Martin Hingst Posted December 7, 2009 Posted December 7, 2009 Hallo, hab endlich mal wieder Zeit, ein paar Tepui-Bilder zu posten. Eine der spektakulärsten Landschaften war das Tal der Kristalle auf dem Roraima Das Tal war angefüllt mit Millionen von Bergkristallen: Und was für Kristalle! Und mitten in den Kristallen, auf dem puren Quarz, wuchsen Karnivoren - wie D. roraimae: oder Utricularia pubescens, hier zusammen mit D. roraimae Und sogar quelchii! (wie war das mit dem leichten, durchlässigen Substrat-Mix, die die Art doch so zwingend braucht? ;-) Gerne hätte ich noch dieses Glitzern der Kristalle im Sonnenlicht eingefangen - aber das hab ich auch nach Dutzenden Fotos nicht hingekriegt. Ich denke trotzdem, das man eine Vorstellung bekommt. Viele Grüße Martin 1
Tim Beier Posted December 7, 2009 Posted December 7, 2009 Hallo, beeindruckende Bilder! Ich habe das Glitzern vor meinem Geistigen Auge ;-)
Eve Posted December 7, 2009 Posted December 7, 2009 W*A*H*N*S*I*N*N*! Sowas Beeindruckendes sieht man nicht alle Tage. Wunderschön! lg only_eh
Michi Zehnder Posted December 8, 2009 Posted December 8, 2009 Hallo Martin Das erste Bild vermittelt eine unglaubliche Stimmung, einfach spektakulär! :blink: Auch die Nahaufnahmen sind super gelungen. D. roraimae inmitten von Kristallen, das sieht man auch nicht alle Tage. Viele Grüsse Michi
Marcus Vieweg Posted December 8, 2009 Posted December 8, 2009 Hallo Martin, mach nur so weiter, um so länger werde ich wohl brauchen dir zu verzeihen, dass du mich nicht mitgenommen hast :thumbsd: Spaß beseite! Die Bilder sind einfach super geworden und ich bin mal wieder beeindruckt in welchen Verhältnis man zum Teil noch Carnivoren finden kann! Hast du auch Bilder von den Jaspis-Wasserfällen gemacht? Da würde ich mich doch sehr für interessieren... LG Marcus PS: Kann es sein das du ne neue Telefonnummer hast ;-) ?
ThorstenW Posted December 8, 2009 Posted December 8, 2009 Hallo ! Echt super Bilder! Die Tepuis sind schon seit ich von ihnen das erste Mal gehört habe eines meiner großen Traumziele, jetzt sogar nochmehr! Ich hoffe, ich kann mir das irgendwann mal in echt ansehen. VG Thorsten
Rolf Zanchettin Posted December 8, 2009 Posted December 8, 2009 Hallo Martin, na endlich :-) Ich hab schon gedacht wir bekommen gar keine Bilder von deinem Venezuela-Trip zu sehen. Absolut atemberaubend, vor allem die ersten zwei Bilder - da will ich doch gleich wieder in den Urlaub. Hast du auch Bilder von den Jaspis-Wasserfällen gemacht? Da würde ich mich doch sehr für interessieren... Marcus, Bilder vom Quebrada de Jaspe könnte ich zwei oder drei liefern, vorausgesetzt ich darf Martins Thread hier dafür missbrauchen. Viele Grüße Rolf p.s.: Martin, da kommen aber schon noch mehr Bilder, gell ? ;-)
Julian Beier Posted December 8, 2009 Posted December 8, 2009 Hallo, :startle: ist das schön! Da will ich auch hin :laugh: mfg ;-)
Martin Hingst Posted December 8, 2009 Author Posted December 8, 2009 Hallo und danke für die netten Kommentare :-) Rolf - was hältst du davon, wenn wir einen eigenen Thread zum Jaspis-Wasserfall aufmachen? Ich werd gleich mal was posten, und du darfst dann gerne deine Bilder ergänzen. Bin gespannt auf deine Bilder Martin
Christian Dietz Posted December 9, 2009 Posted December 9, 2009 Hallo, das sieht sehr beeindruckend aus! Die Steine erinnern mich doch sehr an das Gestein, daß wir in Südafrika in den Zederbergen gesehen haben. Leider kenne ich mich so gar nicht mit Gesteinen aus. Weiss jemand, ob das tatsächlich zufällig beides dasselbe Gestein sein könnte? Kannst Du etwas mehr zu dem Substrat sagen, in dem die Pflanzen dort eingewurzelt sind? Mich würde das insbesondere für die Utricularien interessieren. Christian
Martin Hingst Posted December 9, 2009 Author Posted December 9, 2009 Hallo Christian, geologisch sind die Tafelberge Venezuelas und der Tafelberg in Südafrika eng miteinander verwandt. Von daher ist das Grundgestein auch sehr ähnlich. Uralter Quarzit. Und damit auch das Substrat. Also liegst du mit deiner Beobachtung genau richtig. Das Substrat im Valle dl Cristales war teils schon zu Sand erodierter Quarzit. Mit ein paar humosen Pflanzenresten. Sandflächen sind ja keine untypischen Karnivoren-Böden. Wobei ich mehr und mehr das Gefühl habe, dass das Substrat eine sehr untergeordnete Rolle spielt - solange es nährstoffarm ist. Klima - also Temperatur, Niederschlag etc. hat wohl den entscheidenen Einfluss. Viele Grüße Martin
Rolf Zanchettin Posted December 10, 2009 Posted December 10, 2009 Weiss jemand, ob das tatsächlich zufällig beides dasselbe Gestein sein könnte? Hallo Christian, dies ist anzunehmen. Wie von Martin schon erwähnt sind die Tafelberge auf den beiden Kontinenten eng miteinander verwandt. Der Tafelberg in Südafrika stammt noch aus der Zeit als Südamerika und Afrika den Superkontinent Gondwana bildeten. Das Sandgestein der Tafelberge ist im wahrsten Sinne des Wortes uralt - auf dem Roraima wurden Einschlüsse im Gestein gefunden, deren Erstarrung auf vor 1.8 Milliarden Jahren zurückdatiert werden konnte, also sehr lange bevor überhaupt das erste Leben auf unserem Planet Einzug hielt. Das Alter des Tafelberges in Südafrika wird im Wiki mit 600 Millionen Jahren angegeben. Der alte Kontinent brach dann vor ca. 160 Millionen Jahren auseinander und die Kontinente Südamerika und Afrika entstanden. Es ist also durchaus anzunehmen, das die Tafelberge auf beiden Kontinenten aus dem selben Gestein bestehen. Viele Grüße Rolf
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