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VFF mit Stiel???


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Hi!!

Ich habe mir innerhalb des letzten Jahres zwei Venunsfliegenfallen zugelegt. Beide waren ziemlich klein, aber naja, sie fingen bei mir gut an zu wachsen ( entmineralisiertes Wasser, heller Standort, so wie gewünscht).

Was ich nun aber merkwürdig finde- die ursprünglichen Pflanzen hatten ca. 2 cm große Fallen, die dicht über dem Boden waren, an breiten, blattförmigen, KURZEN "Stengeln". Die nachwachsenden Fallen sind ziemlich klein ( bis 1 cm) und haben lange, dünne, gakelnde Stengel. Fehlt der Pflanze was? Oder ist das so??? Vor allem- eine der Pflanzen blüht regelmäßig, so schlecht scheint es ihr nicht zu gefallen.

Zweite Frage- die Fallen werden erst gelb, dann schwarz. Das wandert den Stengel weiter runter , daher schneid ich die immer ab, weil ich nicht weiss, ob das übergreift...was hat mein Pflänzchen???

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Danke für die ausführliche Antwort!

Das mit dem kalt überwintern habe ich leider erst zu spät erfahren, wäre jetzt wahrscheinlich zu spät das noch "einzuleiten". Im moment stehen die beiden am Südfenster, der Raum ist zwar nicht direkt beheizt (Heizung aus), aber durch Rechner, Kühlschrank, Herd ect. immer ca. 20 ° C.

Ich habe überlegt, sie nächsten Winter ins Schlafzimmer zu stellen. Dort ist es immer ziemlich kühl, da wir das Fenster viel auf haben, würd sagen 8-12 °. Es ist aber ein Nordfenster. Wäre es trotzdem zur Überwinterung geeignet? Andere Möglichkeiten habe ich leider nicht, da wir in der Platte wohnen, höchstens auf dem Balkon ( Südseite).

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Ab wann kann ich eigentlich meine Venusfliegenfallen auf den Balkon stellen? Ich würde sie im Topf noch mal in Erde machen, wahrscheinlich im Balkonkasten. Ist das überhaupt sinnvoll?

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Hi, falls du sie nicht ins Schlafzimmer gestellt hast würde ich auf jeden Fall noch warten bis die Nächte sicher frostfrei sind. Ich glaube aber der kühlere Standort wäre gesünder wie die PC Heizung.

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Ab wann kann ich eigentlich meine Venusfliegenfallen auf den Balkon stellen? Ich würde sie im Topf noch mal in Erde machen, wahrscheinlich im Balkonkasten. Ist das überhaupt sinnvoll?

Eine im Winter warm im Zimmer überwinterte (und dadurch geschwächte) Venusfliegenfalle kannst Du im Frühjahr dann rausstellen, wenn die Tageshöchsttemperaturen draußen oberhalb Deiner Zimmertemperatur liegen, wenn die Tagesdurchschnittstemperatur draußen weniger als 10 Grad unterhalb Deiner durchschnittlichen Zimmertemperatur liegt und es außerdem nachts sicher frostfrei ist. Also ungefähr nach den Einsheiligen im Mai.

Wenn Du eine wärmegewohnte Venusfliegenfalle rausstellst, die nicht an kalte Temperaturen akklimatisiert ist, mußt Du beim geringsten Bodenfrost mit erheblichen Frostschäden an der Pflanze rechnen.

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Ok, also zum einen die Beiden ins kühle, wenn auch etwas dunklere Schlafzimmer umstellen und dann nach Eisheiligen auf den Balkon.

Was genau heisst hier "rausstellen"? Einzeln in Töpfen, im Gewächshaus oder wie? Ich würde mir Balkonkästen dranmachen und darin dann die Pflanzen samt Töpfe noch mal in Erde machen. Wäre das für die Pflanzen verträglich? Wie muss ich dann giessen?

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Von deinen Vorschlägen würde ich für Balkonkasten stimmen. In Carnivorensubstrat direkt eingepflanzt (keine ERDE :-?), Wenn du den Kastenrand 5-10 cm über den Torf ragen lässt kannst du so besser ein Microklima erzeugen, die Luftfeuchte bleibt besser erhalten, Bewässerungszuleitung nicht vergessen. Ist eigentlich identisch wie ein Moorkübel. Vogelschutz nicht vergessen und evtl knapp unter der Substratoberfläche einige klein Ablaufbohrungen setzen damit es bei Regen nicht zum Aquarium wird. Ein Gewächshaus ist eine Frage der Größe, Belüftungsmöglichkeiten und vor Allem Schattierung. Sonst könnte es leicht im Sommer ein Dampfkochtopf werden.

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naja, Gewächshaus ist vor allem auch eine Frage des Geldes. Mit Erde meine ich natürlich Carnivorensubstrat... war mir aber zu lang das Wort *G* Das Licht sollte kein Ding sein, wir haben eine wunderschöne Südseite als Balkon und den ganzen Tag die Sonne drauf (sofern sie scheint...) da auch aus keiner Richtung was im Weg steht, das Schatten machen könnte.

Wie muss ich dass mit der Bewässerungszuleitung machen?

Ich habe das jetzt so verstanden:

-Balkonkasten, ohne Ablauf, nur die Bohrungen wegen Regen

- Carnivorensubstrat ( Torf+ Quarzsand), da die Töpfe rein ( in denen noch das Substrat vom Kauf is - Umtopfen?)

-Vogelschutz - reicht da ein gespanntes Netz?

-Bewässerung - ich hatte daran gedacht, an den Enden jeweils Rohre einzugraben, in die ich giese ( enden ca. 2-3 cm über dem boden des Kasten), so dass das Wasser zum einen von unten an die Pflanzen kommt und ich zum anderen so ne Art Wasserstandskontrolle habe. Sinnvoll? Wenn nein- wie dann?

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Gewächshaus ist vor allem auch eine Frage des Geldes
;-) so war das auch nicht gemeint, ich hatte befürchtet du hast so ein Anzuchtteil aus Komplettkunststoff oder eine Folienkonstruktion im Auge. Wenn da die Sonne eine Stunde draufknallt gibt's drinnen nur noch Ratatouille :shock:

Deine Balkonkastenvorstellung ist o.k., ich würde aber bei der Größe nur 1 Stück Gartenschlauch dezent versteckt einsetzen. In meinem Moorbeet steckt ein 30er Rohrstück, das mir im Nachhinein schon zu dick ist, da es zwar in einem Reservoirkanister endet, das Wasser aber seine Zeit braucht um sich von dort zu verteilen. Du kannst für den schnelleren Zufluss durchaus Blähton oder kalkfreies Gestein als Drainage unten in den Kasten legen. Die Pflanzen direkt ohne Topf einsetzen, das gibt ihnen Platz zum entfalten. Das Originalsubstrat dran lassen, erspart den Umtopfstress. Das Vogelschutznetz so hoch anlegen, dass keine Vögel zum Boden durchpicken können. Ist ein sehr beliebter Spaß vor allem von Amseln!!! Und nicht zu großmaschig und zu straff spannen, bei mir haben sie es in 2 Wochen gerafft wie man dann einfach durchhüpft und wütet :-(

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Eins noch, ich habe auch das Glück mit einem Südbalkon, bekomme aber erst ab ca. 11:00 Uhr volle Sonne und da wirds ganz schön heiß. Du solltest bei deiner Lage evtl. über eine Mittagsschattierung nachdenken, um eine Bodenerhitzung zu vermeiden. Musst du aber vor Ort selbst beobachten wie warm der Kasten wird.

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Hallo!

Erst mal danke für die vielen Antworten. Es hat sich jetzt aber noch ein Problem ergeben... Mein Freund meinte, den Pflanzen könnte die Abluft der unter uns wohnenden Raucher nicht bekommen. ( Wenn unsere Balkontür offen ist, zieht der Rauch sofort rein, und wenn die im Sommer ständig auf dem Balkon rauchen, sitzt der Balkonkasten bildlich gesehen in einer Rauchwolke -.-)

Wie seht ihr das? Hat da jemand Erfahrung mit?

MfG, Nightlady

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Tipp: den Balkonkasten runter lassen und die vorher ausgehungerten und abgerichteten Pflanzen mit dem Befehl "Fass" auf eure Feinde hetzen :twisted::diablo:

Aber ich glaube nicht, dass es soooo schlimm ist, die sitzen ja nicht vor Rohren und bequalmen gezielt eure Pflanzen 24 Stunden 7 Tage in der Woche. Da dürften Raucher grundsätzlich keine lebenden Zimmerpflanzen mehr haben :roll:

Und diese Meinung ausgerechnet von einem lebenslangen überzeugten Nichtraucher ;-)

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