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Robert S.

Mein kleiner DFF Workflow

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Robert S.

Hallo,

da es hier ja anscheinend einige gibt die sich auch mal mit der DFF Technik auseinander setzten wollen, habe ich mir ein kleines HowTo überlegt, damit der Einstieg etwas leichter fällt.

Im Grunde ist es nicht schwer, man muss halt nur wissen wie. ;)

Was ist DFF?

DFF steht für Deep Focus Fusion auch „Stacking“ genannt und dient mit unter dazu, Bilder insbesondere Makros, mit beliebiger Schärfentiefe zu erstellen. Dazu werden mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Fokuspunkten via Software oder manuell in einem Bildbearbeitungsprogramm zu einem Bild mit größerem Schärfenbereich kombiniert.

Gerade in der Makrofotografie kämpft man ja immer mit einem sehr kleinem Schärfebereich, dieser schrumpft bei zunehmenden Abblidungsmastab sehr schnell auf nur wenige Millimeter zusammen. Schuld daran sind gewisse optische Gesetze die sich fast nicht umgehen lassen.

Es gibt nun drei Möglichkeiten damit fertig zu werden.

1. Man schließt die Blende soweit es geht (ca. F 22 und mehr, geht meist nur bei Spiegelreflex und Bridge- Kameras!) und sorgt somit, dass das Licht in einem steileren Winkel auf den Sensor trifft was letztlich die Schärfentiefe erhöht.

Funktioniert aber auch nur bedingt, da diese Methode zur Beugungsunschärfe führt und man dadurch wieder ein unschärferes Bild erhält.

Oder man nimmt einen mittleren Blendenwert bei guter Abbildunsleistung (ca. F 8 - F 16) und richtet die Kamera so gut es geht aus damit möglichst viel vom Motiv in den knappen Schärfebereich fällt. Funktioniert bei größeren Motiven wie z.B. Libellen und Pilzen sehr gut.

2. Man erklärt die geringe Schärfentiefe zum Prinzip und fotografiert fast ausschließlich mit offener Blende (z.B. F 1,4 – F 2,8 ), dadurch lassen sich sehr beeindruckende Bilder erstellen die durchaus an Gemälde erinnern und durch ihr Spiel mit Licht, Schärfe und Unschärfe überzeugen können. Diese Art von Fotografie ist allerdings nicht ganz einfach und erfordert viel Sinn fürs Detail. Auch sind diese Aufnahmen selten für Dokuzwecke geeignet. Vorteil ist, dass man wegen der geringen Belichtungszeiten durchaus auf ein Stativ verzichten kann und man somit sehr viel flexibler ist.

3. Man stackt sich sein Motiv möglichst formatfüllend zurecht und umgeht so, zumindest im Endergebniss, die optischen Gesetze.

Wie das genau funktioniert und was man dabei beachten muss, versuche ich jetzt mal zu erklären.

Welche Ausrüstung wird Benötigt?

- Vorzugsweise eine Dslr mit Makro-Objektiv oder eine Bridge-Kamera mit Makro-Vorsatzlinse (Achromat).

- Einen Funk- oder Kabelfernauslöser – Zur Not tut es auch die Zeitautomatik sofern das die Kamera unterstützt

- Makroschlitten (Optional)

- Stativ (Pflicht!)

Ist all dies vorhanden, kann eigentlich nichts mehr schief gehen und man kann sofort loslegen.

Der grobe Ablauf:

Wer sich nicht ganz vorstellen kann wie man so eine Bildserie erstellt, der liest jetzt am besten mal ganz aufmerksam mit. ;)

Der Ablauf ist eigentlich total simpel.

Man fängt ein kleines Stück vor dem Motiv mit der ersten Aufnahme an und verlagert dann mit jeder weiteren Aufnahme den Fokuspunkt ein Stück weiter nach hinten, bis der gewünschte Bereich der später scharf sein soll abgefahren wurde.

Fotoserie mit Hilfe eines Makroschlittens erstellen:

Wer einen Makroschlitten hat kann sich glücklich schätzen, denn dieser ermöglicht uns Dank Skala, die Kamera nach jeder Aufnahme ein Stück nach vorn zu bewegen um so den Fokuspunkt millimetergenau zu verlagern. Diese Eigenschaft kann beim späteren zusammenfügen und bearbeiten der Bilder sehr hilfreich sein.

Fotoserie durch Drehung am Objektiv- bzw. Fokusring erstellen:

Wer keinen Makroschlitten hat kann den Fokuspunkt mit einer kleinen Drehung am Fokusring des Objektives nach hinten verlagern.

Dies kann aber etwas Übung und Fingerspitzengefühl erfordern, da uns hier anders als beim Schlitten keine Millimeterskala zur Seite steht. Somit ist auf möglichst gleichmäßige Drehungen zu achten!

In beiden Fällen sollte man darauf aufpassen, dass sich die Schärfebereiche der einzelnen Bilder immer etwas überlagern, also lieber in sehr kleinen Schritten arbeiten und dafür mehr Bilder machen, als größere Schritte und nachher gefrustet auf ein mit Artefakte übersätes Bild schauen.

Was passiert wenn man die Fotos nicht in gleichmäßigen Abständen zueinander macht könnt ihr an den Beiden folgenden Bildern sehen.

Bild 1. mit Makroschlitten: Dank der genauen Einstellmöglochkeiten sind in der Vergrößerung fast keine Artefakte oder Farbsäume um die Härchen herum zu erkennen. Ein sauberer Stack, man muss fast nichts nach bearbeiten!

Bild1-kl.jpg

Bild 2. ohne Makroschlitten: Durch ungleichmäßige Bewegungen sind hier deutliche Artefakte um die Härchen herum entstanden. Zwar kein großes Problem diese nachträglich zu entfernen, aber im direkten Vergleich schon deutlich mehr Aufwand!

Bild2-kl.jpg

Letztlich könnte man aber beide Bilder fast nicht von einander unterschieden, wenn ich nicht bei den Aufnahmen von Bild 2 so gepatzt hätte. Aber es ist ein schönes Beispiel, wenn man zu ungleichmäßig am Objektivring dreht und sich somit die Schärfe-Ebenen nicht richtig überschneiden.

Auf den Bildern ist ein Juvenilschlauch einer H. tatei x nutans "Giant" (Kult. Hybr.) zu sehen.

Zusammenfügen der einzelnen Bilder:

Ich lasse die Bilder ausschließlich per Software automatisch zusammenfügen.

Dazu verwende ich Combine ZP o. Combine ZM (beides Freeware), der Unterschied zwischen den beiden Programmen soll angeblich sein, dass Combine ZP besser als C. ZM mit strukturierten Oberflächen zurecht kommen soll. Getestet habe ich es aber noch nicht.

Nach dem Wir unsere Bildserie gemacht und auf den PC übertragen haben, können wie die Bilder in Combine laden. Dazu Öffnen wir das Programm und klicken oben auf „New“ (siehe Bild 3.).

Bild 3.

Bild3-kl.jpg

Anschliesend öffnet sich ein Fenster und wir können unsere Dateien auf dem Rechner suchen. Haben wir sie gefunden, markieren wir alle und kicken auf „Öffnen“.

Es öffnet sich ein Fenster in dem nun alle Bilder (Frames) geladen werden (Bild 4.).

Bild 4.

Bild4-kl.jpg

Sind alle Bilder fertig geladen öffnet sich wieder das Hauptfenster in dem unser erstes Bild der Fotoserie zu sehen ist. Nun wählen wir oben in der Menüleiste "Align and Balanced Used Frames" aus und klicken auf "GO" (Bild 5.).

Bild 5.

Bild5-kl.jpg

Es öffnet sich das Fenster aus Bild 4. wieder. Hier wird nun die Skalierung und Helligkeit der einzelnen Bilder zueinander angepasst. Je nachdem wie viele Bilder man hat und wie groß die einzelnen Bilder sind, kann dieser Vorgang eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen!

Ist das Programm damit fertig, kommen wir wieder zum Hauptfenster zurück und sehen erneut unser erstes Bild der Serie. Nun Wählen wir einfach in der Menüleiste oben „Do Stack“ aus und Klicken erneut auf „GO“ (Bild 6.)

Bild 6.

Bild6-kl.jpg

Es öffnet sich wieder das kleine Prozessfenster, nun sucht sich das Programm die scharfen Pixel in den Bildern und baut diese zu einem scharfen Bild zusammen. Das kann mit unter auch eine ganze weile dauern...

Nach dem das Programm fertig ist, wird einem das Ergebnis im Hauptfenster präsentiert (Bild 7.).

Bild 7.

Bild7-kl.jpg

Wenn man sauber gearbeitet hat und das Programm alles richtig interpretieren konnte, muss man so gut wie nichts nach bearbeiten, außer, dass man später die Randverdoppelungen an den Bildrändern wegschneiden sollte.

Wenn alles zufriedenstellend ist, kann man sein Bild speichern, dazu klickt man in der Menüleiste einfach auf „Save“ (Bild 8 ).

Bild 8.

Bild8.jpg

Zum Schluss noch schnell ein paar Worte zu den einzelnen Aufnahmen.

Ich Fotografiere bei sowas immer mit Blenden zwischen F 4 bis max. F 7,1.

Natürlich kann man auch mit Blende F 11 Stacken und kommt so mit deutlich weniger Aufnahmen zum Ziel, wobei dann aber durchaus viele Details verloren gehen können (Beugungsunschärfe). Auch ist die Freistellung des Motives bei derartig geschlossenen Blenden nicht immer gegeben.

Des weiteren Fotografiere ich meine Bilder im Raw Modus und entwickle sie später am PC zu 16bit Tif Dateien mit je ca. 60MB pro Bild! Das Packt natürlich nicht jeder Rechner, bringt aber das Maximum an Qualität. Kleinere Bildformate z.B. Jpeg sind natürlich auch möglich, die können aber später qualitätseinbusen in der Schärfe mit sich bringen.

So, wer bis hier durchgehalten hat, wird noch mit zwei Bildern belohnt! :-)

D. regia: DFF aus 62 Aufnahmen mit über 3cm Schärfentiefe!

regia-dff-kl.jpg

H. heterodoxa: DFF aus 34 Aufnahmen

heterodoxa-dff-3-kl.jpg

Hoffe, bald auch Bilder von euch hier sehen zu dürfen! :-)

Gruß,

Robert

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Eve

Vielen Dank für die wirklich sehr gute Anleitung. Sehr interessante Technik, die ich leider nicht wirklich umsetzen kann. Nunja, das fototechnische Equipment wär zwar vorhanden, aber 'leider' 'nur' ein Unix, das Bildbearbeitung in diesem Ausmaß nicht unterstützt. Vielleicht setz ich mir irgendwann doch wieder einen Windows-PC auf ;-)

lg only_eh

Edited by Guest

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Rolf Zanchettin

Hallo Robert,

super Anleitung. Nur schade das ich sowas mangels technischem Equipment leider nicht umsetzen kann . :cry:

Nun los ihr DSLR Besitzer, ich bin auch schon auf weitere Bilder gespannt.

Viele Grüße

Rolf

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Daniel_O.

Hi Robert,

bei mir hapert es leider auch an der Ausrüstung.

Die Qualität der Bilder ist jedoch so hoch, dass ich mir mal doch das eine oder andere an guter Ausrüstung zulegen sollte.

Vielen Dank für deine extrem ausfühliche Anleitung/Vorgehensweise.:icn13: Wird bestimmt vielen Leuten helfen und mir hoffentlich auch bald.

Viele Grüße,

Daniel

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Michi Zehnder

Hallo Robert

Genial, ich hab zwar noch nicht alles durchgelesen aber das wird bestimmt Morgen oder Übermorgen ausprobiert. Mir mangelt es nämlich nicht an der Technik.:-)

Wenn dann mal etwas Brauchbares herauskommt werde ich das Bild reinstellen.

Danke für diesen Beitrag.:icn13:

Viele Grüsse

Michi

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helmutpre

Hallo Robert,

vielen Dank für Deinen informativen Beitrag!

Vor einigen Monaten hatte ich ja selber mal etwas damit experimentiert, allerdings nur mit einer Kompaktkamera (Powershot A630). Statt die Schärfeebene mit einem Makroschlitten zu verändern, hatte ich die Schärfeebene über die Kameraoptik schrittweise verlagert, dabei kam auch dieses tolle CHDK zu Einsatz. Allerdings war das Ergebnis stets anfällig für Artefakte, insbesondere dann, wenn sich beispielsweise Blattränder vor einem homogenen Hintergrund befanden. Auf einigen Bildern der Bilderserie wurde der Blattrand zwangsläufig unscharf abgebildet. Dann wurden solche unscharfen Bildausschnitte als scharf erkannt, da ja der Hintergund noch weniger struktiert erschien.

Ich frage mich auch, warum die scheinbare Größenveränderung des Objekts bei einer Abstandsänderung per Makroschlitten nicht ähnliche Artefakte auslöst. Kompensierst Du die Größe noch über den Zoom, oder ist einfach die Ausnahmesituation bei Dir günstiger ( insbesondere das Verhältnis Abstandsänderung zu mittlerem Arbeitsabstand?

Vielleicht lässt sich bei meinen Aufnahmen noch einiges an den Parametern von combinez optimieren. Auf jeden Fall ermutigt Dein Beitrag mal wieder zu weiteren Experimenten!

Viele Grüße

Helmut

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Robert S.

Hi,

Vor einigen Monaten hatte ich ja selber mal etwas damit experimentiert' date=' allerdings nur mit einer Kompaktkamera (Powershot A630). Statt die Schärfeebene mit einem Makroschlitten zu verändern, hatte ich die Schärfeebene über die Kameraoptik schrittweise verlagert, dabei kam auch dieses tolle CHDK zu Einsatz. Allerdings war das Ergebnis stets anfällig für Artefakte, insbesondere dann, wenn sich beispielsweise Blattränder vor einem homogenen Hintergrund befanden.

Nun Combine sollte eigentlich kaum Probleme damit haben, sofern die Bilder vorm "Stacken" über den Menüpunt "Align and Balanced..." zueinander abgestimmt werden.

Ich vermute viel mehr, dass hier wohl die Technik der Kamera eine Rolle spielen wird. Die Kompakten sind ja für ihre enorme Schärfentiefe bekannt... Das könnte hier vielleicht zu Problemen führen.

Ich frage mich auch, warum die scheinbare Größenveränderung des Objekts bei einer Abstandsänderung per Makroschlitten nicht ähnliche Artefakte auslöst. Kompensierst Du die Größe noch über den Zoom, oder ist einfach die Ausnahmesituation bei Dir günstiger ( insbesondere das Verhältnis Abstandsänderung zu mittlerem Arbeitsabstand?

Beim Schlitten verändere ich die Fokussierung am Objektiv nicht, das bleibt während der ganzen Aufnahmen unberührt.

Die Maßstabsveränderungen beim Schlitten sind auch deutlich geringer als wenn ich den Fokus per Drehung am Objektivring verändere.

In beiden Fällen sollte die Software aber die Veränderungen im Maßstab erkennen und kompensieren, das muss man nicht selber machen. Sie kann sogar geringfügige Veränderungen der Kameraposition z.B. von links nach rechts kompensieren.

Viellelicht kannst Du mir mal eine Bilderserie zuschicken und ich schau mir die dann mal an.

Gruß,

Robert

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Julia Rohlfing

Hallo Robert,

danke für die Anleitung! Ich habe die Sache vor einiger Zeit auch schon ausprobiert, hatte aber aufgrund des fehlenden Makroschlittens und meines alten wackeligen Statives die von dir so schön erzeugten Artefakte in den Aufnahmen. CombineZ war damals noch kostenpflichtig, daher habe ich die Bilder manuell mit Photoshop zusammengefügt. Eine Heidenarbeit, die sich am Ende nichtmal gelohnt hat!

Bei Deinen Bildern sehe ich, was da hätte herauskommen sollen :)

Julia

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Martin Stoim

Hi Robert.

Super Erklärung, tolle Beispiele.Vielen Dank.

Das macht Lust auf Selberprobieren.

Ich bin aber noch nicht so weit - meine erste DSLR ist zur Zeit noch irgendwo auf dem Postweg und das Makro ist noch gar nicht nicht bestellt - aber dann!!!

Damit man die Anleitung schnell wiederfindet habe ich den Thread mal bei <> eingestellt.

....Martin...

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Ansgar Rahmacher

Interessante Methode. In vielen Fällen aber schwierig umzusetzen, weil Wind ist und sich zwischen den Aufnahmen die Objekte nicht deckungsgleich bewegen und bei lebendigen Tieren auf einer Falle hat man das Problem, daß die Viecher logischerweise zappeln.

Aber für statische Objekte sicher super geeignet.

CU

Ansgar

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Piesl

Hallo Robert, nach dem Motto <lieber spät als nie> möchte ich dir nun meinen ersten Test zur Kritik vorlegen. Bildfolge habe ich 20 Aufnahmen im Abstand von 1 mm geplant, genauer ist leider meine Skala am Lowlevel-Schlitten nicht. Vorerst habe ich mal Wert darauf gelegt wieviel Tiefe ich ca. erhalten kann (ca. 3.5cm). Als Testobekt geht's um die gekreuzten Blätter im Zentrum.

Programm Combine ZM,Blende 5, 1/125

Gruß Peter.

post-1426-065266200 1286824718_thumb.jpg

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Robert S.

Hi,

Du sagst es, lieber spät als nie, das ist heute mein Tagesmotto! ;)

Der Stack ist soweit gut geworden, auch wenn man in dem Abbildungsmaßstab nicht unbedingt Stacken muss. Ein Paar Artefakte und Halos sind hier und da noch zu sehen, die müsste man im Photoshop oder Gimp, oder was auch immer noch entfernen.

Und um dem Motto treu zu beliben. ;)

http://forum.carnivoren.org/index.php?app=forums&module=post&section=post&do=reply_post&f=73&t=28931&qpid=126784

Super! Da fällt mir gerade wieder ein, wie erkläre ich meiner Frau dieses unnötige den ganzen Tag die Lampen brennen lassen?!? - Jetzt wo es immer dunkler wird.

Hast du eigentlich keine Probleme mit den abgetrockneten Schläuchen, ich habe da immer ein dezentes Fracksausen.

Ähm nein, ich habe recht starke Luftumwälzer (Roheinschublüfter) im Gwh hängen die für ausreichend Föhn ;) sorgen, so dass ich keine Probleme mit Fäule oder ähnlichem habe. Und das starke Licht tut da auch sein übriges, denke ich.

Gruß,

Robert

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Tim Beier

Hallo Robert,

ich hab mal Zeit gefunden mich mit dem Stacken auseinanderzusetzen unter Zuhilfenahme deiner Beschreibung. Kurz,bündig und super erklärt!

Ich habe eine Spitze eines schwarzen Holz Farbstiftes als Versuchsmotiv verwendet.

Dieser Stack besteht aus 29 Aufnahmen.

post-1091-059292000 1289867916_thumb.jpg

Ich bin mit dem Ergebniss fürs erste ganz zufrieden, allerdings habe ich bei 100% am linken und rechten Rand des Holzes Teilweise leichte Bildfehler, ich nenne es mal "Softfokus" festgestellt.

post-1091-081510900 1289867925_thumb.jpg

Wie kommt es zu diesen Bildfehlern? Kann es sein, das ich einfach nur etwas schlampig bei den Aufnahmen

im entsprechenden Schärfenbereich vorgegangen bin? War hier evtl. der Übergang vom Fokusbereich von Aufnahme zu Aufnahme zu groß?

Ich wäre noch für ein paar Tips zu besseren Stacks dankbar.

Dann versuch ich mich in nächster Zeit mal an Drosera und Co.

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Robert S.

Hi Tim,

diese Bildfehler entstehen meist in der tat wenn sich die Schärfe-Ebenen nicht richtig überschneiden.

So kleinen Fehlerchen wie sie in deinem Beispiel zu sehen sind, kann man aber ganz gut mit dem Stempelwerkzeug zu Leibe rücken.

Ich finde, dass Dir das Bild durchaus gelungen ist.

Gruß,

Robert

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Robert S.

@ Spielmannsfluch89

Bitte dein Problem nochmal hier einstellen. Deine Beiträge lassen sich nicht hier her verschieben.

Vermutlich weil dieses Thema noch aus dem alten Forum stammt.

Gruß;

Robert

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Spielmannsfluch89

Huhu

Kein problem.

Also.

Was habe ich bei dem Bild falsch gemacht dass es so aussieht?

Habe mehrere Bilder mit Stativ via CombinaZP bearbeitet ( nach deiner Anleitung) und das kam raus

post-2459-0-14108900-1291915230_thumb.jp

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Trax

Hallo Benjamin,

in welchem Bereich sollte das Bild denn scharf sein? Wenn ich das große mittlere Blatt ansehe ist ein Teil der Blattbasis und ein andere Bereich des Blattes scharf und dazwischen unscharf. Ohne die Einzelaufnahmen zu kennen würde ich vermuten, dass die scharfen Bereiche der Bilder sich nicht richtig überlappen und das Programm daher etwas unscharf verwaschenes berechnet.

Kannst Du mal angeben von wo bis wo scharf sein sollte (Bereich der Tiefenschärfe) bzw. überprüfen ob die Bereiche der Bilder sich auch wirklich überlagern.

Wieviele Bilder hast du genommen?

Wenn es an den Einzelbildern nicht liegt kommt ja nur noch das Programm in Frage: hast Du da noch irgendwelche Sondereinstellungen?

Gruß Stephan

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Spielmannsfluch89

hey

Scharf sollte alles sein.

Daher wollte ich ja das Stacken mal testen.

Bilder waren es 6 oder so.

Von Vorne nach hinten die schärfe verändert.

Einstellungen sind im Programm standart.

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Piesl

Ist so schwer zu sagen. Hast du gezoomt? Wenn ja, du benötigst einen Schlitten, der die Kamera in winzigen Schritten auf das Motiv zu bzw. weg bewegt ohne dass du irgend etwas an der Kamera einstellst. Manuelle einstellung ist nötig, sonst gibts Änderungen beim Fokuspunkt, Blende usw..

Zeig uns doch evtl. mal Bild 1 und 6 (ist sowieso etwas wenig, hier ist mehr besser).

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Spielmannsfluch89

Ja habe gezoomt.

Nen Schlitten hab ich keinen.

Naja, Bild 1 und 6 unterscheiden sich ja nur soweit dass es vorne und hinten der Schärfebereich ist.

Aber gut Versuch ich es Morgen mal mit mehr Bildern.

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Tim Beier

Hallo,

Ich denke die 6 Aufnahmen sind einfach viel zu wenig! Mein Stack im Beitrag oben besteht aus weit über 20 Aufnahmen.

Ich würde dir empfehlen die Anzahl der Aufnahmen zu erhöhen. Die Schärfenbereiche sollten sich gut überlappen. Mit einem Einstellschlitten ist es leichter den Fokus zu verschieben.

Ansonsten solltest du die passende Blende wählen, bei dem dein Objektiv eine hohe Schärfe abbildet. Offenblende ist also nicht optimal und zu stark abgeblendet ergibt sich schon wieder Beugungsunschärfe.

Aber es ist auch garnicht einfach einen wirklich guten Stack zu machen. Ich habe in letzter Zeit einiges an Ausschuss produziert bei meinen Versuchen.

Übung macht den Meister. Einfach nicht aufgeben und solange versuchen bis es klappt.

  • Like 1

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Piesl

Hier ein Tipp für den kleinen Geldbeutel (Weihnachten steht vor der Tür ;))

Ich habe mir bei pearl.de ein 3d Packet gekauft. Die Software war dabei gar nicht mein Ziel, sondern primär der Stativschlitten. Ganz nebenbei gibt's dazu noch eien 3D Brille und ein nettes Pocketstativ.

hier

manuell: http://www.pearl.de/a-NC1646-1123.shtml?query=3d+software

Sollte der link nicht klappen einfach dort in der suche mal 3D software eingeben = Somikon profi komplett paket für 29,90 €.

Und wie schon Tim schreibt: öfter abdrücken und testen, heute kosten ja Fotos zum Glück nichts mehr.

Edited by Piesl

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Christian R

Hallo,

danke für die tolle Anleitung :thumbsu: , alleine habe ich es nicht auf die Reihe bekommen.

Ich habe mal etwas mit Haushaltszucker geübt, und habe 9 Bilder gestackt.

6606070399_5be8200c8d_z.jpg

Zucker / Sugar von -= Christian R =- auf Flickr

P.S.: Ich finde die Anleitung ist es Wert oben angepinnt zu werden. :thumbsup:

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Robert S.

Hallo,

Der Zuckerstack schaut sehr gut aus, Gratulation!Bin schon auf weiter Bilder gespannt.

Gruß,Robert

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Floh86

So hier mal mein erster Versuch (EOS 550D mit SIgma 150mm Macro f2,8 und Macroschlitten und als Objekt eine N.capelandii)

Kritik erwünscht^^ (was ich gemerkt habe das er im letzten Drittel des Randes ein wenig zu doppelungen neigt, wie bekomme ich die am besten weg?)

frontstack2b.jpg

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