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Regenwürmer im Terrarium


Guest mrxdu

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Hi

ich habe ein Problem mit Regenwürmer :( . Die Würmer müssen bei irgendeiner Pflanze oder beim Torf dabeigewesen sein, da ich nichts anderes im Terrarium habe.

Eigentlich war der gesamte Boden mit Moos bedeckt, aber inzwischen wird alles von den Häufchen der Würmer überdeckt.

1. sieht es nicht mehr toll aus

2. ist es eklig, wenn man im Boden "gräbt" und ständig diese ekligen Viecher anpackt :)

3. wird der boden zu viel gelockert und die Pflanzen haben teilweise keinen halt mehr

Kennt ihr eine Möglichkeit die Viecher aus dem Terrarium zu bekommen? (einzeln herausnhemen ist nicht möglich, da es viel zu viele geworden sind)

Fressen die eigentlich nur abgestorbene Pflanzen?

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1.) joah, kann man sich vorstellen

frisst es deine Pflanzen oder das Moos auf ? Hast du Bilder von den Würmern? Wenn es solchen Schaden anrichtet, wie beschrieben sollte es kein Regenwurm sein. Aber die Familienverwandtschaft ist noch viel artenreicher ;)

2.) stark subjektiv, ich mag Oligochaeten.

3.) Eine Pflanze kann den Halt (wie beschrieben) nicht verlieren, es sei denn ihre Wurzeln werden entfernt. Denn wäre es in der Natur auch so, dass überall wo Regenwürmer und Co. (und die Bodenfauna ist sehr divers!) hausen, die Pflanzen den Halt verlieren, so müssten alle Pflanzen umfallen. Denn die Erde ist so ja immer gut gelockert.

Die sollten eigentlich abgestorbene Pflanzenteile fressen. Aber wir wissen ja nicht, was bei dir im Terrarium ist.

Das Substrat wechseln wäre eigentlich die einfachste Möglichkeit. Was hälst Du überhaupt für Arten in deinem Terrarium ?

Formaldehyd in Lösung treibt auch Würmer aus der Erde, aber das nur am Rande. Ist aber nichts fürs Zimmer (wie unten beschrieben), sondern eher was für Regenwurm - Langzeittests im Bezug auf bioakumulative Insektizide.

Denn ich empfehle dir nicht Insektizide (wie heißt das denn in diesem Fall ? Wurmkur ?) einzusetzen.

Der Umgang mit solch persistenten Stoffen kann bedenklich für die "Umwelt" sein.

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Kann mir das halt schwer vorstellen, vielleicht betrachten wir den Vergleich meinerseits in Anführungszeichen.

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Hey

Ich hab hier mal den Tipp bekommen, dass man das Substrat mit in Wasser aufgelösten Schneckenkorn gießen kann. Ich weis allerdings nicht, wie sich das im Terrarium auf die Pflanzen auswirkt und ob es überhaupt hilft. Eventuell kann Rolf mal etwas dazu schreiben?!...

Ich habe damit ausschließlich Pflanzen in Töpfen die im Sommer drausen standen (auf dem Erdboden) "gegossen" bzw. eingeweicht, es aber danach wieder ausgespült beim gießen, da die Töpfe auf einem Untersetzer im Zimmer stehen. Zur Anwendung kamen Nepenthes und auch mal eine Heliamphora meine ich, bin mir aber nicht sicher. Keiner Pflanze hat es geschadet, aber wie gesagt, ich wäre damit in geschlossenen Gefäßen vorsichtig. Substratwechsel ist sicher keine schlechte Idee, aber dann muss man das Terrarium auch gründlichst auswaschen und sämtliche Pflanzenwurzeln von Substrat befreien (wegens Eier usw.). Viel wichtiger wäre es doch zu erfahren wie die Würmer dareingeraten sind... damit das dann nicht wieder passiert. Ich konnte allerdings im Winter auf der Fensterbank in einem Nepenthestopf dennoch wieder einen Wurm finden...aber sonst keine Probleme bisher. (Ob ich allerdings nach dem letzten Sommer, diese Methode angewand habe, weis ich garnicht mehr so genau...)

Ich habe auch schon gelesen, dass ein längeres Tauchbad hilfreich sein könnte (in Wasser) weil dann (im Dunkeln) die Würmer aus dem Substrat kommen. Ich hatte damit aber keine Erfolge und länger als 48h Stunden wollte ich die Töpfe nicht Wässern. "Infizierte" Pinguiculatöpfe habe ich dann einem vollständigen Substratwechsel unterzogen, dann war Ruhe.

MfG

Stefan

EDIT: Da war jusch wohl schneller! :-)

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Rolf Zanchettin

Hallo,

viel mehr kann ich dazu auch nicht sagen. Wir haben die Methode damals draußen, allerdings im Freilandbecken angewandt. Den Pflanzen hat es nicht geschadet.

Du könntest es ja im Terrarium versuchen, ich würde allerdings danach das Substrat komplett austauschen, erstens sind dann eventuell vorhandenene und auf Dauer vielleicht doch schädllichen Schneckenkorn Rückstände weg, zweitens würden die vor sich hin verwesenden Wurmleichen, wie von jusch schon erwähnt, auf Dauer auch für einen zu hohen Nährstoffgehalt im Substrat sorgen.

Die schonendere Methode wäre natürlich die schon vorgeschlagene Überflutung und absammeln.

Viele Grüße

Rolf

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  • 3 weeks later...
Christian Mnich

Hallo,

also was anderes: Nachdem sich die GFP auch den Artenschutz auf die Fahnen geschrieben hat, ist es für mich undenkbar, die Würmer einfach so zu töten.

Es sind noch dazu auch für den Menschen sehr nützliche Tiere, die sich halt einfach verirrt haben.

Ich denke mit Handschuhen, Pinzette und der Methode der Überflutung ist Mensch und Tier am besten geholfen.

Grüße :-)

Christian

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