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Umkehrosmose-Anlage


Eve

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Ich habe mir nun, nachdem ich ja doch eine ganze Menge Karnivoren zu wässern habe und nicht wöchentlich 1-2 Kanister destilliertes Wasser vom Laden heimschleppen muß, eine Umkehrosmose-Anlage (JBL Osmose 120) bestellt und habe dazu eine Frage:

Muß das gewonnene reine Wasser anschließend, um für die Pflanzen passend zu sein, noch irgendwie aufbereitet werden oder kann es gleich verwendet werden? Hat da wer Erfahrungen?

Danke für alle Tips

lg only_eh

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Hallo,

müsste man eigentlich gleich verwenden können, da es dann ja ähnlich wie destilliertes Wasser ist.

mfg

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Muß das gewonnene reine Wasser anschließend, um für die Pflanzen passend zu sein, noch irgendwie aufbereitet werden oder kann es gleich verwendet werden?

Das so gewonnene Reinwasser kannst Du direkt verwenden.

Im Gegensatz zu gekauftem deionisiertem Wasser, das nach Durchlaufen mehrerer Osmose-Stufen die technische Spezifikation für "destilliertes Wasser" erfüllt, entfernen diese billigen einstufigen Anlagen nur ca. 96% der im Leitungswasser enthaltenen Mineralien und das so gewonnene Reinwasser entspricht dann ungefähr einer Mischung aus 96% destilliertem Wasser mit 4% Leitungswasser.

Wieviel genau Deine Anlage schafft, hängt von der Qualität und dem Verschleißzustand der Osmosemembrane ab. Wenn Du es genau wissen möchtest (auch wenn die Membrane irgendwann aufgebraucht ist), mußt Du den Leitwert des gefilterrten Wassers mit einem Leitwertmeßgerät messen. Wasser mit einem Leitwert bis 100 Mikrosiemens kann für Karnivoren im allgemeinen völlig problemlos verwendet werden.

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Hallo,

ich benutze seit einigen Jahren auch so ein Gerät und habe gute Erfahrungen damit gemacht. Auch ich verwende das gewonnene Wasser gleich so. Ich habe auch ein Meßgerät dazu gekauft, es hat aber nicht Millisiemens als Einheit sondern ppm (parts per million). Mein gewonnenes Wasser liegt bei 1-3 ppm. Weiß vielleicht jemand wie viel Millisiemens das entspricht?

Liebe Grüße, Maik

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Ich habe auch ein Meßgerät dazu gekauft, es hat aber nicht Millisiemens als Einheit sondern ppm (parts per million). Mein gewonnenes Wasser liegt bei 1-3 ppm. Weiß vielleicht jemand wie viel Millisiemens das entspricht?

Ungefähr sollten ca. 50..60 ppm einem Leitwert von 100 Mikrosiemens entsprechen.

Womit Dein Gerät rechnet, sollte eigentlich in der Bedienungsanleitung des Meßgeräts drinstehen, wenn es schon keinen Umschalter für den Anzeigewert hat.

Alternativ: Lies den ppm-Wert des Leitungswassers auf Deinem Meßgerät ab, so wie bei bei Dir aus der Wasserleitung kommt. Und vergleiche dann mit dem von Deinem Wasserrversorger angegebenen Leitwert, mit dem das Leitungswasser in Deine Stadtwasserleitung eingespeist wird und rechne den Umrechnungsfaktor für Dein Wasser am Ort aus!

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  • 2 weeks later...

ich will mir auch so eine Umkehrosmoseanlage kaufen. Kann ich die am Waschmaschinenanschluß anschließen, oder wie läuft das?

Was für eine Anlage?

In jedem Fall benötigst Du in der Nähe der Anlage sowohl einen Wasseranschluß (Kaltwasser) als auch einen Abwasseranschluß. Ich gehe im weiteren mal von einer mobilen Billiganlage aus.

Selbst billigste Anlagen sollten ein Anschlußstück für den Anschluß an einen 1/2" Waschmaschinenanschluß dabeihaben, für alle anderen Anschlüsse könnten zusätzliche Anschlußadapter notwendig sein, die Du extra kaufen müßtest.

Ob ein Waschmaschinenanschluß die optimale Möglichkeit darstellt, wäre zu prüfen. Womöglich ist das nicht der Fall.

Wenn nämlich der ins Auge gefaßte Waschmaschinen-/Spülmaschinenanschluß bereits für eine Maschine genutzt wird und Du müßtest jedesmal die Maschine vom Wasser abklemmen, um die Osmoseanlage zu betreiben, würde ich dringend abraten. Wenn Dir irgendwann bei den ganzen notwendigen Ab- und Anschließaktionen irgendwas mit der Dichtung im Anschluß passiert, kann der Anschluß leicht irgendwann nach zig mal Ab- und Anschließen anfangen zu tropfen und Du setzt irgendwas unter Wasser, wenn Du es nicht sofort bemerkst.

Und ist der Maschinenanschluß schon älter und lange ungenutzt gewesen, dann ist das Absperrventil womöglich festgegammelt und läßt sich nicht oder kaum betätigen.

Darüber hinaus: Wenn Du das Abwasser lediglich über einen ins Waschbecken gehängten Schlauch abfließen läßt und der Schlauch rutscht ab, setzt Du irgendwas unter Wasser.

Wenn Du den mit Osmosewasser zu befüllenden Behälter auf den Boden stellst und Du kommst nach stundenlangem Betrieb der Anlage nicht rechtzeitig zum Abdrehen des Wassers und der zu füllende Behälter läuft über, setzt Du irgendwas unter Wasser.

Eine billige Osmoseanlage würde ich daher möglichst fail-safe betreiben. Z.B. in einer Badewanne: Wasseranschluß ist in Form der Wannenfüllarmatur vorhanden, Abwasser kannst Du über den Badewannenabfluß ablaufen lassen. Und wenn Du den mit Osmosewasser zu befüllenden Vorratsbehälter (z.B. 20 oder 35 Liter Plastikkanister) in die Badewanne stellst, dient der Badewannenablauf gleich noch mit als Überlauf, wenn Du nicht rechtzeitig das Wasser abstellst.

Über Adapter kannst Du solche für 1/2"-Anschluß ausgelegten Anlagen an jeden Wasserhahn mit Perlatoranschluß anschließen. Solche Adapter sind Baumarktware und teilweise auch in Gartencentern erhältlich (gehören auch zum "Gardena"-Gartenbewässerungssystem). Z.B. Adapter für eingeschraubte handelsübliche Perlatoren:

http://www.amazon.de/GARDENA-642910-Gardena-Sb-Perlator-Gewindeteil/dp/B0001E3UMA/

Für Perlatoren, die mit Überwurfmutter (Außengewinde an der Auslaufarmatur) aufgeschraubt sind, gibt es einen ähnlichen Adapter.

Zum Betrieb der Anlage dann einfach Perlator abschrauben, Adapter einschrauben, Anlage anschließen und zum Betrieb in die Badewanne legen, den zu befüllenden Kanister daneben in die Badewanne. Bei empfindlichen Acrylbadewannen ggf. Badewannenmatte unterlegen. Wenn Gewinde und Dichtungen in Ordnung sind, reicht es aus, Perlatoren/Adapter jeweils nur mit der Hand aus- und einzuschrauben, dann würde ein Perlatorschlüssel nur zum erstmaligen losdrehen des Perlators benötigt werden.

Wie gesagt, über Adapter kann überall angeschlossen werden, wo ein Perlator am Auslaufhahn vorhanden ist.

Einzige Ausnahme: Bei "drucklosen Boilern", die nur mit drucklosen Spezialarmaturen im Auslauf drucklos betrieben werden dürfen und die deshalb (bei korrektem wasserseitigem Anschluß) keinen Perlator am Auslauf haben, darf nichts angeschlossen werden, das einen Gegendruck aufbauen könnte, andernfalls platzt der Boiler und es entstünde ein riesiger Schaden. Der Anschluß darf nur an einer Druckwasserleitung erfolgen. Die "verbotenen" Wasseranschlüsse sind daran zu erkennen, daß dort der Wasserhahn langsam tropft, während der Boiler aufheizt. Heute hat man sowas eigentlich nur noch an der Küchenspüle mit Untertisch-Heißwassergerät, bei älteren Häusern kann sowas auch neben der Badewanne stehen. An einer solchen Armatur, die beim Aufheizen aus dem Hahn tropft, darf ein Osmosegerät auf gar keinen Fall angeschlossen werden! An allen anderen Armaturen ist es problemlos, aber bei Mischarmaturen muß man im Betrieb darauf achten, immer auf "kalt" zu drehen.

Und wie lange die Badewanne dann beim Betrieb der Osmoseanlage blockiert ist, hängt vom Durchfluß ab. Einfache Geräte schaffen nur 150 Liter in 24 Stunden, da würde das Befüllen eines 35-Liter-Kanisters mit selbstgemachtem Osmosewasser schon fünf Stunden dauern. Nach dem Einsatz dann Anlage abschließen und wegpacken, Adapter raus- und Perlator wieder reinschrauben und fertig.

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Ich meinte JBL Osmose 120. Scheint gut und billig zu sein.

JBL ist eine Handelsfirma, keine Herstellerfirma, und die verkaufen im Zoofachhandel, einer Branche mit relativ hohen Handelsspannen.

Wenn ich mal raten soll, dann ist so eine JBL-120-Euro Anlage nicht viel anders als eine vergleichbare von einem eBay-Händler für 60 Euro. Der Unterschiedsbetrag fällt vermutlich dafür an, daß die Anlage über den Fachhandel vertrieben wird, JBL-Aufkleber drauf sind, eine JBL-Anleitung beiliegt, eventuell noch ein Stückchen Anschlußschlauch beiliegt und alles in einem JBL-Karton verpackt ist. Genaues weiß man natürlich nicht mit Sicherheit, auch wenn die Anlagen teils schon sehr ähnlich aussehen.

Ein Leitwertmessgerät werde ich dann auch kaufen.

Das ist sinnvoll, wenn man die Qualität der Wasserfilterung messen und den Austauschzeitpunkt für die Osmosemembrane passend terminieren möchte.

Ich habe einen ungenutzten Waschmaschinenanschluss, von daher entfällt ständiges an und abschließen. Diese Zoll-Bezeichnungen sagen mir immer nicht viel, aber sollte ja dann kein Problem sein, ansonsten kauf ich mir eben ein Adapter.

Laut Erfahrungsbericht auf http://www.ciao.de/JBL_Osmose_120__Test_2918044 liegt der JBL-120 ein 3/4" Anschluß bei, das ist übliche Größe für Waschmaschinenanschluß.

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