Jump to content

Cephalotus ist "kaputt"


Recommended Posts

Posted

Hallo,

mein Cephalotus ist "kaputt", jetzt würde ich gerne Wissen was ich falsch gemacht habe.

Ich habe ihn immer mit dem Wasser aus der Regentonne gegossen, jetzt im Winter stand er in einem Raum, wo es immer genug Sonne gab und wo es auch immer schön warm war.

Heute habe ich geguckt, ob da alles in Ordnung ist.nein,es war nicht in Ordnung.Er hat am Anfang vom Winter diese Blätter ausgebildet, die ich heute nicht mehr sah, die Krüge lassen sich ohne Anstrengung mit der Wurzel aus der Erde ziehen.Bilder habe ich leider keine Vorhanden, da meine Kamera spinnt.

Kann mir jemand sagen ,was ich dabei falsch gemacht habe?

Sowas ähnliches war auch bei meiner Heliamphora.Aber ähnliches beschreibe ich nochmal im Heliamphora Forum.

Posted

Hallo,

hast Du den Kleinen denn nicht kühler gestellt? :blink: Wenn nicht, liegt es daran.

Grüße

Chrissi

Paul Schoeneberg
Posted (edited)

Hallo Domink,

Cephalotus braucht eine Winterruhe.

Wenn es aber dadran gelegen hätte, wäre es nicht so schnell gegangen.

Vielleicht treibt er ja einfach wieder neu aus!

Viel Glück!

Edited by Paul Schoeneberg
Posted (edited)

Ich würde dir einfach mal empfehlen, dich auch über die Kulturbedingungen zu informieren, die so eine Pflanze benötigt.

Ich war mal so frei und hab die den Artikel rausgesucht:

Winterruhe: Ab Ende Herbst sollte der Zwergkrug nur noch mäßig gegossen und kühleren Temperaturen ausgesetzt werden (5-15°C). Zwischen dem Gießen kann das Substrat einige Tage trocken stehen. Im Winter werden dann hauptsächlich die ovalen "Laubblätter" produziert.

Leichte Fröste werden von der Pflanze zwar toleriert, sollten aber vermieden werden.

Edited by Flo
Posted

Da ich keine möglichkeit habe den Cephalotus kühl zustellen, werde ich es wohl noch lassen bis ich mal wieder mit dem Anfangen kann.Auf dem Dachboden ist es Dunkel und manachmal bis -15 grad kalt. Meine ca 1 Meter höhen Nepenthes Ventrata sind da Eingefroren und sehen jetzt aus, als ob sie verbrannt sind.In dem Zimmer wo Der Cephalotus stand war es ca 10-15 Grad kalt.Aber ich weis jetzt woran es liegen könnte,ich habe das Substrat immer Sumpfig gehalten.naja aus Fehlern lernt man.

Marcus Vieweg
Posted

Hallo,

es wird sich wohl um den gar nicht so seltenen Pilz handeln der Cephatotus manchmal urplötzlich überfällt.

Meist liegt das an zu feuchten und zu dunklen Bedingungen.

Die Temperaturen die du angibst sind eigentlich gar nicht so schlecht für den Winter.

Ich würde dir raten das Rhizohm aus der Erde zu holen und in leicht feuchtes Sphagnum zu stecken, falls das möglich ist!

Manchmal erholt sich die Pflanze damit doch noch einmal...

Hallo,

hast Du den Kleinen denn nicht kühler gestellt? :blink: Wenn nicht, liegt es daran.

Grüße

Chrissi

Lieber Chrissi, hast du schon einmal einen Cephalotus kultiviert? Hast du schon mal ähnliches erlebt?

Ich tippe mal auf nein. Also warum wirfst du dann mit diesem Halbwissen um dich? Lies doch einfach mal mit und hör doch bitte auf deine "Basta"-Antworten, die du dir irgendwo angelesen haben willst, hier einzustellen.

Sorry aber das musste mal...

LG Marcus

Posted

Hallo Marcus,

ich weiß, dass es Deine Aufgabe als Moderator ist, die Beiträge zu kommentieren und moderieren. Dieses Mal habe ich aber nicht mit "Halbwissen" um mich geworfen!!!

jetzt im Winter stand er in einem Raum, wo es immer genug Sonne gab und wo es auch immer schön warm war.

Wo es schön warm war, da denkt man doch zuerst, dass die Winterruhe eventuell nicht eingehalten wurde.

Ich beschäftige mich in letzter Zeit sehr intensiv mit Cephalotus. Mein zweiter Gedanke war auch der Wurzelpilz, aber da ich mich noch nicht so viel über den Pilz informiert habe, wollte ich da keine voreiligen Schlüsse ziehen und nicht mit meinem Halbwissen um mich werfen.Das ist ernst gemeint!!!

Nimm mir das nicht übel, das musste ich Dir jetzt auch mal sagen.

Liebe Grüße

Chrissi

Posted

Hey Chrissi,

ich glaub was Marcus sagen will ist folgendes:

in jedem Thread, der erstellt wird postest du nur einen oder maximal zwei Sätze. (Die dann auch noch so rüberkommen, als wäre das die einzige Möglichkeit)

Bei Karnivoren ist es wie bei sovielem anderen im Leben: "Es kommt immer drauf an" (Solange du nichts über die Kulturbedingungen weisst, rätst du nur ins Blaue)

Ich denke schon, dass du es nur gut meinst, aber von Erfahrung kann man bei dir unbedingt sprechen (bei mir auch nicht...dazu beschäftigen wir uns einfach noch zu kurz mit diesem Thema)

Ausreichend Erfahrung fängt meiner Meinung nach ab mindestens 3-4Jahren an.

Deshalb kann ich Marcus auch voll und ganz verstehen.

Gruß,

Flo

PS: Ich sehe auch ab und zu einen Thread, auf den ich antworten könnte. Oft halte ich mich aber einfach zurück, weil ich diese Erfahrungen selbst nicht gemacht habe.

Posted

Hi Flo,

Über Cephalotus und Dionaea weiß ich einiges, wobei ich bei Nepenthes fast nur weiß, dass sie Kannen haben. ;-) Ich betrachte Probleme meist nur von einem Standpunkt aus, was auch ziemlich blöd ist. Ich gebe mir ja auch Mühe, diese Eigenschaft zu umgehen, was aber nicht von heute auf morgen geht. Ich bin aber immer für Kritik offen, solange sie höflich ist!

Grüße

Chrissi

Marcel Heimann
Posted (edited)

Hallo,

ich sag jetzt mal nichts zu dem Cephalotus, aber da gibt es was anderes was mich bei diesem Thread interesiert:

...manachmal bis -15 grad kalt. Meine ca 1 Meter höhen Nepenthes Ventrata sind da Eingefroren..

Meinst du das es so gut ist eine tropische Pflanze bei - 15°C zu kultivieren? Selbst wenn die 1m hohe N. x 'ventrata' so gut bei dir gewachsen ist rechtfertigt das nicht so eine kultur. :thumbsd:

LG Marcel

Edited by Marcel Heimann
Posted

Die -15 Grad waren ja auch nicht vorgesehen. Ich war im Urlaub und der sich um die Pflanzen gekümmert hat war nicht da. Da kann man ja aus dem Sauerland die Pflanze nicht ins Warme stellen.

Wenn ich zuHause wäre dann würde ich natürlich die Pflanzen vor so eine Kälte schützen. Das waren meine "Lieblinge" :hot:

Marcel Heimann
Posted

Hallo,

na gut dann will ich nichts gesagt haben!

Achja was ich vorhins nicht erwähnt habe. Ich denke nicht das dein Cephalotus an einer fehlenden Winterruhe

zugrunde gegangen ist. Ich habe schon oft gelesen das Cephalotus eine Winterruhe nicht so dringend braucht wie z.b. eine Dionaea. Wenn ich raten müsste ist der Cephalotus an einem Pilz gestorben, was man auf z.B. zuviel Wasser zurückführen kann.

LG Marcel

Posted

Ich glaube jetzt auch, dass er an der nichteingehaltenden Winterruhe eingegangen ist.

Posted

Gleich werde ich noch ein Fotot hochladen

Posted

Ich glaube jetzt auch, dass er an der nichteingehaltenden Winterruhe eingegangen ist.

Du hast ihn schlicht ersäuft.

Cephalotus reagiert meiner Erfahrung nach EXTREM empfindlich auf zu viel Nässe, wenn der Rest der Bedingungen nicht stimmt. Dann faulen innerhalb kürzester Zeit Wurzeln und "Stämmchen" weg. Im Sommer, bei ausreichend Licht etc. habe ich noch nie Probleme mit Cephalotus gehabt. Im Winter passiert mir dieser Fehler leider auch alle paar Jahre wieder und die Pflanzen gehen stark zurück oder sterben ganz. Ich mache inzwischen quasi routinemäßig von den "Laubblättern" Stecklinge, da ich immer fürchte im Winter wieder mal zu viel zu giessen :wallbash: . Und ich versuche mich nicht erst seit gestern an Cephalotus.

Markus alias Drosophyllumfan
Posted

Vielleicht ist es sogar besser die Winterruhe einfach wegzulassen? Ich habe ja schon öfters gelesen, dass der Zwergkrug auch durchkultiviert werden kann. Ist vielleicht nicht entsprechend den Bedingungen am Naturstandort, aber ich habe das Gefühl, die kritische Phase ist bei den meisten die kühle Winterruhe.

Ich habe meine Zwerge über Jahre hinweg am Fensterbrett im Kasten mit einigen Sphagnumtöpfen gehalten, im Winter wurde es nur durch die etwas geringe Dichte der Fenster kühler, ansonsten direktes Sonnenlicht (im Gegensatz zum Sommer) und einen halben cm Anstau - hat prima funktioniert, die Pflanzen haben sich gut vermehrt und hätten es wahrscheinlich auch weiterhin, hätte ich sie wegen des Umzugs nicht dem Botanischen Garten Bonn überlassen!

Das Problem scheint mir bei Chepalotus die Bodendichte zu sein, ist der Boden alt und wird dadurch dichter, geht es den Pflanzen schlechter, Abhilfe schaffte ein Umtopfen und ein hoher Sandanteil, vielleicht war der Boden einfach schon zu alt!?

In Verbindung mit den anderen schlechten Haltungsbedingungen (warmes Zimmer, hohe Luftfeuchte) könnte das den Tod gebracht haben...

Wobei wir hier ohne die genauen Haltungsdaten nur herumspekulieren, welcher Kommisar kann schon genauere Angaben machen ohne den Tatort (Gerichtsmediziner zählen nicht! ;-) )?

Markus alias Drosophyllumfan
Posted

Auf Umtopfen haben die bei mir übrigens gar nicht schlecht reagiert...

Wobei natürlich auch unterschiedlich stark empfindliche und anspruchsvolle Exemplare im Umlauf sein dürften.

Posted

Was meint ihr zu den Bildern?

Posted

Vielleicht kannst du die Bilder einfach mal hier im Forum hochladen, dann sieht man sie direkt und sie bleiben erhalten. 3264px × 2448px sind übrigens sehr übertrieben, das guckt sich niemand an.

Viele Grüße

Posted

Hier ist die Eine datei....die andere bin ich zu Faul zu verkleinern.. :devil:

post-1968-12663388979332_thumb.jpg

Posted

Hi,

@Dominik:

das Bild von den "vertrockneten" Krügen und Blättern sagt nichts aus, so sehen die toten Krüge und Blätter von Cephalotus im Grunde immer aus.

Das Bild mit den Resten im Topf hilft ebenfalls nicht, da man die Bodenfeuchte nicht beurteilen kann.

Wenn sich der oberirdische Teil ohne groß zu ziehen löst und keine unteriridschen Teile mehr dran hängen, dann sind diese weggefault.

@Markus: Dieses Mal kann es sicher nicht an altem und verdichtetem Substrat gelegen haben, denn die Pflanze steht erst seit einem 3/4 Jahr in einem großen Topf (<20cm Durchmesser). Vorher im eckigen 8er oder 10er. Beim Umtopfen alles lockere Material entfernt, ohne die Wurzeln zu beschädigen, dann rein ins neue Nest. Die Pflanzen gingen zunächst auch gut an, Probleme gab es erst im Laufe der dunklen Jahreszeit. Licht kann man ausschließen, wird am Fenster stehend mit 60 Watt zusatzbeleuchtet. Das Cephalotus gerne lockeres Substrat hat weiß ich, meine Mischung ist entsprechend gewählt (Rezept: wenns zwischen den Zähnen nur knirscht, wars noch nicht genug Sand ;-) ).

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now
×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue. Weitere Informationen finden Sie in unserer Privacy Policy.