Bruckwirt-Berni Posted February 21, 2010 Posted February 21, 2010 Bei uns ist das Leitungswasser zwar kalkarm, enthält aber trotzdem viele andere Mineralstoffe, kann ich trotzdem damit gießen?
Nico Hartmann Posted February 21, 2010 Posted February 21, 2010 Hallo Berni Ich finde , egal wie Kalkarm Leitungswasser ist , ich würde es einfach aus dem Grund nicht benutzen weil eben auch noch viele Mineralien darin vorhanden sind , sonst könnte man ja auch mit Mineralwasser gießen. Karnivoren leben hauptsächlich in sehr nährstoffarmen Gebieten (Moore,Felsen etc.). Gieße einfach weiterhin mit Destielliertem - oder Regenwasser.Damit machst du nichts falsch. vLg Nico
jusch Posted February 21, 2010 Posted February 21, 2010 Bei uns ist das Leitungswasser zwar kalkarm, enthält aber trotzdem viele andere Mineralstoffe, kann ich trotzdem damit gießen? Ja klar, kannst Du! Die Pflanzen sind schließlich klein und können sich nicht dagegen wehren. Ob Du auch tun solltest, was Du tun kannst, steht allerdings auf einem anderen Blatt.
Dirk Buechner Posted February 21, 2010 Posted February 21, 2010 HAllo, klar kannst du mit Leitungswasser gießen, aber nur über eine kurze Zeit und man sollte es nicht zur Gewohnheit werden lassen. Es gibt Karnivoren die reagieren empfindlicher auf Leitungswasser als andere. Die Regel lautet aber, das Regenwasser vorzuziehen ist! Man kann oder sollte auch destilliertes Wasser mit Leitungswasser mischen etwa 1:10 (Leitungswasser:Destilliertes Wasser). Ganz nebenbei bemerkt enthält Regenwasser auch Nährstoffe, nur wenn sich Regen gerade in den Oberen Schichten bildet ist es reines Destilliertes Wasser. Auf dem Weg nach unten durch unsere Atmosphäre nimmt es verschiedene Stoffe in sich auf. Den Rest bekommt das Wasser auf der Sammelfläche (in den meisten Fällen irgendwelche Dächer) dazu. Mann sollte allerdings bedenken, das Sphagnum empfindlich auf den Kalk im Leitungswasser reagiert und dann ziemlich schnell eingehen kann.
Dieter Posted February 22, 2010 Posted February 22, 2010 Um was für Pflanzen handelt es sich denn? Bei den mexikanischen Pinguicula hätte ich zum Beispiel überhaupt keine Bedenken, sie ausschließlich mit Leitungswasser zu gießen. Bei Drosera wäre ich da vorsichtiger, wobei auch ich gelegentlich auf Leitungswasser zurückgreifen muss. Gegenwärtig ist allerdings ausreichend Regenwasser vorhanden :laugh: Viele Grüße Dieter
Askarium Posted April 11, 2010 Posted April 11, 2010 Hallo liebe Fleischi-Gemeinde. Bin neu hier und hab da mal ne Frage zum Wasser. Und zwar würde dieses Gerät hier ausreichen um das Wasser so herzurichten das es den Fleischies gut geht? Ich konnte nicht richtig erkennen ob es auch die Mineralstoffe herausfiltert, die ja so schädlich sind. Mein Link Bitte um Hilfe Askarium
jusch Posted April 11, 2010 Posted April 11, 2010 Bin neu hier und hab da mal ne Frage zum Wasser. Und zwar würde dieses Gerät hier ausreichen um das Wasser so herzurichten das es den Fleischies gut geht? Ja, Umkehrosmosefilter sind bestens geeignet, falls Dir kein kostenloses Regenwasser zur Verfügung steht. Das von Dir ins Auge gefaßte Gerät gehört zur alleruntersten Preis- und Leistungsklasse. Von den Betriebskosten her solltest Du allerdings bedenken, daß solche Anlagen a) einem Verschleiß der Umkehrosmose-Filtermembrane unterliegen und neben dem gefilterten Wasser auch eine Menge Abwasser als "angereichertes Wasser" anfällt (Verhältnis Abwasser zu Nutzwasser ca. 4:1). Damit Du den richtigen Zeitpunkt zum Filterwechsel erkennen kannst und die teure Osmose-Filtermembrane (die kostet fast soviel wie das ganze Billiggerät) nicht auf Verdacht zu früh (unnötige Kosten) oder zu spät (Filter liefert zu mineralienreiches Wasser) auswechselst, bietet es sich an, als Kontrollgerät für die Filterwirksamkeit ein einfaches Leitwertmeßgerät (Englisch: "TDS-Meter") anzuschaffen, mit dem Du jeweils den Leitwert des Leitungswassers und des gefilterten Wassers messen und vergleichen kannst.
Askarium Posted April 11, 2010 Posted April 11, 2010 Danke für die schnelle Antwort, na das hört sich doch gut an, kann man das Abwasser eigentlich noch irgendwo zu benutzen z.B. Kaffee kochen oder Blumen gießen, oder ist das chemisch verseucht. Das TDS Meter misst ja glaub ich in ppm oder so, gibs da nen Wert wo es für die Pflanzen schädlich wird? Danke Askarium
Tim Beier Posted April 11, 2010 Posted April 11, 2010 (edited) Hallo, zum Kaffee kochen und zum Pflanzen gießen würde ich das Abwasser nicht verwenden! "Chemisch verseucht" wird das Abwasser nicht sein, allerdings befindet sich im Abwasser eine hohe Konzentration der Stoffe die durch die Umkehrosmose-Filtermembrane herausgefiltert werden. Der Kaffee würde warscheinlich "sch..." schmecken?! Das Abwasser dürfte recht hart sein, also recht Kalk - und Salzhaltig. Was ich schon probiert habe, ist ein Schluck "Brauchwasser" aus meiner Osmoseanlage: Nicht ganz einfach zu erklären, aber ich hatte den Eindruck das wasser "schmeckt" weicher, aber auch leicht sauer.... Edited April 11, 2010 by Tim Beier
jusch Posted April 11, 2010 Posted April 11, 2010 na das hört sich doch gut an, kann man das Abwasser eigentlich noch irgendwo zu benutzen z.B. Kaffee kochen oder Blumen gießen, oder ist das chemisch verseucht. Klar kannst Du das Abwasser noch verwenden, und es ist auch nicht chemisch verseucht. Aber es ist um genau diejenigen Mineralien angereichert, die dem gefilterten Reinwasser entzogen wurden. Beispielrechnung nur mal bezogen auf die Wasserhärte: Wenn Du angenommen 5 Liter Leitungswasser mit 20 dH in die Anlage reinschickst, und es kommt 1 Liter gefiltertes Wasser mit 1 dH am Ende heraus, dann hat die Anlage 95% der Wasserhärte, also 19 Härteliter aus dem einen Liter Reinwasser entfernt. Diese teilen sich auf die übrigen 4 Liter Abwasser auf, so daß dieses Wasser um 19/4 = 4,75 dH aufgehärtet wird, das Abwasser hat also eine höhere Wasserhärte von 20+4,75 = 24,75 dH. Hartes Wasser ist weder zum Blumengießen noch zum Kaffekochen besonders gut geeignet, dafür nimmt man lieber möglichst weiches Wasser (also auch für Deine übrigen Zimmerpflanzen lieber gefiltertes Reinwasser). Zum Klospülen wäre es aber prima verwendbar, da kommt es nicht drauf an, weil das Wasser da ja sowieso in den Abfluß rauscht. Es ist allerdings wenig praktikabel, sich eine Regentonne mit Wasservorrat neben das Klo zu stellen, und zum Spülen einen Eimer Wasser zur manuellen Klospülung per Eimer zu schöpfen. Im Endeffekt mußt Du wissen, ob und wofür Du das Spülwasser einsetzt, chemisch ist es bis auf die zusätzlichen Mineralien OK, aber wenn der Filter etwas älter ist, kann es ggf. zusätzlich bakteriell belastet sein, von den auf der Membrane wachsenden Bakterien während der Stillstandszeiten. Das TDS Meter misst ja glaub ich in ppm oder so, gibs da nen Wert wo es für die Pflanzen schädlich wird? Geeignetes Gießwasser für fleischfressende Pflanzen sollte (Faustformel) einen Leitwert von höchstens 100 µS/cm aufweisen. 100 µS/cm entsprechen (andere Faustformel) ca. 65 ppm TDS (Total Dissolved Solids). Ich würde mich aber nicht darauf verlassen, daß ein billiges China-Leitwertmeßgerät eine hohe absolute Genauigkeit aufweist, sondern mehr auf die relativen Werte achten: Ein billiger Osmosefilter müßte 95% der Mineralien und entsprechendes vom Leitwert aus dem Wasser filtern. Zeigt das Gerät beim Leitungswasser also z.B. 700 µS/cm, dann müßte das Gerät beim gefilterten Reinwasser 0,05*700 = 35 µS/cm oder weniger anzeigen, und dann ist die Filterung und die Osmose-Membrane in Ordnung.
Mondlilie Posted July 29, 2010 Posted July 29, 2010 Ich hab auch mal eine Frage, was das Filtern von Leitungswasser angeht. Es gibt doch diese Brita Wasserfilter. Würde so einer nicht auch reichen um das Leitungswasser für die Kanivoren zu filtern?
jusch Posted July 29, 2010 Posted July 29, 2010 Ich hab auch mal eine Frage, was das Filtern von Leitungswasser angeht. Es gibt doch diese Brita Wasserfilter. Würde so einer nicht auch reichen um das Leitungswasser für die Kanivoren zu filtern? Der reicht genau so gut wie dieser Wasserfilter
Andy Böhnke Posted July 29, 2010 Posted July 29, 2010 Ich hab auch mal eine Frage, was das Filtern von Leitungswasser angeht. Es gibt doch diese Brita Wasserfilter. Würde so einer nicht auch reichen um das Leitungswasser für die Kanivoren zu filtern? Nein, Gründe warum nicht, kannst Du im folgendem Beitrag lesen. Schöne Grüße Andy
Camaro Posted July 30, 2010 Posted July 30, 2010 Hallo zusammen, von meiner Seite auch noch ein Hinweis. Ich lebe in den Bergen und dachte bis vor etwa 3 Jahren, unser Wasser wäre qualitativ hochwertig. Habe trotzdem eine Probe unseres Leitungswassers untersuchen lassen. Das Ergebnis war erschreckend. Neben hohem Kalkgehalt (damit habe ich auch gerechnet) weist unser Bergwasser auch hohe Mengen an Nitrat auf. Das kommt von den ganzen Bio-Bauern, die rings herum ihre Wiesen und Felder düngen. Laut Untersuchungsamt fällt unser Wasser damit sogar aus der Kategorie Trinkwasser :blink: Ich frage mich, ob der hohe Nitratgehalt neben anderen Mineralstoffen und Kalken nicht ebenfalls die Karnivoren angreifen könnte. Vermutlich tritt dieses Problem eher in ländlichen Gebieten auf, ist aber durchaus zu beachten. Ich gieße meine Karnivoren daher immer mit Regenwasser und bisher haben sie sich großartig entwickelt. Viele Grüße, Camaro
Trax Posted July 30, 2010 Posted July 30, 2010 Hi, wie hoch ist denn Dein Nitratwert? Ich finde es immer witzig, wenn auf der einen Seite diskutiert wird, das Wasser dürfe möglichst keine Salze und Nährstoffe enthalten und im anderen Unterforum mögliche Düngezugaben diskutiert werden. Ich stimme voll und ganz zu, das Leitungswasser in den seltensten Fällen genutzt werden kann, da es zu Nährstoffreich und zu basisch ist aber ich finde es schon beeindruckend, wenn in einer Untersuchung von 1973 beschrieben wird, das Torfmoose bei 0,5 m-equiv/L Kalzium ein besseres Wachstum als in destilliertem Wasser zeigen.
Mondlilie Posted July 30, 2010 Posted July 30, 2010 *seufz* Irgendwie verwirrt mich diese ganze Wasser-Diskussion nur und ich überlege ernsthaft, ob ich mir überhaupt noch Fleischis zulegen soll... Ich komme nicht an Regenwasser, für Dest. Wasser habe ich kein Geld und günstige Filter sind auch nicht geeignet. Was tun?
jusch Posted July 30, 2010 Posted July 30, 2010 Ich komme nicht an Regenwasser, für Dest. Wasser habe ich kein Geld und günstige Filter sind auch nicht geeignet. Was tun? Da hast Du eine Mehrzahl von Möglichkeiten, auf die Schnelle fallen mir ein: 1. Auf die Haltung fleischfressender Pflanzen verzichten und stattdessen andere, kalkliebende Arten züchten. 2. Kalkliebende mexikanische Pinguicula und deren Hybriden halten und mit Leitungswasser gießen. 3. Anspruchslose Sarracenien am Fensterbrett in einem möglichst kühlen, ungeheizten Raum halten, mit Leitungswasser gießen und einmal jährlich in frisches Substrat umtopfen, wobei das verbrauchte Substrat möglichst entfernt wird. 4. Anspruchslose Nepentheshybriden mit der Rückspülmethode halten: Einen Monat lang normal mit Leitungswasser gießen, dann den Topf monatlich in eine große Schüssel stellen, mit viel Leitungswasser von oben nach unten durch den Topf "durchspülen", das Spülwasser weggießen und damit schädliche Mineralienansammlungen ausspülen (und dann ggf. beim nächsten Gießen mit dem Bruchteil einer Orchideendüngung düngen). 5. Anspruchslose Drosera- und Utricularia-Arten in geschlossenen Glasgefäßen schattig halten, so daß diese weder laufend gegossen werden müssen noch im geschlossenen Gefäß überhitzen. Stichwort "Flaschengarten", also als Pflanzgefäß z.B. ein großes und hohes Weckglas oder Apothekerglas verwenden, dort hinein dann D. capensis, D. aliciae, U. sandersonii, U. livida etc., das Substrat mit Leitungswasser anfeuchten und das Gefäß fest verschließen. Damit keine pralle Sonne reinscheint, müßte das Glas aber je nach Jahreszeit ggf. an Fenstern mit anderen Himmelsrichtungen stehen, z.B. Mai-August Nordfenster, September-November und Februar-April am West-/Ostfenster, Januar-Februar Südfenster. Insbesondere die so gehaltenen Drosera werden dabei wegen der fehlenden Sonne aber sehr grün bleiben und nicht den natürlichen Wuchs zeigen.
Trax Posted July 30, 2010 Posted July 30, 2010 Hi, wie groß ist den dein Wasserverbrauch maximal? Bei geringem Wasserverbrauch kann man destilliertes Wasser sehr günstig kaufen (Tankstellen, Baumärkte, Osmosewassser bei manchen Gartencentern/Aquarienläden ...). Auch wenn einige jetzt bestimmt protestieren, kann auch Wasser vom Kondestrockner zur Not genommen werden. Oder mal rumhören, ob es einen Aquarienverrückten in der Nähe gibt, der eine Umkehrosmoseanlage hat (falls Du viel Wasser benötigst und das Retentad auch für irgendwas verwenden kannst, lohnt sich natürlich auch die Anschaffung einer solchen Anlage). Gruß Stephan
Mondlilie Posted July 30, 2010 Posted July 30, 2010 Hm, das klingt gar nicht so schlecht. Also über einen Flaschengarten hatte ich eh schon nachgedacht. Allerdings werd ich erstmal versuchen, ob ich nicht doch bei uns im Hof Regenwasser sammeln kann. Wir haben bloß einen ziemlich ätzenden Hausmeister und ich weiß nicht, ob der das gutheißt, wenn da plötzlich ein Eimer in "seinem Hof" steht. Naja, Versuch macht kluch! ;-) Trotzdem erstmal Danke für deinen Rat jusch! :thumbsup:
Mondlilie Posted July 30, 2010 Posted July 30, 2010 Hi, wie groß ist den dein Wasserverbrauch maximal? Bei geringem Wasserverbrauch kann man destilliertes Wasser sehr günstig kaufen (Tankstellen, Baumärkte, Osmosewassser bei manchen Gartencentern/Aquarienläden ...). Auch wenn einige jetzt bestimmt protestieren, kann auch Wasser vom Kondestrockner zur Not genommen werden. Oder mal rumhören, ob es einen Aquarienverrückten in der Nähe gibt, der eine Umkehrosmoseanlage hat (falls Du viel Wasser benötigst und das Retentad auch für irgendwas verwenden kannst, lohnt sich natürlich auch die Anschaffung einer solchen Anlage). Gruß Stephan Noch ist mein Wasserverbrauch 0,0, hab mir ja noch keine Fleischi angeschafft und ich denke auch nicht, dass es vorerst mehr als 4 Pflanzen werden. Wielang kommt man denn da mit einem Kanister aus?
Camaro Posted July 30, 2010 Posted July 30, 2010 @Mondlilie: Ich komme nicht an Regenwasser... Sag mal, wo wohnst du denn? Falls du jetzt "Sahara" sagst, würde ich mir auch ernsthaft überlegen, statt Karnivoren lieber Kakteen anzupflanzen :laugh:
Mondlilie Posted July 30, 2010 Posted July 30, 2010 @Mondlilie: Sag mal, wo wohnst du denn? Falls du jetzt "Sahara" sagst, würde ich mir auch ernsthaft überlegen, statt Karnivoren lieber Kakteen anzupflanzen :laugh: In einem Mietshaus... ohne Regentonne und wie du oben siehst, mit einem fiesen Hausmeister... :mad:
jusch Posted July 30, 2010 Posted July 30, 2010 Allerdings werd ich erstmal versuchen, ob ich nicht doch bei uns im Hof Regenwasser sammeln kann. Wir haben bloß einen ziemlich ätzenden Hausmeister und ich weiß nicht, ob der das gutheißt, wenn da plötzlich ein Eimer in "seinem Hof" steht. Naja, Versuch macht kluch! ;-) Das mit der Eimermethode kannst Du zum Sammeln von Regenwasser vergessen, Du benötigst zum Sammeln von Regenwasser Zugang zu einem Fallrohr, in dem das von einer größeren Fläche ablaufende Wasser gesammelt abgeführt wird. In einem Eimer mit 26 cm Innendurchmesser fängst Du bei einem sehr starken Wolkenbruch von 20 mm Niederschlag auf: d^2*Pi/4*h = 26^2 * 3.14 / 4 * 2 = 1061 cm^3 = ca. 1 Liter So kann man doch keine Mengen an Regenwasser sammeln, und Wolkenbrüche mit 20 mm oder mehr kannst Du sowieso pro Jahr den Fingern einer Hand abzählen.
Trax Posted July 30, 2010 Posted July 30, 2010 Hi, der Wasserverbrauch richtet sich nach Temperatur, Licht, RLF, Pflanze und Pflanzgefäß. Als es so heiß war, gingen allein für eine Darlingtonia + Verdunstung durch Substrat locker 0,5l/Tag weg. Bei einem kleinen Plastikbecher mit U. graminifolia waren es weniger als 50ml in der Woche. Im einen Fall würde ein 5 Literkanister grade mal für 10 Tage reichen, im anderen Fall für weit über ein Jahr. Ich mache mal folgende annahmen: Mietswohnung ohne Balkon mit hellem, evtl. Südfenster - da Fallen: Sarracenien, Dionaea und andere Arten, die Winterruhe mögen weg. Bleibt eine ordentliche Auswahl an Drosera, Pings, Nepentheshybriden und Utris. Bis auf Nepenthes kann man da auch kleine Arten nehmen, die nicht sehr viel Wasser verbrauchen (eine extrem grobe Schätzung: ca. 5l alle 2 Monate). Gruß Stephan
Camaro Posted July 30, 2010 Posted July 30, 2010 Da muss ich jusch Recht geben. Ich hab zwar keine mathematische Berechnung durchgeführt, aber an einem regnerischen Tag einen Eimer hinaus gestellt. Die Ausbeute war armseelig - zu wenig, um meine Karnivoren ausreichend zu versorgen.
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