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Kannen trocknen eine nach der anderen


Daniel Buchen

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Daniel Buchen

Einen wunderschönen guten Tag :-)

Vermutlich ein Thema was schon oft durchgekaut wurde und der ein oder andere hat vielleicht auch schon beim Topic mit den Augen gerollt. Ich habe auch brav die Suche benutzt, die mich teilweise weitergebracht hat.

Ich habe jetzt seid etwa 5 Jahren mit Carnivoren auf Anfängerbasis zu tun und hatte bisher mit jeder Art meine Probleme, bis auf meinen geliebten Baumarkt Sonnentau, der bestimmt 3 - 4 Jahre alt ist.

Jedenfalls habe ich mir mal wieder eine neue Kannanpflanze im Fachhandel gekauft und mich gleich verliebt. Es ist ein Hybrid und ich habe sie an ein Süd-Ost Fenster gehangen (Bilder im Anhang)

Die Pflanze bekommt morgens etwa 5 Stunden mehr oder weniger direktes Licht, den Rest des Tages bleibt es relativ hell an dem besagten Fenster. Ich gieße etwa alle 2 Tage mit Regenwasser und habe sie 3 mal täglich besprüt, was anscheinend schwachsinn ist.

Anfangs sah die Pflanze prächtig aus, heute sind überwiegend kleinere Kannen dabei von oben auszutrocknen, was ich solange akzeptiert habe, bis ich eine noch nicht voll ausgebildete Kanne sah, die ebenfalls schon zur Hälfte abgetrocknet war.

Während meinen Recherchen bin ich dann auf den Tipp mit dem Eintüten gestoßen, was ich mal versuchen werde und außerdem wurde erwähnt, die Pflanze würde sich an die anderen Verhältnisse (Fachhandel - Zimmer) mit der Zeit gewöhnen. Inwiefern ist das richtig und wenn ja, wie lange kann das Umstellen der Planze dauern?

Sorry wegen dem Extra Thread, ich habe echt Angst um die Gute :-(

Die ersten drei Bilder zeigen den Zustand unmittelbar nach dem Kauf:

SL272511.JPG

SL272516.JPG

SL272513.JPG

Im folgendem Bild habe ich die getrockneten Kannen markiert, man sieht auch die halb ausgebildete und trotzdem vertrocknete Kanne:

SL272639.jpg

Was ist nur los mit ihr und was kann ich besser machen? Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich schonmal eine Nepenthes hatte und die wuchs ganz ordentlich bei den selben Bedingungen.

Euch dann ein schönes Wochenende :-)

Bearbeitet von Dabby
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Eike Matthias Wacker

Du hast Recht! Dieses Thema wurde schon ein "paar" mal hier beantwortet.

Zu aller erst: Eine Nepenthes (hier deine N. x ventrata) kann auch wunderbar ohne Kannen überleben.

Kannen sind nicht unsterblich und sterben nach einer gewissen Zeit von oben nach unten ab, der untere Teil bleibt sogar noch eine ganze Zeit noch aktiv (anscheinend ein Wasserspeicher...).

Lass ihr ein halbes Jahr und wenn sich dann nix ändert, hast du keinen schönen Platz für sie. ;-)

Mal ein Tipp: Versuch sie - wenn sie überhaupt hängen muss - tiefer und näher ans Fenster zu hängen, so kommt noch mehr Licht an sie heran und vorallem an ihre neuen Blätter.

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Daniel Buchen

Hi,

Das die Kannen mit der Zeit absterben wusste ich, ich hatte ja schonmal eine, deswegen wurde ich auch erst skeptisch, als die neue Kanne sofort austrocknete.

Gut, ich hänge sie tiefer und warte.

Tja... und eine Kannenpflanze ohne Kannen :? naja. Dann habe ich da eben Blätter hängen, dafür habe ich sie aber nicht gekauft. ;-)

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C.Weinberger

Hallo Dabby!

Deinem eigenem Tread ist eigentlich nicht mehr viel hinzu zu fügen. Deine Pflanze scheint sich einfach nur an die neue Umgebung gewöhnen müssen. Je nach altem und neuen Standort dauert das etwa 2-4 Wochen. Ich denke du brauchst Dir keine all zu große Sorgen machen, an sich sieht die Pflanze ja ganz vital aus und die Bedingungen scheinen auch in Ordnung.

Gruß Christian

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Meine Ventrata brauchte sich nicht an die neue Umgebung Zuhause gewöhnen, sie fing gleich an zu wachsen und hat noch alle Kannen! Natürlich ist es normal daß mal eine abstirbt aber wenn soviele gleichzeitig, ist das nicht mehr so normal.

Wie lange hast du sie schon? Ich denke auch daß man erstmal abwarten muß. Entwickeln sich zur Zeit denn neue Kannen?

Und klar, man hat eine Kannenpflanze wegen der Kannen, sonst kann man sich ja sonst irgendeine Grünpflanze besorgen ;)

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Daniel Buchen

Ich habe die gute jetzt seid 2 oder 3 Wochen.

Aber !!! :-D Ich habe nochmal ein wenig gesucht und wahrlich! Eine Kanne im Halbausgebildetem Stadium gefunden und eine weitere Babykanne... beide sind wohl auf.

Also ich beobachte mal ein wenig... sollte aus den beiden nichts werden (die ältere ist schon sehr weit), dann versuche ich es eben mit dem Eintüten, vom Gefühl her würde ich aber sagen, das wird.

Nochwas: Auf diesem kleinen Etiket mit Pflegetipps steht noch folgendes: Ich ziriere:

Wenn ich zu lang werde Triebspitze abbrechen. Dann werden meine Kannen noch schöner.

Was heißt das und ist das sinnvoll?

Gute Nacht zusammen. :-)

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Hi, ich bin zwar kein Nepenthes-Experte, aber ich denke mal, dass das heißen soll, dass wenn die Pflanze zu hoch wird, man den "Stamm" zurückzuschneiden kann. Ich habe das auch mal irgendwo gelesen, dadurch soll die Pflanze "buschiger" werden.

Achja, ich hab gerade gefunden, wo ich das gelesen hab, und zwar bei Thomas Carrow:

Sehr viele Nepenthesarten wachsen im Alter bis über 10 Meter lianenartig in die Höhe.

Sie können jedoch durch Rückschnitt sehr kompakt gehalten werden, so erhält man sehr schöne verzweigte Pflanzen.

MfG Nils

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Ja, das stimmt, man kann sie zurückschneiden und an den Schnittstellen kommen meistens zwei neue Triebe. ABER, ich denke nicht daß wenn sie größer ist, und überall Kannen hat, dieses dann abschneiden möchte. Man kann eher zum Frühjahr wenn sie den Winter über ohne Kannen gewachsen ist, den Wintertrieb abscheniden um dann zum Sommer neue Kannen zu bekommen. Man sollte den Rückschnitte nicht öfter als 1x im Jahr machen.

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Eike Matthias Wacker

Bei mir kommt immer nur ein richtiger Trieb, der Rest wächst zwar zu einem "Knubbel", dieser bleibt aber danach inaktiv. Ab und zu wächst dann aber einer weiter.

@Petraskater, wo hast du diese Information her?

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Daniel Buchen

Also im Endeffekt eher eine sinnfreie Aktion oder? Ich habe nach oben im Prinzip genug Platz, wenn ich sie noch tiefer hänge, werde sie also ordentlich klettern lassen.

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Weil an meiner Ventrata zwei Triebe an der Schnittstelle gewachsen sind. Sorry, hätte nicht von meiner Pflanze auf schließen dürfen das alle es machen, aber ich kann mir vorstellen daß es öfter vorkommt.

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  • 6 Monate später...
Daniel Buchen

So, ich habe Gisela noch nicht beschnitten, sie ist ziemlich in die Höhe geschossen und die Limitierung die mein Fenster in der Höhe zulässt ist überschritten. Ich habe vor ihr jetzt zum Frühjar oben ein wenig abzunehmen, so dass wirklich alles ein wenig Sonne abbekommt und sie mehr Energie in die Ausbildung neuer Kannen investiert. Sie hat immernoch die Halbvertrockneten Kannen vom vergangenen jahr dran, ich denke auchnicht daran sie abzuschneiden es sei denn es wäre irgendwie sinnvoll.

Vergleichsbilder:

SL272511.JPG

Kannenpflanze.jpg

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Daran dass die Pflanze so in die Höhe geschossen ist siehst du ganz klar, dass sie viel zu wenig Licht bekommt. Die Blattabstände sind riesig, das ist ein ganz klares Indiz. Darüber hinaus nehme ich an, dass sie in einem beheizten Zimmer (sogar über der Heizung) hängt. Das bedeutet, dass die Luftfeuchtigkeit sich wie in jedem anderen beheizten Zimmer auf um die 35% einpendelt. Das ist selbst für eine Nepenthes x ventrata aus dem Baumarkt viel viel viel zu wenig. 50% müssen es mindestens sein, ab 60% kann man erst mit halbwegs ordentlichen Kannen rechnen. Du solltest die Pflanze aber jetzt nicht in den kalten Windergarten etc. hängen, denn kälter als Zimmertemperatur sollte es auch nicht werden. Mein Tipp wäre daher, dass du dir ein Terrarium und Zusatzbeleuchtung (1-2 normale Energiesparlampen mit 20W und Lichtfarbe 4000K sollten ausreichen) anschaffst und dann je nach Größe des Terrariums die Pflanze oben köpfst oder auch nicht.

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Daniel Buchen

Ja, das denke ich mir. Typische Winterbedingung hier. Das Fenster ist ein Ostfenster, das heißt, dass sie morgens direktes Sonnenlicht abbekommt und den Rest des Tages nur noch indirektes Licht. Ein Terrarium und künstliche Lichtquellen werde ich jetzt nicht anschaffen, ich warte einfach auf den Frühling. Bald kommt die Heizung wieder aus und sie bekommt wieder mehr Licht, wenn es dann so weit ist werde ich sie wohl auch vielleicht um die Hälfte beschneiden.

Edit: Oder wäre es besser jetzt schon da zu köpfen, wo die großen Abstände beginnen?

Bearbeitet von Dabby
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Hier im Forum steht an diversen Stellen, dass du die Nepenthes am besten nach dem dritten Blatt von oben köpfst. Dann kannste auch gleich nen Steckling machen. Oder du köpfst sie tiefer und zerschneidest dann das abgesägte Stück wie oben beschrieben.

Desweiteren ist Licht wohl bei Hybriden der ausschlaggebende Faktor, also ab an ein Südfenster. Meiner Erfahrung nach reichen schon 3- 4 Stunden direkte Sonne.

Du kannst deine Nepenthes auch hinstellen, dafür stellste sie auf ein oder zwei umgedrehte Übertöpfe für Pflanzen (wegen der kannen). Habe ich auch so, damit meine mehr licht auf alle Blätter bekommen, und höher am Fenster wachsen können.

Mfg, arne

Bearbeitet von Arne
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Daniel Buchen

In Ordnung, Ich habe ungefähr dort abgeschnitten, wo der lange Winteransatz anfing... um ehrlich zu sein, würde ich der Pflanze wirklich gerne ein Süd Fenster zur Verfügung stellen, ich wohne allerdings noch Zu Hause und das Zimmer nebenan belagert meine Schwester.

zum Licht... wie gesagt, im Winter ist es wirklich nicht so prickelnd, aber in den sonnigeren Monaten sind tatsächlich mehrere Stunden direkte Sonne drin und richtig dunkel ist es nie, das bestätigt auch die tatsache, dass die Pflanze im Sommer nicht so hoch gewachsen ist, da sie da offenbar genug Licht hatt.

Abhängen werde ich sie nicht.. sie hängt jetzt schon sehr tief und mehr Licht gäbe es jetzt nicht mehr, wenn ich sie auf einen umgedrehten Blumentopf stelle.

danke für die Hilfe.

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