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Hallöchen mal wieder,

Ende Oktober wird die Überwinterung ja anstehen und solangsam aber sicher suche ich ein Plätzchen dafür bei uns zuhause.

Folgende Pflänzchen sollen überwintern (capensis, Nepenthe und aliciae gehen im Winter ins kühlere Schlafzimmer oder auf den Küchenschrank):

Dionaea muscipula (3 Töpfe)

Drosera rotundifolia

Sarracenia stevensii

Aktuell stehen alle Pflanzen in passende Plastiktöpfe auf dem Balkon.

Zur Auswahl für die Überwinterung habe ich folgende Möglichkeiten:

1. Überwinterung auf dem Balkonfensterbrett nach draußen. Hier könnten ja aber die kompletten Töpfe einfrieren.

2. Keller. Die Kellerfenster sind recht klein und es gibt auch so gut wie kein Licht durch die Fenster.

3. Dachspeicher, unisoliert. Dieser hat ein Schrägfenster wo Sonne auf die Pflanzen scheinen könnte, jedoch ist dieser wie geschrieben nicht isoliert (man kann die Dachziegel sehen und nach unten zu's auch durch schauen).

4. Treppenhaus. Das Treppenhaus hat sehr große Fenster, hier ist allerdings das Problem das ich die Pflanzen auf den Boden stellen müsste, da für ein Regal dort kein Platz ist und die Pflanzen so eigentlich immer nur im Schatten stehen unter dem Fenster.

5. Treppenhaus. Auf dem Heizungszählerschrank. Auch hier gibt es keine direkte Sonne sondern nur indirektes Licht das leicht in unser Stockwerk scheint. Das ganze ist auch eher dunkel.

Für Moorkübel etc. gibts hier keine Chance. Die Kühlschranküberwinterung dürfte wohl nur für die VFF gehen so das ich für die anderen Pflänzchen immer noch das Problem habe.

Mit bitte um Hilfe :-D

Edited by Guest
Eike Matthias Wacker
Posted (edited)

Ich fang dann mal an:

Drosera rotundifolia kann auch bei durchgefrorenen Töpfen draußen stehen. Sarracenia würde auch so funktionieren, wenn die Pflanze dran gewöhnt ist.

Wo du deine Pflanzen hinstellen kannst, kann man nicht wirklich genau sagen, wenn keine Temperatur genannt wird, schließlich ist "kühl" recht subjektiv. Die Sarra würd ich also nach Gefühl eher auf den Dachboden stellen.

Bei der Kühlschrankmethode solltest du auf Schimmel achten, der kann leicht kommen!

Edited by Guest
Posted (edited)
Ich fang dann mal an:

Drosera rotundifolia kann auch bei durchgefrorenen Töpfen draußen stehen. Sarracenia würde auch so funktionieren, wenn die Pflanze dran gewöhnt ist.

Wo du deine Pflanzen hinstellen kannst, kann man nicht wirklich genau sagen, wenn keine Temperatur genannt wird, schließlich ist "kühl" recht subjektiv. Die Sarra würd ich also nach Gefühl eher auf den Dachboden stellen.

Bei der Kühlschrankmethode solltest du auf Schimmel achten, der kann leicht kommen!

Hi danke für die Antwort. Muss dazu sagen, das rotundifolia noch sehr jung ist (siehe hier: http://esistgenug.files.wordpress.com/2009/09/fleischiumtopf9.gif?w=432&h=576 )

Auch die Sarra ist noch recht jung und habe ich erst seit heute. ich denke nicht, das sie bereits daran gewöhnt ist. Die Wintertemperaturen hier sind recht wechselhaft, teilweise recht warm, teilweise bitterkalt. Würdest du generell zum Dachboden für alle Pflänzchen tendieren (einschl. VFF?). Ich frage mich halt ob dort wirklich die Pflänzchen sicher sind, da wie gesagt das ganze alles andere als isoliert ist. Gut Eiszapfen gibts dort oben nicht und im Sommer staut sich regelrecht die Wärme darin (so locker 45 Grad) aber ob der Speicher die Kälte zumindest halbwegs abwehrt weiß ich halt nicht. Würde da evtl. Luftpolsterfolie oder ähnliches um die Töpfe herum funktionieren?

//EDIT: Jutesäcke hätte ich auch noch zur Verfügung um die Töpfe zu schützen. Die würde ich dann einfach darum wickeln.

Andere Frage noch zusätzlich: Anstauverfahren bei Winterruhe ist ja nicht? Von oben gießen soll man ja aber auch nicht oder ist das im Winter dann doch besser?

Edited by Guest
Eike Matthias Wacker
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Wie du schriebst, ist es augenscheinlich der hellste Platz im Haus.

Du solltest mal messen, wie warm (bzw. kalt) es an den Plätzen ist, bevor du die Pflanzen in die Überwinterrung bringst. Natürlich wäre es besser, die Töpfe vor dem Durchfrieren zu schützen.

Zu dem Anstauverfahren im Winter habe ich nicht wirklich viel Erfahrung, da alle meine winterharten Pflänzchen im Moorbeet stehen. Würde aber von unten gießen, Töpfe eine Zeit lang im Wasser stehen und danach das Wasser weggießen.

Achja, Nepenthes ist tropisch, will also warm bleiben.

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Wie du schriebst, ist es augenscheinlich der hellste Platz im Haus.

Du solltest mal messen, wie warm (bzw. kalt) es an den Plätzen ist, bevor du die Pflanzen in die Überwinterrung bringst. Natürlich wäre es besser, die Töpfe vor dem Durchfrieren zu schützen.

Zu dem Anstauverfahren im Winter habe ich nicht wirklich viel Erfahrung, da alle meine winterharten Pflänzchen im Moorbeet stehen. Würde aber von unten gießen, Töpfe eine Zeit lang im Wasser stehen und danach das Wasser weggießen.

Achja, Nepenthes ist tropisch, will also warm bleiben.

Hi nochmals, also mein Frauchen und ich haben glaube ich dank dir eine Lösung gefunden :-D

Wir werden die Pflanzen oben auf den Dachboden stellen und die Töpfe mit Jute umwickeln (wegen evtl. Gefrieren der Töpfe). Als eine Art kleine Wärmeisolierung habe ich dort oben noch einiges an Holz liegen (von alten Schränken wo ich wegschmeißen wollte *g*) das ich um die Töpfe legen werde, so das bei starken Frösten das ganze halbwegs abgeschirmt wird. Ich habe eben auf fleischfressendepflanzen.de nochmals die Optimaltemperaturen durchgelesen und auch die Beipackzettel von Tropico-Pflanzenwelt für meine 2 kleinen Neulinge angeschaut wegen Überwinterungstemperatur. Die VFF kommt mit bis zu -10 Grad aus (besser natürlich darunter) und kälter sollte es dadurch ja durch unsere unprofeesionelle Abschirmung dann auch nicht werden und ich denke das bei einem Dachboden das auch eigentlich nicht passieren kann (immerhin schirmt er ja von außen schon ab nur halt nicht dicht). Die rotundifolia ist winterhart, jedoch werde ich auch diese in Jute einwickeln (also den Topf) weil das durchgefrieren für das kleine Pflänzchen sicherlich recht schwer wäre. Bei der stevensii werde ich ebenso verfahren. Da ich eh jeden Tag hoch muss zum evtl. bewässern (je nach Feuchte des Substrats) merke ich dann ja auch wie kalt es ist in etwa (wenn man den Atem sieht auf dem Dachboden z.B. ^^). Sollte es zu kalt werden, kommen die Pflanzen für die Tage dann in den doch leider eher schattigen Hausgang. Und wenn alle Stricke reisen, habe ich noch die Möglichkeit einfach einen Waschzuber mit Laub voll zu hauen das ja bekanntlich vor Frost schützt und dadrin die Pflanzen einzubetten mitsamt Topf. :-D

Bevor ich den Thread eröffnet hatte, habe ich mir die ganze Zeit überlegt wie ich das im Keller am besten bewerkstellige, jedoch ohne Stromanschluss (bzw. ohne Steckdose) erledigt sich das ja eh *g*.

Nochmals vielen Dank für deine Meinung ;-)

Die Nepenthes wie auch aliciae und capensis kommen in die Wohnung wobei alle drei weg vom Fensterbrett kommen, wegen der Heizung (die beiden Droseras mögens wohl im Winter etwas kühler und die Nepenthes braucht ja eine hohe Luftfeuchte die durch die Heizung eher nicht gegeben ist).

Achja für die Leute wo eine Jung-Nepenthes in der Wohnung bzw. auf dem Balkon aktuell halten und ein Problem wegen nasse Füsse und Luftfeuchte haben:

Wir haben so einen Kinderspielzeugtopf-Sieb genommen (sieht aus wie kleiner Plastiktopf nur halt als Sieb) worauf die Nepenthes steht. Unter diesem Sieb haben wir einen normalen Untersetzer den wir mit Wasser füllen. So bekommt die Nepenthes gerade an warmen Tagen gut Luftfeuchtigkeit ab, hat aber trockene Füsse. Wenn man gießt läuft das Wasser was zuviel ist einfach durch den Sieb in den Untersetzer Man kann natürlich auch einfach einen 2. Untersetzer oder einen kleinen Topf den man umdreht als diese Insel benutzen. Das ganze klappt echt bombig. Unser Jungpflänzchen bildet auf einmal Kannen an so gut wie jedem Trieb. So sieht das ganze bei uns aus: fleischiumtopf10.gif?w=432&h=576

So, etwas vom thema abgekommen, aber evtl hilft es ja jemanden *g*.

Nochmals danke für deine Meinung :-D

Posted (edited)

Hallo,

Ich hatte mir vor 2 Jahren meine rotundifolia bei Tropico-Pflanzenwelt bestellt und letztes Jahr auch 4 S. stevensii.

Die rotundifolia (waren 10 Stück... 5 junge und 5 dreijährige) hab ich allesamt in einen Mörtelkübel aus dem Baumarkt gepflanzt und es ist ein richtiger Pflanzenteppich daraus geworden. Die Pflanzen hatten schon im Ersten Jahr Frost bis -20° C gehabt und haben es alle überlebt. Die stevensii habe ich an meinem Teich und im Moorbeet untergebracht und die leben auch alle noch. Ich hatte mich aus Vorsicht rückversichert bei Tropico und die haben mir gesagt das die Pflanzen alle schon draußen aufwachsen und die Pflanzen, außer das es darauf schneit, keinen Schutz bekommen. Wie es aussieht wenn die Pflanzen im Topf bleiben kann ich aber nicht sagen. Zumindest wenn es unter -10°C werden würde ich die reinholen und dann wieder rausstellen.Drinnen lassen würde ich die Pflanzen jedoch Grundsätzlich nicht dann fangen diese irgendwann an zu schwächeln und die Gefahr von Schimmel ist auch ständig gegeben.Sobald die Töpfe gefroren sind brauchst Du sowieso nicht mehr wässern.Ich habe auch schon einmal auf ein paar Töpfen mit D.filiformis und Dionaea einen Haufen Schnee gemacht fast 1 Meter hoch und die haben das überlebt. Unten im Schneehaufen war die Temp. höher als außerhalb des Haufens ist also auch ein Schutz würde ich sagen.

Gruß

Karlheinz

Das mit dem Laub würde ich lassen. Denn wenn es anfängt zu verrotten dann bilden sich bekanntlich Pilze. It´s not good.

Edited by Guest
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Hallo,

Ich hatte mir vor 2 Jahren meine rotundifolia bei Tropico-Pflanzenwelt bestellt und letztes Jahr auch 4 S. stevensii.

Die rotundifolia (waren 10 Stück... 5 junge und 5 dreijährige) hab ich allesamt in einen Mörtelkübel aus dem Baumarkt gepflanzt und es ist ein richtiger Pflanzenteppich daraus geworden. Die Pflanzen hatten schon im Ersten Jahr Frost bis -20° C gehabt und haben es alle überlebt. Die stevensii habe ich an meinem Teich und im Moorbeet untergebracht und die leben auch alle noch. Ich hatte mich aus Vorsicht rückversichert bei Tropico und die haben mir gesagt das die Pflanzen alle schon draußen aufwachsen und die Pflanzen, außer das es darauf schneit, keinen Schutz bekommen. Wie es aussieht wenn die Pflanzen im Topf bleiben kann ich aber nicht sagen. Zumindest wenn es unter -10°C werden würde ich die reinholen und dann wieder rausstellen.Drinnen lassen würde ich die Pflanzen jedoch Grundsätzlich nicht dann fangen diese irgendwann an zu schwächeln und die Gefahr von Schimmel ist auch ständig gegeben.Sobald die Töpfe gefroren sind brauchst Du sowieso nicht mehr wässern.Ich habe auch schon einmal auf ein paar Töpfen mit D.filiformis und Dionaea einen Haufen Schnee gemacht fast 1 Meter hoch und die haben das überlebt. Unten im Schneehaufen war die Temp. höher als außerhalb des Haufens ist also auch ein Schutz würde ich sagen.

Gruß

Karlheinz

Das mit dem Laub würde ich lassen. Denn wenn es anfängt zu verrotten dann bilden sich bekanntlich Pilze. It´s not good.

Hallöchen, ja ich weiß das die Pflanzen von Tropico wirklich winterhart sind wenn es dabei steht (keine Gewächshausware :-D ) allerdings will ich das mit den durchgefrorenen Töpfen mir ersparen wenn möglich. Ich habe jetzt 3 Jutesäcke zu hause die ich zerschneiden werde und um die Töpfe wickeln werde. Da ich vor kurzem eine Spülmaschine bekommen habe, steht oben auf dem Dachboden ein Küchenschrank ohne Arbeitsplatte (also nach oben und vorne offen da Türen weg). Diesen Schrank werde ich einfach unter das Fenster dort stellen und die Pflänzchen da reinsetzen. So sind sie durch die Jute vor durchgefrorenen Boden wie auch generell von eher kälteren Tagen durch den Schrank halbwegs geschützt.

An die Gefahr mit dem Laub hatte ich echt nicht gedacht, danke für den Hinweis ;-)

Das ich die Pflanzen nicht auf dem Balkon überwintern lassen will, hat den Grund, das ich auch teilweise Baumarktpflanzen habe, die dem Wetter einfach nichts entgegensetzen können. Auch macht mir der Frost auf dem Balkon eher weniger Sorgen als eher das Wetter an sich (wenn es hier stürmt dann richtig und zwar so das auch mal Pflanzen durch die Luft fliegen können, bestes Beispiel ein nachbar dem sein Tannenbaum die Flatter vom Balkon machte).

Genau deshalb will ich sie eigentlich etwas schützen und denke das der Dachboden hier echt das beste wäre. Es ist recht kühl dort, durch die Nichtisolierung aber auch Unwettergeschützt. Ich denke mit der Küchenschrank-Fenster-Jute-Versorgung sollten es alle Pflänzchen packen.

Normweise würde ich die Pflanzen am liebsten in den Garten setzen (wir haben 300 qm), allerdings spielen da die anderen Hauseigentümer nicht mit (2 Häuser a 6 Parteien) so das mir schlichtweg das einsenken eines Moorkübels oder aber die Anlage eines kleinen Moorbeets verweigert wird :roll:

Aber kommt Zeit kommt Rat :-D

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Hellöw

Dann hab ich noch eine Frage zum überwintern.

könnte man auch trockenes Sphagnum auf die Pflanzen legen, damit diese noch ein wenig wärme haben?

Würden sie so den Winter überleben?

Masse: 30 cm lang, 18 Hoch, 22 cm Breit.

Nicht gerade riesig, denn für grössere Gefässe fehlt der Platz..

Mfg

Posted

Hallo ,

Hab ich mit trockenen Sphagnum noch nicht probiert. Besser ist wohl lebendes. Generell würde ich mir nicht so viele Sorgen machen was das überwintern angeht wenn es winterharte Pflanzen sind.

@Emotopia: kannst doch auch die Luftpolsterfolie nehmen die von Tropico mitgeliefernt wird. Also ich meine die Verpackung das geht doch auch oder irre ich da? Im Gewächshaus bei mir macht das im Winter schon 3-4 Grad aus wenn solche Folie rangetakert habe.

Gruß

Karlheinz

Posted

@N.Fan

Von den Maßen Deines Gefäßes her liest es sich, als ob Du Deine Karnivoren in einem Balkonkistl hältst. Das ist's auch, worin meine den Winter über überleben sollen. Allerdings nicht auf einem Balkon/Terrasse, sondern draußen vorm Fenster. Willst Du die Pflanzen draußen überwintern? Dann ist getrocknetes Sphagnum wohl nicht so gut geeignet. Beim leistesten Windhauch fliegt es davon. Ich hab mir Flies und Luftpolsterfolie besorgt. Damit werden die Balkonkästen im Winter vor der Kälte geschützt. Die Pflanzen sind seit April/Mai im Freien und das Sphagnum ist in der Zeit gut angewachsen und wuchert auch. Das ist auch ein recht guter Schutz und die Pflanzen sind ans Draußensein sehr gut gewöhnt. Im alleräußersten Fall des Falles (also bei Barfrost oder Temperaturen unter 20 Grad minus) werd ich die Pflanzen wohl kurzfristig reinholen müssen, bis die Temperaturen wieder etwas gemäßigter sind. Die Pflanzen, ob die's bei mir geht: div. Sarracenia (Hybriden und artenrein), D. rotundifolia, D. intermedia und ein Naturhybride der beiden, D. capensis (als Versuch) und eine temperierte heimische Pinguicula. Mal sehen, wie's läuft.

lg only_eh

Posted (edited)
Hallo ,

Hab ich mit trockenen Sphagnum noch nicht probiert. Besser ist wohl lebendes. Generell würde ich mir nicht so viele Sorgen machen was das überwintern angeht wenn es winterharte Pflanzen sind.

@Emotopia: kannst doch auch die Luftpolsterfolie nehmen die von Tropico mitgeliefernt wird. Also ich meine die Verpackung das geht doch auch oder irre ich da? Im Gewächshaus bei mir macht das im Winter schon 3-4 Grad aus wenn solche Folie rangetakert habe.

Gruß

Karlheinz

Japp, ist aber leider zu wenig und im Baumarkt bei uns kostet zusätzliche Folie mehr als ein Jutesack den ich zerschneiden kann witzigerweise. Ich habe heute angefangen die Nepenthes Hybriden reinzuholen und sie danach in geeignete Standorte in den Zimmern zu verteilen (Heizung ist tabu ^^). Auch die D. capensis, sowie D. aliciae habe ich vorsorglich reingeholt, da diese zwar das ganze zwar womöglich überstehen aber so ist es mir sicherer (macht bei denen 2 ja nichts wenn sie in die Wohnung reingeholt werden). Der Rest steht weiter brav draußen aktuell, auch wenn es zurzeit richtig bitter kalt wird und sobald die richtig tiefen Temperaturen los gehen gehts dann ab auf den Speicher. Aktuell könnte ich selbst wenn ich wollte die Pflanzen gar nicht auf den Dachspeicher stellen, da dieser immer noch zu sehr aufgeheizt ist. Aber bei dem Wetterchen hier, weiß man eh nie so recht, evtl. bleiben sie ja auch den ganzen Winter über draußen.

Schlachtplan 1 bei mäßigem Winter:

Draußen lassen solange es geht, bei Bedarf Töpfe umwickeln wegen Gefrierschutz. Notfalls ein paar Tage in den Hausgang damit wenn es zu kalt werden sollte. Dann sterben zwar einige Pflänzchen oberirdisch komplett ab (also wenn sie auf dem Balkon überwintern), aber die treiben ja dann umso schöner wieder aus.

Schlachtplan 2 bei starkem Winter:

Draußen lassen solange es geht, bei Bedarf dann komplett umsiedeln auf den Dachspeicher inkl. Gefrierschutz um den Topf.

Denke das das so ganz gut funktionieren wird.

Achja wie in einem anderen Thread damals herumgefragt (wegen Umtopfen jetzt noch) haben die Pflanzen das doch sehr gut überstanden. Tautröpfchen bilden sich wieder auf den Drosera's und die anderen wachsen fleissig weiter. Ich habe eigentlich damit gerechnet das sie eine Art Schock bekommen, aber anscheinend gefällt ihnen das neue Substrat richtig gut *g*.

Ich finde es aber wirklich interessant wie hier verschiedene Methoden angewand werden von den einzelnen Nutzern, damit die Pflanzen gut über den Winter kommen, ferner zeigt es mir, das ich wohl nicht der einzige bin der in den Karnivoren mehr als eine einfache Pflanze sieht :-D

Zum Thema Sphagnum: Ich besitze leider keines aktuell, werde aber für nächstes Jahr welches über das Forum hier besorgen und dann kultivieren (ich habe bei Tropico einfach mal angefragt wie ich das am besten bewerkstellige und man konnte mir da sehr gut helfen ^^). Jetzt noch welches anzupflanzen lasse ich lieber, da es sich eh wahrscheinlich nicht mehr wirklich festsetzen würde. So und jetzt gehe ich mal die Unterteller mit Wasser auffüllen (bzw. Nepenthes von oben begießen), die süffeln zurzeit zwar weniger als sonst, aber dennoch gut einige Kanister im Monat weg. Sollte jemand also aus dem Raum HP oder MA kommen und zuviel Regenwasser übrig haben, als her damit, spare ich mir schon einmal das destillierte (Aktuell nur noch ein halber Kanister Regenwasser da). :lol:

Edited by Guest
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Hallo,

Lass Dir doch das nächste Mal einfach das Paket nur mit Luftpolsterfolie ausstopfen und sag den Leuten bei Tropico sie sollen die Airpacks weglassen dafür. So mache ich das immer. Da brauchst Du auch keine Säcke mehr kaufen...

Schlachtplan 2. klingt am Besten.

Wegen jetzt noch umtopfen: Also ich topfe meine nicht winterharten seit Jahren immer vor dem reinholen noch einmal um schon um mir keine Schädlinge einzuschleppen. Bis jetzt habe ich nie Verluste gehabt.

Methoden hat wohl jeder seine eigene aber es spricht nichts dagegen anderer Leute Erfahrung zu übernehmen das spart Verluste.

Mal eine frage Emotopia wo wir schon Mal bei dem Thema sind: hast Du schon einmal was von den Tropicos geschenkt bekommen? Ich find die Leute einfach echt Klasse... könnten meine guten Nachbarn sein. Ich bestelle dort seit 2006 und hab schon Schätzungsweise für 100 Euro Pflanzen und Zubehör geschenkt bekommen. Genau gemerkt hab ich es mir zwar nicht aber war auch schon Mal was dabei was ich schon hatte. Ist ja aber auch erst einmal Zweitens. Ich hab die Pflanzen dann immer verschenkt und andere damit angesteckt. :-D

Im Übrigen auf der GFP Homepage sind die unter Gewerbliche Anbieter nicht zu finden obwohl die meiner Meinung nach mit die billigsten sind und schon seit 2002 glaube ich im Web anwesend sind.Zumindest habe ich bei den anderen Anbietern noch nie etwas geschenkt bekommen und sogar schon Totalverluste gehabt.Qualität stimmt auch würde ich sagen.Mir sind erst 2 Pflanzen von denen eingegangenund das war mehr meine Schuld (Ich war zu blöd bzw. zu hastig beim auspacken und hab damals meine Zwergdrosera mit heraus gezogen.Wurzeln abgerissen und damit Pflanze im A...).Ich finde die gehören da mit rein oder muß man das bezahlen?

Gruß

Karlheinz

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Hallo,

Lass Dir doch das nächste Mal einfach das Paket nur mit Luftpolsterfolie ausstopfen und sag den Leuten bei Tropico sie sollen die Airpacks weglassen dafür. So mache ich das immer. Da brauchst Du auch keine Säcke mehr kaufen...

Schlachtplan 2. klingt am Besten.

Wegen jetzt noch umtopfen: Also ich topfe meine nicht winterharten seit Jahren immer vor dem reinholen noch einmal um schon um mir keine Schädlinge einzuschleppen. Bis jetzt habe ich nie Verluste gehabt.

Methoden hat wohl jeder seine eigene aber es spricht nichts dagegen anderer Leute Erfahrung zu übernehmen das spart Verluste.

Mal eine frage Emotopia wo wir schon Mal bei dem Thema sind: hast Du schon einmal was von den Tropicos geschenkt bekommen? Ich find die Leute einfach echt Klasse... könnten meine guten Nachbarn sein. Ich bestelle dort seit 2006 und hab schon Schätzungsweise für 100 Euro Pflanzen und Zubehör geschenkt bekommen. Genau gemerkt hab ich es mir zwar nicht aber war auch schon Mal was dabei was ich schon hatte. Ist ja aber auch erst einmal Zweitens. Ich hab die Pflanzen dann immer verschenkt und andere damit angesteckt. :-D

Im Übrigen auf der GFP Homepage sind die unter Gewerbliche Anbieter nicht zu finden obwohl die meiner Meinung nach mit die billigsten sind und schon seit 2002 glaube ich im Web anwesend sind.Zumindest habe ich bei den anderen Anbietern noch nie etwas geschenkt bekommen und sogar schon Totalverluste gehabt.Qualität stimmt auch würde ich sagen.Mir sind erst 2 Pflanzen von denen eingegangenund das war mehr meine Schuld (Ich war zu blöd bzw. zu hastig beim auspacken und hab damals meine Zwergdrosera mit heraus gezogen.Wurzeln abgerissen und damit Pflanze im A...).Ich finde die gehören da mit rein oder muß man das bezahlen?

Gruß

Karlheinz

Da das bei Tropico meine erste Bestellung war wusste ich ja auch nichts von den Packs, aber ist ne super Idee. Geschenkt bekommen habe ich 10 kleine Töpfchen extra, die ich auch recht gut gebrauchen konnte. Zurzeit habe ich ein bisschen E-Mail-Kontakt mit den Leuten dort und sie sind sehr symphatisch. Auch wurde angekündigt das ich wohl ein Extra-Geschenk zum Geschenk bekomme (aufgrund meines Blogeintrags über Ihren Shop) bei der nächsten Bestellung (was ich damit aber nicht bewirken wollte ^^). Das es auch Pflanzen gratis dazu gibt ist ja Hammer :shock:

Ich war wie in meinem Blog bereits geschrieben regelrecht begeistert von der sicheren Verpackung. Sogar das Substrat war noch feucht :-D

Ich denke das Tropico nicht auf der GFP ist da es entweder wohl kosten wird oder aber sie wegen Kleinunternehmensstatus nicht als Gewerbe angesehen werden (was wenn das stimmen würde eine Sauerei wäre aber gerade mit der Gewerbeart haben die meisten Probs bei solchen Sachen wie Eintragung in Listen als Firmen, oder gar nur der Eröffnung eines Geschäftskontos und ja ich spreche aus Erfahrung ^^). Das mit dem anstecken kann ich bestätigen, meine Familie hat bereits Interesse angekündigt an Blattstecklingen *g*.

Achja ich habe jetzt doch hier mal im Forum mit jemanden noch Kontakt aufgenommen der Sphagnum verkauft. Der Preis passt meiner Ansicht auch, so das ich das doch bei der Überwinterung bzw. davor noch oben auflegen werde so das auch die Oberfläche etwas abgesichert ist (außerdem siehts auch schöner aus ^^). Hier noch eine Frage: Ich besitze eine Miniversion einer rotundifolia (also wirklich noch ein Baby), würde hier das Sphagnum nicht die komplette Pflanze überwuchern? Genauso wie bei der VFF, hier habe ich auch ganz kleine Pflänzchen wo ich mir wegen Überwachsen Sorgen mache. Generell kann man Sphagnum doch zu allen Karnivoren geben also als Verschonerung oben rauf. Im speziellen: Dionaea Muscipula, D. aliciae, D. capensis, D. rotundifolia, N. alata (Baumarkthybrid), Sarracenia stevensii?

Posted (edited)

Hast du jetzt 10 Töpfe mit Pflanzen oder nur 10 kleine leere Töpfchen geschenkt bekommen?

Also ich bekomme grundsätzlich ausgewachsene, kräftige Pflanzen geschenkt, wenn ich bei dem Dealer meines Vertrauens :-D mal wieder eine Bestellung los werde.

Sichere Verpackung schätze ich ebenfalls, ich bekam letzens sogar eine ca. 20 cm hohe, blühende Utricularia (ich glaube, es war eine U. cornuta) als Geschenk dazu, die war perfekt verpackt. Und nasses Substrat halte ich für selbstverständlich, alles andere wäre grob fahrlässig und eine Sauerei.

Und von der Auswahl her finde ich Tropico eher mäßig, habe da ganz andere Versender kennen gelernt, die regelmäßig (auch im Herbst) so um die 200 Arten anbieten.

Bei Tropico finde ich derzeit 24 Angebote, davon kann man locker mal 5-8 abziehen, da es sich nur um verschiedene Größen ein- und derselben Pflanze handelt.

Und außer den Arten Dionaea, Drosera (Standart) und Sarracenia finde ich da überhaupt nichts.

Finde ich weder besonders berauschend noch prickelnd, bei vielen Privatanbietern hier bekommst du die 3fache Auswahl zu einem besseren Preis (schon mal in die Pflanzenvermittlung oder Angebote/Gesuche geschaut?).

Übrigens denke ich, das Tropico einfach nicht auf der G.F.P. Seite ist, weil vielleicht noch keiner der Verantwortlichen hier mal verbeigeschaut und um Aufnahme in die Liste gebeten hat. Das ist allerdings nur eine Vermutung.

Und als Gewerbebetrieb müssen sie sich m.M. nach sowieso anmelden, Kleinunternehmer hin oder her, alles andere würde wohl Steuerhinterziehung bedeuten.

Ist aber auch nur mein persönliches Rechtsverständnis ohne Anspruch auf Rechtssicherheit.

Und last but not least:

Damit möchte ich weder auf Tropico rumhacken, sie schlecht machen noch dir Tropico ausreden, ich finde nur, man kann es besser und professioneller machen, dazu findest du hier jede Menge Beispiele.

Werbung gehört halt zum Leben, wer nicht mit der Klapper rasselt, der wird überhört (übersehen).

Ich hätte nichts dagegen bzw. würde es mir sogar wünschen, wenn eine® der Verantwortlichen von der Firma sich hier mal blicken lassen würde, wenn die das professionell betreiben, bekommt unsereins garantiert gute Ideen und Tipps.

Und einem Eintrag in die Anbieterliste würde dann wohl auch nichts im Wege stehen, schätze ich.

Edited by Guest
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Hallo,

Mit dem Geschenk kannst Du Dich voll darauf verlassen wenn die es sagen.Ich hab auch einmal eine 4 oder 5 Jahre alte s. flava geschenkt bekommen...zu Weihnachten. Ich bin aber auch so ein Süchtiger Vielbesteller.Ich dachte immer als Kleinunternehmer hat man nur beim Finanzamt einen Vorteil ist aber trotzdem Unternehmer.Naja schon blöd wenn das ist wie Du sagst.Arme Schweine. Schreiben tue ich auch viel mit denen. Man bekommt zumindest immer Antwort da habe ich schon anderswo schlechtere Erfahrung gesammelt von Null Antwort bis Standartantwort war da alles dabei.

Ich würde meinen außer Zwergdrosera kannst Du alle Pflanzen in Sphagnum setzen. Ich hatte als ich meine rotundifolia bekommen hatte alle im Spätsommer eingepflanzt da ist das Sphagnum noch ein wenig darüber gewachsen. Die kleineren waren erst einmal nicht mehr zu sehen als diese die Winterknospe gebildet hatten haben sich im Frühjahr aber so richtig Platz gemacht und sich nach oben gearbeitet.Das Sphagnum fängt zeitiger an wieder zu wachsen als die Drosera neu austreiben.Im Winter dürfte das egal sein da wächst beides nicht.

Gruß

Karlheinz

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D. aliciae würde ich nicht mit Sphagnum in einen Topf geben die ist so flach, die wird jede Woche überwuchert.

Der Rest kann das gut ab nach meiner Erfahrung, wobei ich D. capensis noch nie in Sphagnum hatte.

Posted

Hallo Wolfgang;

Ich schätze jeder fängt Mal klein an und das Angebot ist soweit die mir das gesagt haben eher auf Anfänger ausgerichtet.Richtig mit Rassel klappern kostet auch eine Menge Geld wenn man nicht nur im Wald klappern will wo es keiner hört sondern mitten auf dem Markt.Aber die einen haben es halt und die anderen eben nicht.Bei Google zumindest machen die schon Werbung und links gibt es auch hier und da welche.Aber als neuer Hund in der Stadt kann man ja auch nicht gleich an jede Ecke pullern..nur nach und nach.Ich würde sagen die machen schon Ihr Zeug und größere Firmen haben auch größere Möglichkeiten und vor allem mehr Jahre am Markt. Da kommt dann auch mehr an Arten zusammen über die Jahre.Emotopia wird wohl eher zehn leere bekommen haben bei seiner Ersten Bestellung;-).

Gruß

Karlheinz

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Das Angebot bei Tropico mag recht klein sein, aber was ich auch halt sehr positiv finde ist das es eben wirklich im Garten und nicht in einem Gewächshaus wächst (was ja gerne mal zu Probs führen kann).Klar muss man als Shopbetreiber ein gewerbe anmelden, ich wollte damit lediglich sagen das man als Kleinstunternehmen aber gerne belächelt wird gerade wenn dann noch die UST Erhebung wegfällt. Wie gesagt das war aber auch eine reine Mutmaßung meinerseits, ob da was dran ist ka. ich kann wie gesagt nur sagen/schreiben das ich ebensolche Probleme lange Zeit als Kleinunternehmer hatte bis ich kräftig auf den Tisch geklopft habe *g*.

Ich habe wirklich nur leere Töpfe bekommen, aber ich fand dieses extra schon nett (klar gegen eine Flava hätte ich auch nix *g*).

Das mit dem überwuchern beim Sphagnum lässt mir irgendwie keine Ruhe. Ich hatte mir das so vorgestellt, das ich da wo die Pflanzen an sich sind nur herumlege, so das die Pflanzen an sich noch Luft haben. Das kleine Pflanzen bzw. bodenständige wie z.B. die aliciae da leicht überwuchern können ist halt so ein Ding wo ich mir sage, das muss nicht sein *g*. Ansonsten bliebe mir ja gerade bei kleineren Pflanzen (Jungpflanzen) nur die Möglichkeit das Sphagnum immer wieder zu beschneiden oder? Macht es wirklich so einen großen Unterschied von der Luftfeuchte wie auch den anderen positiven Eigenschaften? Oder geht es hier mehr um das Thema Aussehen? Auch habe ich gelesen das das Sphagnum ja regelrecht Pflanzen ersticken kann, so das diese eben nciht mehr neu austreiben können... Auch habe ich jetzt mehrfach hier im Forum wie auch anderen Quellen geschaut wie schnell das Moos eigentlich wachsen soll. Von: wenigen Wochen zum Busch bis 2 mm im Jahr war alles dabei, was stimmt den nun? ^^ Weil wenn z.B. das mit den 2 mm stimmt, wäre es ja nicht so das Problem wenn allerdings die 2-3 Wochen stimmen dürften einige meinr Pflänzchen regelrecht Probleme bekommen, da sie einfach kein Licht mehr abbekommen. Bei den Nepenthes-Pflanzen sehe ich da kein Problem, die wachsen ja schön hoch, aber gerade die jungen VFF etc. sind doch noch recht bodenständig und sind gleich mal überwachsen. Aber ich merke schon: Hat alles Vorteile wie Nachteile ^^. Die Frage ist nur welcher Vorteil überwiegt...

Posted

Also in schattigen und nassen Ecken meiner Moorkübel hat mein Sphagnum in max. 2 Monaten gute 5 cm geschafft, das hat sich regelrecht in den Ecken hochgestemmt.

Insofern würde ich bei niedrig bleibenden Arten darauf verzichten oder man muss es halt jede Woche niederdrücken / abschneiden / wegrupfen.

Posted

@emotopia

Kommt wohl auch auf die Sphagnumart an und ob die schnell- oder langsamwachsend ist. Ich hab meins im April/Mai draußen ausgelegt und es ist nun zwischen 1 und 3cm hoch. Die D. aliciae ist nicht überwuchert, nicht mal damals, als sie vom Hagel halb zerschlagen wurde. Wenn Du jetzt Sphagnum auslegst, bezweifle ich allerdings, daß dieses bis zur kalten Jahreszeit bis zu einer Höhe wächst, wo es niedrige Droseras überwuchern kann. Egal, ob schnell- oder langsamwachsend. Sollte es wirklich soweit bei mir kommen, schneid ich das Sphagnum halt rund um eventuelle Winzlinge aus. Wenn man nicht grad ein Riesenmoorbeet hat, sollte das nicht übermäßig zeitaufwendig sein.

lg only_eh

Posted
Also in schattigen und nassen Ecken meiner Moorkübel hat mein Sphagnum in max. 2 Monaten gute 5 cm geschafft, das hat sich regelrecht in den Ecken hochgestemmt.

Insofern würde ich bei niedrig bleibenden Arten darauf verzichten oder man muss es halt jede Woche niederdrücken / abschneiden / wegrupfen.

D.h. Sphagnum wächst zügiger, wenn es schattig steht? Das würde dann auch erklären, warum meins nicht so schnell hochgewachsen ist. Die Kästen stehen von morgens bis abends sehr hell, von mittags bis zum Sonnenuntergang sogar vollsonnig. Und natürlich ebenfalls patschnaß, weil Sarracenien das gern mögen ;-)

lg only_eh

Posted

Hallo,

da stimme ich Wolfgang zu das wächst recht schnell sofern es feucht und nicht vollsonnig steht.Sphagnum dämpft die Oberflächenverdunstung beim Substrat und schütz damit vor Austrocknung der Oberfläche. Zum anderen hält es das Substrat auf saueren Niveau durch Ionenaustausch in der oberen Substratschicht.Soweit mir das bekannt ist...

Gruß

Karlheinz

Posted

Gut danke für Eure Infos, wieder was dazu gelernt *g*. Mein Gefühl sagt mir das ich das Thema Sphagnum doch lieber nochmal verschiebe, denn wenn, will ich natürlich möglichst viele Pflanzen diesen "Luxus" gönnen und im Moment wäre das meiste Sphagnum für mich nutzlos, solange ich noch Jungpflänzchen habe die kaum aus der Erde schauen. Und andauernd ausdünnen beim Sphagnum will ich eigentlich nicht (zumindest nicht jede Woche oder halt alle 2).

Auch hier nochmals: Danke für Eure Unterstützung. Das Thema Karnivoren ist echt vielseitig *g*

Posted (edited)

Hallo,

Sphagnum dämpft die Oberflächenverdunstung beim Substrat

Würde ich anders sehen, da Sphagnum eine noch größere saugfähige Oberfläche als Torf hat, dürfte die Verdunstung größer sein.

Zum anderen hält es das Substrat auf saueren Niveau durch Ionenaustausch

Ist mir neu. Meine Messungen haben ergeben, dass der ph-Wert von Sphagnum meist höher ist (4-5) als von Torf (3-4).

Die Huminsäure entsteht ja wohl erst auf dem Verrottungswege vom Sphagnum zum Torf.

Vielleicht hat ja da auch noch einer Erfahrungen durch Messungen?

Grüße

Thomas

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Hallo Thomas,

Zitat aus "Biologie der Moose" von Jan-Peter Frahm

S.68 letztes drittel

3.2 Bryophyta - Bryophytina - Sphagnopsida

Die Hyalocyten bewirken eine Wasserspeichekapazität der Torfmosse, die das 25-fache ihres Trockengewichtes beträgt, was u.a. ihre Nutzung als Wundkompressen im ersten Weltkrieg erklärt (vgl. Kap. 11). Daher sind Torfmosse wichtige Wasserspeicher.Die Hyalocyten dienen vermutlich weniger der Wasserspeicherung (an Moorstandorten ist es ja naß genug), sondern vielmehr der Nährstoffaufnahme durch Kationenaustausch 8s.Kap. 6) über eine erhebliche Oberflächenvergrößerung. durch den Ionenaustausch werden H+ -Ionen an das Umgebungswasser der Torfmosse abgegeben, wodurch es stark angesäuert wird. Die oft extrem niedrigen pH-Werte insbesondere in Hochmooren gehen auf diese wirkung zurück.

... S. 69 Schluß:

Aufgrund ihrer guten Wasserspeicher kapazität und ihrer ansäuernden Wirkung werden Torfmoose oder auch Torf gerne als Blumensubstrat genutzt....

Mein Fazit war deshalb Schutz vor Verdunstung da vermehrte Wasserspeicherung in den Moosen und damit an der Oberfläche da das Torf ja unter dem Moos ist. Und durch ansäuerung des Wassers, was wiederum aufgenommen wird und auch gespeichert, ein deshalb sinkender pH-Wert.

In Kap.6 Ökophysiologie unter 6.4.1 Nährstoffaufnahme ist der Kationenaustausch noch einmal näher erläutert. In Tab. 6-2: Kationenaustausch unterschiedlicher Moosarten

findet man nur Spahagnum palustra und Sph. fimbriatum mit annähernd gleichen Werten von pH 3,56 und pH 3,64.

Ich gehe einmal davon aus das ein höherer pH-Wert im Moos nur nach der Aufnahme von Umgebungswasser vorkommt. Zumindest sollte der Austausch von Ionen auchabhängig sein vom Zyklus der Wasseraufnahme.Zudem wird der Ionenaustausch erst durch Polygalacturonsäure in den Zellwänden ermöglicht. Diese Säure macht ja immerhin ca. 12 % der Zellwände bei Torfmossen aus.

Wenn ich falsch liege bitte ich um Verbesserung.

Gruß

Karlheinz

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