Shigga Posted February 26, 2010 Posted February 26, 2010 Hallo, kann man für das Substrat ganz normale Styropurkugeln und Spielplatzsand benutzen? Lg Eric
Markus alias Drosophyllumfan Posted February 26, 2010 Posted February 26, 2010 Styropor teste ich gerade, kann also nichts dazu sagen, Spielplatzsand? Wie fein, wie einheitlich, wie sauber? Feiner Sand geht übrigens eher in die Poren und macht das Substrat schneller zu, also der gegenseitige Effekt von Lockern... PS.: Hier im Forum gibt es einige Informationen (FAQ z.B.).
Nico Hartmann Posted February 26, 2010 Posted February 26, 2010 Hallo Ich benutzte Sandkastensand zwar erst seit ein zwei Monaten deshalb lassen sich wohl auch noch keine Ergebnisse sehen. Ich bin aber der Meinung , dass Spielsand geeignet sein sollte , immerhin ist es Sand für kleine Kinder die diesen ja auch in den Mund nehmen und was weiß ich damit anstellen.Es sollten also keine Schadstoffe vorhanden sein , die für Menschen giftig sind. Ob das auch für Karnivoren gilt kann ich nicht sagen. Aber warum sollte es nicht geeignet sein? Und sonst such dich doch durch die jeweiligen Foren der Pflanzen von denen du gern mehr über das Substrat Erfahren möchtest. Hoffe geholfen zu haben Nico
Markus alias Drosophyllumfan Posted February 26, 2010 Posted February 26, 2010 Es geht nicht nur um Schadstoffe, sondern auch um normalerweise (für andere Pflanzen) ungiftige Substanzen wie Mineralien. Kinder sterben nicht von Kalk, Pflanzen wie Drosera capensis dagegen schon, in diesem Sinne kann man Carnivoren mit Kindern noch schlechter vergleichen, als Carnivoren mit Weihnachtsbäumen...
Shigga Posted February 26, 2010 Author Posted February 26, 2010 wenn man den sand vorher abkocht müsste es doch funktionieren oder? muss ich den sand dann richtig mit styropur un torf mischen oda einfach nur zusammen tun?
Nico Hartmann Posted February 26, 2010 Posted February 26, 2010 Es geht nicht nur um Schadstoffe, sondern auch um normalerweise (für andere Pflanzen) ungiftige Substanzen wie Mineralien. Kinder sterben nicht von Kalk, Pflanzen wie Drosera capensis dagegen schon, in diesem Sinne kann man Carnivoren mit Kindern noch schlechter vergleichen, als Carnivoren mit Weihnachtsbäumen... Stimmt da hast du recht .Daran habe ich nicht gedacht Wegen des Abkochens , ich kann mir nicht vorstzellen das dass Abckochen von Sand (falls vorhanden)Kalk oder ürgendwelche Salze eliminiert.
Abaddon Posted February 26, 2010 Posted February 26, 2010 (edited) Abkochen hilft gegen Pilze und Schädlinge, aber kaum gegen Mineralien. Gut auswaschen solltest du ihn aber auf jeden Fall. Wo ist denn der Unterschied zwischen mischen und zusammen tun? Das Substrat sollte halt schön durchgemischt sein, ein paarmal mit der Hand "durchrühren" reicht meistens schon. Spielsand habe ich mal benutzt, aber mir wurde das Substrat dann zu fest, und bildete am Topfrand unschöne Klumpen. Momentan (seit knapp einem 1/2 Jahr) benutze ich Aquariensand, Körnung 1-2mm, kostet auch nicht die Welt und bäckt nicht ganz so fest zusammen, bilde ich mir zumindest ein. Edit: Ich habe mal kurz gegoogelt, es existiert eine DIN Norm, nämlich DIN 18034, die aber scheinbar nur Kornverteilung und Umweltverträglichkeit regelt. Dh in sogenanntem Spielsand kann alles mögliche drin sein, so lange es nicht umweltschädlich, giftig oder zu scharfkantig ist. Edited February 26, 2010 by Abaddon
Julian Beier Posted February 26, 2010 Posted February 26, 2010 Hallo, du könntest den Sand auskochen und danach mit Regenwasser/destiliertem Wasser durchspülen. mfg
Markus alias Drosophyllumfan Posted February 26, 2010 Posted February 26, 2010 @Shigga: Abkochen reduziert nur die Gesamthärte, aber die permanente Härte bleibt! (Ganz allgemein wären für das Umwandeln von Elementen atomare Prozesse notwendig, die weder das Substrat ansonsten unangetastet ließen, noch einem Privatmann möglich wären.) Zumindest habe ich da so etwas in Erinnerung, wen es interessiert, der kann ja mal da nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Wasserh%C3%A4rte#Unterteilung_in_H.C3.A4rte-Anteile Und natürlich solltest du die Anteile mischen, du willst ja keine Drainage oder Schichten, sondern einfaches Substrat! @Nico: Erhitzen könnte höchstens die Aufnahmefähigkeit des Wassers für Mineralien erhöhen, also würde das Wasser mehr hinausziehen können...
Shigga Posted February 27, 2010 Author Posted February 27, 2010 ich glaub ich bleib doch lieber bei ganz normalen torf oda würdet ihr davon abraten? habe nämlich eig kein bock auf den kram
Markus alias Drosophyllumfan Posted February 27, 2010 Posted February 27, 2010 Torf allein geht auch, Sand wird nur zur Auflockerung verwendet, außerdem verdichtet sich das Substrat dann weniger stark...
ThorstenW Posted February 27, 2010 Posted February 27, 2010 (edited) ich glaub ich bleib doch lieber bei ganz normalen torf oda würdet ihr davon abraten? habe nämlich eig kein bock auf den kram Das mit "kein Bock" ist aber keine gute Einstellung, da Karnivoren in der Pflege zT doch etwas anspruchsvoll sind. Da wirst du event. noch mit mehr so "Kram" (Lichtansprüche, Substratansprüche, Giesswasser, Luftfeuchte,...)zu tun bekommen. Zum Substrat: kommt darauf an, was du reinpflanzen möchtest, bei einigen (vielen?) Arten geht reiner Torf durchaus, andere (zB Nepenthes) mögen es mit bestimmten Zusatzstoffen, damits zB lockerer wird. VG Thorsten Edited February 27, 2010 by ThorstenW
Shigga Posted February 27, 2010 Author Posted February 27, 2010 das mit dem kein Bcok war so gemeitn das ich mir direkt so spezielle erde für die Fleischies holn will.
Markus alias Drosophyllumfan Posted February 27, 2010 Posted February 27, 2010 Sorry, aber bitte keinen Chat-Slang! Gute Nacht!
Abaddon Posted February 28, 2010 Posted February 28, 2010 Mit dem fertig gemischten Karnivorensubstrat aus dem Baumarkt/Gartencenter machst du in den meisten Fällen nichts falsch. Je nachdem wo du deine Pflanzen kaufst, bekommst du evtl sogar spezielle Mischungen für die jeweilligen Arten, für den Großteil der Arten reicht allerdings die "Standardmischung". Du musst dann aber, je nachdem welche Arten du kultivieren möchtest, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Pflanzen beachten. Du kannst dir einiges an Arbeit sparen, wenn du das Substrat an die Pflanzen anpasst. Wenn du zB Arten, die es gerne sumpfig-feucht wollen in reinen Torf, und die, die es nicht ganz so nass haben wollen, in eine etwas sandigere Mischung pflanzt, kannst du beide im selben Untersetzer im Anstau halten und trägst trotzdem den unterschiedlichen Vorlieben Rechnung. Die Mischungsverhältnisse musst du allerdings selbst durch Experimentieren herausfinden.
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