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Feldenberg

Fress- und Beuteentsorgungsverhalten bei Queenslanddrosera

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Feldenberg

Liebe Interessenten,

mir ist kürzlich aufgefallen, daß D.adelae nach erfolgreicher Mahlzeit die von der Feuchtigkeit aufgeschwemmten Überreste ihrer Beute durch aktive Tentakelbewegung in Richtung des Blattrandes befördert. Anders als bei vergleichsweisen "Trockenluft-Drosera" verläßt sich die Pflanze wohl wegen des Schimmelrisikos nicht auf Wind&Wetter was den Abtransport betrifft. Ich habe versucht das Phänomen im Bild festzuhalten:

1.) Die Beute ist im Verdauungsprozess: das Blatt rollt leicht die Ränder ein usw.:

2.) Die Verdauung ist im Gange - man beachte: Die Trauermücke ist genau im Zentrum des Blattes.

3.) Einen Tag später: Die Verdauung ist beendet und die Randtentakel haben den aufgweichten Kadaver in Richtung des Blattrandes gezogen:

Ich hab leider nicht zugewartet, ob die Tentakel das Opfer dann wirklich über den Blattrand hinausgezogen hätten -- eben wegen der Schimmelgefahr ;-)

Vielleicht haben andere Ähnliches beobachter? Ich fand's jedenfalls faszinierend - da die Queensländer ja eher als passive Gesellen gelten (jedenfall nach Internetrecherchen).

viele Grüße und mit Interesse an Kommentaren

Feldi

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Nic

wow cool so was habe ich noch nie gesehen oder gehört

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Torsten T.

Hi,

eine wirklich interessante Beobachtung! Warte doch das nächste Mal bitte ab. Wenn die Pflanze wegschimmelt, schicke ich dir ein paar Ersatzpflanzen, ist ja das reinste Unkraut.

Alternativ wäre auch denkbar, dass die Tentakeln die Beute "ungewollt" mitschleifen, wenn sie wieder in ihre alten Position zurückkehren. Trauermücken sind ja nun wirklich winzigst. Vermutlich würde ein Wassertropfen bereits genug Klebewirkung aufbauen um sie zu halten. Untersuch das Ganze doch mal mit größerer Beute.

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Feldenberg

Hi,

eine wirklich interessante Beobachtung! Warte doch das nächste Mal bitte ab. Wenn die Pflanze wegschimmelt, schicke ich dir ein paar Ersatzpflanzen, ist ja das reinste Unkraut.

Alternativ wäre auch denkbar, dass die Tentakeln die Beute "ungewollt" mitschleifen, wenn sie wieder in ihre alten Position zurückkehren. Trauermücken sind ja nun wirklich winzigst. Vermutlich würde ein Wassertropfen bereits genug Klebewirkung aufbauen um sie zu halten. Untersuch das Ganze doch mal mit größerer Beute.

Danke Torsten für die guten Hinweise. Den Gedanken mit dem Passiveffekt durch die Wiederaufrichtung der Tentakel hatte ich auch schon. Die Erklärung scheint mir auch plausibler als mein "Wunschdenken" auf Grund der Beobachtung. Ok, das Beutetier war möglicherweise doch keine Trauermücke sondern eine Fruchtfliege (geringfügig größer) aber ich werde auf jeden Fall ein entsprechendes Experiment ansetzen und die Ergebnisse hier posten.

Grüße

Feldi

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Paul

Hallo meine Queenslanddrosera lassen ihre Beute immer in der Mitte bisher hab ich sie auch noch nicht weggenommen aber die Verdauung ist schon länger abgeschlossen.

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