuchtung


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Hallo!

Ich bin gerade im besitz von Samen von Dionaea, Sarracenia purpurea und Drosere capensis und möchte diese gleich aussäen.

Da meine letzte Venus-Fliegenfalle, glaube ich, wegen lichtmangel gestorben ist, überlege ich, mir eine künstliche Beleuchtung zu kaufen.

Da es ja noch ein paar Wochen dauern wird, bis sie keimen, habe ich also noch ein bisschen Zeit, trotzdem würde ich mich über Tipps bezüglich der Beleuchtung freuen.

Bringt eine küstliche Beleuchtung überhaupt was oder vertraut ihr lieber auf das Sonnenlicht (was macht ihr dann im Winter, wenn die Sonneneinstrahlung ja eher knapp ist?).

Was für Beleuchtung verwendet ihr? Eine normale Zimmerlampe tut es wahrscheinlich nicht, oder?

Wo kauft ihr eure Beleuchtung?

Außerdem hab ich noch eine Frage zum Umtopfen bzw. zur Topfgröße.

Bei den Samen waren drei ziemlich kleine Töpfe dabei, aber ich denke dass die Größe ziemlich schnell zu klein sein wird, aber für die Samen und während der Keimung wird es auf jeden Fall ausreichen. Was meint ihr, soll ich die Samen lieber gleich in einen größeren Topf säen (da ich im Moment keinee größeren töpfe daheim habe, würde das dann noch einige Tage dauern) oder kann ich die dann später umtopfen? Ich hab noch nie fleischfressende Pflanzen umgetopft und stell mir das ziemlich kompliziert vor...

Liebe Grüße, Delija

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Ich bin gerade im besitz von Samen von Dionaea, Sarracenia purpurea und Drosere capensis und möchte diese gleich aussäen.

...

Bei den Samen waren drei ziemlich kleine Töpfe dabei, aber ich denke dass die Größe ziemlich schnell zu klein sein wird, aber für die Samen und während der Keimung wird es auf jeden Fall ausreichen.

Herzlichen Glückwunsch zum Samen-Komplettset!

Leider werden solche Komplett-Sets völlig überteuert gehandelt und weisen oft auch noch andere Mängel (s.u.) auf.

Da meine letzte Venus-Fliegenfalle, glaube ich, wegen lichtmangel gestorben ist, überlege ich, mir eine künstliche Beleuchtung zu kaufen.

Wenn Du kein Fensterbrett in Südlage (Südwest- bis Südostlage) hast, könnte es ohne künstliche Beleuchtung für die genannten Arten lichtmäßig etwas zu knapp sein. Auch für die Aussaat im Januar. Neben dem Lichtmangel können für das Eingehen fleischfressender Pflanzen natürlich auch andere Ursachen in Frage kommen, z.B. das Gießen mit Leitungswasser statt mit Regenwasser, oder das Eintopfen in normale Blumenerde statt in Karnivoren-Spezialsubstrat oder naturreinen Torf.

Bringt eine küstliche Beleuchtung überhaupt was oder vertraut ihr lieber auf das Sonnenlicht (was macht ihr dann im Winter, wenn die Sonneneinstrahlung ja eher knapp ist?). Was für Beleuchtung verwendet ihr? Eine normale Zimmerlampe tut es wahrscheinlich nicht, oder?

Eine handelsübliche Neonröhre oder eine Energiesparlampe knapp über dem Topf angebracht, ist durchaus als künstliche Pflanzenbeleuchtung brauchbar und bringt natürlich was, wenn Licht knapp ist.

Was meint ihr, soll ich die Samen lieber gleich in einen größeren Topf säen (da ich im Moment keinee größeren töpfe daheim habe, würde das dann noch einige Tage dauern) oder kann ich die dann später umtopfen?

Fleischfressende Pflanzen sind extrem langsamwachsend. Stelle Dir mal lieber nicht vor, daß Du in der nächsten Zeit großartig was zum "Umtopfen" haben wirst, sondern googele mal lieber erstmal unter dem Begriff "pikieren"!

Du kannst die Samen entweder in kleine Töpfe dichter säen und die zu dicht stehenden Sämlinge später in größere Töpfe pikieren, oder auch die Samen in größeren Töpfen verteilen, in denen sie dann länger stehen können. Beides ist möglich.

Ich hab noch nie fleischfressende Pflanzen umgetopft und stell mir das ziemlich kompliziert vor...

Bei solchen Komplett-Sets wie Du eines hast, können noch ganz andere Schwierigikeiten auftreten: Beispielsweise können die Samen in solchen mehr über den Geschenkartikelhandel als über den Pflanzenhandel vertriebenen Sets total überlagert und nicht mehr keimfähig sein, so daß die Samen gar nicht keimen.

Oder es kann passieren, daß falsche Samen drin sind und ganz andere Pflanzen keimen als es sein sollen, siehe z.B.:

http://forum.carnivoren.org/topic.php?id=13478

http://green-24.de/forum/ftopic26853.html

Also versprich Dir von so einem Set nicht zu viel!

Falls aus so einem Set nichts keimt (womit man wirklich rechnen muß): Ab spätestens März gibt's in den Gartencentern wieder neue Venusfliegenfallen, Sarracenien und Sonnentaue zu kaufen.

Ich wünsche Dir bei der Aussaat viel Erfolg!

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Hi,

Vielen Dank für deine Antwort!

Aber ein paar Kleinigkeiten will ich kurz klarstellen^^.

Meine Venusfliegenfalle ist denke ich nicht an falschem Wasser oder falscher Erde gestorben, so viel Erfahrung hab ich mit denen dann schon und sie hat es ja auch immerhin etwa 2 Jahre bei mir ausgehalten, aber mit dem Licht hatte ich ziemlich zu kämpfen.

Die Samen stammen übrigens auch nicht aus einem "Komplett-Set", sondern von einem guten Bekannten, der sie soviel ich weiß von seinen eigenen Pflanzen hat.

Nur die Töpfe stammen aus einem Set, aber so viel Anspruch werden sie bestimmt nicht an die Töpfe, außer natürlich an die Größe, stellen^^.

Aber danke, ich werd mir dann demnächst mal leuchtstoffröhren zulegen.

Sebastian Dormann
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Hallo!!

Also..Tontöpfe sind nicht so gut geignet,weil sie meistens Salzablagerungen haben.Ich habe schon zwei Keimlinge sind aber nur mit Glück etwas geworden.:lol:

Habe sie zufällig im Topf der großen entdeckt.Die Keimlinge stehen über dem Winter im Badezimmer sind 3-5 Monate alt.Und nicht einmal einen cm groß!:shock:

Große Venusfliegenfallen mögen es das ganze Jahr draußen am liebsten.

PS: Natürlich Keimlinge der Venusfliegenfalle

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Nur die Töpfe stammen aus einem Set, aber so viel Anspruch werden sie bestimmt nicht an die Töpfe, außer natürlich an die Größe, stellen^^.

Wie man's nimmt. Für fleischfressende Pflanzen, die ja im Prinzip Sumpfpflanzen sind und ein ständig feuchtes Substrat lieben, bieten sich Kunststofftöpfe an.

Tontöpfe haben den Nachteil, daß Tontöpfe Wasser durch den Topf hindurch verdunsten. Dadurch entsteht einerseits Verdunstungskälte, das Substrat im Topf bleibt kühler. Andererseits steigt der Wasserverbrauch und die Gefahr, daß der Topf austrocknet, wenn mal das Gießen vergessen wird.

Generell ist es in großen Töpfen problemloser als in kleinen Töpfen, für eine gleichbleibende Substratfeuchte zu sorgen, und in Kunststofftöpfen ist der Wasserverbrauch und die Austrocknungsgefahr geringer als in Tontöpfen.

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Danke für die Tips!

Dann werde ich am Samstag mal Groß-Einkauf machen, da ich wirklich vor hatte, sie in Tontöpfe einzupflanzen.

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