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Allgemeine Frage zur Luftfeuchtigkeit


mjom_mjom

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Nepenthes mögen es gerne sehr luftfeucht !

Weiß jemand, warum ???

Wäre nett, wenn jemand eine fundierte Antwort parat hätte...

Danke im Vorraus ^^

mjom

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Markus Welge

Könnte daran liegen, dass es Tropen-Bewohner und keine Wüstenpflanzen sind. ;-)

Viele Grüße

Markus

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War mir eigentlich klar, hier wieder nur dumme Antworten zu bekommen...

Also hat jemand eine Ahnung, warum das bei den Pflanzen so ist ????

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Daniel Eveslage

Auch auf die Gefahr hin, dass du meine Antwort auch als dumm abtust anworte ich trotz dem mal. Also die Antwort wurde dir schon gegeben, die Pflanzen stammen aus den Tropen, da ist es nun mal Luftfeucht. Die Pflanzen haben sich in ihrer Entwicklungsgeschichte an diese bedinungen angepast, so wie sich jede Tier und Pflanzenart an den Lebensraum anpasst. Und diese Bedingungen wollen die Pflanzen auch in der Kultur wieder finden.

Gruß Daniel

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die Frage finde ich durchaus interessant...wieso haben sich keine Nepenthes in gemäßigten Breiten entwickelt, oder wieso keine frostharten? Das sie sich ausschließlich in den Tropen "gebildet" haben muss ja einen Grund haben...das sie sich dann an das dortige Klima und an die hohe Luftfeuchte gewöhnt haben und ihre Lebensart dieses durchaus braucht ist dann natürlich klar...

MfG

Stefan

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Lukas Kreusch

weil wahrscheinlich die bedingungen für die entwicklungen von neps in den tropischen zonen am günstigsten waren/sind?

ich glaub das ist wieder eine von diesen "was wäre wenn" fragen, stimmts? ;-)im grunde genommen wäre alles möglich, evolutionär gesehen, aber es ist nunmal wie es ist ;-)wenn gott in seiner toolbox einen akkuschrauber anstatt hammer und nägel hätte würden jetzt wahrscheinlich in der antarktis die kannen von den bäumen hängen ;-)

Möglicher grund für die entwicklung in den tropen: größeres futterangebot oder niedrigere verdunstungsraten oder, oder, oder...

gruß,

lukas

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Andreas Melzer

Ich denke, dass das in den Tropen reichliche Angebot an Wasser essentiell für die Entwicklung dieser Art Fallgruben ist. An trockenen Standorten wäre der Wasserverlust über die Kannenflüssigkeit sicher viel zu hoch, und die Kannenflüssigkeit selbst "zu teuer". Außerdem spielt bei der Funktion des Peristoms eine gewisse Luftfeuchte eine direkte Rolle auf die Fangquote der Kannen.

Aber es gibt sicher auch biologisch fundiertere Gründe. :-)

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Andreas' Beitrag ist interessant. es ist naheliegend, dass bei niedrigerer Luftfeuchte die Kannenflüssigkeit schneller verdampft und dergleichen....

Ich finde das Thema durchaus interessant, und weil wir hier ja in einem Pflanzenforum sind, dachte ich, jemand weiß darüber genauer Bescheid...

Aber vielleicht muss man einfach sagen 'weil dort die günstigsten Bedingungen herrschen' abfinden, weil womöglich nicht mehr bekannt ist...

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C.Weinberger

Hallo!

Dr. Holger Bohn hat beim NRW Treffen in Bonn einen interessanten Vortrag gehalten. Kurz und knapp gesagt war das Ergebnis, dass nur ein feuchtes Peristom zu einer ordentlichen Fangquote führt. Ein trockenes hingegen ist weit weniger rutschig. Dazu wurden dann auch mehrere kleiner Filme gezeigt.

Ich habe mal gesucht und seine Dissertation gefunden. Die behandelt nun genau diese Thematik und geht noch um einiges weiter in die Materie.

Disseration von Dr. Holger Bohn

Es gibt nun mal Fragen die gehen tiefer als es scheint, sie deswegen direkt ins Lächerliche zu ziehen halte ich für unnötig.

Schöne Oster,

Christian

Edited by Guest
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Hallo

Wie hier schon ganz richtig geschrieben wurde von Surveiwel of the fittest. Möchte ich kurzs was sagen.

Also grundsätzlich ist es so das sich die Insektivorien schon ca in der Jurazeit von den"normalen" Pflanzen abspalteten und das überall auf dieser Erde zentral selbst wurde bewießen das Drosera auf den verschiedenen Kontinente allein entstanden sind und sich erst dann durch Artenvielfalt immer weiter selektiert haben.

Ähnlich ist das mit Nephentes sie hat sich abgespalten von einer Pflanze die schon lebte (in den Tropen) und sich sozusagen weiterentwickelt und das in den Tropen. Und aus dieser Art haben sich wieder einzelne selektiert so wie bei uns heute das züchten. Es könnte sogar sein das in 1 000 Jahren eine neue Spezies von Fleischfressenden Pflanzen dazukommt weil sich eine Pflanze zb der Primel weiterentwickelt hat.

Die Evulotion ist mit vielen Worten zu beschreiben: fastzinieren, verwierend, super toll, unbegrenzt fortsetzbar ..........

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Eike Matthias Wacker

Hi,

Ich denke, dass das in den Tropen reichliche Angebot an Wasser essentiell für die Entwicklung dieser Art Fallgruben ist. An trockenen Standorten wäre der Wasserverlust über die Kannenflüssigkeit sicher viel zu hoch, und die Kannenflüssigkeit selbst "zu teuer". Außerdem spielt bei der Funktion des Peristoms eine gewisse Luftfeuchte eine direkte Rolle auf die Fangquote der Kannen.

Als ob es im deutschen Moor kein Wasser gäbe... Es gibt doch aber auch Standortbilder, wo unsere lieben Neps nicht gleich in einer feuchten Baumkrone sitzen, sondern auf trockenen Fels oder Sand ihren Traumstandplatz gefunden haben.

Da wäre doch die Frage angebracht, warum sie dann keine "heliamphorische" Fallen gebildet haben, denn so haben mehr nutzen von den fast täglichen Regenschauern. (Bei den trockenen Standorten ist es aber praktisch gelöst, da sie ja ihre Deckel schließen können und so Wasserverlust einsparen können.)

Aber:

Meiner Meinung hat es sich so ergeben, und nun ist es so. Genau so gut kann man fragen, warum wir so aussehen, wie wir aussehen und nicht anders.

Surveiwel of the fittest.

Bist wohl gegen Anglizismen? ;-)

@Mods: Anscheinend fehlt uns ein Phylosophieforum!

Gruß

Eike

Edited by Guest
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Hi,
Aber:

Meiner Meinung hat es sich so ergeben, und nun ist es so. Genau so gut kann man fragen, warum wir so aussehen, wie wir aussehen und nicht anders.

Eike

Genau das ist es, womit ich mich nicht zufrieden gebe...

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Lukas Kreusch

Sind eigentlich alle Nepenthes gleich weit mit ihrer evolutionären entwicklung? Oder gibt es welche die z.B. weiter oder wehniger weit entwickelt sind?

Gibt es Pflanzen denen man es ansieht das sie mal Nepenthes waren oder Mal werden?

gruß,

lukas

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Eike Matthias Wacker

Nepenthes pervillei gehört zu den "minderen" Nepenthes, da z.b. die Kannen nicht sehr weit ausgebildet sind, wenn ich mich nicht ganz irre, ist dies aber auch mit N. madagascariensis so.

Liegt teilweise daran, dass sie nur wenig verschiedenes Genmaterial in der Umgebung haben, so haben es doch die Nepenthes in Indonesien einfacher.

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Rolf Zanchettin
Nepenthes pervillei gehört zu den "minderen" Nepenthes, da z.b. die Kannen nicht sehr weit ausgebildet sind, wenn ich mich nicht ganz irre, ist dies aber auch mit N. madagascariensis so.

Liegt teilweise daran, dass sie nur wenig verschiedenes Genmaterial in der Umgebung haben, so haben es doch die Nepenthes in Indonesien einfacher.

:roll:

Hallo,

aha, was bitte sollen "mindere Nepenthes" sein und wie sieht eine Kanne aus die "nicht sehr weit" ausgebildet ist ;?

Viele Grüße

Rolf

Edited by Guest
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Wo genau muss es die Nepenthes denn luftfeucht haben? An der ganzen Pflanze oder nur an den Kannen? Reichts denn aus, wenn sie nur im unteren Bereich luftfeucht gehalten wird, ich hab meine in nem kleinen Aquarium aus dem sie oben rauswächst.

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