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Hallo allerseits

Vor etwa 4 Monaten habe ich meine zwei kleineren Biotope zu einem großen zusammengefasst.

Bis jetzt haben es wohl alle Pflanzen wunderbar überstanden.

Allerdings habe ich das neue von den Höhen-Tiefen-Verhältnissen etwas anders gestaltet.

So habe ich es insbes. in der Mitte tiefer gemacht als am Rand.

Jetzt hab ich heute Festgestellt (heute erst weil ich wegen meiner Ausbildung nicht immer daheim bin), dass sich an den Tiefpunkten sehr viel Wasser angesammelt hat. Ich weis nicht in wiefern sich das auf die Überwinterung auswirkt bezüglich Gefrieren und Wurzeln.

Gerade bei Darlingtonia hab ich da so ein böses Gefühl.

Hier mal ein paar Fotos

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Macht es den Pflanzen was aus, wenn bei uns der Frost kommt oder ist es am Naturstandort ähnlich?

Vielen Dank für Ratschläge schonmal im Voraus

Grüße

Dominik

Edited by Dominik K.
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Hey,

Erstmal möchte ich sagen das du eine Beeindruckende Darlingtonia beplfanzung hast=D

Bei Darlingtonia bin ich mir nicht so sicher aber Thomas Carow schrieb auch mal das er seine Beete flutet für die Überwinterung da die Pflanzen so besser über den Winter kommen wenn sie in nen klumpen Eis gefroren sind. Da ich oft lese das die Darling´s in gegenden Wachsen wo viel Wasser im Wurzelbereich herumstudelt wäre es ja eigendlich sehr denkbar das bei denen, wenn es dort mal Frostet die wurzeln einfrieren (Obwohl ja eigendlich Fließendes Wasser oft schlecht Gefriert:-/) :D

Ich weiß das ich jetzt keine klar Aussage gegeben hab aber ich hoff ich hab trotzdem paar Denkanregungen geben können.

Dir einen schönen Tag noch :]

(Hast du hier irgentwo Bilder von deinem Beet im Sommer gepostet? würde mich interessieren)

Posted (edited)

Hi Dominik und zu gleich :startle: , dein Umbau des Beetes ist zwar schön geworden und ganz besonders neidischer Blick auf deine Darlingtonias - ABER! Du hast einen gewaltigen Punkt übersehen: der Wasserstand orientiert sich logischerweise immer am tiefstmöglichen Überlauf. Also säuft alles darunter bei Hochwasser ab. So nass überleben eigentlich sicher den Frost nur S. purpurea, psittacina und natürlich diverse Utricularien. Der Rest, allen voran Darlingtonia (das Risiko wäre mir bei deinen tollen Pflanzen einfach zu groß), dürfte da wohl sehr bald ins Carnirvana abgleiten. Ich würde schleunigst abpumpen und versuchen irgendwie einen Ausfluss anzulegen. Im Frühjahr dann die Bereiche, die nicht zur Schlenke werden sollen, über das Niveau der Gartenumgebung auffüllen. Die Kapillarwirkung des Torfes zieht problemlos 10 und mehr Zentimeter das Wasser hoch.

Wenn deine Pflanzen gut eingewöhnt sind macht ihnen unser Winter nichts aus. (Einzelne Verluste schwacher Pflanzen lassen sich nie ausschließen). Bei mir haben ohne Probleme alle, mit Ausnahme von U. bisquamata, den letzten Winter mit über 2 Wochen Dauerfrost überstanden. Purpurea stand dabei teilweise genauso wie deine jetzt in der Schlenke komplett in Eis.

In der Illu siehst du wie es sicher klappt.

Ach ja noch eines, sammle möglichst bald und vollständig das Laub von den Bäumen raus, das liefert nur komposierte Nährstoffe. Nu is aber genug mit :geek:

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Edited by Piesl
Posted
Thomas Carow schrieb auch mal das er seine Beete flutet für die Überwinterung da die Pflanzen so besser über den Winter kommen wenn sie in nen klumpen Eis gefroren sind

Frage: flutet Thomas erst wenn es schon gefroren ist? Um diese Jahreszeit steht das Beet vielleicht noch Tage oder sogar Wochen überflutet und dann dürften die meisten Pflanzen wohl Wurzelfäule bekommen. Bei dem Bewuchs ein teurer Versuch.

Posted

Das bedeutet wohl dass ich morgen raus gehen werde und das Biotop

mit nem entsprechenden Behältnis leerschöpfen werde.

Ganz leer, dass es nicht mehr sooo nass ist werd ichs wohl nicht ganz

bekommen, aber wenns reicht isses ja gut.

Wie kann ich das jetzt in Zukunft verhindern - einfach Torf auffüllen und die

Pflanzen die jetzt da sind einfach drauf setzen?

Ist auch nicht ganz ungefährlich um diese Jahreszeit oder?

Posted

Hier ich habs gefunden *STOLZ*

http://forum.carnivoren.org/index.php?showtopic=19280&view=&hl=Drosera&fromsearch=1

Also er verfährt zumindets bei Drosera so das er sie schön frösteln lässt, wobei ich echt glaub das es doch sogar so ist das Eis recht gut Isolieren soll (Iglus sind im Winter ja nicht immer die Kalte Alternative), von daher bin ich mir recht sicher das Eis recht gut Isoliert, jetzt mach ich mir eher sorgen das die Pflanzen nicht ausdrochknen wenn Dauerfrost sein sollte und der Eisverschluß verhindert das Wasser in Flüssigerform hinkommt, wenn es manchmal leicht antaut ist des ja kein Problem.

Bin gespannt ob sich hier jemand Meldet der was berichten kann:] Bin aber immernoch fest der Überzeugung das es kein Ding sein wird.

Aber wie schon gesagt ist es recht unpassend wenn da jetzt in Frühling das Wasserdrin rumsteht da es ja recht schnell ungemüflich für die Fleischies wird, aber jetzt im Winter wirds kein Stress sein. Im Sommer sicher auch nicht da es sehr schnell Wegdunsten sollte=D

Musst du einfahc mal Beobachten so wie alles andere auch.

Euch nen schönen Abend!

Darian

Posted

Bischen spät, aber ...

Ja, Domink,

einfach mehr Substrat auffüllen, würde aber auch bis zum Frühjahr warten. So lange einfach reglmäßig nachsehen und den Wasserstand prüfen. Ich hatte bei meinen ersten Becken das gleiche Problem. Hatte einfach aus einer alten Zeltplane und Stangen ein Dach drüber gebaut. So war genug Luftaustausch und Licht, der Regen jedoch unter Kontrolle.

Darian, danke für den Link. So macht es für mich auch Sinn. Im Eis eingeschlossen sind sie kurzen Temperaturwechseln nicht ausgesetzt und da bei Eis sowieso kein Flüssigkeitsaustausch statt finden kann, kann auch nichts verfaulen. Ganz krasses Beispiel waren die Tuironen meiner U. australis und Kannen von S. purpurea, die teils komplett eingeschlossen waren. Letztere haben den ganzen Sommer durch gut gefangen, australis sowieso.

Posted

Also ich hab das überschüssige Wasser am Sonntag mit Eimer und Messbecher abgeschöpft.

Alles hab ich nich rausbekommen da bei dieser Fläche immer wieder was nachläuft.

Aber den Stand hab ich zumindest reduziert.

Wie es jetzt aussieht weis ich nicht, da ich jetzt wieder zwei Wochen bei meiner Ausbildung

in Sachsen bin.

Bei Gelegenheit werd ich dann wieder Bilder reinstellen sobald ich wieder daheim bin.

Einen kleinen Wasserstau werd ich wohl nicht vermeiden können.

Hoffentlich nehmen mir das die Darlingtonias nicht übel.

Abgehärtet sind sie ja.

Hab sie jetzt seit ca 4 Jahren und in dem alten Biotop wars auch immer gut (!) feucht.

Auch n Grund warum das Sphagnum so gewuchert ist^^

Beste Grüße

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