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Überwinterungs fragen..


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Posted (edited)

Hallo,

Ich muss bald Meine Dionaea Sarracenia und Co. Überwintern

Und daher habe ich ein paar Fragen an euch zur Überwinterung :-).

1. Kann ich meine Pflanzen auch an einem dunkleren Ort überwintern? (Halbschattig/Hell)

2. Wie muss ich das Substrat feucht halten bei Sarracenia und Dionaea ?

3. Soll ich Drosera von Kapstadt und Australien (Drosera Binata) Überwintern?

4. Soll ich Pinguicula im Winter ein mal in der Woche mit ein wenig Wasser giesen, oder mehr?

5. Im welchen Monat soll ich sie rein für die Überwinterung nehmen?

6. Soll ich die Braunen Schläuche der Sarracenia abschneiden?

Hoffe ihr könnt mir gut antworten :-)

Edited by Guest
Eike Matthias Wacker
Posted

Hast du schonmal die FAQ und fleischfressendepflanzen.de besucht und gelesen? Da werden wirklich alle deine Fragen beantwortet.

Posted
2. Wie muss ich das Substrat feucht halten bei Sarracenia und Dionaea ?

die winterharten arten (nicht sarracenia minor und die papageien schlauchpflanze)

bleiben draussen d.h. ich nehm sie raus aus der schale für die anstaubewässerung und stelle sie auf den rasen, und mache mir keine weiteren gedanken.

6. Soll ich die Braunen Schläuche der Sarracenia abschneiden?
ich schneide sie erst im frühjahr ab wenn neue schläuche kommen
4. Soll ich Pinguicula im Winter ein mal in der Woche mit ein wenig Wasser giesen, oder mehr?

die vergesse ich immer zu gießen(stehen im witer im kühlen schuppen) die sind bei mir staub trocken und zehren aus ihren blättern (nicht totzubekommen- ich mag sie nicht sonderlich wie man merkt) aber hin und wieder gießen schadet sicherlich nicht

PS: meine roridula, nepenthes und darlingtonia pflege ich mehr

Carnivorced1887
Posted
Hallo,

Ich hätte auch ein paar Fragen zur Überwinterung und klinke mich deshalb hier ein.

Ich habe 2 Moorkübel mit Winterharten Arten. Werde sie aber trotzdem in meinen Vorraum stellen über den Winter.

Dort hätte es so ca. 5 Grad wenn ich nicht heize und Frost kommt erst nach mehreren Wochen sehr kalten Temperaturen.

Es ist zudem sehr Hell in meinem Vorraum.

Ich frage mich ob die 5 Grad in Ordnung gehen?

Gruß,

Nico

FAQ und Suchfunktion helfen weiter!

Bitte schließen und löschen....

Posted (edited)
Hast du schonmal die FAQ und fleischfressendepflanzen.de besucht und gelesen? Da werden wirklich alle deine Fragen beantwortet.

Tut mir leid ich denke immer FAQ hat gar nicht so viele antworten auf meine fragen :lol:. Dann werde ich mal dort nachschauen :).

Edit: habe nichts gefunden.

Edited by Guest
Posted (edited)
2. Wie muss ich das Substrat feucht halten bei Sarracenia und Dionaea ?

die winterharten arten (nicht sarracenia minor und die papageien schlauchpflanze)

bleiben draussen d.h. ich nehm sie raus aus der schale für die anstaubewässerung und stelle sie auf den rasen, und mache mir keine weiteren gedanken.

6. Soll ich die Braunen Schläuche der Sarracenia abschneiden?
ich schneide sie erst im frühjahr ab wenn neue schläuche kommen
4. Soll ich Pinguicula im Winter ein mal in der Woche mit ein wenig Wasser giesen, oder mehr?

die vergesse ich immer zu gießen(stehen im witer im kühlen schuppen) die sind bei mir staub trocken und zehren aus ihren blättern (nicht totzubekommen- ich mag sie nicht sonderlich wie man merkt) aber hin und wieder gießen schadet sicherlich nicht

PS: meine roridula, nepenthes und darlingtonia pflege ich mehr

Ok danke :).

Edited by Guest
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Hallo,

ich habe auch eine Frage bzgl. Überwinterung. Ich bin noch Anfänger und habe nur eine S. Leucophylla und zwei Dionea (normal, G16).

Es ist mein erster Winter mit Karnivoren und ich mache mir gerade Gedanken wo der geeignetste Ort für die drei ist.

Vom Licht und der allg. Temperatur her wäre mein Balkon sicher optimal, aber ich habe Angst das es dort zu kalt wird.

Es ist ein Eck-Balkon bei dem ständig Wind durchzieht. Bei einem Sturm verstärkt sich das dann nochmal um ein vielfaches (Stühle, Tische, Blumenkästen werden umgestoßen).

Die drei Pflanzen stehen jeweils in einem Blumentopf und ich habe Angst das diese durch den Wind durchfrieren.

Daher dachte ich an so ein Mini-Gewächshaus, um sie vor Wind und zu großer Kälte zu schützen.

Da die Sarracenie recht hoch ist bräuchte ich z.B. so eins hier: http://www.amazon.de/Gew%C3%A4chshaus-Treibhaus-Fr%C3%BChbeet-Kasten-109/dp/B0026ROHGS/ref=sr_1_10?ie=UTF8&s=garden&qid=1253353121&sr=8-10

Was meint ihr zu solchen Mini-Gewächshäusern? Taugen die überhaupt was? Oder meint ihr ich mache mir zuviele Gedanken und ich sollte die drei einfach so auf den Balkon stellen?

Posted (edited)

für dich taugen die nichts (wegen wind) die sind so fest wie ein schuhkarton

weiter oben steht wie ich`s mach

PS: meiner meinung werden von anfängern mehr pflanzen kaputt gespielt/gepflegt als an mangelder pflege eingehen

macht euch nicht so viel gedanken selbst wenn es mal schiefgehen sollte- die anfängerpflanzen kosten doch nix

Edited by Guest
Posted
Es ist ein Eck-Balkon bei dem ständig Wind durchzieht. Bei einem Sturm verstärkt sich das dann nochmal um ein vielfaches (Stühle, Tische, Blumenkästen werden umgestoßen).

...

Was meint ihr zu solchen Mini-Gewächshäusern? Taugen die überhaupt was?

Bei Sturm wird so ein flapperiger Kasten aber Flugtage veranstalten, wenn Du den nicht stabil am Boden festdübelst. Normal steht so ein Teil in einem Beet, die Seitenteile einige Zentimeter in die Erde eingelassen, und/oder an den vier Ecken sind stabile nach unten weisende Stahlstangen, die in die Erde eingelassen werden, damit das Ding stabil steht.

Und 31 cm Höhe vorne? Ziehe 3 cm für den Deckel ab, bleiben 28 cm lichte Höhe. Wenn der Topf 12 cm hoch ist, darf die drinstehende Saracenie noch 16 cm lange Schläuche haben (im hinteren Bereich ca. 20 cm), bis sie oben anstößt?

Posted

Danke für die Antworten.

Ich hatte mir gedacht den Kasten auf ein Holzbrett zu schrauben, damit er nicht davonfliegt.

Im Moment ist die Sarracenie mit Topf ca. 33 cm hoch, d.h. für diesen Winter würde das noch passen. Der hintere Bereich ist ja höher. Aber nächstes Jahr hätte ich dann wieder das Problem, das stimmt.

Aber so richtig weiß ich leider immernoch nicht was ich machen soll. Ohne Windschutz werden die Töpfe mit Sicherheit 2 Mal im Monat umgestoßen und der Inhalt auf dem Balkon verteilt.

Posted

Mir fiele da noch eine (Holz)kiste ein, in die Du die Pflanzen stellen könntest. Mit Flies, Luftpolsterfolie oder ähnlichem vor der größten Kälte geschützt und in eine Ecke des Balkons gestellt, könnte sie dem Wind trotzen. Der Kälteschutz müßte allerdings in und an der Kiste fixiert werden, damit er nicht davonfliegt. Eventuell könntest Du die Kiste auch noch mit einigen kurzen Streifen doppelseitigem Klebeband auf dem Boden fixieren. Ich stell mir so etwas wie man's auch für Spiegel, Teppichböden etc verwendet, vor.

lg only_eh

Carnivorced1887
Posted

Hallo,

Was den Wind betrifft, reicht eigentlich nur ein kleiner Umfallschutz. Man muss nähmlich auch bedenken, dass Torf etwas mehr Gewicht hat, als normale Gartenerde.

Aber dauerhaft würde ich die Pflanzen nicht in die Ecke stellen, da die Sarras es auch im Winter nicht all zu dunkel mögen. Wenn natürlicher richtiger Sturm ist, dannn bleibt logischerweise nichts anderes übrig. Zum Glück haben wir ja im Winter nicht dauerhaft Sturm.

Eine Holzkister mit Polsterfolie und so weiter ist völlig übertrieben. Die Pflanzen sind winterhart und haben nicht umsonst diese bezeichnung. Ich lasse meine Sarras in den Töpfen draußen einfach stehen, egal wie eisig der Wind ist, und alle Pflanzen überleben.

Einen Winterschutz halte ich für unnötig, nur bei Dioanea würde ich extreme Fröste und Wind meiden.

Gruß Cedrik!

Posted

Eine Holzkister mit Polsterfolie und so weiter ist völlig übertrieben. Die Pflanzen sind winterhart und haben nicht umsonst diese bezeichnung. Ich lasse meine Sarras in den Töpfen draußen einfach stehen, egal wie eisig der Wind ist, und alle Pflanzen überleben.

Einen Winterschutz halte ich für unnötig, nur bei Dioanea würde ich extreme Fröste und Wind meiden.

Sehr interessant, danke schön. Ich bin bisher davon ausgegangen (auch durch etliche derartige Beiträge hier im Forum und auch die FAQ), daß nur jenen Pflanzen, die in einen genügend großen Moorkübel oder noch besser, in ein Moorbeet eingepflanzt sind, die in Mitteleuropa durchaus möglichen Wintertemperaturen von > -10 Grad nix anhaben können. Töpfe ohne weiteren Schutz würden da Probleme machen und sollten extra wintergeschützt werden. Ich hab zwar keine Töpfe, sondern normal große Balkon-Hängekästen draußen vorm Fenster, aber viel besser geschützt als einzelne Töpfe find ich die auch nicht. Nun, wenn's auch ohne Schutz geht, dann werd ich das diesen Winter an einem Teil der Kästen einfach mal ausprobieren.

lg only_eh

Carnivorced1887
Posted

Hallo,

Ich weiß ja nicht, wie bei euch in Wien es so mit dem Winter aussieht, aber ausprobieren würde ich es.

Und wenn viel Schnee liegt, sind die Pflanzen sogar noch besser geschützt.

Gruß Cedrik!

Posted

@Cedrik,

die Winter der letzten 3 Jahre waren eher mild mit max. Nachttemperaturen zwischen -5 und -15 Grad, dazu häufig starker Wind, sodaß die gefühlte Temperatur noch darunter lag. Wir hatten allerdings auch schon Winter mit -20 Grad und darunter. Schnee gab's die letzten Jahre eher weniger und wenn, dann zu Winterbeginn und gegen Winterende.

Aber Dein Tip gefällt mir und so werde ich die Hälfte der Balkonkästen mit und die andere Hälfte ohne speziellen Winterschutz draußen überwintern. Und dann im kommenden Frühjahr mein Resumee ziehen. Für meine S. minor und S. psittacina geh ich aber auf Nummer sicher und werde die im ungeheizten Stiegenhaus bei 3 bis 5 Grad überwintern. Die beiden sollen ja nicht so richtig winterhart sein.

lg only_eh

Posted (edited)

Ok, ich werde die Pflanzen dann auf dem Balkon ohne Gewächshaus überwintern. Eine Idee für einen Umkipp-Schutz habe ich auch schon.

Dann hoffe ich mal das alles gut geht.

EDIT:

Ich habe den Thread nochmal überflogen und mir fällt gerade auf, dass ich eine wichtige Info vergessen habe.

Meine drei Pflanzen stehen in der Wohnung. Sollte ich sie trotzdem ab Ende Oktober draußen überwintern lassen?

Edited by Guest
Posted
Ok, ich werde die Pflanzen dann auf dem Balkon ohne Gewächshaus überwintern.

Topfpflanzen mit Sarracenien draußen ohne Winterschutz durch den Winter zu bringen, ohne daß Du in einer klimatisch sehr begünstigten Gegend wohnst, dürfte ein aussichtsloses Unterfangen sein. In ungeschützten Töpfen ändert sich die Substrattemperatur viel zu schnell von Plus- auf Minus- auf wieder Plusgrade. Das häufige Durchfrieren und Aufauen machen die Wurzeln nicht oft mit.

OK, eine S. purpurea var. purpurea könnte vielleicht durchkommen, aber viel mehr wohl auch nicht, wenn's ein Winter im Klmamittel (oder darunter) wird.

Und wenn die Pflanzen den ganzen Sommer über als Zimmerpflanzen in Töpfen drinnen auf dem Fensterbrett gehalten wurden, wird das schon gar nichts. In dem Fall wäre eine gute Überwinterung eher bei 0-15 Grad (weitgehend frostfrei) irgendwo in einem ungeheizten, hellen Raum des Hauses.

Posted

Topfpflanzen mit Sarracenien draußen ohne Winterschutz durch den Winter zu bringen, ohne daß Du in einer klimatisch sehr begünstigten Gegend wohnst, dürfte ein aussichtsloses Unterfangen sein. In ungeschützten Töpfen ändert sich die Substrattemperatur viel zu schnell von Plus- auf Minus- auf wieder Plusgrade. Das häufige Durchfrieren und Aufauen machen die Wurzeln nicht oft mit.

OK, eine S. purpurea var. purpurea könnte vielleicht durchkommen, aber viel mehr wohl auch nicht, wenn's ein Winter im Klmamittel (oder darunter) wird.

jetzt machst du mir aber schon ein wenig Angst. Ich hab eine Sarracenia in einem kleinen Balkonkasten (ca 60cm) und hatte eigentlich vor, den draußen zu lassen...

Posted

@jusch

Das hatte ich mir schon fast gedacht, sorry das ich die info nicht schon früher gegeben habe.

Da das mit dem Minigewächshaus auch nichts taugt muss ich mir einen Raum suchen.

Danke für die Hilfe.

Posted

Hallo,

Ich kann jusch`s Meinung nur beipflichten.

Ich habe am Anfang meiner "Karnivoren-Laufbahn" auch versucht div. Sarracenien, Dionaea muscipula und Drosera rotundifolia im Balkonkasten am Balkongeländer zu überwintern. Die Töpfe sind komplett durchgefroren. Besonders das Frühjahr war meiner Meinung nach die kritische Phase: auftauen, durchfrieren, auftauen, Regen, durchfrieren...

Keine der Pflanzen hat es überlebt! Nicht einmal Sarracenia purpurea.

Im 2ten Winter habe ich die Arten die eine Winterruhe benötigen dann in einem kalten Kellerraum am kleinen Fenster (Südseite) mit Erfolg überwintert.

Kritisch war nur die teils hohe Luftfeuchtigkeit die in Verbindung mit zu viel Wasser zu Schimmel führen kann.

Den Winter drauf hatte ich aber schon ein gewisses Gespür fürs richtige gießen (sparsam und den Temperaturen entsprechend) entwickelt, und ich hatte keine Probleme mehr.

Alles was in Töpfen steht sollte man nicht ungeschützt im Freien überwintern.

Ein kühler Raum der halbwegs hell ist, sollte die Bessere Alternative sein.

MFG Tim Beier

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