Bart Achilles Posted November 22, 2009 Posted November 22, 2009 Hallo Ich hatte im Sommer arge Probleme mit einem Schädling der sehr klein ist, sich im Substrat tummelte, einer Kellerassel ähnelt und mich den größten Teil meiner Sammlung gekostet hat. Im Moment scheine ich ihn losgeworden zu sein, aber für den Fall das er wiederkommt wollte ich den Namen dieses Fieslings erfahren. Und natürlich alle Methode wie man ihn umlegen kann! Bye Bart
Marcel V Posted November 22, 2009 Posted November 22, 2009 (edited) Hallo, sieht mir nach einer Assel aus. Wie man die Dinger loswird, weiß ich nicht genau, aber vielleicht sollte man die Asseln von den Pflanzen absammeln oder zerquetschen. Vielleicht hilft auch weniger gießen oder ein Insektenspray. Viele Grüße Marcel Edited November 22, 2009 by Marcel V
Bart Achilles Posted November 22, 2009 Author Posted November 22, 2009 Absammeln oder zerquetschen geht nicht da sie im Substrat sitzen und viel zu klein dafür sind!
Julian Beier Posted November 22, 2009 Posted November 22, 2009 Hallo, villeicht hilft dir das hier ja weiter. mfg ;-)
jusch Posted November 22, 2009 Posted November 22, 2009 für den Fall das er wiederkommt wollte ich den Namen dieses Fieslings erfahren. Möchtest Du ihn unbedingt mit seinem Namen begrüßen? Das halte ich für übertriebene Höflichkeit. Um welche der ca. 50 in Deutschland heimischen Landasselarten es sich handelt, ist doch relativ egal! Und natürlich alle Methode wie man ihn umlegen kann! 1. Umtopfen, dabei das anhaftende Substrat gut von den Wurzeln abwaschen. Altes Substrat entsorgen. 2. Köderdosen aufstellen, damit Asseln anlocken und mit Fraßgiften vergiften 3. Insektizide auf Basis von Pyrethrum wirken meiner Erfahrung nach auch als Kontaktgift gegen Asseln. Allerdings nicht gegen deren Eier, so daß die Behandlung ggf. nach einiger Zeit wiederholt werden muß. Gegen viele der typischen systemischen Insektizide sind Asseln relativ unempfindlich, da Asseln keine Insekten sondern Krebstiere sind.
olli71 Posted November 22, 2009 Posted November 22, 2009 Und natürlich alle Methode wie man ihn umlegen kann! Diese kleinen Asseln wirst Du kaum wieder los. Ich plage mich damit seit Jahren rum. Daher kontrolliere ich das Substrat öfters und tausche es bei Bedarf aus. Ein direktes Mittel ist mir leider nicht bekannt. Gruß Olli
Bart Achilles Posted November 22, 2009 Author Posted November 22, 2009 @olli71: Das klingt doch ganz nach meinen unliebsamen Gästen. Ich habe auch paar Pflanzen durch umtopfen retten können. 3 Nepethes habe ich auch in eine starke Dosis "Spruzit® AF Schädlingsfrei" getaucht. Die wuchsen danach paar Wochen garnicht mehr, aber alle Viecher waren fort! :thumbsup: Solangsam wachsen auch die Pflanzen wieder. Ich hab wohl die Erde nicht ausreichend ausgespült. Werde das nächste mal die Pflanze ohne Substrat darin baden und hoffen! bye bart
Bart Achilles Posted November 22, 2009 Author Posted November 22, 2009 Haben sich durch alles durchgefressen was sie vorgefunden haben. Utri, Drosera, Nepehtes sogar Pinguicula! Dachte auch erst die tun doch nichts. Assel sind doch ungefährlich. Dann wuchsen meine Pflanzen schlechter... dann gingen einige ein. Alle hatten die netten Besucher...
olli71 Posted November 22, 2009 Posted November 22, 2009 Haben sich durch alles durchgefressen was sie vorgefunden haben. Utri, Drosera, Nepehtes sogar Pinguicula! Dachte auch erst die tun doch nichts. Assel sind doch ungefährlich. Dann wuchsen meine Pflanzen schlechter... dann gingen einige ein. Alle hatten die netten Besucher... Ganz genau - die Vieher fressen nämlich irgendwann gerne die Wurzeln an. Ich beobachte daher ständig das Wachstum meiner Nepenthes. Und wenn eine ins stocken gerät, finde ich auch fast immer Mini-Asseln im Substrat.... Na ja, irgendwas ist ja immer...
partisanengärtner Posted January 6, 2010 Posted January 6, 2010 Hundertfüsser (Chilopoda) http://www.hydro-kosmos.de/klforsch/chilopod.htm sind ein gutes Mittel gegen diese kleinen Asseln. Geht im Terrarium und Gewächshaus gut. In der Wohnung tendieren sie dazu irgendwann mumifiziert in einer Ecke zu liegen. Sie lassen Pflanzen in Ruhe eine starke Vermehrung wird durch Kannibalismus sicher verhindert. Sie kommen überall da vor wo auch Asseln sind, fressen aber auch kleine Schaben und gelegentlich sogar Läuse. Leider(?) werden sie auch oft Opfer unserer Pfleglinge besonders ein Sonnentaudickicht oder niedrige Sarracenien können ihnen gefährlich werden. Die einheimischen Arten kommen beim Biss nicht durch die Haut, die tropischen können schmerzhaft sein.
Chrissi-M. Posted January 6, 2010 Posted January 6, 2010 Hi, der Biss des Steinläufers (Lithobius forficatus) ist schon Schmerzhaft (ich spreche aus Erfahrung). Der macht sogar große Spinnen fertig. Wenn Ihr ihn oder seinen kleinen Verwandten (Necrophloeophagus longicornis) sucht, brecht einfach im Wald die Rinde von alten Bäümen ab oder dreht Steine, Äste und ähnliches um, dann findet ihr sie schnell. Der Steinläufer ist aber extrem schnell und lichtscheu. Der Hundertfüßer ist dagegen recht langsam. Gruß Chrissi
Chrissi-M. Posted January 6, 2010 Posted January 6, 2010 (edited) Hi, ich habe deine Assel gefunden: Hier Du musst auf die Rubrik "Schädlinge" gehen. Gruß Chrissi Edited January 6, 2010 by Chrissi-M.
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